Via Jürgen bin ich darauf aufmerksam geworden, dass nun auch Schiller und Goethe bloggen. Giesbert Damaschke hat ein spannendes Projekt gestartet. 215 Jahre später wird in einem Echtzeitblog der Schriftwechsel zwischen Schiller & Goethe veröffentlicht. Mit Hilfe von Google Books möchte Giesbert diese Vorhaben in die Tat umsetzen. Sehr spannend.
Die benutzte Ausgabe verzeichnet insgesamt 999 Briefe, Stapf kommt auf 1011 und Beetz auf 1015. Briefe, die in der Textgrundlage fehlen, werden, wo möglich, aus Stapf übernommen, bei Briefen, die nur Beetz verzeichnet, werde ich mich bemühen, eine gemeinfreie Ausgabe aufzutreiben. Mit der sich so einstellenden orthographischen Uneinheitlichkeit wird man leben müssen.

Herr Kammann, Sie müssen entschuldigen, dass ich leider erst heute antworte — die letzten Tage hatte ich ein wenig zu tun. Am Mittwoch ist es also soweit, der diesjährige Grimme Online Award findet in einer Preisverleihung seinen unrühmlichen Höhepunkt. Damit dürften auch alle Ihre Fragen beantwortet sein, so schrieben sie in Ihrem Brief. Es tut mir leid, Herr Kammann — Ihr Brief hat neue Fragen aufgeworfen, zudem, sagen wir es mal dezent und zurückhaltend, scheinen Sie sich in Marl nicht wirklich online auszukennen. Aber okay, es geht ja nur um den Grimme Online Award. Aber der Reihe nach.



