Schlagwort ‘Blogosphäre‘

Ode für ein Zweitblog

Wir werden oft gefragt, was eigentlich das Geheimnis des Erfolges von F!XMBR sei. Es sei dahingestellt , ob F!XMBR wirklich so erfolgreich ist, ich hinterfrage diese Zahlen durchaus, wenn damit aber der Spaß, unsere Leser, die Diskussionen und Reaktionen, unser Wohlbefinden gemeint sind, dann antwortete ich eigentlich immer: Wir erfinden uns täglich neu, bleiben dabei uns selbst aber immer treu. Diese Kraftanstrengung ist natürlich nicht immer einfach. Oliver und ich holen uns diese Kraft nicht nur bei unseren Lieben im realen Leben, sondern auch auf anderen Projekten im Internet. Oliver ist in der BSD-Community sehr aktiv und hat lange Zeit from hades geführt. Daneben haben wir auch anderen Projekte ausprobiert. lallus.net, .get privacy und davor auch andere Dinge. In diesen Projekten holen wir uns neue Ideen, neue Kraft für F!XMBR, probieren an der einen oder anderen Stelle Dinge aus, die so auf F!XMBR vielleicht deplatziert wären. Und auch wenn vielleicht Dinge ausgelagert werden, unterm Strich sind sie trotzdem ein Gewinn für F!XMBR.

Weiterlesen: »Ode für ein Zweitblog«

, , , , , , , , ,

Der neue Freitag

I have a dream. So die legendären Wort Martin Luther Kings am 28. August 1963 vor dem Lincoln Memorial in der US-Amerikanischen Hauptstadt. Jakob Augstein, Sohn des Spiegel-Gründers Rudolf Augstein, hat in diesen Wochen auch einen großen Traum: Nach dem Kauf der Wochenzeitung Freitag, diese zu neuen Ufern führen. Der Freitag bekommt ein von Grund auf neues Outfit verpasst – und nicht nur das, es geschieht viel mehr. Online und Print sollen eng miteinander verzahnt werden: Leser können und sollen in Zukunft Artikel auf freitag.de kommentieren, am neuen Freitag nicht nur teilhaben, sondern auch teilnehmen. Was für die Mitbewerber mehr oder weniger lästig erscheint, ist wesentlicher Teil der neuen Ausrichtung des neuen Freitag. Eine Registrierung ist notwendig, doch bekommt man dann nicht nur die Möglichkeit, Kommentare zu verfassen – der Leser hat auf freitag.de zukünftig die Möglichkeit, ein eigenes Blog zu führen. Jakob Augstein und sein Team haben verstanden, dass der Journalismus der heutigen Zeit nicht mehr funktioniert und brechen in ein völlig neue Zukunft auf. Eine ungewisse Zukunft — in dieser konsequenten Form hat es bisher kein Mitbewerber gewagt, umzusetzen. Ich persönlich hoffe, dass dieser Mut belohnt wird.

Weiterlesen: »Der neue Freitag«

, , , , , , , , , , , , ,

F!XMBR @ Kress

Es wird mal wieder extrem selbstreferenziell. Der Bulo hat mir Post zu kommen lassen. Nicht nur, dass ich mich für den Button Press Button to start bedanken darf. Auch wies er mich auf den aktuellen Kress hin. Enjoy… 😀

Weiterlesen: »F!XMBR @ Kress«

, , , , , , , ,

dbc extended

Ich habs ja zur Zeit mit den Journalisten von Meedia. Heute fiel mir ein Artikel ins Auge, indem sich der dbc-Gott Jens auf Basis von Google Ad Planner über die Entwicklungen der News-Seiten in Deutschland auslässt. Und da negativ mal negativ positiv ergibt, habe ich mir gedacht, man kann doch die dbc (auf Basis von Technorati) und Google Ad Planner zusammenbringen. Das kann nur gut gehen. *fg*

Die Zahlen sollen ja seriös sein. Die MEEDIA-Analysen der vergangenen Monate haben jedoch ergeben, dass sich die Ad Planner-Zahlen nicht hinter den Zahlen der anerkannten Konkurrenz verstecken müssen — so der gute Jens. Dann vertrauen wir doch einfach mal auf diese tiefgreifenden Analysen und legen los.

