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Groupon: Nur noch ein Ramschladen?

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Logo: Groupon. Satirische Verfremdung: F!XMBR.

Die letzten Wochen nähren den Anschein, als würde sich Groupon von einem echten Deal zu einem Ramschladen entwickeln. Der Aktienstart war schon holprig, positiv konnte man von kreativer Buchhaltung sprechen, der Aktienkurs selbst ist seitdem eingebrochen — und in den letzten Wochen haben sich die Meldungen gehäuft, dass Unternehmen, die sich auf einen Deal mit Groupon eingelassen haben, nicht die beste Erfahrungen gemacht haben (suche nach Groupon bei @egghat). Alles in Allem macht es derzeit den Anschein, als wäre Groupon der noch lebende Beweis für die Web-2.0-Blase. Vergleiche mit der New Economy bitte hier einfügen.

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Der verlorene Kontext des Christian Jakubetz

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Die Rechtspostille Junge Freiheit feiert ihren Präsidenten (via)

Christian Jakubetz ist stolz. Sehr stolz. Verkündet zumindest der Tagesspiegel. Als einer der ersten, wie der Tagesspiegel zu berichten weiß, hat er kritisiert, wie im Netz, falsch: von vielen Menschen auf die Ernennung Joachim Gaucks mit einem Erich-Honecker-Gedächtnis-Ergebnis durch die Parteiendemokratie reagiert wurde.

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Politische Naivität

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Bild: Bembel

Ich gebe zu, dass ich mich in den letzten Tagen sehr geärgert habe. Zum einen über den Artikel Patrick Breitenbachs und den Julia Seeligers. Patricks Artikel hatte ich schon als politisch naiv abgehakt, zu Julias Artikel fiel mir nicht viel mehr ein als Honeymoon-Geschreibsel. Das mag unfair klingen, ich möchte aber versuchen, es zu begründen.

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TV-Tipp für heute Abend: ZAPP um 23.20h im NDR

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Ich habe da ZAPP mal ein paar Fragen beantwortet. Ich weiß nicht, ob ich heute Abend pünktlich zu Hause sein werde, unser Hoster wird einen Blick auf den Server haben. Anmerkungen bitte hier.

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Schuster, bleib bei Deinen Leisten!

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Foto: F!XMBR

Ein Nebensatz in Schirrmachers Text hat noch gar keine Beachtung bekommen. Er schreibt: » […] und das las man früher und besser auf den „Nachdenkseiten“ des unverzichtbaren Albrecht Müller, einst Vordenker von Willy Brandt.» Als erstes fällt natürlich das Lob auf, welches der konservative Schirrmacher gegenüber dem linken Sozialromantiker Albrecht Müller ausspricht — mehr als zu Recht.

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Das Ende von Carta in einem einzigen Satz

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Carta macht dicht. Interessiert es Irgendwen? Nein. Ich habe es schon öfters gesagt: Egal, ob nun kino.to, Carta oder auch mal F!XMBR — wenn eine Seite schließt, zieht die Karawane weiter. Oder hat Jemand (außer den Professionalisierungs-Junkies) Rivva vermisst oder die fast täglichen Artikel der Blogbar? Die Nachricht findet mittlerweile den Nutzer, nicht der Nutzer über Rivva die Nachricht. Twitter  und Facebook lotsen mittlerweile mehr Leser auf die Blogs, als es Rivva jemals konnte, der Don wertet mit den Stützen faz.net auf und rebelliert noch auf seiner Blog-Heimat. Geschlossene Freundschaften, Kontakte bleiben auch nach dem Ende eines Projektes bestehen und erweisen sich eventuell sogar als nachhaltiger, wenn man nicht mehr täglich die gleiche Seite besucht. Das Ende von Carta kommt nicht überraschend. Ich habe mir immer die Frage gestellt, was Carta überhaupt sei. Ein Gruppenblog für den digitalen Medienwandel? Nein, man konnte diese Frage nie beantworten. Es waren wenige Highlights, unsäglicher Unsinn, politisch rechte und linke Artikel auf Carta zu finden. Was Carta die ganze Zeit über fehlte, war eine Seele, eine Grundausrichtung. Wurde ich gestern mit einem Artikel begeistern, kam einen Tag später unfassbarer Müll daher, so dass man sich fragen musste, «bin ich hier noch auf der selben Seite?». Robin Meyer-Lucht fungierte für Carta vielleicht als CEO, nicht aber als Herausgeber. Lucht hat Carta, das mit dem Grimme Online Award und diese Woche auch mit dem Lead Award, ausgezeichnet wurde, an die Wand gefahren. Den Beweis tritt Lucht in seinem Abschieds-Artikel an.

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Die Tsunamiwelle

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Die Tsunamiwelle rollt — nur nicht so, wie gedacht. Sascha Pallenberg muss sich derzeit einem Shitstorm stellen, weil er ursprünglich in einem Tweet von einem Tsunami gesprochen hat. Diese Tatsache allein reicht schon, um diverse Auswüchse zu bewerten. Wer auf Twitter jedes Wort auf die Goldwaage stellt, sollte vielleicht anfangen, zu häkeln, aber doch bitte das mit dem Internet sein lassen. Jeder Internetausdrucker da draußen weiß einen Tweet besser zu beurteilen, als die ganzen SEOs, manch pOPELiger Blogger oder andere finstere Gestalten, die mit ihrer unfassbaren Dämlichkeit dafür sorgen, dass das Internet nicht als große Chance wahrgenommen wird, sondern als gefährlich verdammt und gebrandmarkt wird. Ich habe mich auch schon einmal mit Sascha «gefetzt» — in einem Artikel sprach in vom «PR-Gebrabbel von netbooknews.de». Ehrlich gesagt, war es ursprünglich nur ein Füllwort, ich hatte mich vorher nicht mit netbooknews.de beschäftigt und wollte nur die Besonderheit von Caschy hervorheben. Wenn man denn so will, ein Stilmittel. Sascha schoss zurück, und damit war die Sache gegessen. Wenn ich mir die letzten Tage so anschaue, dann komme ich mittlerweile zu der Erkenntnis, dass Sascha durchaus eine ehrliche Haut ist, der sein Herz auf der Zunge trägt. Das muss aber kein Nachteil sein, im Gegenteil.

