Schlagwort ‘Amerika‘

Mr. President

Das offizielle Foto des Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika ist gestern vorgestellt worden. Zum ersten Mal kam dabei eine Digitalkamera zum Einsatz.


Change.gov

Und wer das Foto nicht mag, geht natürlich bei flickr auf Bildersuche – Creative Commons macht es möglich. Wer also seine Artikel bebildern will, kann – gerade bei amerikanischen Politikern – auf mehrere Quellen zurückgreifen. In Deutschland wartet die Abmahnung, in Amerika weiß man nicht, welches Bild man nehmen soll. Naja, zumindest eines habe ich mit Barack Obama gemein: Mit unseren Ohren könnten wir die Hauptrolle im nächsten Batman-Film mimen. 😀

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Amerika wählt

Im Schatten des Hessen-Desasters ist weltweit fast vergessen worden, dass sich neben Roland Koch und Andrea Ypsilanti auch noch zwei weitere Personen politisch duellieren. Barack Obama vs. John McCain. Viel wurde in den letzten Monaten geschrieben. Hoffnung vs. Kriegsheld. Weltenbürger vs. Amerikaner. Schwarzer vs. Rassismus. Die letzten Umfragen sehen Vorteile für Barack Obama:

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Friedensmission

1000 deutsche Soldaten mehr nach Afghanistan
Antiterrorkampf — Regierung will KSK weiter in Afghanistan einsetzen

Mit dem Tod zweier US-Soldaten bei einem Selbstmordanschlag am Montag überstieg die Opferzahl demnach die Zahl von 1000. Laut icasualties.org war am vergangenen Mittwoch der 1000. ausländische Soldaten [Anm.: das sind alles nur offizielle Zahlen. Suizide, etc. pp. zählen nicht.] am Hindukusch gestorben. In diesem Jahr kamen in Afghanistan bislang über 250 Soldaten ums Leben, mehr als im gesamten Vorjahr und mehr als in jedem anderen Jahr seit Beginn des Einsatzes. (via)

Foto: kevindooley unter dieser Creative Commons-Lizenz stehend.

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Auf ein letztes Wort, George W. Bush

GWBEhrlich gesagt, ich glaube schon, dass George W. Bush das beste für sein Land und die gesamte Welt wollte. Die Entscheidungen, die er treffen musste, traf er nicht aus Willkür oder weil er bestimmten Menschen schaden wollte. Er tat das, was er für richtig hielt — und man sollte nie vergessen, dass besonders hinter dem US-Präsidenten eine ganze Armada von Beratern stand und steht. Von Lobbyisten, die in den USA hohes Ansehen genießen, mal abgesehen. Gerade seine engsten Mitarbeiter haben sich in den letzten Monaten im Hinblick auf die bevorstehende Wahl von ihm abgewandt. Und auch seine politischen Gefährten, die mit ihm zusammen saßen, die Entscheidungen getragen haben, werden heute nicht müde, sich von ihm abzugrenzen. Politischer Opportunismus in Reinkultur. Nur George W. Bush steht zu seinem Weg, seinen Entscheidungen. Ich bin fast versucht zu schreiben, dass ich ihn dafür ein stückweit bewundere. Es tut dabei nichts zur Sache, ob er es nun aus Starrköpfigkeit oder Mut tut — oder weil er den Point of no Return überschritten hat. Wenn ich dagegen den Wendehals John McCain sehe, wären 4 weitere Jahre George W. Bush die bessere Alternative.

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Die USA wissen, was Du letzten Sommer getan hast

Der AK Vorrat hat heute eine bislang geheime Übereinkunft zur Auslieferung von Informationen über Deutsche an die USA veröffentlicht. Die veröffentlichten Informationen gehen weit über das hinaus, was bekannt war oder schlimmstenfalls vermutet wurde. Die verantwortlichen Minister Wolfgang Schäuble (CDU) und Brigitte Zypries (SPD) bringen mit dieser Übereinkunft — sollte sie vom Bundestag bestätigt werden — in Deutschland lebende Personen in Gefahr. Die beiden Minister handeln damit ihrem Amtseid zuwider, Schaden vom deutschen Volk abzuwenden. Das Gegenteil ist sogar der Fall. In Deutschland lebende Personen laufen Gefahr durch den Folterstaat USA systematischen Menschenrechtsverletzungen ausgeliefert zu werden. Einer ungenannten Zahl US-amerikanischer Behörden soll nicht nur der Zugriff auf Fingerabdrücke und DNA-Proben gestattet werden — auch sollen deutsche Behörden personenbezogene Daten ungefragt an die USA weitergeben dürfen. Der AK Vorrat fordert diese Übereinkunft aus folgenden Gründen abzulehnen:

