Schlagwort ‘Anonymität‘

Ihr, liebe Leser, seid eine Gefahr für unser Grundgesetz!

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Bild: Bembel

Das sagt zumindest unser zukünftige Bundespräsident Johannes Gauck. Es lag heute Abend mal wieder Post in unserem Toten Briefkasten, es ging um Johannes Gauck und einer seiner Schirmherrschaften. Da wollte ich gerade recherchieren und lostippen, doch dann stellte ich fest, das brauche ich gar nicht mehr. Thomas Knüwer und Silvio Duwe bei der Telepolis haben die Äußerungen Gaucks zum Internet schon sehr treffend kommentiert.

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F!XMBR-Autor Christian Sickendieck fordert Ende der Demokratie

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Foto: Matt Westervelt | CC-Lizenz

F!XMBR-Autor Christian Sickendieck hat anlässlich der Aussagen von Innenminister Friedrich ein Ende der Demokratie gefordert. «Politisch motivierte Täter wie Hans-Peter Friedrich oder auch Wolfgang Schäuble finden heute vor allem in Demokratien, in freiheitlichen Ländern jede Menge radikalisierter undifferenzierter Thesen. Sie können sich dort von Artikel zu Artikel der WELT und BILD hangeln, bewegen sich nur noch in dieser geistigen Sauce», sagte Sickendieck dem SPIEGEL. «Warum nutzen Friedrich und andere Radikale die Demokratie aus?»

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F!XMBR exklusiv: Google verbietet Anonymität in «Sparks Island»

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(F!XMBR) Wie F!XMBR exklusiv erfahren hat, erlaubt Google Inc. ab sofort nur noch Klarnamen im hauseigenen Swingerclub auf dem Betriebsgelände in Mountain View, Kalifornien. Vor ein paar Tagen war die Welt von Google-Programmierer Andy Brunner [Anm.: Name von der Redaktion geändert] noch in Ordnung: Einmal die Woche besuchte er den Swingerclub «Sparks Island» auf dem Betriebsgelände Googles — um sich den Freuden des Lebens hinzugeben. Während er mit anderen Kolleginnen und Kollegen Entspannung suchte, trug er ständig eine Guy-Fawkes-Maske, seine Anonymität war ihm ob seines kleinen Geheimnisses sehr wichtig, sie blieb somit gewahrt. Sein Arbeitgeber hat diesem Gebaren nun einen Riegel vorgeschoben: Wie F!XMBR zugespielt wurde, sind die Arbeitsverträge der Google-Mitarbeiter rückwirkend zum 30.06.2011 ergänzt worden, selbst langjährige Swingerclub-Gänger wurden genötigt, diese zu unterschreiben. Wer sich weigerte, so eine anonyme Quelle gegenüber F!XMBR, dem soll mit einem Facebook-Profil gedroht worden sein.

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GuttenPlag Wiki gewinnt Grimme Online Award

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Foto: Matt Westervelt | CC-Lizenz

Das GuttenPlag Wiki ist heute mit dem Grimme Online Award ausgezeichnet worden und ist wahrscheinlich das erste Angebot, welches den Preis auch wirklich verdient hat. «Die Jury lobte die faire und unvoreingenommene Arbeitsweise der Administratoren des Wikis. Das Projekt mache deutlich, dass Textvergleiche gut kollaborativ organisiert werden können und welche Möglichkeiten das Web für gemeinsames Arbeiten biete.» Als ich in der Nacht zum 16. Februar diesen Tweet schrieb, ahnte wahrscheinlich niemand, welche Folgen die Vorabmeldung der dpa — und der eigentliche Artikel in der SZ am darauffolgenden Morgen — haben würde. Karl-Theodor zu Guttenberg, so hieß es am Anfang, müsse sich gegen Vorwürfe wehren, er habe bei seiner Doktorarbeit abgeschrieben. Erst war es ein einfaches Dokument auf Google Docs, dann wurde es das GuttenPlag Wiki, am Ende musste zu Guttenberg zurücktreten, der feine Herr Doktor ist kein Doktor mehr. Neben das GuttenPlag Wiki trat das VroniPlag Wiki, Stoiber Tochter Veronika Saß verlor ebenso ihren Doktortitel wie Silvana Koch-Mehrin und Uwe Brinkman. Jorgo Chatzimarkakis und Bijan Djir-Sarai werden aktuell gesichtet — auch hier sind die Folgen leicht absehbar.

