Schlagwort ‘Blog‘

Warum Blogs in Deutschland nicht funktionieren

dbcDer Don Dahlmann hat einen Artikel verfasst — warum aus seiner Sicht Blogs in Deutschland (noch) nicht funktionieren. Er schreibt sicherlich viele wahre Dinge, sein Tunnelblick bzgl. der Journalisten in diesem Land lässt mich aber fast verzweifeln. Wenn er mehr Journalisten animieren will, zu Bloggen, ist das per se erstmal ein Widerspruch. Zudem kann man Journalisten ganz bestimmt nicht trauen, nur weil sie auf einmal eine Weblogsoftware aufgesetzt haben. Das hat selbst PI geschafft. Was ich damit sagen will: Journalisten sind mit ein Grund, warum es Blogger gibt. Die Menschen sind auf der Suche nach Alternativen, nach anderen — unabhängigen — Quellen. Wenn man die Qualität der deutschen Blogs damit anheben will, indem man mehr Journalisten zu Bloggern machen will, ist es das berühmte Teufel mit dem Beelzebub austreiben. Von den Verlagshäusern, den Zeitungen und Zeitschriften ist die Vierte Gewalt in diesem Lande, sollte sie jemals existiert haben, zerstört worden. Sollten nun — neben den Werbern — die Journalisten Meinungsführer der deutschen Blogs werden, ist das der letzte Sargnagel für die deutsche Blogosphäre. Das beste Beispiel ist Stefan Niggemeier: Ich weiß nicht, in wie vielen Artikeln er auf seinem Blog anprangert, dass der und der Kollege auf Mails, Kritik, etc. pp. nicht geantwortet hat. Die Kollegen, die der Herr Niggemeier kritisiert, zeigen dabei nur das Verhalten, welches er schon seit über einem Jahr im Fall adical Nads Adnation zeigt.

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Dem Caschy sein Blog

CaschyDen Nick Caschy kenne ich nun schon seit Anfang des Jahrtausends — oder war es gar schon Ende der Neunziger? Wer weiß das schon so genau. Eine gemeinsame Forenvergangenheit lässt sich jedenfalls nicht leugnen. Im Cosmo-Bashing waren wir immer besonders gut. Warum ich das schreibe? Nun, Caschy hat ebenso wie Oliver und meine Wenigkeit erfolgreich diesem ganzen Foren-Gedöns den Rücken gekehrt — auch wenn man ab und zu noch mal reinschaut. Mittlerweile bloggt auch der gute Caschy. Und während man sonst in Verbindung mit Bremerhaven an die rechten Vollpfosten denkt, die regelmäßig in die Bürgerschaft einziehen, ist Caschy mit seinem Blog sicherlich ein Aushängeschild für Bremerhaven. Mit stadt-bremerhaven.de hat er sich eine Top-Domain gesichert — und befüllt diese nun mit seinen Beiträgen. Caschy ist für mich mittlerweile zum Top-Tech-Blog in Deutschland avanciert. Seine persönlichen Geschichten rund um das Gewicht, das Rauchen machen das Blog sympathisch — das Blog jedoch steht für qualitativ hochwertige deutschsprachige Portable Apps. Unermüdlich stellt Caschy zum Beispiel den Firefox Portable oder auch den Thunderbird Portable zum Download bereit. Und nicht nur das — weitaus mehr hat die Stadt Bremerhaven zu bieten. Abgerundet wird das Bild mit fast täglichen Tipps und Tricks rund um Software, Hardware — oder halt Tipps um Gewicht abzunehmen, zuzulegen und wieder abzunehmen ;-)

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Jetzt enthüllt: Was für Superhelden wirklich wichtig ist

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Der Spiegelfechter greift an

Wtf? Nur mich — oder die ganze Welt? Was ist hier los? Was sagen die Gerüchte? Wurde Jens von den Chinesen infiltriert? Oder gar von den Amerikanern? Wer hat JFK erschossen? Und wo wurden die Aufnahmen 1969 vom Mond gedreht? Fragen über Fragen…

