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Die Arbeitslosenstatistik – Malen nach Zahlen

Kennt noch wer diesen wunderbaren Zeitvertreib aus der Jugend, Malen nach Zahlen? So ungefähr muss man sich das vorstellen, wenn die Mitarbeiter der Arbeitsagentur den monatlichen Bericht zur Arbeitslosenstatistik erstellen. Dass diese Zahlen – positiv ausgedrückt – geschönt sind, wenn nicht sogar gefälscht, die Bürgerinnen und Bürger in die Irre leiten, ist nicht erst seit gestern bekannt. Unsere so genannten Alpha-Journalisten wie zum Beispiel Peter Klöppel interessiert das wenig – konnten sie gerade diesen Monat doch von einer Überraschung am Arbeitsmarkt sprechen. Panorama hat einmal nachgefragt – traurig, dass es erst eine Weltwirtschaftskrise mit sinkenden Zahlen gibt, damit Journalisten aufwachen.1 Und wer mit dem Gedanken spielt, doch die SPD zu wählen, der sollte sich dieses arrogante Gehampel von Arbeitsminister Olaf Scholz anschauen, der Generalsekretär der SPD, der unter Schröder die Agenda 2010 durchgesetzt hat. Wer wirklich die SPD-Mär vom Mindestlohn oder dem Eintreten für die Schwachen in dieser Gesellschaft glaubt, der hat den Schuss wirklich nicht mehr gehört.

  1. Abgesehen von der einen oder anderen Ausnahme. []

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Zitat des Tages: die Deutsche Kinderhilfe

So sei insbesondere im Hartz-IV-Milieu ein besonders hoher Anstieg des Verkaufs elektronischer Medien zu beobachten, sagte Ehrmann. Auch sei in diesem Bereich der Alkohol- und Tabakmissbrauch besonders hoch.

abendblatt

Vollzeitüberwachung von Hartz-IV-Empfängern? Oder vielleicht gar ein Arbeitslager? Konditionierung auf willfährige Bürger? Woher stammen denn diese Zahlen? Aus Umfragen und Hochrechnungen … na danke. Stigmatisierungen sind wieder in, pfiffig getarnt als Diskussionsanstöße. Wenn also hier etwas nicht zielgenau ankommt, dann sind es humanistische Werte in den Köpfen diverser sozialer Brandstifter. Wie man sieht ist der Mangel an Menschlichkeit in diesen unseren Gefilden offenbar und somit auch die allgemeine mangelnde Führsorge gegenüber unseren Kleinsten nur mehr konsequent. Die Inquisitionsgelüste einiger Teile der Gesellschaft lassen tief blicken.

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