Schlagwort ‘Betriebssystem‘

the next generation: FreeBSD 8.0 , Firefox und Flash 10

Flash ist spätestens seit Herbst 2008 keine unbekannte Größe mehr für FreeBSD und erfreut sich auch in den Reihen jener, die die akarnen UNIX-Künsten wirken, wachsender Beliebtheit. Anfangs gestaltete sich der Support teils noch ein wenig holprig, mußte doch mal der eine oder andere Prozeß gewaltsam beendet werden nach einer ausgiebigen Flash-Session, aber auch dieser störende Faktor gehört nun zumindest für FreeBSD 8 der Vergangenheit an. Die Gründe für die nun formvollendete Darreichung Flashs 10 sind vielfältiger Natur, u.a. erfuhr COMPAT_LINUX eine Aufrüstung in 2.6er Kernel-Gefilde, zum anderen flossen vielerlei Korrekturen und Neuerungen ein.

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Computer die Toaster der Moderne?

Heutzutage vernimmt man vermehrt Stimmen, die nach einer massiven Simplifizierung bestehender Computer, Betriebssysteme und zugehörigen Applikationen verlangen — Apple gilt gemeinhin als Vertreter dieser Bewegung: klein an der Zahl, jedoch groß in «Worten». Oft vernommenes Argument: das muß so «simpel» bedienbar sein wie ein Videorekorder, ein Auto oder manche vermeinen gar in der Art wie ein Toaster. Woher stammt dieser Wunsch? Nun dieser Wunsch ist der Glaube daran, hochkomplexe Technik mit einem Tastendruck gefügig zu machen, ganz so wie es die PR-Agenturen Microsofts und Apples tagtäglich propagieren.

Dem ist aber nicht so, nehmen wir beispielsweise den Videorekorder, den viele anscheinend nur noch aus den Erzählungen der Eltern kennen. Vieles war dort möglich, eine einfach Bedienung sicherlich nicht allzu häufig und gar mancher wird noch vom Abenteuer «Programmierung» berichten können, sprich den unzähligen Versuchen des Nachts beispielsweise den Film der Wahl aufzuzeichnen. Vom oben erwähnten Auto ganz zu schweigen, Verkehrsunfälle jedweder Couleur sprechen Bände — dort sind folglich also die «Könner» unter sich, die nun auch auf dem Desktop für den einen oder anderen Crash sorgen möchten. Wobei diese Beispiele nur die Absurdität solcher leichtfertig geäußerter Vergleiche aufzeigen sollen.

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FreeBSD 8.0 Release

Quelle Bild

Nachdem die etablierten Medien bisher nur für unnötigen Traffic auf dem Masterserver sorgten ist es nun soweit, die offizielle Ankündigung findet sich auf freebsd.org.

The FreeBSD Release Engineering Team is pleased to announce the availability of FreeBSD 8.0-RELEASE. This release starts off the new 8-STABLE branch which improves on the functionality of FreeBSD 7.X and introduces many new features. Some of the highlights:

  • Xen Dom-U, VirtualBox guest and host, hierarchal jails.
  • NFSv3 GSSAPI support, experimental NFSv4 client and server/
  • 802.11s D3.03 wireless mesh networking and Virtual Access Point support.
  • ZFS no longer in experimental status.
  • ground-up rewrite of USB, including USB target support.
  • continued SMP scalability improvements in many areas, especially VFS.
  • revised network link layer subsystem.
  • experimental MIPS architecture support.

———–Dedication———–

The FreeBSD Project dedicates this release to the memories of Jean-Marc Zucconi (jmz@) and John Birrell (jb@) who passed away in May and November of 2009 respectively. Jean-Marc and John were both FreeBSD committers since the mid-1990s and made extensive contributions to the operating system. They will be missed.

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Fedora 12 Constantine

Ich glaube mein erstes Red Hat hatte damals die Version 41, mußte noch käuflich erworben werden und kam mit einem vorkonfigurierten fvwm als Desktop daher. Keine Frage, ich war zu dem damaligen Zeitpunkt recht zufrieden damit, wenn auch der mangelnde ISDN-Support nervte. Heute schauen wir Red Hat und Fedora, letzteres für den Desktop optimiert und teils auch Testbett für neuere Technologien, die später in RHEL einfließen.

