Schlagwort ‘Alternative‘

FreeBSD 9.0 RC 1 — ein alternatives Betriebssystem mit UNIX Vergangenheit

Lange hatte ich hier nichts mehr zu FreeBSD geschrieben, um so erfreulicher nun, die Veröffentlichung des ersten Release Kandidaten bekanntgeben zu können. Klar, so ganz offiziell ist der noch nicht, aber just auf dem Server eingeschlagen und bereit ausgiebig getestet zu werden.

Die interessanteste Neuerung für Neulinge in BSD Gefilden, dürfte wohl die völlig neue Installationsroutine sein — good bye Sysinstall. Ansonsten gibt es wie üblich viele Bugfixes, Optimierungen, neue Treiber und nicht zu vergessen einen Sack voller nützlicher Dinge, wie z.B. Journaling Softupdates. Eine ungefähre Idee, was einen denn so im Detail erwarten wird, erhält man im FreeBSD Wiki oder bei Ivan Voras und seiner Rubrik What’s cooking for FreeBSD 9?

Lust auf mehr? FreeBSD paßt nicht zu jedem, aber wenn es paßt, dann sitzt es auch wie angegossen ;-)

 

Update: nun auch ganz offiziell erhältlich

 

Der schicke Teufel entstammt übrigens der Feder des allseits geschätzten Bulo :-)

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FreeBSD: Optimierung

Nicht Rennstreifen sind das Ziel oder Aussagen a la «30% schneller», sondern schlicht Verbesserungen des Gesamtverhaltens. Natürlich ist ein derartiges Optimieren der Konfiguration vom jeweiligen Kontext abhängig, was den einen Nutzen bringt, verpufft u.U. bei anderen oder wirkt sich gar kontraproduktiv aus.

FreeBSD bietet grundsätzlich keine Optimierung, wie sie bei vielen Linux-Distributionen usus ist. Das Betriebssystem bildet die Basis und liefert vielerlei Werkzeuge, es geht dem Anwender aber in der Regel aus dem Weg, hält ihn nicht an der Hand. Der eine mag dies als Nachteil sehen, der andere als Vorteil. Your mileage may vary.

Beginnen wir mit dem Datenträger. Es existieren eine Menge Möglichkeiten diesem auf die Sprünge zu helfen. Die simpelste Variante wäre der Kauf einer SSD, die zweite Möglichkeit wäre der Einsatz eines anderen Filesystems wie ZFS. Bringt viele Vorteile mit sich, aber auch einen Sack voller Nachteile, insbesondere in puncto Ressourcenverbrauch. Dabei geht es aber auch mit UFS und ohne den Kauf neuer Hardware.

echo 'ahci_load="YES"' >> /boot/loader.conf
echo 'geom_sched_load="YES"' >> /boot/loader.conf
echo 'gsched_rr_load="YES"' >> /boot/loader.conf 

echo 'kern.maxfiles=16384' >> /boot/loader.conf
echo 'kern.maxfilesperproc=8192' >> /boot/loader.conf

echo 'vfs.ufs.dirhash_maxmem=67108864' >> /etc/sysctl.conf
echo 'vfs.read_max=32' >> /etc/sysctl.conf

 

Ahci lädt den neuen Treiber für SATA-Geräte, man gewinnt etwas an Geschwindigkeit, eine bessere Unterstützung diverser Fähigkeiten der einzelnen Geräte und die Gerätenamen ändern sich. Bei mir änderte sich beispielsweise die Bezeichnung der Festplatte von ad4 zu ada0, also Obacht! Ansonsten wird ein Disk-IO-Scheduler geladen, sowie ein paar allzu konservativ gehaltene System-Variablen angepaßt. Bei letzteren tritt natürlich einzig ein Effekt ein, wenn man überhaupt kritische Grenzen auf dem eigenen System erreicht. Ist dies nicht der Fall, tritt auch keine wundersame Beschleunigung in Erscheinung. Kurzum, wer ein wenig Mail, WWW & Co macht, der wird mit diesen Einstellungen nichts gewinnen. Nutzer von KDE, Zeitgenossen die viel mit Dateien arbeiten oder diese auch oft parallel schreiben, werden hingegen teils einen spürbaren Unterschied registrieren.

