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Wie die BILD einen Bürgerkrieg herbeiredet

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Es wundert nicht, dass die BILD in den letzten Wochen den Fantasy-Roman Sarrrazins beworben hat – mit unzähligen Artikeln, Interviews und Vorabdrucken. Die BILD steigerte die eigene Auflage, Sarrazin wird ein reicher Mann, das Land rutscht weiter nach rechts. Einen besseren Coup kann es für den Axel-Springer-Verlag kaum geben. Mission accomplished. Ich habe mir gestern Abend tatsächlich das erste Mal Beckmann angeschaut. Eines wurde mehr als deutlich: Sarrazin reduziert die Gesellschaft auf Zahlen – noch nie habe ich einen Menschen mit einer derartigen sozialen Kälte erlebt. Am interessantesten waren die Einlassungen des Berliner Streetworkers Thomas Sonnenburg und der die Sozialwissenschaftlerin Naika Foroutan. Beide sagten unisono, dass das Buch unsere Gesellschaft spalten könne, den Frieden gefährde. Und das nicht in der typischen Politikeraufgeregtheit, die Einschätzung beruht auf die eigene, tägliche Arbeit mit denen, um die es geht. In dem Moment wusste die gesamte Runde bei Beckmann kaum etwas zu erwidern, bis wieder Nebenkriegsschauplätze eröffnet wurden.

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BILD enthüllt: Sozialschmarotzer lügen seit Jahren

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(via)

Nur wenige Hartz-IV-Empfänger faulenzen

Sie kümmern sich um ihre Kinder, pflegen Angehörige, bilden sich weiter, nehmen an Fördermaßnahmen teil — oder arbeiten und brauchen trotzdem Arbeitslosengeld II für den Lebensunterhalt: Mehr als die Hälfte der fünf Millionen Hartz-IV-Empfänger zwischen 15 und 64 Jahren fangen mit ihrer Zeit etwas an. Das zeigte eine repräsentative Studie des Instituts für Arbeitsmarkt– und Berufsforschung (IAB). […]

Die Motivation der meisten Hartz-IV-Empfänger sei hoch, stellen die Forscher fest: «Sie weisen der Arbeit einen hohen Stellenwert zu». Sie empfehlen zur besseren Vermittlung keine «härtere Gangart gegenüber den Grundsicherungsempfängern», wie sie schreiben, sondern ein «individuelles Eingehen» auf die persönliche Situation.

SPIEGEL Online: Nur wenige Hartz-IV-Empfänger faulenzen

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Löschen statt sperren bei derWesten.de (Update 2)

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Foto: F!XMBR

Noch während der Tragödie von Duisburg machte ein Kommentar unter einem älteren Artikel auf derWesten.de die Runde. Thomas Lückerath hatte ihn in einer «zufälligen» Recherche ausgegraben – hier beschreibt er, wie er darauf gestoßen ist und welche Kreise sein Screenshot zog. Nicht nur dieser eine Kommentar, mehrere Befürchtungen, die vor der Loveparade im Netz geäußert wurden, sind mittlerweile zum Teil der Berichterstattung geworden. Vielleicht sollte die Medien, namentlich die WAZ, die BILD und der WDR, einmal in das eigene Archiv schauen. Die taz hat einen wunderbaren Artikel veröffentlicht, dass die Loveparade auch auf Druck der Medien nach Duisburg geholt werden «musste»:

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Der Sieg gegen die BILD und RTL

Nothing more to say…

Zapp — Lena und die Medientortour

Lena nach dem Sieg: Wir sind nicht nur Papst. :D

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Frohe Ostern

Wir wünschen Euch und euren Familien ein frohes Osterfest, geruhsame Feiertage, ein möglichst freies Wochenende, ein paar ruhige Tage … whatever. Entspannung halt, falls möglich :-)

Bild: Wikimedia Commons, Public Domain

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F!XMBR wünscht einen guten Rutsch …

Japanese custom on New Year's Eve, monks in traditional costumes count the last seconds of the old year with an hourglass and welcome the new year by honouring fresh green leaves on a bush.

… und natürlich wünschen wir all unseren Stammlesern, die mitunter jetzt schon ins Off entschwinden, alles erdenklich Gute :-)

Bild-Quelle

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Katzencontent

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Und ja, die schaut den ganzen Tag so… :D

Genießt den Sonntag…

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der Untergang des Abendlandes steht bevor

Während man überall und auch hier noch die Reste dieses Strohfeuers Internet Manifest begutachtet und andere abermals ihre Wunden lecken, steht anderen Ortes der Untergang des Abendlandes bevor. Zumindest wenn man der propagierten Leitkultur der Union fröhnt, alle anderen werden frohlocken: BILD.de und Welt.de schließen in bälde die Pforten und öffnen fortan nur noch für jene, die ihren Obolus für deren journalistischen Untiefen digitaler Gefilde entrichten.

Ich denke dem eigens errichteten Springerschen Firewall wird so schnell keiner nachtrauern und der Rest bekommt seinen Stoff immer noch am Kiosk. Diverse Watchblogs werden dann einmal mehr in das Portemonnaie langen müssen, andere werden vielleicht eine Petition ins Leben rufen, zum Schutze der (Leit)Kultur — über 50 Jahre gehen selbstredend nicht ohne Spuren am Deutschen Volk vorüber.

Mal sehen was uns noch bevorsteht. SPON wäre ein weiterer Kandidat und der FAZ oder der Sueddeutschen würde man sicherlich auch keine Träne nachtrauern.

via fefe

Addendum: siehe Golem ; es war nicht von umgehend die Rede, sondern von in nächter Zeit. Smartphones bilden die Testfront und der Rest wird laut Springer-Chef folgen.

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Internet University Cast

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elontirien auf devianART

Hach, da wird mir wieder bewusst, dass ich alt werde… ;-)

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gestern on tour

… irgendwo in jenen Gefilden in denen einst Kaiser Rotbart Hof hielt. :D

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Podcast des Tages: SR 2 — Fragen an den Autor, Günter Wallraff — Der Aufmacher vom 04.02.1977

PodcastUnd wieder einmal muss ich ein Loblied auf Günter Wallraff schreiben. Ich hatte bereits auf den Podcast SR 2 — Fragen an den Autor, Günter Wallraff — 13 unerwünschte Reportagen vom 01.02.1970 hingewiesen, der auch heute noch zeitlos aktuell ist. Heute hat das Team vom SR 2 rund um Dr. Jürgen Albers einen weiteren Klassiker online gestellt: Günter Wallraff — Der Mann, der bei BILD Hans Esser war vom 04.02.1977 (Mp3, 25,5 MB). Wie arbeitet die BILD-Zeitung? Darf ein Journalist sich einschleichen? Wie politisch ist diese Arbeit? Passen sich Schreiber an ihr Medium an? Diese Fragen wurden bereits 1977 gestellt. Günter Wallraff hat sie schon damals auf seine unnachahmliche, eindringliche Art und Weise beantwortet. Als Duellant und Moderator steht ihm wieder Heinrich Kalbfuß gegenüber. Die gesamten Podcasts vom SR 2, Fragen an den Autor Klassiker, sind Zeitgeschichte. Dafür liebe ich das Internet. :)

Fragen an den Autor (Feed)
Fragen an den Autor Klassiker (Feed)

Wallraff auf F!XMBR:

Günter Wallraff — 13 unerwünschte Reportagen vom 01.02.1970
Wahre Worte von Günter Wallraff
BILD ist publizistische Umweltverschmutzung
Leiharbeit undercover
Worte des Tages von Günter Wallraff
Wallraff war obdachlos

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