Schlagwort ‘Atomkraft‘

Grüne besiegeln Schwarz-Grüne Koalition 2013

cdu_die_gruenen

Die Grünen haben heute auf ihrem Sonderparteitag in Berlin die Zustimmung zum schwarz-gelben Atomgesetz beschlossen. Damit sollen die letzten Meiler bis 2022 laufen — es soll laut Willen der Grünen also noch eine ganze Generation mit der hochgefährlichen Technologie leben, das Problem der Endlagerung wird dabei ganz galant verschwiegen. Die Grünen haben sich damit gegen einen schnelleren Atomausstieg ausgesprochen. Der Machtwille und der Angst vor den Medien waren größer, als das eigene Rückgrat. Der heutige Beschluss bedeutet nicht nur ein unverantwortliches Erbe für unsere junge Generation, er besiegelt auch endgültig eine schwarz-grüne Koalition ab 2013.

Weiterlesen: »Grüne besiegeln Schwarz-Grüne Koalition 2013«

, , , , , , , , , ,

F!XMBR exklusiv: Stellungnahme der Bundesregierung zur Laufzeitverlängerung

merkel_atomkraft_620
Bildquelle laut hoffentlich korrekter Recherche: Mathias Richel

Der Regierungssprecher, Comical Ali Steffen Seibert, hat für 16.00h eine Erklärung der Atomkanzlerin Angela Merkel und Guido Westerwelle angekündigt. FXMBR liegt exklusiv die Stellungnahme der schwarz-gelben Bundesregierung vor:

Weiterlesen: »F!XMBR exklusiv: Stellungnahme der Bundesregierung zur Laufzeitverlängerung«

, , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Keine Angst vor dem Atom

extra3

, , , , , ,

Fukushima

, , , , , , , , , , ,

Für unsere Zukunft: Kinderkrebskraftwerke

kinderkrebskraftwerke_620
Bitte Klick aufs Bild für eine höhere Auflösung.

Mit Dank an holgi für die Kinderkrebskraftwerke.

, , , , , , , , , , , ,

A is for Atom (1953)

Da die Atomkraft dank unserer Atomkanzlerin Angela Merkel und Schwarz-Gelb eine Renaissance erlebt, ein kleiner Werbeclip aus dem Jahre 1953 — A is for Atom. (via)

, , , ,

Greenpeace demystifiziert den Werbespot eines Energieversorgers

via Greenpeace Youtube-Channel

Mit einer ganz eigenen Version des aktuellen RWE-Image-Spots startet Greenpeace heute eine Kampagne gegen sogenanntes Greenwashing durch Atomkonzerne. Dabei nutzen Unternehmen Werbung und Marketing, um sich ein grünes Image-Mäntelchen umzuängen.

greenpeace

, , , , , , , , , , ,

Atomkraft im Wahlkampf?

Der bevorstehende Bundestagswahlkampf ist wohl der langweiligste, den unser Land je gesehen hat. Zwei Spitzenkandidaten, die so interessant und charismatisch sind, wie Lippenherpes und Fußpilz, zwei Parteien in einer Großen Koalition, die den Status Volkspartei verloren haben, zeugen vom Versagen einer ganzen politischen Klasse. Dazu eine FDP, die nur noch als Protestpartei wahrgenommen wird, die Grünen, die immer noch mit dem Rot-Grünen Erbe kämpfen und wohl erst wieder aufblühen, wenn das Spitzenpersonal ausgetauscht wurde und glaubhaft mit Rot-Grün gebrochen wurde. Dazu die Linke, die aus Prinzip einfach mal dagegen ist. Zu keiner anderen Zeit lebten deutsche Politiker weiter vom Volk entfernt, wie zur heutigen Zeit. Ein alter Atommeiler, der verantwortungslos vor 2–3 Wochen wieder in Betrieb genommen wurde, könnte nun für ein wenig Diskussionen Sorgen.

Weiterlesen: »Atomkraft im Wahlkampf?«

, , , , , , , , , , , , ,

Chernobyl — Eine Reise in die Todeszone

Ein letzter Stopp. Noch einmal wurden unsere Papiere kontrolliert, unser Wagen durchsucht, uns die immer gleichen Fragen gestellt. Fast waren wir am Ziel unserer Reise angekommen: Chernobyl. Für mich und meinen alten Studienfreund, der mich schon so oft begleitet hatte, eine Reise ins Ungewisse, meine Schwester nannte es die dämlichste aller Ideen die ich in den letzen Jahren entwickelt hatte. 23 Jahre nach der Reaktorkatastrophe ist der Besuch Chernobyls heute bedenkenlos möglich. Wenn die russischen Behörden ihr Einverständnis geben würden, wäre unter gewissen Umständen eine direkte Besichtigung des Atomkraftwerks denkbar, selbstverständlich räumlich eng begrenzt. Es sind sogar einige hundert Einwohner in die ehemals gesperrte 30-Kilometer-Zone zurückgekehrt. Fast wünschte ich in diesem Moment, irgendetwas würde mit unseren Unterlagen nicht stimmen. Ich versuchte, meine Unsicherheit herunterzuschlucken.


