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Pardon, das Baby ist da

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Der eine oder andere Leser hat es vielleicht schon mitbekommen: Heute ist die einmalige Sonderauflage der Satirezeitschrift «Pardon» erschienen. Wolfram Weimer hat vor einiger Zeit die Namensrechte gekauft und fungiert als Herausgeber, schon im Inhaltsverzeichnis wird klar, dass er ein strenges Regiment geführt hat. Die Chefredaktion übernahmen Daniel Häuser und Peter «Bulo Böhling, die schon mit dem People-Magazin «Clap» Feinsinn, Unsinn, Hintersinn schaffen. Ich empfand es als große Ehre, als ich vor drei Monaten gefragt wurde, ob ich nicht auch einen Text beisteuern möchte. Ohne lange zu überlegen habe ich mich unter die Knute von Weimer, Häuser und Böhling begeben.

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Pardon, es kommt Etwas auf Euch zu

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Der eine oder andere Leser wird es schon mitbekommen haben: am 06.Dezember erscheint eine einmalige Neuauflage der Satirezeitschrift «Pardon». Als Chefredakteure wurden Peter «Bulo» Böhling und Daniel Häuser vom wunderbaren Magazin «Clap» gewonnen. Warum ich das schreibe? Nun, Gerüchten zufolge haben sich Bulo und Daniel in meinen Rechner gehackt, Texte gestohlen, wobei einer in der «Pardon» erscheinen soll. Bulo und Daniel behaupten nun allerdings Gegenteiliges, es sei freiwillig geschehen. Wer allerdings liest, dass sie Wolfram Weimer in den Keller gesperrt haben, gleichzeitig behaupten, dieser würde zum Lachen nicht in den Keller gehen, der entdeckt Widersprüche. Skandal! Ich werde die Geschichte weiter beobachten und Euch über die Ermittlungen auf dem Laufen halten.

Update: Der Spiegel veröffentlicht die «Pardon-Logs» und leakt die Thematik meines Artikels. Ich spüre den Kontrollverlust!

Meedia: Pardon-Macher über das Comeback der Satire-Zeitschrift
«Qualität nicht an Zahl der Klagen messen»

W&V: Interview
«Pardon nimmt sich Typen vor, mit denen man nicht rechnet»

Spiegel: Wiederbelebte «Pardon«
Barbie im Toaster

Meedia: Heftkritik zum Comeback des Satire-Magazins
Pardon: zu viel Feinsinn, zu wenig Unsinn

Horizont: «Pardon» im HORIZONT-Check:
Vom Unsinn unpolitischen Feinsinns

taz: Chefredakteure von „Pardon“ über Humor
Satire muss ein bisschen wehtun

SZ: Neuauflage von «Pardon«
Vom Teufelchen geritten

kress: «Pardon» im kress-Check:
Das Teufelchen könnte teuflischer sein

off the record
Der Nikolaus hat ein neues PARDON an den Kiosk gebracht!

Das Deutschlandradio im Gespräch mit Wolfram Weimer (Mp3)

pro — Christliches Medienmagazin
Pardon, Gott hat Humor

Bild: Pardon

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ein Bloggerverband als Antwort auf den Jugendmedienschutz-Staatsvertrag

Zwar meinen manche Juristen, es sei alles halb so schlimm, aber der Vorgang zeigt, wie nötig es wäre, dass sich die Blogger endlich zu einem Verband zusammenschließen.

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Obiges Zitat, ist Teil eines Aufrufs an die Blogger, dem neuen Jugendmedienschutz-Staatsvertrag mit einem Bloggerverband zu begegnen. Und wenn es sich auch auf den ersten Blick recht genehm ließt, so widerspricht dieses Anliegen doch der Realität. Jene frei publizierenden Journalisten, die sich dort als Freischreiber formieren, werden gemeinhin von ihren festangestellten «Kollegen» als Schreiberlinge zweiter Klasse angesehen. Dementsprechend werden diese auch entlohnt, man drückt die Preise, entwertet die Leistung jener freischaffenden Publizisten. Was jedoch hat der Verband bis dato für seine Mitglieder erreichen können? Nun, wenn ich mich mit diversen Bekannten der freien schreibenden Zunft unterhalte, werden die Honorare mehr gedrückt denn je.

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Ein Euro für die Wikipedia

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Die Wikipedia kommt einfach nicht zur Ruhe – die Diskussion rund um die Relevanz und Nichtrelevanz von Artikeln nimmt mittlerweile groteske Züge an. Die eindrucksvollsten Worte gab es dazu die Tage bei Isotopp zu lesen. Sein Fazit nach seinen mehr als lesenswerten Worten zum Communitygift: Das aktuelle Problem der Wikipedia ist mit Geld nicht zu lösen. Fefe wird indes nicht müde, den täglichen Wikipedia-Wahnsinn zu dokumentieren. Es scheint, als würden manche Wikipedia-Nutzer einen fanatischen Krieg gegen Fefe und auch den Chaos Computer Club führen. Mitten in diese Bombenstimmung hat die Wikipedia Foundation nun ihren jährlichen Spendenaufruf gestartet – und das Netz wäre nicht das Netz, wenn es daraus keinen kreativen Protest machen würde.