Weiterlesen: »dbc extended«

, , , ,

Vorzeigejournalist Thomas Knüwer vom Handelsblatt

Eigentlich sollte dies ein Artikel darüber werden, dass ich es liebe, wenn den ganzen selbsternannten Web 2.0–Helden ab und zu der Spiegel vorgehalten wird und sie auf Normalmaß zurechtgestutzt werden. Der Don hat das gerade wieder hervorragend mit dem Berliner Blogkartell getan. Dort lohnt es sich auch insbesondere die Kommentare zu lesen. Als zweiten Fall wollte ich den Journalisten, nicht Blogger, Thomas Knüwer aufgreifen, der wohl fast schon monatlich ein Elaborat veröffentlicht, was denn Journalismus ist und wie er in Zukunft sein wird. Oftmals stelle ich mir den netten Herrn Knüwer dann vor, wie er wie Tom Cruise vor der Kamera steht und ähnlich seine Web 2.0-Ansichten verbreitet wie der gute Tom Scientology lobpreist. Ich denke, den Enthusiasmus von Tom Cruise (um nicht zu sagen religiösen Wahn) kann man sehr gut mit dem mancher Web 2.0-Jünger vergleichen. Doch Pustekuchen. Journalist und Kollege Sönke Iwersen veröffentlichte auf der Webseite des Handelsblatts einen Kommentar — ein Replik auf eines der Elaborate von Thomas Knüwer, der den Journalisten dieses Landes mal wieder die Welt erklärt. Dieser Kommentar, der weitaus mehr wert ist, als der ursprüngliche Artikel, ist nun verschwunden.

Weiterlesen: »Vorzeigejournalist Thomas Knüwer vom Handelsblatt«

, , , ,

Zitat des Tages

I listened to some German journalists turned bloggers and that made me sad. In Romania, bloggers are 20-something geeks that are happy to share things and glad to be up on the stage. At Blogging in Germany and America i saw old journalists trying to teach us about new media and the tech revolution.

Dazu muss man nicht mehr viel schreiben. Entwaffnend ehrlich — wie viel ein einzelner Absatz doch aussagen kann. Ich frag ja nur: Wo sind die stolzen Artikel der Beteiligten? Wo sind die applaudierenden Artikel der Zuschauer — es sollen ja ein paar dagewesen sein. (via Lanu)

, ,

Murks mit Burks oder warum Journalisten die Finger von Bloggern und dem Bloggen lassen sollten

Eigentlich dachte ich ja, das Thema SPIEGEL-Rant und die traurige deutsche Blogosphäre wäre bis zum nächsten Sommerloch durch. Falsch gedacht. Heute hat der Journalist Burkhard Schröder auf der Telepolis nachgelegt. Anschwellender Blogsgesang nennt er sein Stück — was immer er auch damit sagen will (Nachtrag: Jetzt weiß ich es. National-konservativer Kram. Da tun sich Abgründe auf.). Er schreibt:

Über das SPIEGEL-Blog-Bashing wurde selbstredend fröhlich diskutiert — endlich wieder ein Thema, das alle angeht. Die Blogs Nerdcore (René) und F!XMBR (Chris) kommentierten die Thesen mit längeren Traktaten. Es erstaunt, dass der Streit eher um Nebensächliches geht: Sagt die Werbung etwas über die Inhalte aus und darüber, ob der Blogger unabhängig ist? Können Journalisten gute Blogger sein — oder gibt es gar zu viele davon?

Allein in diesem Absatz stecken sachliche und faktische Fehler. Zudem ist der zeitliche Zusammenhang völlig auf den Kopf gestellt worden. Da fasse ich mir echt an den Kopf. Ob die Hitze damit etwas zutun hat?

Weiterlesen: »Murks mit Burks oder warum Journalisten die Finger von Bloggern und dem Bloggen lassen sollten«

, , , ,

Warum Blogs in Deutschland nicht funktionieren

dbcDer Don Dahlmann hat einen Artikel verfasst — warum aus seiner Sicht Blogs in Deutschland (noch) nicht funktionieren. Er schreibt sicherlich viele wahre Dinge, sein Tunnelblick bzgl. der Journalisten in diesem Land lässt mich aber fast verzweifeln. Wenn er mehr Journalisten animieren will, zu Bloggen, ist das per se erstmal ein Widerspruch. Zudem kann man Journalisten ganz bestimmt nicht trauen, nur weil sie auf einmal eine Weblogsoftware aufgesetzt haben. Das hat selbst PI geschafft. Was ich damit sagen will: Journalisten sind mit ein Grund, warum es Blogger gibt. Die Menschen sind auf der Suche nach Alternativen, nach anderen — unabhängigen — Quellen. Wenn man die Qualität der deutschen Blogs damit anheben will, indem man mehr Journalisten zu Bloggern machen will, ist es das berühmte Teufel mit dem Beelzebub austreiben. Von den Verlagshäusern, den Zeitungen und Zeitschriften ist die Vierte Gewalt in diesem Lande, sollte sie jemals existiert haben, zerstört worden. Sollten nun — neben den Werbern — die Journalisten Meinungsführer der deutschen Blogs werden, ist das der letzte Sargnagel für die deutsche Blogosphäre. Das beste Beispiel ist Stefan Niggemeier: Ich weiß nicht, in wie vielen Artikeln er auf seinem Blog anprangert, dass der und der Kollege auf Mails, Kritik, etc. pp. nicht geantwortet hat. Die Kollegen, die der Herr Niggemeier kritisiert, zeigen dabei nur das Verhalten, welches er schon seit über einem Jahr im Fall adical Nads Adnation zeigt.