echo 'geom sched insert -a rr ada0' >> /etc/rc.local

 

Der zuvor geladene Disk-IO-Scheduler muß noch installiert werden für den jeweiligen Datenträger, mehr Konfiguration ist nicht notwendig.

echo 'tmpfs_load="YES"' >> /boot/loader.conf
echo 'tmpfs /tmp tmpfs rw,mode=1777 2 0' >> /etc/fstab
echo 'tmpfs /var/tmp tmpfs rw 2 0' >> /etc/fstab

 

Die Wirksamkeit von Tmpfs entfaltet sich ebenso nur auf Systemen, die auch ausgiebig Gebrauch von temporären Dateien machen, z.B. wenn ports kompiliert werden. Nicht vergessen sollte man, den alten Eintrag für tmp in /etc/fstab auszukommentieren. Tmpfs gilt noch als experimentell, tritt eine Panic auf, so ist diese jedoch in der Regel zu geringem Hauptspeicher geschuldet. Ich setzte tmpfs seit mehr als einem Jahr regelmäßig ohne Probleme ein.

Mehr Informationen erhält man in tuning, sollte sich aber darüber im klaren sein, was man da en Detail tut. Viele Systemparameter  sollten nur in grenzwertigen Situationen z.B. auf einem stark frequentierten Server anpaßt werden. Obige Optimierungen können helfen, schaden aber auch nichts, außer, daß beispielsweise ein wenig mehr Speicher abgezweigt wird in MB-Dimensionen.

 

Bild: der Bulo

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FreeBSD 8.2 Release

FreeBSD 8.2, welches schon seit knapp einer Woche auf den Mirrors anzufinden ist, wurde nun auch offiziell angekündigt. Wer bereits eine Beta einsetzt, der kann entweder Kernel und Welt neubauen oder greift zum binären Update. Alle anderen greifen zu Bittorrent oder einem der vielfältigen Mirrors. Was u.a. neu ist, dies findet man en detail in den Release Notes. Ansonsten gibt es ein paar Highlights zu nennen:

  • Xen HVM support in FreeBSD/amd64 and Xen PV support in FreeBSD/i386 improved
  • ZFS on-disk format updated to version 15
  • aesni(4) driver for Intel AESNI crypto instruction set
  • BIND and OpenSSL updates
  • Gnome updated to 2.32.1
  • KDE updated to 4.5.5
  • Many misc. improvements and bugfixes

Zugleich erschien übrigens auch PC-BSD 8.2, welches quasi ein für den Desktop vorkonfiguriertes FreeBSD darstellt.

FreeBSD ist ein freies UNIX-Derivat, mit einer mehr als 30jährigen Geschichte.

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FreeBSD 8.2 RC3

Author: kensmith
Date: Sat Jan 29 15:56:40 2011
New Revision: 218071
URL: http://svn.freebsd.org/changeset/base/218071

Log:
Ready for 8.2-RC3.

Approved by: re (implicit)

Modified:
releng/8.2/sys/conf/newvers.sh

via FreeBSD-ML

Wie man sieht wurde vor dem Release noch ein dritter Testkandidat eingeschoben, insofern wird man wohl eher Mitte/Ende Februar mit dem finalen FreeBSD 8.2 rechnen können. Notwendig wurde dieser dritte Testkandidat ob diverser noch angefallener Bugfixes.

Die offizielle Ankündigung erfolgte noch nicht, da aber die Images von FreeBSD 8.2 RC3 bereits auf den meisten Spiegeln vorhanden sind, u.a. dort, kann man auch darauf hinweisen. Zudem werden ohnehin viele mittels Quellcode-Update bereits auf dem aktuellen Stand sein.

Bild: beetlebum

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Dr. Kirk McKusick: A Narrative History of BSD

Ein knapp einstündiger Vortrag von Dr. Marshall Kirk McKusick.

