Schlagwort ‘Bing‘

Schäuble is my homeboy

Im Moment ist die Diskussion um Google Streetview im vollen Gange. Die einen würden am liebsten a la Christo das gesamte Anwesen verhüllen und selbst die verdutzt Dreinblickenden mit Gewalt von dannen jagen, andere schauen gar die letzte Bastion der Grundrechte in Streetview, die es zu verteidigen gilt.1

Ich möchte gar nicht auf die Irrungen und Wirrungen diverser Journalisten eingehen, die da einerseits vermeinen den «digitalen Einzellern» schmeicheln zu müssen bzw. jenen andere, die es Google heimzahlen möchten ob der «raubkopierten» Schlagzeilen in Form von Google News etc. Selbst die befremdliche Äußerung eines dieser Vertreter der Holzmedien, Mario Sixtus, sind mir da eigentlich schon arg abstrus, um diese denn näher zu beleuchten. Wenn jener Sixtus denn meint, dieses Recht unangepaßt in diese «digitale Welt» übertragen zu können, um damit seine absurde Betrachtungsweise vom «öffentlichen Raum» oder gar den Bürgerrechten zu rechtfertigen, dann erweist er eben jenen Kämpfern für ein Plus an Bürgerrechten mehr als nur einen Bärendienst. Plötzlich paßt auch das arg kritisierte Urheberrecht, plötzlich ist alles in Ordnung. Sinn und Unsinn liegen in der medialen Welt eng beieinander und es vergeht kaum ein Tag, an welchem nicht mindestens ein Vertreter dieser medialen Gefilde sich aufmacht, diese fragile Barriere eindrucksvoll zu durchbrechen.

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  1. Mario Sixtus: «Jeder Angriff auf Foto-Dienste wie Street View ist ein Angriff auf diese Grundrechte.» []

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Mozillas Antwort auf Googles Vorstellung von Datenschutz

Nutzen wir doch einfach Bing. Bing ist Microsofts Antwort auf Googles Suchmaschine. Erfolgreich sicherlich, qualitativ vergleichbar bis dato kaum. Aber das tangiert auch recht wenig, Microsoft konzentrierte sich diesmal, ähnlich wie bei Windows 7, primär auf Oberflächlichkeiten und konnte ob dieser Augenwischerei einiges an Boden wett machen. Bei Bing beispielsweise ist die Marke Microsoft in den Hintergrund gerückt und die Rechnung scheint aufzugehen.

Aber dies nur nebenbei. Vielmehr interessiert die Empfehlung Asa Dotzlers1 Bing anstelle von Google zu nutzen, ob Eric Schmidts befremdlicher Aussage in puncto Datenschutz. Schmidts Vorstellung von Datenschutz ist recht simpel: lass einfach die Finger von Dingen, die eine Datenerhebung mit sich bringen.

If you have something that you don’t want anyone to know, maybe you shouldn’t be doing it in the first place.

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  1. director of community development bei Mozilla []

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