Chris15. März 2010
Ehrlich gesagt, ich musste erst einmal nachschauen, was die BOBs überhaupt sind. Wie vielleicht bekannt, stehe ich mit solchem Lametta auf Kriegsfuß. Die Wikipedia schreibt: The BOBs (Best of the Blogs) sind internationale Weblog-Awards, die seit 2004 jährlich vom deutschen Auslandssender Deutsche Welle vergeben werden. […] Bei den BOBs legt die Deutsche Welle ein besonderes Augenmerk auf die Förderung von Informations- und Pressefreiheit in vielen Ländern der Erde. Ich glaube, an diesem Punkt hinkt der berühmt-berüchtigte sprichwörtliche Vergleich. Man kann F!XMBR und die anderen deutschen nominierten Weblogs nicht mit Kollegen aus China, Ägypten und anderen Teilen der Welt vergleichen. Trotz der Kämpfe rund um Vorratsdatenspeicherung und Netzsperren leben wir in einem Paradies. Selbst der Vergleich F!XMBRs mit den anderen deutschen Blogs hinkt. Nichtsdestotrotz – neben F!XMBR sind noch weitere grandiose Blogs nominiert Ich für meinen Teil werde für Jens Weinreich oder die NachDenkSeiten stimmen. Wer auch abstimmen möchte – hier entlang…
Unter dem Motto ‘Wir schreiben hier nur, damit die Nachwelt sieht, dass nicht alle so waren’ veröffentlichen die Autoren mit einem Augenzwinkern aktuelle und meinungsstarke Kommentare zu Themen rund um Computer, Kultur, Politik und Gesellschaft.
Das trifft es ganz gut…
The BOBs – Home
The BOBs – Best Weblog Deutsch
The BOBs – Die Nominierten
The BOBs – F!XMBR Detail-Seite
Blog, Blogging, Deutsche Welle. Nominierung, F!XMBR, Online, The BOBs, Web 2.0
Chris13. März 2010

Foto: F!XMBR
Vor gar nicht allzu langer Zeit haben ich nicht nur die Ruhrbarone, sondern auch Wir-in-NRW als die Tops-Blogs aus dem Pott bezeichnet. Für Wir-in-NRW war das ein Fehler. In Wir-in-NRW manifestiert sich für mich nicht nur die Arroganz und Abgehobenheit eines ganzen Berufsstandes, sondern offensichtlich auch gänzliches Versagen beim Schutz der eigenen Informanten. Passend zum NRW-Wahlkampf erschien das so genannte Blog Wir-in-NRW auf der Bildfläche.
Weiterlesen: »Die Arroganz des Journalismus am Beispiel “Wir-in-NRW”«
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Chris5. Dezember 2009
Es wird weiter fröhlich von Verlagen und Managern über das so genannte Leistungsschutzrecht diskutiert und aktiv Lobbyismus in Berlin betrieben. Nachfolgenden Kommentar (Wordle oben) habe ich nebenan bei Thomas hinterlassen. Irgendwo sehe ich kaum noch Licht am Ende des Tunnels, wenn ich Murdoch höre, oder hier in Deutschland Döpfner und wie sie alle heißen. Man hat die Zeichen der Zeit verschlafen und will nun das Internet unter Kontrolle bringen. Da findet man in der Politik natürlich dankbare Abnehmer – allein mir fehlt der Glaube, dass dies funktioniert…
Weiterlesen: »Kommentar zum Leistungsschutzrecht, den Verlagen und den Medien«
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Chris18. November 2009

Foto: F!XMBR
1. Das Zitieren der Autoren und deren Artikel auf F!XMBR ist ohne vorherige Zustimmung zukünftig nicht mehr gestattet.
Wer sich zukünftig zwecks Zitaten widerrechtlich an unseren Texten bereichern will, muss damit rechnen, rechtlich verfolgt zu werden. Jeder Autor, der uns zitiert, muss sich ab sofort – selbstverständlich vor dem Zitieren – eine Genehmigung einholen. Diese wird schriftlich erteilt, im Regelfall folgt innerhalb von 24 Stunden das Antwortfax. Gegen einen entsprechenden Obolus pro Zitat ist es anderen Publikationen und Bloggern gestattet, F!XMBR zu zitieren. Das gilt ebenfalls für die Übernahme unserer Überschriften. An einem so genannten Flatrate-Modell wird derzeit gearbeitet.