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Bloggen ist manchmal nur ein entfernter Gedanke

Bild: Bulo :)

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Zitat des Tages: Netzeitung

Die Gruppe der Freizeit-Blogger nutzt ihr Weblog als Online-Tagebuch. Semiprofessionelle Blogger investieren zwar einen signifikanten Teil ihrer Zeit in die Pflege des Weblogs, nutzen es jedoch nicht als Haupterwerbsquelle wie die professionellen Blogger. Der Anteil professioneller Blogger ist im Vergleich mit den USA noch sehr gering.

netzeitung

Aha. Blogs sind also erst politisch und reif, wenn sie als Haupterwerbsquelle dienen. So schreibt fefe auf seinem Blog und ich kann ihm da nur voll und ganz zustimmen. Die Angst geht um im deutschen Blätterwald und die Bildungselite ist sich wie sooft nicht zu schade gefällige Studien zu veröffentlichen, wie sie auch die Regierung zu Hauf vorzuweisen hat. Wenn die zum Gros massiv vermarkteten Blogs in den USA mit ihrem US-eigenen Terror/Kriegstrauma als Marke für Politisierung/Professionalisierung herhalten in diesem Land, dann erst wird man sich der desolaten Lage bewußt in welcher sich die politische Öffentlichkeit hier bewegt. Höchstwahrscheinlich erachtet man auch den investigativen Journalismus eines Michael Moore als Paradebeispiel für Politisierung, aber dazu muß man eines bemerken, um es mit diesem Niveau aufzunehmen bedarf es erst einem Plus an Debilität in Deutschland. Und so tief sind wir eben noch nicht gesunken, aber wie sooft spielen die alten Medien in diesem Bereich den willigen Vorreiter.

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Anonymität, Blogger und andere Gefährder

Ich liebe diese Artikel der Sueddeutschen, wo sonst als bei dieser könnte man sonst diese leicht durchschaubaren wannabe-Tiraden gen Blogger und Anonymität lesen und natürlich gen Busenfreund Wikipedia? Konstruktive Kritik? Weit gefehlt … in Sind Blogger gefährlich? darf man sich wieder einmal davon überzeugen, vom ausichtslosen Kampf ehemaliger Meinungsgiganten, die auszogen dem gemeinen Web-Publizisten das Handwerk zu legen. I know, das ganze ist jetzt natürlich nur ein Bericht von einem tatsächlichen Geschehnis, die Überschrift … ach lassen wir das, ich Hansel urteile hier doch über professionelle Publizisten. Wie kann ich nur, wir sind unwürdig … mea cupla, mea maxima culpa. Aber halt vielleicht ist das ganze auch eine verzweifelte Art von viraler Kampagne, damit möglichst viele Blogs den Online-Auftritt der SZ verlinken? Könnte was dran sein, aber wie will man dem entgegenwirken? Schweigen und dem welken Blätterwald weiterhin das Meinungsmonopol überlassen?

Weitere Infos:

Wikipedia als Zielscheibe von Web-2.0-Gegnern
Blog-Autoren sind so idiotisch, dass die «Süddeutsche» sie als Quelle benutzt
Der Süddeutschen wird das Internet zuviel
Der Blogger-Schreck

