Schlagwort ‘Afghanistan‘

F!XMBR Exklusiv: Rede von Angela Merkel zu Wikileaks-Enthüllungen

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Bild: armigeress | CC-Lizenz

Wie F!XMBR heute erfahren hat, wird Angela Merkel morgen eine Regierungserklärung zu den Wikileaks-Enthüllungen abgeben. Uns wurde vorab aus dem Kanzleramt eine Transkript der Rede zugespielt. Es scheint, als sei die deutsche Bundesregierung auf Linie der USA und der ehemaligen Bush-Administration.

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The Afghanistan War Logs – ein Desaster für den Spiegel

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Bild: F!XMBR

Die Veröffentlichung der Afghanistan War Logs auf Wikileaks, journalistisch begleitet und aufbereitet durch den Spiegel, den Guardian und der New York Times ist sicherlich einer der größten Scoops der jüngeren journalistischen Geschichte. Drei der renommiertesten Redaktionen haben wochenlang an der Recherche und der Überprüfung der Dokumente zusammengearbeitet – sie sind übereinstimmend zu dem Ergebnis gekommen, dass die Protokolle authentisch sind und dass ein großes öffentliches Interesse an der Veröffentlichung besteht. Eine großartige globale journalistische Zusammenarbeit. Wikileaks-Gründer Julian Assange hat den Redakteuren gemeinsam in der Londoner Redaktion des Guardians die Dokumente übergeben – es drang keine Informationen vorab nach draußen. Selbst als der Spiegel am Sonnabend angekündigt hat, dass das ePaper des Spiegel erst am Sonntagabend erscheinen würde, tippten fast alle Beobachter auf die Berichterstattung zur Tragödie der Loveparade. Nun ist die Bombe geplatzt – und für den Spiegel entwickelt sich die Geschichte zu einem großen Desaster. Das lässt sich an zwei Punkten festmachen.

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The Afghanistan War Logs — Biggest leak in intelligence history

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Screenshot: The Guardian, Klick aufs Bild für interaktive Karte

Der Spiegel hatte extra seinen Redaktionsschluss von Samstag auf Sonntagabend verlegt. Dann platze die «Bombe». In Zusammenarbeit mit dem Guardian und der New York Times wurden die «Afghanistan War Logs» veröffentlich, die der «Whistleblower-Plattform» Wikileaks zugespielt wurden. In den nächsten Wochen wird sehr viel zu lesen sein und noch mehr Politiker werden sich erklären müssen. Eines hat der Leak schon jetzt erreicht: die deutschen Medien sprechen unverblümt vom «Afghanistan-Krieg».

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Leben und sterben für deutsche Wirtschaftsinteressen

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Bild: Agenda 2013

Ich glaube nicht, dass ich noch viel über das Köhler-Interview und seine Folgen im politischen Berlin schreiben muss. Viel mehr sei auf einen anderen Umstand hingewiesen. Für mich war das Thema rund um das Interview mit dem Deutschlandradio schon abgeschlossen. Auf mehreren Blogs waren die Äußerungen Köhlers und die nachträgliche Zensur des Deutschlandradios bereits thematisiert worden: Auf seinem Freitagblog sprach mcmac vom Verlust der Maskenkontrolle, das QuerBlog fragte, wie bitte Herr Köhler, Feynsinn stellte fest, Köhler, Sie Horst, die Oeffinger Freidenken sprachen vom bewaffneten Handelsreisenden und in den Hinweisen des Tages verlinkten die NachDenSeiten diese skurrile Geschichte ebenso. Fünf Tage später hat die Geschichte dann auch die etablierten Medien erreicht. Ich bin mir sicher, dass kein Hahn danach gekräht hätte, wäre die Geschichte nicht durch Twitter und die Blogs getragen worden. So kann sich Horst Köhler damit rühmen, dass sein Interview und die Zensur durch das Deutschlandradio die erste politische Geschichte war, die aus der Blogosphäre und der Twitterwelt in die etablierten Medien getragen wurde, die bundespoltische Reaktionen hervorgerufen hat, eine gewisse Brisanz entwickelt hat. Wenigstens etwas bei dieser Biographie.

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Afghanistan: Die nächsten Toten sind da

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Das ging ja verdammt schnell. Und ja, da hilft so langsam nur noch der blanke Zynismus. Der scheinbar immer frisch gegelte, nein, nicht BILD-Chefredakteur Kai Diekmann, sondern unser aller Verteidigungsminister Karl Theodor von und zu Guttenberg spricht mittlerweile umgangssprachlich von Krieg. Lächerlich kann man das schon nennen, trotz des ernsten Themas. Heute gab es also vier weitere tote Soldaten. Vier weitere Namen, die man den Bundestagsabgeordneten auf die Stirn tätowieren sollte. Es kann dafür nur eine Lösung geben: Deutschland hat keinen Krieg zu führen, nicht nur aus seiner geschichtlichen Verantwortung heraus, die deutsche Bevölkerung lehnt den Krieg auch mehrheitlich ab. Der Deutsche Bundestag handelt gegen den erklärten Willen des Volkes. Ich wiederhole mich: Jeder tote deutsche Soldat trägt die Unterschrift des Bundestages auf seiner Stirn. Deutschland muss sofort mit dem Rückzug aus Afghanistan beginnen.