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Die Wikipedia ist irrelevant

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In der Wikipedia geht es mal wieder hoch her. Seit Tagen verfolge ich nun auf Identi.ca die netten Kommentaren zu den Blockwarten der deutschen Behörde für angewandten Schwachsinn. Dabei sind die Diskussionen nicht wirklich neu — dieser Link befindet sich seit Jahren in meinen Favoriten. Immer, wenn ich lachen möchte, rufe ich die Seite auf und erfreue mich der Diskussionen. Die deutsche Wikipedia ist manchmal nur ein Mülleimer gegenüber dem englischen Original. Aber: Quellenkritik, selbst, besser insbesondere bei der Wikipedia predigen wir seit Jahren

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Und plötzlich bist Du Web-2.0-Klitsche

Erinnert sich noch Wer an Technorati? Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie wir hier auf F!XMBR angefangen sind, zu publizieren. Die großen Zeitungen wie die SZ oder die FAZ, Zeitschriften wie den SPIEGEL oder den STERN, habe ich grundsätzlich im FOCUS. Wenn allerdings ein Artikel veröffentlicht wird, hole ich mir im Regelfall auch andere Meinungen ein. Ich schaue, ob es schon Artikel zu dem Thema gibt — ferner sollte man auch die eigene Meinung überdenken und hinterfragen. Früher übernahm diesen Part der Recherche Technorati. Dazu hatte ich mir im Firefox und im Opera das Schlüsselwort t angelegt. kurz eingetippt, t zensursula, und ich hatte aktuelle Artikel zum Thema Zensursula auf dem Schirm. Ich bin überhaupt kein Freund von irgendwelchen Suchleisten. Die werden nach Neuinstallation sofort ausgeblendet — unnützer Ballast halt. Doch schon seit geraumer Zeit, vielleicht ein knappes Jahr, nutze ich Technorati nicht mehr. Wäre ich die Tage nicht durch einen Link drüber gestolpert, hätte ich wahrscheinlich gar nicht mehr dran gedacht.

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Zensursula zum Wochenanfang

Neben den Blogs gerät die geplante Internetzensur nun auch in den etablierten Medien immer stärker in die Kritik. Ob auf Seite 1 oder als Leitartikel, die Journalisten scheinen dieses Mal früher aufzuwachen als bei manch einem anderen Sicherheitsgesetz, wo erst hinterher das Heulen groß war. Auch das ist ein kleiner Fortschritt.

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Die alten Meister


Screenshot: journalist 04/09, Karikatur: Berndt A. Skott

Anfang des Monats wurde ich auf einen wunderbaren Artikel im Medienmagazin journalist aufmerksam. Im Teaser zum Artikel Die alten Meister heißt es: Sie spitzen zu und federn ab. Und sie halten der Gesellschaft einen Spiegel vor: Karikaturisten sind zeichnende Journalisten. In Deutschland nimmt ihre Zahl immer weiter ab. Eine Branche vor dem Aussterben? Nicht nur, weil wir das große Glück haben, Bulo zu unserem Freunden zählen zu dürfen, habe ich den Artikel verschlungen. Ich habe vom Chefredakteur, Matthias Daniel, und auch vom Redakteur des Artikels, Holger Isermann das Okay bekommen, den Artikel hier auf F!XMBR den Lesern per PDF anbieten zu dürfen. Dafür meinen ganz herzlichen Dank. :)

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Artikel, die niemals das Licht der Welt erblickten

EntwurfEntwurf — viele Artikel auf den Blogs dieser Welt stehen auf diesem Status. Man arbeitet dran, man recherchiert, man wird mittendrin unterbrochen, man ist einfach nicht mit dem Artikel fertiggeworden. Bei mir persönlich ist es nicht ein Artikel, der gerade auf Entwurf steht. Ich muss die Idee haben, der Artikel muss raus und dann ist es okay. In den seltensten Fällen will ich lange recherchieren — tippseln und raus, das macht auch für mich ein Teil des Bloggens aus. Und doch gibt es genug Artikel-Leichen, Reste unter Blogdesk zeugen davon. Angefangene Artikel, die aus Zeitmangel nicht fertig wurden, dann uninteressant wurden, oder man nach dem Schreiben feststellte, ne, das ist nichts oder während des Schreibens einfach die zündene Idee fehlte. Hier nun eine kleine Auswahl von Artikeln, die auf F!XMBR nie das Licht der Welt erblickten.

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