Schlagwort ‘Andrea Ypsilanti‘

Die Lanze brechen für Andrea Ypsilanti

steinmeierverantwortung
Agenda 2013 | einspruch.org

Andrea Ypsilanti hat einen der erfolgreichsten SPD-Wahlkämpfe des letzten Jahrzehnts geführt. Sie ist aber auch — wie kaum ein anderer SPD-Spitzenkandidat vor ihr — verdammt tief gefallen. Sie trat 2008 gegen den amtierenden CDU-Ministerpräsidenten Roland Koch an — und obwohl dieser wie so oft mit rassistischen Ressentiments spielte, erreichte die SPD fast ein Patt. Doch der Fehler war bereits gemacht: Rot-Rot-Grün bekam zwar eine knappe Mehrheit gegenüber Schwarz-Gelb, jedoch hatte Andrea Ypsilanti vor der Wahl immer wieder gesagt, es gäbe keine Zusammenarbeit mit der Linken, wie auch immer diese ausschauen möge. Da die CDU gut 3.500 Stimmen Vorsprung gegenüber der SPD hatte, konnte Andrea Ypsilanti auch nicht auf eine Große Koalition unter ihrer Führung hoffen. An diesem Punkt nahm das Verhängnis der Hessen-SPD ihren Lauf. Der Rest gehört mittlerweile zur politischen Geschichte der Bundesrepublik Deutschland — und sollte es auch endlich bleiben. Die Sozialdemokratie in Deutschland braucht Andrea Ypsilanti, ihre Erfahrung und ihre Stärke, den Menschen einen Weg in die Zukunft zu weisen.

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Das Gewissen, eine Hetzjagd und die Medien

18Erinnert sich nach wer an Andrea Ypsilanti, ehemalige SPD-Chefin aus Hessen? Vier aufrechte SPD-Mitglieder, Carmen Everts, Dagmar Metzger, Silke Tesch und Jürgen Walter, hatten Ypsilanti Anfang diesen Jahres gestoppt, weil diese die Bundesrepublik Deutschland in einen kommunistischen Staat umformen wollte. Andrea Ypsilanti hatte vor der Hessenwahl immer versichert, nicht mit der Linken zu koalieren oder sonst wie mit ihnen zusammen zu arbeiten. Das Ergebnis ist bekannt — der so genannte Wortbruch ging in die politische Geschichte ein, müßig zu erklären, dass Andrea Ypsilanti bei dem Wahlergebnis keine andere Wahl hatte zu handeln, wie sie es getan hat.

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Der Fall (der) SPD

Chris maltImmer wenn man glaubt, die SPD könne nicht tiefer sinken, findet eine Wahl statt. Wie bekannt, hat die SPD heute in Hessen ein desaströses Ergebnis eingefahren. Natürlich, so sind sich die SPD-Mitglieder weitesgehend einig, ist Andrea Ypsilanti an dem Wahlergebnis schuld. Peer Steinbrück hatte heute anscheinend vor, den Wolfgang-Clement-Gedächtnis-Preis zu gewinnen – noch vor Schließung der Wahllokale forderte er die einstige SPD-Hoffnung zum Rücktritt auf. Selbstverständlich ist es dann auch dementsprechend gekommen – seit heute ist Thorsten Schäfer-Gümbel der neue starke Mann der Hessen-SPD, Andrea Ypsilanti Geschichte. Ich gehe soweit zu sagen, Andrea Ypsilanti muss ob ihrer Durchhaltekraft bei all den Anfeindungen, den Verleumdungen, der Hetze bewundert werden. Was bei Roland Koch Verantwortungsbewusstsein war, wurde bei Andrea Ypsilanti zur Schlagzeile Machtgeilheit. Was bei der SPD Hessen der Wortbruch war, wurde bei den Grünen in Hamburg zu Mut und Flexibilität interpretiert. Nicht Andrea Ypsilanti hat die Hessenwahl verloren – es war die SPD-Politik der letzten Jahrzehnte.

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Hessen wählt. Schon wieder.

23.00h: Das vorläufige amtliche Endergebnis:

CDU: 37,2%
SPD: 23,7%
FDP: 16,2%
Grüne: 13,7%
Linke: 5,4%

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Ein Weihnachtsangebot der SPD Hessen (Update)

Die SPD arbeitet weiter daran, sich in Gänze zu zerstören. Ob nun Hamburg oder Hessen, der politische Gegner kann sich entspannt zurücklehnen und feixend zuschauen. In Hamburg feiert der Liebling aller Schwiegermütter, Ole von Beust, grüne Parties, in Hessen bleibt weiter hin der Rechtsaußen der CDU an der Macht, Roland Koch. Aber die SPD macht ja nun in Web 2.0 — der Jubel auf den Blogs ist ihnen gesichert. Zumindest denen, die dem Berliner Blogkartell angehören. Doch wie gut, dass es bei anderen auch um Inhalt geht… 😉

SPD in Hessen — Stimmnachweis per Handyfoto?