Stuck in Customs | CC-Lizenz

Weiterlesen: »Chernobyl — Eine Reise in die Todeszone«

, , , , , , , , , , , , , , ,

Jung von Matt: Nach den Klowänden nun Angriff auf die Meinungs, Presse– und Satirefreiheit?

Und das ganze im Kampf pro Atomkraft, man glaubt es kaum. Ob die Werber von Jung von Matt strahlen, wenn sie morgens in den Spiegel schauen, ist nicht bekannt — dass Jung von Matt deutsche Blogs als Klowände bezeichnet und dann Prügel eingesteckt hat, nicht vergessen. Nun sorgen die Damen und Herren aus Hamburg, ja auch Hamburg hat hier und da seine Tiefpunkte, wieder für Gesprächsstoff. Was ist passiert? Der Verein Urgewald1 hat eine Anti-AKW-Kampagne ins Leben gerufen. Wie das so ist, wird selbst im Jahr 2009 Atomstrom immer noch als ungefährlicher Ökostrom bezeichnet. Verantwortlich sind dafür nicht nur die Energieriesen selbst und Politiker, die nach ihrer Karriere bei den Energiereisen Unterschlupf finden, sondern eben auch Werbeagenturen, bei denen man oftmals das Gefühl hat, die würden selbst die eigene Großmutter und den eigenen Hamster verkaufen. Und so hat Jung von Matt eine Werbekampagne für RWE entworfen. Gemeinsam mit dem One-Hit-Wonder Trio freut man sich auf eine strahlende Zukunft — pro Atomstrom. Folgendes Bildmotiv hat man in Hamburg kreiert:

Weiterlesen: »Jung von Matt: Nach den Klowänden nun Angriff auf die Meinungs, Presse– und Satirefreiheit?«

  1. Eigenbeschreibung: Wir vertreten die Interessen von Menschen, die unter den Folgen globaler Umweltzerstörung leiden. Wir engagieren uns für brasilianische Kleinbauern, deren Land von Zellstoffplantagen besetzt ist, für kanadische Indigene, die gegen die Kahlschläge in ihren Wäldern durch große Holzkonzerne kämpfen oder für Dorfgemeinschaften in Indien, die sich gegen ihre Vertreibung für große Staudämme zur Wehr setzen. []

, , , , , , , , , , ,

Asse II — Warum Tschernobyl nicht mitten unter uns ist

Strahlende Zukunft

Laut Meinung unseres Umweltministers, dem ehemaligen Pop-Beauftragten der SPD, Sigmar Gabriel, ist das Atomversuchsendlager Asse II die problematischste kerntechnische Anlage, die wir in Europa finden können. Wenn ein Politiker höheren Ranges diese Worte in den Mund nimmt, kann man ahnen, wie sehr es unter der Oberfläche wirklich brodelt. Offiziell wird nicht nur von schwach– und mittelradioaktivem Abfall gesprochen — auch Plutonium soll im Lager Asse II endgelagert werden. Nicht näher eingegangen wird auf Material, welches als Kernbrennstoff gekennzeichnet ist. Das kann also alles sein. Das Lager selbst ist marode, undicht — und einsturzgefährdet. Jede kleine Gartenlaube bietet seinem Besitzer mehr Sicherheit als dieses Atomversuchsendlager für die deutsche Bevölkerung. Und dieser ganze Mist ist seit den Sechziger Jahren bekannt — man findet keine Worte dafür. Politiker, Unternehmer spielen seit Jahrzehnten mit unserer Gesundheit, unserer Zukunft — sie riskieren das Leben unserer Kinder. Sie töten unsere Kinder. Natürlich winden sich die politischen Kommentatoren nun — dass nun fast nur noch das Prinzip Hoffnung zum Tragen kommt, ist zwischen den Zeilen zu lesen. Die gleichen Publikationen marschieren sonst im Gleichschritt mit der Atomlobby. Herrliche Medienwelt.

Weiterlesen: »Asse II — Warum Tschernobyl nicht mitten unter uns ist«

, , ,

RSS-Feed abonnieren