Weiterlesen: »Leistungsschutzrecht – Neue Nutzungsbedingungen auf F!XMBR«
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Chris31. Oktober 2009
Es kommt ja selten vor, dass ich fassungslos bin, aber heute ist wieder so ein Tag. Es geht natürlich um Frau Dr. Eva Schweitzer, die einen Blogger hat abmahnen lassen. Hier die vier wichtigsten Links:
Journalistin lässt Blog abmahnen, fordert 1.200 Euro Schadensersatz für Textzitate
Empire Strikes Back
Stellungnahme von Eva Schweitzer zur Blog-Abmahnung
A New Hope
Weiterlesen: »Warum mich Frau Dr. Eva Schweitzer sprach- und fassungslos macht«
Abmahnung, Blog, Blogging, Dr. Eva Schweitzer, Journaille, Journalismus, Moral, Online, Recht, taz, Waldsterben, Zeit
Chris28. Oktober 2009
Screenshot: sprengsatz.de
Dass ich Michael Sprengs Politik-Blog, Sprengsatz, für das vielleicht beste deutsche Politik-Blog halte, habe ich bereits mehrfach erwähnt. Trotz – oder vielleicht gerade – Sprengs Lebenslauf. Michael Spreng war unter anderem Chefredakteur der BILD am Sonntag sowie Wahlkampfmanager der CSU und Edmund Stoiber im Wahlkampf 2002. Wären Sprengsatz und F!XMBR zwei Länder, könnte man meinen, dass man auf unterschiedlichen Kontinenten leben würde. Könnte – Michael Spreng hat seinen Erfolg redlich verdient.
Weiterlesen: »Was Michael Spreng und Kai Diekmann nicht gemeinsam haben«
Blog, Blogging, Kai Diekmann, Michael Spreng, Online, Publikation, Web, Web 2.0
Chris23. Oktober 2009
Stammleser wissen es bereits und der eine oder andere Besucher wird vielleicht die Linktipps vermissen. Vor gut zwei Monaten habe ich einen kleinen Posterous-Versuch gestartet – legends never die, und so führt die lallus.net-Domain in mein kleines Wohnzimmer. Ich mag mein Wohnzimmer mittlerweile sehr gerne. Es bietet mir die Möglichkeiten, schnell und unkompliziert kleine Dinge zu veröffentlichen, die hier wahrscheinlich untergehen würden. Früher waren es die zusammengefassten Linktipps auf F!XMBR, die ich fast täglich im Firefox im Ordner Unsortierte Lesezeichen ablege. Es konnte schon mal passieren, dass Linktipps gelöscht wurden, sie waren nicht mehr aktuell – oder es waren einfach zu viele. lallus.net ist für solche Zwecke viel interessanter. Dazu den einen oder anderen Text – und schon passt es. Wer also die Linktipps verpasst, möge sich bitte lallus.net noch in den Feedreader packen, es ist ja nur eine Seite mehr, das sollte kein Problem sein. Kurzum: Das Experiment gefällt mir sehr gut – abseits vom Google-Überlauf, von der Öffentlichkeit, die F!XMBR mittlerweile genießt, kann ich dort das eine oder andere austesten, ohne großartig jedes Wort oder jeden Link zweimal überlegen zu müssen.
lallus.net – Die Unendlichkeit des Seins
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Chris10. September 2009
Wir führen hier ja nur ein kleines Privatblog. Es ist unsere Möglichkeit, unsere Meinung zu diversen Themen zu veröffentlichen. Es ist Spaß, Hobby und Passion zu gleich. Mit einem kleinen Lachen, oft aber auch mitleidig, schaue ich zu den Damen und Herren, die damit ihren Lebensunterhalt verdienen wollen und sich dementsprechend Zwängen unterordnen müssen – seien es nun Journalisten oder Blogger. Ich selbst würde für kein Blog der Welt bezahlen, seien sie noch so grandios wie Michael Spreng, WEISSGARNIX, die NachDenkSeiten, Jens Weinreich, Caschy, LobbyControl oder auch das FAZ Israelblog. Noch viel weniger würde ich Paid Content im etablierten Journalismus akzeptieren – da können Döpfner, Hombach und Burda noch so sehr fantasieren. Dann fliegt die Seite einfach aus dem Feedreader – mein Informationshunger wird trotzdem gestillt. Das Internet hält jegliche Information bereit, egal ob ich sie nun bei der FAZ oder bei Oliver finde. Anders verhält es sich bei mir allerdings mit Printprodukten.
Weiterlesen: »Ich hab da mal eine Frage«
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Chris9. August 2009
Ich habe lange überlegt, was ich mit der Domain von lallus.net anfange. Nachdem wir aus Zeitgründen nicht mehr in der Lage waren, das Projekt eigener Identi.ca-Server fortzuführen, befand sich die Domain zwar noch in meinem Bestand – sie lag aber mehr oder weniger brach, sie führte rüber zu F!XMBR. Seit heute Morgen nun, führt lallus.net hier zu meinem kleinen Spielplatz – fernab der großen, weiten Welt, in mein kleines Wohnzimmer.