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Anonym im Netz

Eigentlich bin ich ja kein großer Fan von Werbung, aber dieses Buch hier hat es mehr als verdient. Jens Kubieziels Anonym im Netz, hier in der zweiten Auflage, geht gekonnt auf die gebräuchlichsten Anonymisierungstechniken ein. En detail werden diverse Extensions für Firefox thematisiert, Privoxy, Tor, JonDonym, I2P usw. näher beleuchtet und die jeweilige Installation unter Windows/Linux kommt nicht zu kurz. Besonderes Merkmal dieses Buches ist jedoch nicht nur eine Art Howto-Sammlung, sondern auch die Einführung in die Funkionsweise der diversen Technologien, nebst den nicht ausbleibenden Fallstricken bei Benutzung dieser.

Insgesamt also ein Werk, daß sich nicht nur für den Anfänger lohnt, sondern auch für jene Zeitgenossen mit tieferem Einblick, die aber ihr Wissen vervollständigen bzw. abrunden möchten. Klarer Fall von Lesetipp und nur der Vollständigkeit halber, dies war kein Gratis-Exemplar 😉

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Freiheit für anonyme Dreckschleudern?

Ich meine wir machen keinen Hehl daraus, daß wir Freiheit befürworten. Auch wenn wir uns durchaus bewußt sind, das eben diese Freiheit auch ihre Grenzen besitzt. Grenzen die idealerweise mittels der eigenen Vernunft abgesteckt werden sollten, soweit jedenfalls die Theorie. In der Praxis schauts jedoch zunehmend anders aus, man würde ja gerne sieht sich leider jedoch vermehrt massivem Mißbrauch gegenübergestellt.

Und wir wären die letzten die jemanden Abmahnen oder überhaupt etwas strafrechtlich verfolgen, für versuchen es immer gütlich zu regeln, appellieren an die Vernunft und ansonsten sind wir auch keiner noch so kernigen Diskussion abgeneigt — sofern ein gewissen Niveau gewahrt bleibt. In unseren eigenen vier Wänden schlagen wir in diesem Punkt den Ton an und wer die Diskussionen hier verfolgt, der weiß eines mit Gewißheit: Hitzigkeit ist keinesfalls ein Ausschlußgrund 😉 Es kommen verschiedene Faktoren zusammen. Über die Jahre wanderten so vielleicht geschätzt 3000+ Kommentare ins Nirwana, über 24.000 präsentieren sich heute noch, viele vom Inhalt für das Gros der Publikationen schon zuviel des Guten. Publikationen die unsere Moderation anfangs argwöhnisch beäugten sehen sich dem Mißbrauch inzwischen selbst gegenübergestellt und schalteten auf permanente Moderation um — sprich alles wird zuerst gegengelesen.

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Das magentafarbene T bekämpft weiterhin massiv die Anonymität und die Bevölkerung dieses Landes

