Schlagwort ‘Blog‘

Vodafones Grabreden

Hielten in den letzten Tagen:

Don Alphonso — PRevanchisten und die Erfindung des Mobs
Vodafone50hz — Vodafone: Und immer noch kein Ende
50hz — Vodafone: Mit dem Mut eines Zweijährigen
Ralf — Vodafail: Die Generation Upload frisst ihre Kinder!
Kosmar — Vodafone
Patrick — Was der Vodafone “Corporate Blog” Case wirklich kaputt macht
J — Authentizität bei Testimonials: Generation Upload
Udo — Surfpaket, ungefragt
Bulo — Erste Erfolge der Vodafone-Kampagne: Herr Kruse und die Krise
Don Alphonso — Heul doch, Sascha Lobo!
C.J. — Vodafone verheizt Bloggerin

Im Gegensatz zum Don bin ich übrigens der Meinung, dass der guten Frau Schnutinger übel mitgespielt wurde. Hier findet man den Original-Podcast zum dem Beitrag auf dem Vodafone-Blog. Nun kann man sich ungefähr vorstellen, wie der PR-Artikel zustande gekommen ist. Ich denke schon, dass Frau Schnutinger den Artikel in dieser Form nicht verfasst hat. Wenn man dann noch davon ausgeht, dass sie, sobald sie dagegen angegangen wäre (öffentlich gegen Vodafone), eine Vertragsstrafe riskiert hätte, kann man nachvollziehen, warum sie nun schweigt. Neben den teils beleidigenden Angriffen auf Twitter, die — mich wirklich sprachlos machend — sogar auf das 5 Monate alte Kind einprügeln. Spätestens in diesem Fall haben die Macher und Protagonisten des Vodafail dann völlig versagt — oder war es vielleicht so gewollt?

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Bloggen? Eine Art Tagebuch?

Chris stellt sich die Frage aller Fragen: Was ist Bloggen? Nun abseits von der semantischen Analyse, die da von einer Art Kreuzung aus Tagebuch und WWW spricht, ist ein Blog schlicht ein Tagebuch. Aber Moment, ist ein Tagebuch nicht diese oldschool Angelegenheit — Privates zu Papier gebracht, vor den Augen der Welt verborgen? Kurzum also ein Widerspruch in sich? Denn wie könnte man ein privates Tagebuch in dieses WWW transferieren? Nun als erstes muss man Begrifflichkeiten trennen, sprechen eingeschworene Nerds von Tagebüchern meinen diese tatsächlich Poesiealben bzw. degradieren ob Unverständnis Tagebücher zu trivialen Anhäufungen irgendwelcher Intimitäten — cat content eben.

Doch dem ist nicht so. Ein Tagebuch gibt Erlebtes wieder, formuliert Gedanken aus, ist ein Spiegel dessen was den Schreibenden bewegt. Ein omnipotenter Anspruch, welcher jedem Raum en masse reserviert. Neu ist ausschließlich die Öffentlichkeit, ermöglicht durch dieses WWW. Gelogen, beschönigt wird traditionell im Privaten als auch im öffentlichen Raum — von daher nehmen sich beide Darreichungen nicht viel. Allenfalls diktiert die zusätzlich vorhandene Öffentlichkeit ein Plus an etwaiger Zurückhaltung, gegenüber dem schon vorhandenem Diktat seitens des Egos.

Bloggen ist also nichts neues, Bloggen kann alles sein — nur die eigene Fantasie setzt Grenzen. Man muss sich also nicht eines Begriffes wie Tagebuch schämen, große Männer und auch Frauen verfassten diese im Laufe der Geschichte und hinterließen somit nachfolgenden Generationen teils unschätzbare kulturhistorische Einblicke.

Wenn also Oscar Wilde schreibt: Das Gedächtnis ist das Tagebuch, das wir immer mit uns herumtragen., so gilt dies vice versa ebenso für diese mittels Papier oder Virtualität transportierten Worte — eine Vielfalt des Geistes eben, welche genutzt werden sollte. Insofern ende ich mit den Worten eines bekannten Tagebuch-Verfassers: Der Worte sind genug gewechselt, lasst mich auch endlich Taten sehn, indes ihr Komplimente drechselt, kann etwas Nützliches geschehn.1

Bild: Wikimedia Commons

  1. aus Faust []

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Was bedeutet Bloggen?

