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Jugendschutz: F!XMBR ab 18 Jahren

Von Netzzensur zu reden sei dagegen Unsinn, verwahrte sich Beck noch einmal gegen die seit einer Anhörung im Januar nicht abgerissene Kritik am JMStV.

heise

Ebenso ist es Unsinn von Sozialdemokratie zu schwafeln kommen denn die Totengräber der Nation ins Spiel. Diese Genossen haben Deutschland bereits auf dem Gewissen, denn sie schufen etwas, daß selbst die Union bis dato nicht in dieser Größerordnung vermochte: einen asozialen Albtraum. Aber seis drum, hier dreht es sich um Netzpolitik oder was die SPD in diesem Kontext umzusetzen gedenkt.

Daß aus der Pfalz mehr oder weniger nur Unsinn stammt, dies wissen wir spätestens seit Kohl. Daß Beck in Berlin nichts zu bewegen vermochte — schwamm drüber, da waren Intriganten am Werk … so zumindest die Pfälzer Folklore. Jetzt aber hat es Beck in seiner Funktion als Vorsitzender der Rundfunkkommission der Länder auch auf das Netz abgesehen, welches er gekonnt inkompetent mit einem ganz und gar gestrigen Regelkatalog zugrunde richten möchte. Wir kennen bereits seine Weltfremde in puncto öffentlich-rechtlicher Kultur und dem seiner Meinung nach gebührenden Kopfgeld für diese staatlich propagierte Ohnmacht.

Wir kennen aber inzwischen auch die Vorstellung von adäquatem Jugendschutz: Selbstzensur in Form von einer Verifikation der Inhalte Dritter, Kennzeichnung von Inhalten, Öffnungszeiten im WWW bzw. einer Altersverifikation, bei Zuwiderhandlung tritt die staatliche Zensurbehörde zum Schutze der Jugend selbst in Aktion etc. pp. Es hat schon eine zynische Note, einerseits an Schulen für das vorzeitige Ableben im Staatsauftrag zu werben und andererseits vom Jugendschutz zu fabulieren. Derart gekonnt kennt man dies nur noch vom Prinzip Fördern und Fordern, welches der ehemalige primus inter pares der Genossen forcierte und der sich nun mit lupenreinen Demokraten umgibt.

Was soll ich weiter dazu sagen? Der gesunde Menschenverstand kollabiert heute meist schon bei den Schlagzeilen aus der Politik bzw. einzelnen Zitaten diverser Politgrößen, der Kontext per se kann einen gesunden Bürger augenblicklich in Stase versetzen. Wer schützt uns vor dieser ausufernden Gefahr geistiger Umnachtung? Nun lange Rede kurzer Sinn, der Schwachsinn hat Methode und wird durchgesetzt werden — wir auf der anderen Seite werden lernen müssen mit dem angerichteten Kolateralschaden umzugehen oder wir werden daran zugrunde gehen. So oder so, Demokratie geht anders und von solchen Utopien wie Freiheit wagen wir erst gar nicht mehr zu träumen.

F!XMBR also bald ab 18 und um 22 Uhr geht dann richtig die Post ab: Nachtclub-Feeling für geladene Gäste.

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schwarz wie die Nacht

Desöfteren vernehmen wir den Vorwurf die Genossen brachial abzuwatschen, hingegen die Union, ihres Zeichens Vertreter erzkonservativer Gefilde, gar nicht bis selten zu erwähnen. Nun einmal davon abgesehen, dass dieser Vorwurf nonsense in Reinkultur darstellt, wenn man sich einmal die Zeit nimmt und diese Publikation eingehend durchstöbert, gehen wir auch gelegentlich auf Fehlungen dieser Erzkonservativen ein, wenn selbst für deren Verhältnisse Neuland betreten wird.

In der Regel jedoch ist die Union sich selbst treu, schreitet stetig vorran in ihren Bemühungen der Elite ein Zuhause zu bieten und steht wie ein Fels in der Brandung erzkonservativen Reigens — was also gibt es groß aus deren Reihen zu berichten? Wohl aber bedarf es der Aufklärung, wenn Parteien unter dem Anspruch linken Habitus agieren und immer noch genügend in der Bevölkerung vermeinen mit dieser jenes berühmt-berüchtigte kleinere Übel zu wählen.

Wenn also die Union schreibt Arbeit belohnen statt Steuern erhöhen!, so weiß wohl jeder, dass diese damit die Arbeit der Großverdiener meinen und die damit verbundene Angst vor einer adäquaten Beteiligung an der Gemeinschaft1. Die Union also ist sich selbst treu, dort erwartet kein vernunftbegabter Mensch Überraschungen, die SPD hingegen wandelt auf Unionspfaden, gekleidet in Arbeiterklamotten, die Fahne der Revolution vor sich hertragend.

Bild: F!XMBR

  1. Stichwort Reichensteuer []

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no SPD

via pantoffelpunk

Die Verfassungsfeinde in spe sind nicht nur unwählbar, sondern auch eine Schande für Demokratie und Freiheit in diesem Land.

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