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Deutschland und der Krieg: Die nächsten Toten kommen bestimmt

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Agenda 2013 | einspruch.org

Deutschland huldigt seinen Soldaten, so könnte man zumindest meinen, wenn man heute die etablierten Medien liest. Es scheint so, als würde ganz Deutschland um drei tote Soldaten trauern. Während tote Zivilisten in Afghanistan, auch verschuldet durch deutsche Soldaten, bei Medien und Politikern in der Regel ein Achselzucken hervorrufen, scheint seit der Bundestagswahl eine neue PR-Agentur für das Verteidigungsministerium tätig zu sein. Man sucht das Heil ab sofort in der Offensive und kann sich auf die Unterstützung der lüsternen Presse freuen. Kriege bedeuten Blut und Tote — und dementsprechend Schlagzeilen. So perfide, so wahr.

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Die Heuchelei und das Versagen der Medien am Beispiel Afghanistan

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Wenn man heute die Zeitungen aufschlägt, traut man kaum seinen Augen. Die ZEIT fragt, was in der Kundus-Affäre vertuscht wurde und benutzt das Wort Kriegsverbrecher in einem Artikel über Oberst Klein. Die SZ hat in den letzten Tagen ein ganzes Feuerwerk an Artikeln veröffentlicht. Sie spricht vom Betrug an der Öffentlichkeit, kritisiert Kriegsminister zu Guttenberg  — selbst der sehr geschätzte Heribert Prantl spielt mit. Da muss man schon fragen, wie viel Heuchelei ein Land und eine Demokratie von Seiten der Medien ertragen kann. Deutschland befindet sich im Krieg – seit Jahren und nicht erst seit der Bundestagswahl oder dem Bombardement der Tanklastzüge. Deutsche Soldaten sterben und töten seit Jahren am Hindukusch Taliban und Zivilisten – während die Medien die Mär von der Ausbildung der heimischen Polizei verbreitet haben.

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Informationspanne – der Rücktritt Jungs

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Der deutsche Krieg am Hindukusch hat nun sein erstes prominentes Opfer gefunden: Franz-Josef Jung ist heute als Minister zurückgetreten. Der Rücktritt ist selbstverständlich richtig, doch kommt der Rückzug des heutigen Arbeitsministers knapp drei Monate zu spät. Franz-Josef Jung hätte bereits Anfang September die Konsequenzen ziehen müssen, nicht erst nach einem monatelangen Tauziehen, welches jedes Vorurteil über so genannte Pattex-Politiker, die an ihrem Stuhl kleben, bestätigt hat. Nicht die heute auch von den Medien verniedlichend genannte Informationspanne war und ist das Problem. Deutschland trägt die Verantwortung für den Tod unschuldiger Zivillisten, darunter Kinder und Jugendliche.

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Angriff ist die beste Verteidigung

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Der neue Verteidigungsminister, Karl-Theodor zu Guttenberg, hat zum ersten Mal das Wort Krieg in den Mund genommen. Ich verstehe jeden der sagt, in Afghanistan ist Krieg, so der  beliebteste deutsche Minister. Sein Vorgänger im Amt, Franz Josef Jung, hat sich selbst nicht nur dadurch der Lächerlichkeit preisgegeben, indem er bis zuletzt von einem Friedenseinsatz sprach — immer wieder wurde der deutschen Öffentlichkeit das Gegenteil präsentiert, tote Soldaten oder Anfang September das Bombardement auf zwei Tanklastzüge. zu Guttenberg stellt sich damit auf die Seite seiner Soldaten, die selbst schon länger von einem Krieg in Afghanistan sprechen. Es wird interessant zu beobachten sein, ob die deutsche Öffentlichkeit diese neue Offenheit begrüßt, oder jetzt noch viel stärker darauf drängt, die Soldaten aus Afghanistan abzuziehen.

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Deutschland befindet sich im Krieg

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Bild: foudoc für Wahlkampf 09

Am Wochenende ist den Deutschen mal wieder schmerzhaft bewusst geworden, dass sie sich im Krieg befinden. Auf den Befehl von Oberst Georg Klein bombardierten die USA zwei gestohlene Tanklastzüge, die Zahl der Todesopfer steigt fast täglich. Mittlerweile wird in unterschiedlichen Quellen von bis zu 135 Opfern gesprochen, darunter Unschuldige, Zivilisten und Kinder. Deutschland, insbesondere die Politik, muss sich nun der unbequemen Wahrheit stellen: Afghanistan ist kein Friedenseinsatz, es ist ein Kriegseinsatz.

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Deutschland im Krieg

Deutschland im Krieg

Deutschland im Krieg — nicht erst seit diesem Brandbrief von CIA-Chef Verteidigungsminister Gates. Ich glaube im Übrigen nicht, dass der Brief vorher nicht abgesprochen war. Gates fordert jetzt augenscheinlich (zu) viel, man einigt sich irgendwo in der Mitte, und schon kann die deutsche Regierung es als Erfolg verkaufen. Bush und Gates sind sowieso bald Geschichte…

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