Eine Liebeserklärung:

Hinz&KunztIch bin vielleicht ein Trottel. Vor gut einer Woche haben ich zu morgen Vormittag der Hinz&Kunzt-Redaktion einen Artikel versprochen. Thema: Was bedeutet Bloggen? Ich weiß ehrlich gesagt nicht, was ich schreiben soll. Ich kann mir gerade sehr gut vorstellen, wie sich ein Volontär fühlen muss, der das erste Mal vom Chefredakteur den Auftrag bekommen hat, einen Artikel zu einer bestimmten Thematik zu verfassen. Er sitzt vor einem leeren Blatt Papier, die Gedanken kreisen um so viele Dinge, nicht aber um das Thema, um das es eigentlich gehen soll. Die Wikipedia bezeichnet ein Blog als Wortkreuzung aus dem englischen World Wide Web und Log für Logbuch. Es ist ein auf einer Website geführtes und damit – meist öffentlich – einsehbares Tagebuch oder Journal. Ein Online-Tagebuch, ein Journal — kann man Bloggen wirklich in ein so enges Korsett stecken?

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Akuter Anfall von Größenwahn. Was ist Bloggen?

In einem akuten Anfall von Größenwahn habe ich Hinz&Kunzt einen Artikel bis Freitag versprochen. Thema: Was ist Bloggen? Gute Frage, nächste Frage. Nein, natürlich kann ich dazu ein paar Dinge schreiben. Doch wozu haben wir hier ein Blog eine eigene Publikation. :D Also, liebe Leser, liebe Blogger:

Was ist Bloggen?

Wobei mich sehr gerne auch die Meinung der Leser, die nicht selbst bloggen, interessieren würde. Das wäre mal eine spannende Angelegenheit.

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Hinz&Kunzt — das professionelle Politmagazin aus Hamburg

Hinz&KunztDann noch einmal etwas ausführlicher. Zur Einführung der Vortrag von Hinz&Kunzt auf der Remix. Schaut es Euch an, nehmt Euch bitte die Zeit (20 Minuten, Sprungmarke benutzen), dann werden mit Sicherheit schon einige Fragen beantwortet sein:

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Und plötzlich bist Du Web-2.0-Klitsche

Erinnert sich noch Wer an Technorati? Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie wir hier auf F!XMBR angefangen sind, zu publizieren. Die großen Zeitungen wie die SZ oder die FAZ, Zeitschriften wie den SPIEGEL oder den STERN, habe ich grundsätzlich im FOCUS. Wenn allerdings ein Artikel veröffentlicht wird, hole ich mir im Regelfall auch andere Meinungen ein. Ich schaue, ob es schon Artikel zu dem Thema gibt — ferner sollte man auch die eigene Meinung überdenken und hinterfragen. Früher übernahm diesen Part der Recherche Technorati. Dazu hatte ich mir im Firefox und im Opera das Schlüsselwort t angelegt. kurz eingetippt, t zensursula, und ich hatte aktuelle Artikel zum Thema Zensursula auf dem Schirm. Ich bin überhaupt kein Freund von irgendwelchen Suchleisten. Die werden nach Neuinstallation sofort ausgeblendet — unnützer Ballast halt. Doch schon seit geraumer Zeit, vielleicht ein knappes Jahr, nutze ich Technorati nicht mehr. Wäre ich die Tage nicht durch einen Link drüber gestolpert, hätte ich wahrscheinlich gar nicht mehr dran gedacht.

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Schiller & Goethe bloggen

Via Jürgen bin ich darauf aufmerksam geworden, dass nun auch Schiller und Goethe bloggen. Giesbert Damaschke hat ein spannendes Projekt gestartet. 215 Jahre später wird in einem Echtzeitblog der Schriftwechsel zwischen Schiller & Goethe veröffentlicht. Mit Hilfe von Google Books möchte Giesbert diese Vorhaben in die Tat umsetzen. Sehr spannend. :)

Die benutzte Ausgabe verzeichnet insgesamt 999 Briefe, Stapf kommt auf 1011 und Beetz auf 1015. Briefe, die in der Textgrundlage fehlen, werden, wo möglich, aus Stapf übernommen, bei Briefen, die nur Beetz verzeichnet, werde ich mich bemühen, eine gemeinfreie Ausgabe aufzutreiben. Mit der sich so einstellenden orthographischen Uneinheitlichkeit wird man leben müssen.