Zusätzliche Informationen:

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Openleaks — coming soon…

openleaks

Openleaks — coming soon

Interview mit Daniel Domscheit-Berg beim Freitag.

Wieso erinnert mich das System an PrivacyBox.de?

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NetBSD 5.1 Release

NetBSD, eines der portabelsten freien UNIX-Derivate, erschien just in der Version 5.1. Die wichtigsten Änderungen findet man dort, en detail den Rest im Changelog.

WAPBL, das seit einiger Zeit nutzbare Journaling Filessystem, erfuhr einige Fehlerkorrekturen, der neue hdaudio-Treiber wird in Zukunft azalia ersetzen, der ath-Wlan-Treiber bekam endlich den Open Source HAL spendiert, unzählige Korrekturen flossen ein, darüber hinaus auch Neuerungen … kein Meilenstein, aber notwendiges Finetuning :-)

Die Installationsmedien findet man auf den üblichen Spiegelservern.

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Vorbestellung: OpenBSD 4.8 «El Puffiachi»

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

Noch 67 Tage bis zur Veröffentlichung von OpenBSD 4.8 aka «El Puffiachi». Comic und Song finden sich an der gewohnten Stelle, die Vorbestellung ist inzwischen möglich. Was bis dato neu ist in 4.8 kann man im daily changelog nachlesen. Have phun :-)

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FreeBSD 8.1 Release

FreeBSD 8.1 ist just erschienen, alle Änderungen en detail findet man dort. Interessant für viele Desktop-Anwender dürften die neuen bzw. erweiterten Treiber in puncto WLan sein: Broadcom, aktuelle Intel Chipsätze, sowie Realtek, als auch Ralink 802.11agn Geräte finden nun Unterstützung. Dazu noch mehr ACPI-Fixes, DRM für ATI HD2000-HD4000, Video4Linux, Finetuning des neuen USB-Stacks, VESA Konsole für amd64 usw. Professionelle Anwender bekommen mit HAST ebenso einiges geboten, als auch mit dem Update von ZFS auf v14 plus der Integration des zfsloaders. Darüber hinaus gab es die obligatorischen Updates von OpenSSH, Bind, KDE, Gnome, sendmail etc. pp. Natürlich nicht zu vergessen die zahlreichen Bugfixes.

Erhältlich sind die Images für DVD oder USB-Stick via Bittorrent oder diversen Mirrors. Nahezu zeitgleich erschien auch PC-BSD 8.1, welches sinnigerweise auf FreeBSD 8.1 basiert und die eine oder andere Hürde für den Desktop-Anwender geschickt umschifft. Wer darüber hinaus mit sysinstall gar nichts mehr anzufangen weiß, ansonsten aber weiß was er tut: mfsbsd basiert inzwischen auch auf FBSD 8.1 und bietet zudem eine bequeme root-Installation von ZFS. Bleibt mir nur das übliche have phun :-)

FreeBSD ist ein freies UNIX-Derivat mit einer mehr als 30-jährigen Geschichte.

Bild: bsdnexus

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OpenBSD 4.7 kann vorbestellt werden

Was soll man weiter sagen? Please fasten your seatbelt and start your engine — OpenBSD 4.7 erscheint vorraussichtlich am 19.Mai 2010 und kann nun vorbestellt werden. Infos en detail zum kommenden Release erhält man dort, Song und Artwork stehen leider noch nicht bereit, dürften aber demnächst folgen. Eines der sichersten Betriebsysteme wird wieder einmal sicherer. Have phun :-)

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PC-BSD 8.0 Hubble Edition erschienen

PC-BSD 8.0 ist just erschienen und nutzt die robuste Basis des bekannten UNIX-Derivats FreeBSD. Mit von der Partie: KDE 4.3.5, FreeBSD 8.0-RELEASE-P2, ein Installer der die Installation von PC-BSD als auch FreeBSD ermöglicht, 64 Bit nVidia-Treiber etc., en detail findet man alles weitere in den Release-Notes. Den Download findet man dort, vorhanden sind DVD-Image, USB-Image und CD-Image.

Have phun :-)

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