Scheidepunkt für mich war damals die sogenannte rpm-hell, die heutzutage beim Gros der rpm-basierten Distributionen Gott-sei-Dank der Vergangenheit angehört, dank Weiterentwicklung des Paket-Systems und diverser darüberliegender Wrapper. Ganz im Gegenteil, die Arbeit mit yum gestaltet sich recht simpel und inzwischen werden auch Delta-RPMs konsequent genutzt. Vorteil: flinkere Updates und dies ist gerade bei Desktop-Distributionen, die oftmals wöchentlich einen ganzen Schwall Updates mit sich bringen, nicht zu unterschätzen. Insbesondere Fedora bekleckerte sich in der Vergangenheit nicht gerade mit Ruhm und sah gegenüber OpenSuse recht alt aus. Aber wie schon erwähnt spreche ich hier von der Vergangenheit.

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  1. anno ’96 auf einem Cyrix 6×86 P166+ []

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Googles Betriebssystem

Nachdem so ziemlich jede Postille im Netz nicht mit den Lobpreisungen geizte und weniger den erwarteten Sermon vergoß — Googles corporate motto Don’t be evil ist ein wahres Wunder an Nachhaltigkeit — möchte ich hier zumindest noch einiges anfügen.

Googles Betriebssystem basiert auf dem Linux-Kernel hatte bisher mehr den Geschmack von sie nahmen den Kernel und wirkten ansonsten eine Menge Google-Magie, tatsächlich jedoch werkelt darunter ein reguläres GNU/Linux, es ist quasi eine Google Distro. Der Browser dominiert, vielen schon als Google Chrome bzw. Chromium ein Begriff, und ist zugleich integraler Bestandteil des Systems — der Browser bildet somit die alleinige Schnittstelle zwischen User und Netz und ist auch die einzige lokale Applikation, die von diesem aktiv bedient wird.

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world domination: Google ChromeOS

via Google

Google gab heute erst einmal den Quellcode frei zu ihrem auf dem Linux-Kernel basierenden Betriebssystem. 1Bis dieses letztendlich erscheint wird noch eine Weile ins Land gehen, die FOSS-Community, sowie Firmen und andere sind aufgerufen sich aktiv an der Entwicklung zu beteiligen. Gemäß Google ist dies noch die Rohform, das endgültige Konzept wird gemeinsam mit der Community entwickelt. Primäres Ziel: Geschwindigkeit, höchstmögliche Parallelität, aber auch die Sicherheit solch nicht zu kurz kommen, d.h. das System verifiziert nach jedem Start seine Integrität.

Kurzum wir schauen eine Betriebssystemskizze. Googles Kurs indess dürfte jedoch klar sein: eine dominante Suchmaschine, wolkige Applikationen, ein eigener Browser, ein Betriebssystem für Smartphones, eine eigene Programmiersprache entwickelt u.a. von UNIX-Urgestein Ken Thompson und nun ein eigenes Betriebssystem, welches die Verquickung mit dem Netz zementiert. Grund zur Besorgnis? Maybe, auch Microsoft begann mal recht klein, erreichte jedoch nie diese Dominanz.

We will see

  1. mehr Infos bzw. Videos diesbezüglich findet man dort []

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FreeBSD 8.0 RC2

FreeBSD 8.0 nähert sich dem finalen Release, im Moment werden noch die letzten Scharten ausgewetzt. Just trudelte ein Commit ein, der die RC2 Builds ankündigte — wir befinden uns also etwa 10–11 Tage hinter dem ursprünglich anvisierten Release-Termin. Vor dem finalen Release folgt noch ein dritter RC, aber schon jetzt hat man nur noch in grenzwertigen Situationen Grund zur Klage. Selbst ein mehr als lästiger Bug in if_rum wurde noch kurz vor Einsendeschluß gefixt, ZFS gilt nun als stabil und macht unter 64Bit eine sehr gute Figur, daneben gedeiht auch der neue USB-Stack.