Weiterlesen: »Warum Blogs in Deutschland nicht funktionieren«

, , , , ,

Jetzt enthüllt: Was für Superhelden wirklich wichtig ist

Weiterlesen: »Jetzt enthüllt: Was für Superhelden wirklich wichtig ist«

, , , ,

Zwei Nachrichten aus der Blogosphäre, die scheinbar nichts miteinander zu tun haben

BoomUnsere regelmäßigen Leser haben es vielleicht gemerkt — bis auf die eine oder andere Spitze hat sich hier das Thema Blogosphäre verflüchtigt — sich in den Ernst des Lebens integriert, die Artikel generell, natürlich haben wir auch noch jede Menge Spaß, in Richtung (politische) Qualität verschoben. Und zudem man tritt natürlich auch nicht auf ein auf dem Boden liegendes Geschöpf. Zudem war die Kritik an der Sache niemals den Hass wert, den wir als Menschen empfangen haben — aber gut, Berliner sind halt nicht nur arm im Geldbeutel. Über zwei Meldungen musste ich heute aber dann doch schmunzeln, zumal ich sie im Feedreader fast hintereinander gelesen habe. Da wäre zum einen der Don mit seiner Einlassung über den Stand der Professionalisierung der sogenannten (deutschen) Top-Blogs. Ungewohnt diplomatisch schreibt er: In den letzten zwei Monaten hat sich beim Thema Blogvermarktung nichts verbessert, es ist eher schlechter geworden. Die SPD wartet heute noch auf mich — da werde ich derzeit keinen Kommentar zu verfassen. Aber bald ist ja Grimme — dann hat man innerhalb des Netzwerkes wieder etwas zu feiern. Also kein Grund, den Sand in den Kopf zu stecken. Nachdem ich über den Don kurz geschmunzelt habe, scrollte ich weiter zum Werbeblogger. Dort fragt Gastautor Thomas, ob das Modell Blog gescheitert ist. Natürlich aus Sicht eines Werbers. Wer aber nun das Verhalten der sogenannten deutschen Top-Blogs per se, den Artikel von Don, die Frage von Thomas zusammenbringt, der hat die Antwort auf die Fragen aller Fragen. Warum fristen Blogs in Deutschland ein Nischendasein, werden Blogger ausgelacht, wird man da draußen in Gesprächen mit Nichtbloggern verwundert angeschaut, ohne große Anstrengung von den etablierten Medien der Lächerlichkeit preisgegeben? 1 + 1 = 2. 😉

, , ,

adical und die Musikindustrie — Minus mal Minus ergibt Plus. Naja, oder auch nicht

adical

Kennt wer noch dieses totes Gebilde, welches auch in Deutschland viele Blogger abgemahnt hat? Ich spreche von dem Gebilde, welches alles daran setzt, Schulhöfe zu den zentralen Dealer-Plätzen unserer Gesellschaft zu machen, welches ihre besten Kunden kriminalisiert, verfolgt und drangsaliert. Es ist das Gebilde, welches eng mit einem schweizerischem und einem hamburgischen Unternehmen zusammenarbeitet und sich so einen gewissen Ruf doch sehr mühsam erarbeitet hat. Für dieses Gebilde ist jegliches Filesharing kriminell und vom Gesetzgeber zu unterbinden. Dieses Gebilde lässt andere Unternehmen in bester Stasi-Manier für sich arbeiten und geht sogar soweit, Musik, welche unter Creative Commons-Lizenz steht, bei Rapidshare löschen zu lassen. Das hamburgische Unternehmen, welche im Auftrag unseres Gebildes arbeitet, ist bei Hausdurchsuchungen zu gegen und stellt schon mal rechtswidrig Server ins Internet und bietet urheberrechtlich geschützte Musik zum Download an, damit Kinder, Jugendliche und Erwachsene, die unserem Gebilde und den Partnern auf den Leim gegangen sind, gesetzlich verfolgt werden können.

Weiterlesen: »adical und die Musikindustrie — Minus mal Minus ergibt Plus. Naja, oder auch nicht«

, , , , ,

RSS-Feed abonnieren