T-SkandalÜber den Fall T-Mobile ./. simonym.com hatte ich bereits berichtet. Gegen ein kleines Unternehmen, welches anonyme SIM-Karten zum mobilen Telefonieren angeboten hat, wurde mit aller Macht rechtlich vorgegangen. In der Abmahnung, die T-Mobile an simonym.com geschickt war davon die Rede, dass durch die Veräußerung “anonymer SIM-Karten” missbräuchliches Verhalten, von belästigenden Telefonanrufen bis hin zur Vorbereitung terroristischer Handlungen, gefördert wird, wenn die Nutzer der SIM-Karten “anonym” bleiben. Nun muss der Höhlenbewohner in Afghanistan schon dafür herhalten, wenn ein ehemaliger Monopolist seine Felle davonschwimmen sieht. Dass anonyme SIM-Karten für viele Menschen in diesem Land lebensnotwendig sein können, beweisen gerade die Vorfälle bei T-Mobile und den angeschlossenen magentafarbenen Funkhäusern. Finanzielle Interessen, und nicht der Terrorismus, so zumindest meine Meinung, haben weit vor dem Schutz des Bürgers, dem berechtigten Interesse der Menschen in diesem Land, anonym zu bleiben, zurückzustehen. Aus dieser Sicht heraus manifestiert sich, dass die Vorfälle rund um den Datenschutz eben keine Einzelfälle, sondern Unternehmensphilosophie bei der Telekom sind. Was in den letzten Wochen bekannt geworden ist, ist wohl nur die Spitze des Eisberges. Es gibt ein nun kleines Update bzgl. simonym.com.

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Anonymität, Blogger und andere Gefährder

Ich liebe diese Artikel der Sueddeutschen, wo sonst als bei dieser könnte man sonst diese leicht durchschaubaren wannabe-Tiraden gen Blogger und Anonymität lesen und natürlich gen Busenfreund Wikipedia? Konstruktive Kritik? Weit gefehlt … in Sind Blogger gefährlich? darf man sich wieder einmal davon überzeugen, vom ausichtslosen Kampf ehemaliger Meinungsgiganten, die auszogen dem gemeinen Web-Publizisten das Handwerk zu legen. I know, das ganze ist jetzt natürlich nur ein Bericht von einem tatsächlichen Geschehnis, die Überschrift … ach lassen wir das, ich Hansel urteile hier doch über professionelle Publizisten. Wie kann ich nur, wir sind unwürdig … mea cupla, mea maxima culpa. Aber halt vielleicht ist das ganze auch eine verzweifelte Art von viraler Kampagne, damit möglichst viele Blogs den Online-Auftritt der SZ verlinken? Könnte was dran sein, aber wie will man dem entgegenwirken? Schweigen und dem welken Blätterwald weiterhin das Meinungsmonopol überlassen?

Weitere Infos:

Wikipedia als Zielscheibe von Web-2.0-Gegnern
Blog-Autoren sind so idiotisch, dass die «Süddeutsche» sie als Quelle benutzt
Der Süddeutschen wird das Internet zuviel
Der Blogger-Schreck

etc. pp

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OperaTor — (Fast) so simpel wie der Bruder Torpark

Regelmässige Leser von F!XMBR werden wissen, dass ich hier schon OperaTor angesprochen habe. 😉 So ganz kann ich mich damit nicht anfreunden — immer, wenn zusätzlich neben einem Programm irgendwelche DOS-Fenster aufpappen, dann mag ich das halt nicht. Aber schauen wir mal, was wir dort machen können. OperaTor ist wie das schon von mir vorgestellte Torpark standalone — runterladen, entpacken und auf die start.bat klicken.

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Torpark — Einfacher gehts nun wirklich nicht

Nebenan hat sich Missi schon mal der neuesten Beta von Torpark angenommen. Nun bin ich Neuling auf dem Gebiet Tor, so begnüge ich mich mit der gerade releasten Stable 1.5.0.7. Auf der sehr übersichtlich und userfreundlich gehaltenen Homepage findet sich zum Download bereit ein 7-ZIP-Archiv, selbstentpackend, die Größe liegt bei knapp 10 MB. Die Installation ist simpelst — da es ein Stand-alone-Paket ist, reicht es zu entpacken, und im Verzeichnis die Datei Torpark.exe zu starten. Wir werden gleich mit einer Abfrage begrüsst:

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