So manches mal denke ich schon darüber nach, ob denn Apple-User primär FDP wählen . Worum es bei der FDP geht, erfährt der geneigte Leser übrigens dort: Qualen nach Zahlen. Die Irrfahrten des Guido Westerwelle auf der Suche nach politischer Heimat.
In letzter Zeit vernimmt man vermehrt Stimmen die nach einer massiven Simplifizierung bestehender Computer, Betriebssysteme und zugehörigen Applikationen verlangen. Oft gehörtes Argument, daß muß so leicht bedienbar sein wie ein Videorekorder, ein Auto oder manche vermeinen gar in der Art wie ein Toaster. Woher stammt dieser Wunsch? Nun dieser Wunsch ist der Glaube daran hochkomplexe Technik mit einem Tastendruck gefügig zu machen, ganz so wie es die PR-Agenturen Microsofts und Apples tagtäglich propagieren.
Dem ist aber nicht so, nehmen wir beispielsweise den Videorekorder, den viele anscheinend nur noch aus den Erzählungen der Eltern kennen. Vieles war dort möglich, eine einfach Bedienung sicherlich nicht und gar mancher wird noch vom Abenteuer Programmierung berichten können, sprich den unzähligen Versuchen des Nachts beispielsweise den Film der Wahl aufzuzeichnen. Vom oben erwähnten Auto ganz zu schweigen, Verkehrsunfälle jedweder Couleur sprechen Bände – dort sind folglich also die Könner unter sich, die nun auch auf dem Desktop für den einen oder anderen Crash sorgen möchten.
Nach grenzdebilen Ideen aus dem Hause Apple a la I’m a Mac, bescheidenen Plagiaten aus Redmondschen Gefilden die User hochzunehmen – was auf diese Art und Weise nur bei der Gattung des gemeinen Apple-Fans funktioniert, schickt sich nun auch die Linux Foundation an diese Art von Schaden zu wirken. Getreu dem Motto: Blödheit gibts nicht nur gegen Bares, sondern auch offen und frei
Sick of the airtime that Microsoft and Apple are getting with their competing ranges of “I’m a PC/I’m a Mac” adverts, the Foundation has announced a competition to create their own, open-source adverts to increase awareness of just what it means to say “I’m Linux.”
Jeder erinnert sich wohl noch an den Amiga, die erste Freundin für viel Nørds , aber als Commodore schließlich 1994 pleite ging war wohl auch endgültig das Schicksal des einstigen Wundercomputers besiegelt. Vom A1000 mit lächerlich 256kb, bis hin zum A1200 machte ich da alles mit, erweiterte mit Turbokarten und deren schnelleren Prozessoren, Festplatten, ja auch mit den ersten erschwinglichen 1-fach-CDRoms für günstige 300DM Weiterlesen: »morituri te salutant«