Update: Das Bild ist immer noch klasse — es hat sich aber herausgestellt, dass die Abgeordneten selbst diese Idee hatten. Ach, und da man gegen Andrea Ypsilanti nun nichts mehr in der Hand hat, holt man andere Verleumdungen wieder aus der Schublade. Herrlich… 😀

Viel Lärm um wilde Gerüchte

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Der Stammtisch jubelt

Die aufrechte Kampagne des Stürmers, der Bertelsmänner, der Schmidts und di Lorenzos hat seine Wirkung nicht verfehlt. Eine große linke Mehrheit hatte Anfang des Jahres Roland Koch abgewählt — es fand sich sogar eine Mehrheit neben Schwarz-Gelb. Mittlerweile sollen angeblich 70% der Hessen diese Mehrheit urplötzlich ablehnen — wobei, ich muss es nicht erwähnen, die sogenannte Umfrage sehr fragwürdig ist. Dass die vier Teletubbies gestern die Wahl von Andrea Ypsilanti haben scheitern lassen, ist nur konsequent. Sie werden als Bauernopfer aus der SPD fliegen, aber ein warmes Plätzchen finden. Die SPD indes hat einmal mehr bewiesen, welch aufrechte Deutschen innerhalb der Partei wider den Bürgerinnen und Bürgern dieses Landes das Sagen haben. (via)

Prantl — Kehraus im Tollhaus
Spiegelfechter — Der Dolchstoß der vier Renegaten
Moritz — Ypsilanti, die machtgeile Kommunistin
Stern — Die SPD-Versager sitzen in Berlin
NachDenkSeiten — Ende mit Schrecken – Schrecken ohne Ende
Prantl — Kein Kopf wie Bebel
Telepolis — Das Signal von Hessen

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es kommt wie es kommen mußte

Nach der fehlgeschlagenen Wahl von Andrea Ypsilanti zur Ministerpräsidentin rücken in Hessen Neuwahlen näher. Für die hessischen Grünen ist eine Koalition mit der SPD jetzt kein Thema mehr.

Handelblatt

… und Don Alphonso findet dazu auch ein paar nette Worte und imho auch die einzigen die es auf den Punkt bringen: Dieses Land und diese Partei brauchen keine als «rechte SPD» getarnte Steigbügelhalter der Baureihe «Zentrum 1933″. SPD, Grüne … der Worte sind im Prinzip genug gewechselt — doch welche Taten folgen? Es sieht recht trübe aus in der politischen Landschaft Deutschlands.

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Andrea Ypsilanti — eine tragische Gestalt

Egal, was sie macht. Es ist garantiert die falsche Entscheidung. Macht sie es mit den Linken, wird Berlin das evtl. verhindern, in Hessen selbst werden Walter und Metzger sie auflaufen lassen. Aber soll sie Koch das Feld überlassen? Das wäre aus meiner Sicht noch verwerflicher. Bei aller Kritik, muss sie kämpfen und wenn es ihr letzter politischer Kampf ist. Neben Lafontaine wird die gute Frau gerade durch die Mühlen des Boulevards gedreht. Da wird eine Hatz veranstaltet, die jeglichen Anstand vermissen lässt — aber was will man von BILD & Co. auch anderes erwarten. Menschenleben auf dem Gewissen, so weit rechts stehend, dass die NPD als demokratische Volkspartei erscheint — das ist zumindest meine Meinung. Und als wäre das nicht genug, ist Andrea Ypsilanti auch noch auf Radio FFN reingefallen. Die Hessen-SPD hat die Veröffentlichung des Anrufes verboten — und doch ist nun ein Teil des Gespräches bei YouTube aufgetaucht:

Ich habe das Video mal wieder entfernt — die scheinen jetzt vollständig durchzudrehen, zudem gehört FFN zu Springer. Das muss man nicht unterstützen. Wer will, wird das Video in den Weiten des WWWs finden — es wird sich nicht mehr aus dem Netz verbannen lassen…