etc. pp

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Potential verfehlt

StiftJohannes Boie hat für jetzt.de einen Text verfasst, mal wieder über die böse, anonyme [sic!] Blogosphäre. Der Text hätte wirklich Potential gehabt, und zwar in dem Punkt, an dem er von den sogenannten A-Bloggern, wie Stefan Niggemeier und Thomas Knüwer angegriffen wird und ohne Möglichkeit zur Reaktion sich wie von einem Mob verfolgt fühlt. Dieses Problem habe ich hier auch schon dargelegt. Nicht umsonst hat das LG Hamburg so geurteilt, wie es geurteilt hat. Stefan Niggemeier nimmt seine Verantwortung allein durch seine provokante Ich-weiß-alles-besser-Schreibe, und das grenzwertige Kommentare ohne Prüfung veröffentlicht werden, meiner Meinung nach kaum wahr. Das ist aber nur eine persönliche Einschätzung, ich kann mich irren. Herr Niggemeier sollte mal überlegen, warum er auf dem BILDblog keine Kommentare zulässt — das Klientel, die Kunden überschneidet sich in großen Teilen. So sehr der Ansatz von Johannes Boie passt, wirklich klasse ist, so sehr folgt er dann dem falschen Weg. Follow the white rabbit. Neo ist den richtigen Weg gegangen. Johannes Boie verliert sich im Folgenden in Nebensächlichkeiten und in — teilweise — faktischem Blödsinn.

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DesktopBSD Entwickler Blog

Wie hier schon geschrieben, gut Ding will Weile haben. DesktopBSD ist nicht nur ob des hervorragenden Software Managers bekannt inkl. diverse nützlicher Addons, sondern auch ob der sehr guten Qualität, die diesem FreeBSD System für den Desktop inne wohnt. Da jedoch in der Regel jährlich, laut Slashdot, BSD mindestens einmal stirbt, mußten wir etwas dagegen tun und für mehr Transparenz sorgen. Der Aufbau eines DesktopBSD Handbuchs in der Wiki war der erste Schritt, der von der Community vorangetrieben wird, der zweite nun war der Start eines DesktopBSD Blogs, der die User auf dem laufenden hält. Nichts ist heutzutage schimmer als inmitten des medialen Overkills nicht ab und an Flagge zu zeigen. Entwicklungen innerhalb DesktopBSDs, sowie sonstige Änderungen wird man also künftig dort erfahren :)

DesktopBSD Homepage
DesktopBSD Blog

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Hilfe ich verstehe nichts

Das wir hier ein gewisses Niveau voraussetzen, einfach weil wir aus unserem Kontext heraus schreiben, dürfte der eine oder andere schon bemerkt haben. Englische Floskeln beispielsweise sind eben auch als solche gedacht, als Gag nebenher, Aufmacher etc., wenn man es nicht versteht geht die Welt auch nicht unter. Bei lateinischen Floskeln meinerseits schauts da schon anders aus, allerdings achte ich darauf quasi Allerweltsfloskeln zu nutzen, die man bei etwas Interesse auch im Netz übersetzt findet. Wirklich essentielle Dinge findet man in der Regel als Fußnote. Ein wenig Netzslang, ein wenig Neusprech, das ist wohl auf jedem Blog usus bzw. im Netz allgemein, so auch hier … das sollte recht geläufig sein. Wenn nicht, nun dann gibts Abhilfe z.B. hier.

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Blogs: panem et circenses

Politik, Privatsphäre, Aufklärung usw. Betrachtet man diese Bereiche und wie sie im Netz vertreten sind tun sich Abgründe auf. Das aktuelle Tagesgeschehen wird gelesen, katalysiert und auf Blogs oder sonstigen Netzpublikationen rausgeworfen. Ja Meinung pur, manches mal mit Wissen angereichert, manchmal aber auch nur den Unmut ausdrückend — egal da ist auch nicht wirklich etwas schlimmes dran. Wozu besitzt man denn die Meinungsfreiheit sonst? Aber andererseits was bringts? Glaubt man denn wirklich jemand liest diese Dinge, um der eigentlichen Sache willen? Oder ist es nicht vielmehr so, das der zünftige Rant ausschlaggebend ist? Letzteren kann man definitiv mit Einzelbeispielen entgegengesetzter Natur wiederlegen, aber man kann auch recht pauschal mit der schieren Masse wiederum derlei Kritik beiseite wischen.

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