Es gibt Leute die sich einfach nur freuen anstatt Pessimismus zu wirken. Wunder kann Obama keine wirken und auch sein Stab schaut mehr nach Kompromiss, denn change aus. Aber wer weiß? Freuen wir uns einfach mal mit und warten die ersten ein, zwei Jahre ab — die Erwartungen jedenfalls sind hoch wie nie …
Schlagwort ‘Barack Obama‘
Election Night 11−04−08
Christian SickendieckFolgen7. November 20085 Kommentare
Barack Obama und kein Ende. Es kommen auch wieder andere Themen, versprochen. Aber er symbolisiert nicht nur Hoffnung und einen Politikwechsel hin zum Positiven, er ist auch der wohl innovativste Politiker, den es derzeit gibt. Heute gab es in den Medien viele Bilder aus der Wahlnacht zu sehen.

Dauerwerbesendung
Christian SickendieckFolgen30. Oktober 20082 Kommentare
Wir schreiben das Jahr 2009. Es ist der 25. September, 20.15h. Die Menschen sitzen zu Hause, entspannen nach einem anstrengenden Tag auf der Arbeit und vor den Suppenküchen. Der Fernseher wird eingeschaltet, die Menschen wollen den Abend in aller Ruhe verbringen. Oma Hertha und Opa Heinz warten auf den Heimatfilm und den Tatort in der ARD, Klaus wird von seiner Frau überredet, Günther Jauch zu schauen, die Kids schalten in ihren Zimmern auf Pro 7 um vor dem Zubettgehen Horrorkino zu genießen. Und dann folgt der Horror. Ein Foto von Angela Merkel wird eingeblendet und die Stimme unserer Bundeskanzlerin ertönt: Folgender Beitrag wird Ihnen von Angela Merkel präsentiert. Oma Hertha und Opa Heinz freuen sich, dass sich die nette Frau Merkel um die Menschen kümmert, bei Klaus und seiner Frau gibt es an diesem Abend keinen Sex mehr und die Kids merken den Unterschied gar nicht. Was hier wie eine Satire klingt, ist in den USA möglich. Dort können sich die Kandidaten, bei welchem TV-Sender auch immer, Sendezeit kaufen, um für sich und ihre Sache Werbung zu machen. Barack Obama hat dies gestern Abend genutzt — mit einem 30-minütigen Werbespot auf insgesamt 4 Kanälen. Eine perfekte Show, perfektes Kino, in einem perfekten Umfeld. Gerüchten zufolge soll sich John McCain vor Wut an einer Bretzel verschluckt haben.
Kriecherische Deutsche
Christian SickendieckFolgen27. Juli 20083 Kommentare
John McCain, republikanischer Präsidentschaftskandidat der USA, und bevorzugter Partner der Union, scheint es nicht zu verkraften, dass Barack Obama in der Weltöffentlichkeit zur Zeit die Nase vorn hat und die Menschen mit Barack Obama eine Hoffnung verbinden. Die Hoffnung auf einen Neuanfang mit den USA, auf einen Wechsel in der US-Außenpolitik. Ob Barack Obama diese Hoffnungen erfüllen kann, wird die Zeit zeigen. Wie schon oft erwähnt, bin ich in vielen Dingen anderer Meinung wie er — ich gehöre aber auch zu denen, die sich ein umfassendes Bild gemacht haben und zum Beispiel sein Buch gelesen haben. Barack Obama gehört zu den wenigen Menschen, denen ich ihre teilweise aufrechte liberale Meinung zugestehe — weil da eben mehr, der Blick aufs Ganze, auf alle Menschen hinter steht. John McCain gilt in weiten Teilen der Welt als Wurmfortsatz von George W. Bush. Er wird als Kriegstreiber wahrgenommen, die Menschen denken (wohl zurecht), dass sich unter ihm nichts ändern wird. Die Weltöffentlichkeit hat ihr Urteil gefällt — im Gegensatz zur USA im Übrigen, wo Barack Obama die Umfragen anführt, aber noch lange nicht durch ist. Das heißt nicht unbedingt, dass John McCain als Mensch abgelehnt wird — er interessiert die Menschen größtenteils einfach nicht. Die Hoffnung heißt Barack Obama — selbst die ehemals haushohe Favoritin Hillary Clinton musste das anerkennen.
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Amerika, Barack Obama, Deutschland, John McCain, Video, YouTube
Barack Obamas Rede vor der Siegessäule in Berlin
Christian SickendieckFolgen24. Juli 20086 Kommentare
Durch Zufall habe ich die Rede Barack Obamas heute vor der Siegessäule in Berlin auf Google Video gefunden. Wer den Text noch einmal nachlesen will (in englischer Sprache), sollte beim Drudge Report vorbeischauen. Wer ein deutsches Transcript erstellen will — in den Kommentaren ist genug Platz.
Davon träumt jeder deutsche Politiker. Gut 200.000 begeisterte Menschen, wenn die Angaben in den etablierten Medien stimmen. Naja, immerhin bekommen deutsche Politiker ein Bierzelt gefüllt — wir sind international halt nur eine Splitterpartei. Aber auch kein Wunder bei unseren Politikern…
Deutsche Gastfreundschaft
Christian SickendieckFolgen20. Juli 200811 Kommentare
Der amerikanische Präsidentschaftskandidat, der Mann, der wahrscheinlich der nächste Präsident sein wird, der mächtigste Mann der Welt, die Hoffnung vieler Menschen, auf eine andere, vielleicht eine bessere Zukunft, wird nächste Woche unser Land besuchen. Sicher — er ist auf Wahlkampftour. Doch das ist erstmal zweitrangig. Die Menschen sind fasziniert von diesem Menschen, möchten ihn sehen und ihn hören, möchten ihn ein stückweit kennenlernen. Der Antiamerikanismus, der sich in den letzten Jahren extrem entwickelt hat, schlägt bei Barack Obama in das Gegenteil um — zumindest wenn man mit den Menschen im Real Life spricht, Menschen wie Du und ich. Doch da gibt es ja noch eine andere Gattung Mensch — die Politiker. Unsere Bundeskanzlerin hat erst seine Rede am Brandenburger Tor verhindert — Bilder, die um die Welt gegangen wären. Bilder, die unserem Land sicherlich sehr gut getan hätten. Sie tat das, und das behaupte ich, aus taktischem Kalkül — sie verhindert so eine große symbolträchtige Rede, so bleibt nur die Rede eines Präsidentschaftskandidaten übrig. Frau Merkel bestimmt so selbst die Schlagzeilen, wenn sie hinterher zum Kaffee ins Kanzleramt lädt. Das ist die alles bestimmende deutsche Politik im Jahre 2008. Sitzt die Frisur richtig? Was schreiben die Medien? Alles gut?
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Amerika, Angela Merkel, Barack Obama, Deutschland, Gastfreundschaft
He will change the world
Christian SickendieckFolgen3. Juni 200830 Kommentare