Superpages gibts nun ebenfalls unter FreeBSD, Linux hatte die zwar schon zuvor, aber ganz FOSS1 von FreeBSD übernommen. Was en detail ungefähr alles neu ist, kann man dort nachlesen. Firefox arbeitet mit BSD-Code2, Googles Android3, im Linux-Kernel4 und Userland5 tummelt sich einiges. Es ist Gott-sei-Dank ein wenig ruhiger, bescheidener als andere Mitstreiter — manchmal zu bescheiden, aber man kann eben nicht alles haben ;-)

Es ist kein Ubuntu, kein Fedora usw. — hegt auch keinen Anspruch den Desktop zu erobern, es macht halt seine Arbeit. Und ansonsten kann man diese Fragen recht einfach mit einem Zitat aus der OpenBSD-FAQ beantworten: As with all operating system decisions, the question is: can it do the job you desire in the way you wish? You must answer this question for yourself.

  1. das ist eine wunderbare Sache, die von einigen Fanatikern noch nicht wirklich verinnerlicht wurde []
  2. jemalloc []
  3. libc, userland []
  4. einiges an WLan usw. []
  5. libarchive etc. []

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OpenBSD 4.6: Planet of the Users

OpenBSD 4.6

OpenBSD 4.6

Just erschien eines der sichersten und freiesten UNIX-Betriebssysteme in der Version 4.6. 14 Jahre ist es nun her, daß OpenBSD von NetBSD geforkt wurde. Wer zudem noch meint ein reines Router-/Firewall-System zu schauen wird sich enttäuscht sehen und das nicht nur ob der Entwicklungen in jüngster Zeit. De Raadt’s BSD-Fork hat inzwischen ein recht beachtliches Audiosystem, bringt gar Support auch für neueste Webcams mit sich, brilliert in puncto WLan in den Reihen der freien Systeme und braucht sich auch bei den mitgelieferten Ports/Paketen — ca. 5000+ im Moment — nicht wirklich zu verstecken. Es ist kein weiteres *buntu, aber jenen Anspruch hegte es auch nie. Performance ist sekundärer Natur, primäres Ziel ist die Sicherheit — und ehrlich gesagt, in der Reihenfolge ist es mir auch lieber.

Wie immer gibt es jede Menge Bugfixes, verbesserte und auch neue Treiber, die übliche GPL-Entschlackung, welche nebenher auch noch in der Regel ausgereiftere Applikationen mit sich bringt, OpenSSH 5.3 usw. Nebenbei wurde der Installationsprozeß vereinfacht. En detail dort, Song und Comic findet man dort. Have phun ;-)

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Slackware Linux Version 13

Rundum erneuert, sprich wo sinnvoll wurden Applikationen auf neue Versionen angehoben, erstmals 64 Bit, KDE 4.x, Kernel 2.6.29.6 (Kernel 2.6.30.5 findet sich in /testing) usw. Die Releasnotes finden sich dort, was will man mehr? Die gewohnt hohe Qualität, tatsächlich UNIX-like, folgt keinem Hype, ist stabil und dennoch auf der Höhe der Zeit. Kurzum, die Mutter aller Distros.

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Windows 7 Shortcuts

In Windows 7 hat Microsoft den Shortcuts einen Neuanstrich verpasst. Neben den bekannten Kürzeln wie Win + E für den Explorer gibt es in der neuen Windows-Version nun mehrere sinnvolle Neuerungen.

1. Allgemeines

Win + Pfeiltaste links/rechts

Damit lässt sich das aktive Fenster rechts oder links andocken, ohne dass man die Fenster auf passende Größe ziehen muss. Eine feine Sache, um zwei Fenster miteinander zu vergleichen

win_7_short_andocken

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Was ist neu in Windows 7

Vortrag von Daniel Melanchthon auf der Technical Summit 2008. Windows 7 baut auf die Grundlagen auf, die mit Windows Vista und Windows Server 2008 geschaffen wurden und bringt viele neue Funktionen mit. Natürlich fallen die veränderten Optik, Unterstützung für Multitouch, die neue Taskbar, neue Suchfunktionen, Jump Lists, und vieles mehr als erstes auf. Unter der Oberfläche verbergen sich aber weitreichende Änderungen.

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