Schlagwort ‘Arbeitnehmer‘

Datenleck: Lidl

Nach Informationen des Nachrichtenmagazins «Spiegel» hat das Unternehmen Beschäftigte in Deutschland aufgefordert, den Grund ihrer Erkrankung anzugeben, und diesen in firmeninternen Unterlagen festgehalten.

futurezone.orf

Fragmente dieser erhobenen Daten fand man wie üblich in heutigen Zeiten in der Mülltonne. Was mich brennend interessieren würde, führen die alten Medien nun extra Abteilungen die den Müll systematisch durchforsten? Quasi ein Volontariat im Außendienst? Aber Spaß beiseite, was soll man dazu noch bemerken? Die allgegenwärtige Effizienzkakophonie gibt den unmenschlichen Ton an und alle stimmen willfährig ein — homo homini lupus. Spitze des Eisbergs und so … business as usual.

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FORUM · Institut für Management GmbH — Da soll bestimmt nichts verschleiert werden

Nein, ganz bestimmt nicht. Liebes FORUM · Institut für Management GmbH, hier hatte ich über den Fall der 1,30-Euro-Kündigung berichtet. Unter anderem darüber, dass die zuständige Richterin bei Ihnen Seminare abhält. Im Zuge dessen hatte ich darauf verwiesen, dass sie weitere, interessante Veranstaltungen anbieten:

Kündigung scheinbar Unkündbarer

  • Kündigen unter Tarifvertrag
  • Arbeitsvertraglicher Kündigungsschutz
  • Betriebsratsmitgliedern kündigen
  • Schwangere, Mütter, Schwerbehinderte
  • Zwingend notwendige Behördenbeteiligung
  • Auswirkungen auf den Kündigungsschutzprozess

Der Link zu dieser Veranstaltung führt nun ins Leere. Da ist doch bestimmt nur ein kleines technisches Problem. Ich würde ja niemals unterstellen wollen, dass da etwas verschleiert werden soll. Wie käme ich darauf. Also lieber Dr. Ulrich Zeitel, schauen Sie doch einmal, dass Sie Ihre Technik wieder in den Griff bekommen. Per Suche ist die Veranstaltung immer noch zu finden:

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Das ist Deutschland

Oliver hatte hier schon etwas zu dem mittlerweile vieldiskutierten 1,30-Euro-Urteil geschrieben. Die Empörung kennt keine Grenzen, die Chuzpe mancher Medien und der Politiker ist unvorstellbar – von der BILD angefangen bis hin zu Bundestagsvizepräsident Wolfgang Thierse. Unnötig zu erwähnen, dass auch die Barbaren der BILD ihren Anteil an unserem sozialen und von Neid getränkten System haben hat. Und dass sich ein Mitglied des Bundestages dazu äußert, wirkt schon sehr befremdlich, schließlich können die Damen und Herren Politiker am ehesten etwas gegen diese neue Form der Rechte-Enteignung der Arbeitnehmer tun. Wenn es dann aber ein Wolfgang Thierse ist, dessen Partei seit 11 Jahren in der Regierungsverantwortung ist, dann kann man nur noch mit dem Kopf schütteln. Das setzt dem Fass dann die Krone auf. Die SPD sollte sich in die Ecke setzen und sich schämen. Doch das nur am Rande. Viel interessanter scheinen die Verbindungen der zuständigen Richterin zu sein. In den Kommentaren des Tagesspiegels äußert sich der User epunion.de wie folgt:

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