
Zwar meinen manche Juristen, es sei alles halb so schlimm, aber der Vorgang zeigt, wie nötig es wäre, dass sich die Blogger endlich zu einem Verband zusammenschließen.
Obiges Zitat, ist Teil eines Aufrufs an die Blogger, dem neuen Jugendmedienschutz-Staatsvertrag mit einem Bloggerverband zu begegnen. Und wenn es sich auch auf den ersten Blick recht genehm ließt, so widerspricht dieses Anliegen doch der Realität. Jene frei publizierenden Journalisten, die sich dort als Freischreiber formieren, werden gemeinhin von ihren festangestellten «Kollegen» als Schreiberlinge zweiter Klasse angesehen. Dementsprechend werden diese auch entlohnt, man drückt die Preise, entwertet die Leistung jener freischaffenden Publizisten. Was jedoch hat der Verband bis dato für seine Mitglieder erreichen können? Nun, wenn ich mich mit diversen Bekannten der freien schreibenden Zunft unterhalte, werden die Honorare mehr gedrückt denn je.
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Entwurf — viele Artikel auf den Blogs dieser Welt stehen auf diesem Status. Man arbeitet dran, man recherchiert, man wird mittendrin unterbrochen, man ist einfach nicht mit dem Artikel fertiggeworden. Bei mir persönlich ist es nicht ein Artikel, der gerade auf Entwurf steht. Ich muss die Idee haben, der Artikel muss raus und dann ist es okay. In den seltensten Fällen will ich lange recherchieren — tippseln und raus, das macht auch für mich ein Teil des Bloggens aus. Und doch gibt es genug Artikel-Leichen, Reste unter 