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Schleichwerbung in Blogs

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Foto: Simon Willison | CC-Lizenz

Wöchentlich schlagen hier Anfragen von irgendwelchen SEO-Agenturen auf, die auf F!XMBR werben wollen, natürlich ganz diskret. Sascha Pallenberg von netbooknews.de und anderen Bloggern wurden nun einige Unterlagen zugespielt, die zeigen, wie es so läuft im weltweiten Netz. Dass es so läuft, ist nicht wirklich eine Überraschung, überraschen tut eher, dass immer wieder Leute gibt, die für ein paar Silberlinge rechtliche Konsequenzen riskieren. Im aktuellen Fall steht eines der bekanntesten deutschen Blogs im Mittelpunkt: Basicthinking (aus SEO-Gründen :D kein Link). Sascha schreibt, dass «Christoph Berger, Geschäftsführer der Onlinekosten GmbH» mehrere deutsche Blogger kontaktiert hat. In den E-Mails und auch Telefonaten ist eine Kooperation mit Basicthinking in Aussicht gestellt worden.

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IndiePlayer

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Ich habe hier schon an der einen oder anderen Stelle ein Blog empfohlen. So zum Beispiel Caschy, als noch lange nicht so bekannt war, wie heute. Heute ist Caschy die unumstrittene Nummer 1 unter den Techblogs in Deutschland. Caschy bloggt mit Herz und Verstand, wie ihm seine Schnauze gewachsen ist — gerade das macht ihn so sympathisch und hebt ihn gegenüber den ganzen Gadgetblogs ab, die (nicht nur) in Deutschland reine Werbe– und PR-Blogs sind. Und auch Michael Spreng, der heute das mit Sicherheit meinungsstärkste und beste deutsche Politblog führt, wurde schon auf F!XMBR empfohlen und vorgestellt, als die Zugriffszahlen beim Kollegen noch nicht allzu hoch waren.

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Flattr, Peter Sunde und die NPD

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Foto: F!XMBR

Als ich vor knapp zwei Wochen Flattr und die dazugehörigen Blogs dafür kritisierte, dass zugelassen wird, dass die NPD Teil ihres kleinen Netzwerkes ist und somit auch ein stückweit von Flattr, dem System und der Community finanziert wird, war der Aufschrei groß. Peter Sunde meldete sich in den Kommentaren zu Wort und merkte an, dass sich Flattr als schwedisches Unternehmen an schwedische und nicht an deutsche Gesetze halten müsse. Er führte weiter aus, dass es ihm per Gesetz untersagt sei, die NPD von Flattr auszuschließen, das sei Diskriminierung. Mehrere Kommentatoren sprangen darauf an — der gute Peter Sunde hätte doch gute Gründe genannt, warum er Geschäfte mit der NPD macht. Der Held der Community hatte gesprochen. Hugh! Elke Wittich, @Elquee, hat recherchiert und eine Anfrage diesbezüglich an das schwedische Justizministerium gestellt. Die Anfrage wurde an das Ministerium für Integration und Gleichstellung weitergeleitet. Die Antwort fiel wie erwartet aus.

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Winkelzüge — Ein ♥ für Blogs

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Foto: F!XMBR

In den letzten Jahren gab es des Öfteren eine Aktion, die sich «Ein ♥ für Blogs» nannte. Wir haben uns hier nicht darum gekümmert — für die Initiatoren war es meiner Meinung nach ein reiner Linkbait, nicht mehr und nicht weniger. Unsere Linktipps sind in unsere Artikel verpackt oder in unserem Lesestoff zu finden. Wenn wir verlinken, dann machen wir das aus Überzeugung, weil es eine Bereicherung für unsere Artikel ist, nicht aber weil wir erwarten, im Gegenzug auch verlinkt zu werden. Irgendwelcher blödsinniger Blogkarneval, die Aktion «Ein ♥ für Blogs» haben keine Nachhaltigkeit, sind völlig sinnbefreit. Das zeigt sich auch in den deutschen Blogcharts — für manche Blogs ist es ein Auf und Ab, je nachdem, welche Aktion gerade gestartet und aktuell ist. Wir sind mit unserem kleinen Privatblog seit 198 Wochen, Anfang 2006, vertreten. Selbstverständlich sind die «dbc» zu  hinterfragen — doch sind sie bei solchen Geschichten ein Indiz, der ein oder andere «Spion» schaffte es durch einen Linkbait  bis fast ganz nach oben, mittlerweile hat sich das relativiert. Doch darum soll es nicht gehen — vielmehr startet in diesen Tagen wieder die Aktion «Ein ♥ für Blogs». Das allein wäre nicht eine Zeile wert — wäre da nicht der Initiator.

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