Schlagwort ‘Analyse‘

Das Versagen des FC Bayern München. Eine schonungslose Abrechnung.

Eines gebietet die sportliche Fairness vorab: Herzlichen Glückwunsch an den FC Chelsea zum Gewinn der Champions League. Die Mannschaft als Spielzeug des Roman Abramowitsch, die Spieler als Milliardärstruppe zu bezeichnen, wird den Tatsachen nicht im Ansatz gerecht. Als wenn die Spieler in Madrid, Barcelona oder auch München weniger Geld als in London verdienen würden. Wer gestern Abend gesehen hat, wie Didier Drogba Bastian Schweinsteiger in den Arm genommen hat, der hat einen großen Sportsmann gesehen, der im größten Triumph eine große Geste gezeigt hat. Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie ich Bayern-Fan wurde: Bekanntlich komme ich aus Osnabrück, da gibt es den VfL, natürlich braucht es da auch als Fußballfan, als aktiver Steppke einen Erstligaclub. Anfang der Achtziger liefen aber auch alle Schulkollegen mit HSV-Trikot über den Schulhof. Schon damals schlug mein Herz für die Schwächeren — ich habe mich dem HSV verweigert, wendete mich dem FC Bayern zu, wurde ausgelacht, bin dabei geblieben. Seitdem schlägt mein Herz rot.

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Dramatische Entwicklung beim Freitag


Quelle: IVW

Die Entwicklung des Freitag vor und nach der Übernahme durch Jakob Augstein lässt viele Fragen aufkommen. Selbstverständlich ist dabei klar, dass der Freitag vor der Übernahme eher rote Zahlen geschrieben hat, als schwarze — die erste Frage muss also lauten, ob Jakob Augstein mit seinem Team diesen Trend umkehren konnte. Die Übernahme wurde mit einem medialen PR-Trommelfeuer begleitet, so dass man weiter fragen muss, ob sich diese Ausgaben — und der Einstieg Augsteins generell — gerechnet haben. Die Zahlen lassen eine positive Beantwortung — und an der Zukunft des Freitag generell — erheblich zweifeln.

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Lauschattacke

Insgesamt aber taugen Depeche Mode mit ihrem seit je wuchtig zwischen euphorisierter Transzendenz und bedröppelter Introspektion mäandernden Synthie-Stil, den sie live mit tribalistisch rockender Perkussion aufpeppen[…]

taz

Es hat schon seine Gründe warum ich nie derartiges Versuche, um einen musikalischen Eindruck zu umschreiben … man macht sich damit einfach nur lächerlich. Geht gar nicht anders, wie sollen Worte auch nur ansatzweise einem möglich Hörgenuss gerecht werden? Während die einen Rezis oft mit hahnebüchenen Vergleichen aufwarten, versuchen es die anderen mit einer Art erzwungenen Sinnbefreitheit. Die Schönheit des Augenblicks, des ganz persönlichen Erlebens, kann keiner wiedergeben und wenn dieser noch so sehr an seinen Worten feilt. Ein Ding der Unmöglichkeit bei Lyrik, Prosa, Musik und auch Film. Man kann sich dem ganzen technisch nähern und zerstört dennoch ganz nebenbei jegliche innewohnende Schönheit. Es existieren Ausnahmen1, wenn ich beispielsweise die Werke eines Künstlers kenne und eine neuere Arbeit dem Gesamtschaffen gegenüberstellen möchte — Nachteil: dies nutzt wiederum nur dem Kenner etwas, eine derartig dargebotene Sinnbefreitheit versagt jedoch auch dort im Ansatz.

  1. Komparatisten verlieren sich beispielsweise gerne in Fachtermini und führen den Lesegenuß gleichsam ad absurdum, oftmals auch nebst der ureigenen Intention des Autors []

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dbc extended

Ich habs ja zur Zeit mit den Journalisten von Meedia. Heute fiel mir ein Artikel ins Auge, indem sich der dbc-Gott Jens auf Basis von Google Ad Planner über die Entwicklungen der News-Seiten in Deutschland auslässt. Und da negativ mal negativ positiv ergibt, habe ich mir gedacht, man kann doch die dbc (auf Basis von Technorati) und Google Ad Planner zusammenbringen. Das kann nur gut gehen. *fg*

Die Zahlen sollen ja seriös sein. Die MEEDIA-Analysen der vergangenen Monate haben jedoch ergeben, dass sich die Ad Planner-Zahlen nicht hinter den Zahlen der anerkannten Konkurrenz verstecken müssen — so der gute Jens. Dann vertrauen wir doch einfach mal auf diese tiefgreifenden Analysen und legen los.

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