Schiller & Goethe

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Twitter als Multiplikator

TwitterDass ich Twitter kritisch sehe, ist nicht erst seit gestern bekannt. Auch wenn ich mir mittlerweile zur Kommunikation eine kleine Insellösung auf Identi.ca geschaffen habe. Seit gestern morgen jedoch, erfahre ich auch einmal die positiven Folgen von Twitter: Der Microbloggingdienst als Multiplikator. Ich hatte gestern einen kleinen Text geschrieben — und seitdem wird er nicht nur auf Blogs und Foren zitiert und verlinkt, auch auf Twitter wird er rumgereicht, als wenn es kein Morgen geben würde. Wenn ich von geheisten und gediggten Geschichten absehe, hatte F!XMBR gestern den erfolgreichsten Tag seiner Geschichte. In Zahlen ausgedrückt: Knapp 5.300 unique IPs und gut 12.000 PIs — selbstverständlich bereinigt, ohne Bots und anderen Kram. Das ist für dieses kleine Privatblog, wie ich es hier führe, schon keine schlechte Sache. Man muss immer dabei berücksichtigen: Ich habe keine mich verlinkende Geschäftspartner und keine befreundeten Journalisten, die F!XMBR in den etablierten Medien rumreichen. Je nachdem, wie viele Artikel ich veröffentliche, kommt F!XMBR sonst wochentags bei normaler Schlagzahl auf 3.000 Unique IPs. Im Moment schaut es so aus, als würde der heutige Tag den gestrigen sogar noch übertreffen. Dabei habe ich doch gar nichts getan. :D

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Alles neu macht der Mai

Und die Hölle ist zugefroren. Das Blog, was ich wohl als erstes — damals :D — gelesen habe, war der Schockwellenreiter. Aus dieser alten Verbundenheit lese ich ihn heute immer noch, den Jörg, den Zebu und die Gaby, das Kantel-Chaos-Team. :) Jörg hat sein Blog auf WordPress umgestellt. Ich überlege noch, ob ich ihn beglückwünschen oder mein Beileid aussprechen soll. Zumindest ist das Design — meiner Meinung nach — nun viel ansprechender. Das Auge isst bekanntlich mit. ;-) Sehr fein das.

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via Hacker Croll — A Twitter-Hack

Derzeit wird fleißig der Twitter-Hack verbreitet. Natürlich hofft jeder, dass diese Meldung wahr ist, auch wenn man noch ein Vielleicht hinter die eigene Meldung setzt. Es wäre halt zu schön um wahr zu sein. Ich habe mir angewöhnt, einem via-Link auf einem Blog auch zu folgen, wenn ich die Meldung übernehmen möchte. Und wenn dabei herauskommt, dass ich 10mal auf ein Via klicken muss — so sei es. Meist lohnt die Meldung dann schon gar nicht mehr, weil ich weiß, dass die meisten F!XMBR-Leser die Nachricht sowieso schon gelesen haben, oftmals packe ich sie dann noch in die Linktipps. So bin ich gerade auch dem Twitter-Hack zu seiner Ursprungsmeldung gefolgt — im Forum von Zataz.com. Dort hat der Hacker Croll mit seinem ersten Beitrag die Meldung verbreitet. Spätestens an dieser Stelle dann, klingelten bei mir alle Alarmglocken — jahrelange Erfahrung im Community-Management. ;-)

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Reden wir doch mal Tacheles #2

Wie ich im ersten Teil festgehalten habe, ist das Gebilde, welches sich bedeutungsschwanger Blogosphäre nennt, innerhalb der deutschen Medien völlig irrelevant. Es hält manchmal für den einen oder anderen Treppenwitz her, das war es dann aber auch. Bei aller Kritik haben deutsche Journalisten wahrlich wichtigere Dinge zu tun, als sich mit einer (neuen) Luftblase zu beschäftigen. Und ja, natürlich gibt es Ausnahmen, aber ein ständiger Austausch von Informationen, ein regelmäßiger Ausdruck von gegenseitiger Hochachtung und gegenseitigem Respekt findet nicht statt. Es ist mehr ein Kampf, als ein Miteinander.

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