Ganz ehrlich: Was sie hier sagt, wie sie es vertritt, das ist aller Ehren wert und sie macht meiner Meinung nach wieder sehr viele Punkte gut. Ich weiß natürlich nicht, was sonst so gesagt wurde, aber dieser kurze Ausschnitt bringt viele Plus-Punkte. Natürlich muss sie merken, dass sie auf den Arm genommen wurde. Aber das sagt sich so leicht, wir sind alle schon mal in den April geschickt worden. In diesem kurzen Ausschnitt wird ihr für die Aufgabe Hessens eine Führungsrolle in Berlin angeboten, sie lehnt ab. Das ist aller Ehren wert. Vielleicht sollte die Hessen-SPD überlegen, das Material doch freizugeben. Das Kind ist sowieso schon in den Brunnen gefallen. Und wenn der Rest des Materials eine ähnliche Andrea Ypsilanti zeigt, dann kann die BILD titeln, was sie will. Die Menschen werden sich eine eigene Meinung bilden.

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Zitat des Tages

Verlässlichkeit bedeutet mehr als nur einen Handschlag.

Andrea Ypsilanti

Liebe Genossin, Verläßlichkeit bedeutet auch zu einmal gemachten Aussagen stehen oder wenigstens, wenn alle Stricke reißen, bei einem Kurswechsel zu verbleiben. Und wenn man immer noch mit Vokabeln wie Protestpartei um sich wirft und auch gar nicht so recht entscheiden kann ob man zum Berliner neoliberalen crap gehören oder vielleicht doch lieber so tendentiell mehr links rüberkommen möchte, dann sollte man sich auch wirklich nicht über die Art von Lächerlichkeit wundern, der man sich stetig preis gibt. Solange Professionalität mit extremster Flexibilität gleichgesetzt wird, solange wird auch die Hessener SPD nichts an dem Habitus des politischen Wetterfähnchens ändern, der dieser einstmals linken Partei heute derart markant anhaftet. Ich spekuliere auch nicht über das Scheitern, weil ich mit aller Intensität am Gelingen arbeite. Und das mit einer Vehemenz, bei der die eigenen Aussagen schon mal völlig ad absurdum geraten …

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der alte Mann und die SPD

Der frühere NRW-Ministerpräsident und Ex-SPD-Vize greift in einem Beitrag für die Zeitschrift Cicero die Haltung seiner Partei in der Atomenergie-Debatte erneut an und wirft ihr fehlende Meinungsfreiheit vor.

rp-online

Ich glaube Ypsilanti in Hessen packt das schon alleine, ähnlich dem Kapitän Enternix in Asterix, welcher sich im Angesicht drohender Gefahr selbst versenkt. Abseits der Litanei eines alten Mannes hat es doch schon etwas von Ironie, wenn dieser gerade bei Cicero von fehlender Meinungsfreiheit spricht und jenen Mann als Rechtsvertretung beschäftigt, welcher eben dieses Magazin in der Pressefreiheit beschnitt. Es sind doch nur ein paar Hanseln, die mich kritisieren., so Otto Schily damals.

Fehlende Meinungsfreiheit also bei den Genossen? Hat diese je jemand vermißt? Bei diesem Hühnerhaufen und den zahllosen Hahnenkämpfen? Fehlende Menschlichkeit, fehlendes soziales Engagement, der verlustig gegangene linke Habitus — ja diese Dinge die fehlen in der Tat …

Bild: Wikipedia

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Das hessische Polittheater

Andrea Ypsilanti macht das einzig Richtige — und geht auf die Linken zu. Andrea Ypsilanti begeht politischen Selbstmord. Sucht Euch eine Schlagzeile aus. Worauf ich hinaus will: In Zeiten des Web 2.0 bieten die Parteien natürlich auch einen RSS-Feed an. Der langweiligste und nichtssagende Feed kommt dabei aus der SPD — jedes Blog, jede Zeitung, jede andere Quelle hätte ich schon aus dem Feedreader geschmissen. Aber gut — ein wenig möchte ich die alte Dame dann doch im Auge behalten. Heute gab es zu Hessen etwas ganz Besonderes:

Herr Koch und die hessische CDU sind mit schwarzen Kassen an die Macht gekommen, die sie schamlos als jüdische Vermächtnisse tarnten. Der Macht willen schüren sie gewissenlos Angst vor Minderheiten. Koch und die Hessen-CDU sind in Fragen von Glaubwürdigkeit und Ehrlichkeit die schlechtesten Ratgeber. Die SPD ist die Partei der Freiheit und wird es bleiben.

Wenn der letzte Satz doch nicht wäre — ich sage nur Schily, Wiefelspütz oder Edathy — dann hätte man das erste mal seit langer Zeit Chapeau rufen können. Und so bleibt der Feed, was er ist — belangloses Gequatsche irgendeiner PR-Agentur…

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