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Chris7. August 2009
Es muss schon sehr viel passieren, wenn die taz eine der zentralen Figuren der so genannten professionalen Blogosphäre, Sascha Lobo, mit einem Kommentar auflaufen lässt. Eigentlich ist die taz dafür bekannt, die Berlin-Mitte-Latte Macchiato-Blogger mit Anhang zu chauffieren und in Sphären zu heben, in denen diese ganz bestimmt nicht gehören. Die taz ist bisher dadurch aufgefallen, die PR-Außenstelle von Adnation & Co. zu sein. Sei es drum – man kennt sich, man verlinkt sich und trifft sich auf diversen Veranstaltungen. Geschenkt. Gestern aber hat die taz ein Porträt über den Zensurblogger Sascha Lobo veröffentlicht. Dieses Porträt ist nicht gerade schmeichelhaft.
Weiterlesen: »Peter Hogenkamp, ein vergessener Disclosure oder wie professionelle Blogger arbeiten«
Adnation, Blog, Blogging, Kommentar, Medien, Meinung, taz, Web 2.0
Chris7. August 2009
Ich habe in den letzten Tagen öfter mal von Posterous gelesen – und wie das so ist, das wollte ich dann auch mal testen. Wenn man Twitter, Identi.ca & Co. meiner Meinung nach fälschlicherweise als Microblogging bezeichnet, so kommt Posterous dieser Bezeichnung doch sehr nah. Veröffentlicht werden die Artikel per E-Mail, der Betreff der Mail wird dabei zur Artikelüberschrift, der Inhalt der Mail zum Artikel selbst – und der Clou: Anhänge wie Bilder, Mp3s oder Videos werden von Posterous passend formatiert, so dass man sich um nichts mehr kümmern muss. Zusätzlich besteht neben der Mail die Möglichkeit, per Bookmarklet Inhalte zu veröffentlichen. Posterous ist die wohl einfachste und schnellste Art, Inhalte im Internet zu publizieren. Ich suche ja immer noch nach einer für mich perfekten Möglichkeit, Links und Videos adäquat unterzubringen. Twitter mag – auch durch die Suchfunktion – den einen oder anderen Leser bringen, gefällt mir aber trotzdem nicht. Auf die paar Leute kann man sowieso verzichten. Identi.ca ist eher unser kleiner Chat, unsere kleine Familie. Ich schau mir Posterous mal ein wenig an. Gibt es da eventuell ein Plugin für Wordpress, dass wie bei Delicious täglich ein Update von Posterous automatisch einstellt?
chris97 – Fundstücke aus dem WWW
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Chris23. Juli 2009
Hielten in den letzten Tagen:
Don Alphonso – PRevanchisten und die Erfindung des Mobs
50hz – Vodafone: Und immer noch kein Ende
50hz – Vodafone: Mit dem Mut eines Zweijährigen
Ralf – Vodafail: Die Generation Upload frisst ihre Kinder!
Kosmar – Vodafone
Patrick – Was der Vodafone “Corporate Blog” Case wirklich kaputt macht
J – Authentizität bei Testimonials: Generation Upload
Udo – Surfpaket, ungefragt
Bulo – Erste Erfolge der Vodafone-Kampagne: Herr Kruse und die Krise
Don Alphonso – Heul doch, Sascha Lobo!
C.J. – Vodafone verheizt Bloggerin
Im Gegensatz zum Don bin ich übrigens der Meinung, dass der guten Frau Schnutinger übel mitgespielt wurde. Hier findet man den Original-Podcast zum dem Beitrag auf dem Vodafone-Blog. Nun kann man sich ungefähr vorstellen, wie der PR-Artikel zustande gekommen ist. Ich denke schon, dass Frau Schnutinger den Artikel in dieser Form nicht verfasst hat. Wenn man dann noch davon ausgeht, dass sie, sobald sie dagegen angegangen wäre (öffentlich gegen Vodafone), eine Vertragsstrafe riskiert hätte, kann man nachvollziehen, warum sie nun schweigt. Neben den teils beleidigenden Angriffen auf Twitter, die – mich wirklich sprachlos machend – sogar auf das 5 Monate alte Kind einprügeln. Spätestens in diesem Fall haben die Macher und Protagonisten des Vodafail dann völlig versagt – oder war es vielleicht so gewollt?
Weiterlesen: »Vodafones Grabreden«
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