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Kriecherische Deutsche

John McCain, republikanischer Präsidentschaftskandidat der USA, und bevorzugter Partner der Union, scheint es nicht zu verkraften, dass Barack Obama in der Weltöffentlichkeit zur Zeit die Nase vorn hat und die Menschen mit Barack Obama eine Hoffnung verbinden. Die Hoffnung auf einen Neuanfang mit den USA, auf einen Wechsel in der US-Außenpolitik. Ob Barack Obama diese Hoffnungen erfüllen kann, wird die Zeit zeigen. Wie schon oft erwähnt, bin ich in vielen Dingen anderer Meinung wie er — ich gehöre aber auch zu denen, die sich ein umfassendes Bild gemacht haben und zum Beispiel sein Buch gelesen haben. Barack Obama gehört zu den wenigen Menschen, denen ich ihre teilweise aufrechte liberale Meinung zugestehe — weil da eben mehr, der Blick aufs Ganze, auf alle Menschen hinter steht. John McCain gilt in weiten Teilen der Welt als Wurmfortsatz von George W. Bush. Er wird als Kriegstreiber wahrgenommen, die Menschen denken (wohl zurecht), dass sich unter ihm nichts ändern wird. Die Weltöffentlichkeit hat ihr Urteil gefällt — im Gegensatz zur USA im Übrigen, wo Barack Obama die Umfragen anführt, aber noch lange nicht durch ist. Das heißt nicht unbedingt, dass John McCain als Mensch abgelehnt wird — er interessiert die Menschen größtenteils einfach nicht. Die Hoffnung heißt Barack Obama — selbst die ehemals haushohe Favoritin Hillary Clinton musste das anerkennen.

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Deutsche Gastfreundschaft

Barack ObamaDer amerikanische Präsidentschaftskandidat, der Mann, der wahrscheinlich der nächste Präsident sein wird, der mächtigste Mann der Welt, die Hoffnung vieler Menschen, auf eine andere, vielleicht eine bessere Zukunft, wird nächste Woche unser Land besuchen. Sicher — er ist auf Wahlkampftour. Doch das ist erstmal zweitrangig. Die Menschen sind fasziniert von diesem Menschen, möchten ihn sehen und ihn hören, möchten ihn ein stückweit kennenlernen. Der Antiamerikanismus, der sich in den letzten Jahren extrem entwickelt hat, schlägt bei Barack Obama in das Gegenteil um — zumindest wenn man mit den Menschen im Real Life spricht, Menschen wie Du und ich. Doch da gibt es ja noch eine andere Gattung Mensch — die Politiker. Unsere Bundeskanzlerin hat erst seine Rede am Brandenburger Tor verhindert — Bilder, die um die Welt gegangen wären. Bilder, die unserem Land sicherlich sehr gut getan hätten. Sie tat das, und das behaupte ich, aus taktischem Kalkül — sie verhindert so eine große symbolträchtige Rede, so bleibt nur die Rede eines Präsidentschaftskandidaten übrig. Frau Merkel bestimmt so selbst die Schlagzeilen, wenn sie hinterher zum Kaffee ins Kanzleramt lädt. Das ist die alles bestimmende deutsche Politik im Jahre 2008. Sitzt die Frisur richtig? Was schreiben die Medien? Alles gut?

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Kalifornien brennt

Und das ist leider die alljährliche Realität in diesem Staat der USA. Schwarzenegger gibt sich redlich Mühe PR zu wirken, Zusammenhalt und Koordination zu predigen, vielleicht braucht es bei einer derartigen Größenordnung auch ein wenig Zuspruch — ich bin kein Kalifornier, ich betrachte das alles nur aus der Ferne. Beeindruckende oder sagen wir besser Ehrfurcht erregende Bilder gibt es dort zu sehen. Ein Schauspiel sondersgleichen, aber auch zugleich eine Tragödie für die dort lebenden Menschen, von denen viele ihr Heim oder gar Angehörige verloren haben.

California’s Continuing Fires

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Die Germans, die!

Die Germans, die!

Wie lange wird es wohl dauern, bis Deutschland sich seine Lebenslüge selbst eingesteht und feststellt, dass es keinen Norden und keinen Süden Afghanistans gibt, sondern nur ein Afghanistan und dass Deutschland sich mitten im Krieg befindet? Der Druck jedenfalls aus den USA, von Kanada wird zunehmen — während Deutschland innerhalb des eigenen Landes von Norden und Süden spricht, wird man innerhalb der Nato nicht müde, zu betonen, dass es nur eine gemeinsame Lösung gibt. Kein Wunder also, warum selbst die Amerikaner so langsam merken, dass die Deutschen kaum Blutzoll1 zu verzeichnen haben…

  1. Zumindest offiziell — die Suizidrate deutscher Soldaten wird auch nicht gerade gering sein… []

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