Barack Obama wird heute Nacht von den Wählern zum Präsidentschaftskandidaten der Demokraten in den USA gekürt werden — auch wenn die Frau von Bill Clinton es noch nicht ganz wahrhaben will. Und wenn es keinen großen Skandal geben wird, John McCain kein Kaninchen aus dem Hut zaubert, wird Barack Obama nach George W. Bush der 44. Präsident der Vereinigten Staaten werden. Ich lese gerade sein Buch, Hoffnung wagen, und bin schon ein stückweit beeindruckt. Und auch wenn ich erst zwei Kapitel gelesen habe, das Buch gehört zu den politischen Werken, die man geniessen kann und auch muss, bleibt es abzuwarten, wie sich der Präsident Barack Obama unter Einfluß der eigenen Partei, der unzähligen Lobbyisten in Washington verhält. Schon viele Idealisten vor ihm sind gnadenlos gescheitert. Doch Obama ist nicht nur Idealist — er ist Kämpfer, er beißt, er weiß durchaus, was er tut. Dass er bald der mächtigste Mann der Welt sein wird, ist ihm nicht aus Glück in den Schoss gefallen. Er läuft ohne rosa Brille durch die Welt und kritisiert George W. Bush wie kaum ein anderer seit Beginn des Irak-Krieges, mag aber den Menschen George W. Bush und dessen Frau Laura sehr gerne. Er ist der Mann, der Gräben überwinden kann. Barack Obama ist der Mann der Hoffnung.
Super Tuesday
Christian SickendieckFolgen5. Februar 200810 Kommentare

Auch wenn ich ein politisch interessierter Mensch bin, maße ich mir nicht an, die Vorwahlen in den USA großartig zu bewerten — da ich den Wahlkampf der Kandidaten nur oberflächlich in den deutschen Medien verfolgt habe. Laut der hiesigen Journaille läuft es angeblich darauf hinaus, dass die Amerikaner die Wahl zwischen Afroamerikaner und Frau treffen, der Republikaner McCain wird nur am Rande erwähnt, er hat aufgrund des Wirkens seines Parteifreundes George W. Bush angeblich keine Chance. Ich würde da rein vom Gefühl her die Konservativen, die Neocons nicht unterschätzen, erst recht nicht, da es sich um einen Kriegshelden handelt — und die genießen beim Amerikanischen Kriegsstamm großes Ansehen. Der Spiegelfechter kommt zu dem Schluss, dass Barack Obama wohl das kleinere übel ist — und nimmt sich in einem anderen Artikel den Manchurian Candidate vor. McCain, Clinton oder Obama — einer dieser Personen wird maßgeblich die Weltpolitik in den nächsten Jahren bestimmen. Bei der Macht, die insbesondere nach 9/11 dem Präsidenten der USA zugefallen ist, kann man schon ein klein wenig Angst bekommen… Dank an den Spiegelfechter — nicht nur für Statistiker, die aktuellen Ergebnisse aus den USA:
Election 2008 National Head-to-Head Polls
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