Wenn ich heute den Beitrag da bei Spreeblick zu den Olympischen Spielen 2008 in Peking lese, muss ich an den Mann denken, der Frauen verprügelt, und schließlich ins Frauenhaus einzieht – kann mir wer erklären, warum? Es ist nur noch peinlich, so gut wie alle Schamgrenzen fallen. netzpoltik.org regt sich künstlich über Seifenoper-Werbung bei Sevenload auf, Yahoo-Werbung auf der eigenen Firmen-Webseite ist okay. Andere Yahoo-Werbeträger verarschen informieren die eigenen Leser, es war alles ein Fehler. Da passt hervorragend der Paris Hilton-Artikel vom Niggemeier zu, ein wenig umgeschrieben die Einleitung: Yahoo hat einem neuen publizistischem Genre zum Durchbruch verholfen – die Webseitenwerbung, die sich von sich selbst distanziert. Und zum Abschluß: Und sie merken nicht einmal, wie lächerlich und verlogen sie sind, wenn sie für Yahoo werben.

Das neoliberale Kampfblatt SPIEGEL hat ein neues Special auf den Markt gebracht: Leben 2.0 – Wir sind das Netz – Wie das neue Internet die Gesellschaft verändert. Ein meiner Meinung nach dilletantisch zusammengeschriebenes, reißerisches Machwerk – Thomas schreibt dazu:
Irgend etwas, ich weiß nicht was, sagte mir, dass diese Ansammlung paranoider Überschriften und Vorspänne von der Zeitschriften-Firma “Spiegel” mir das schöne Wetter verhageln würde.
Wonkos Meinung stand auch schnell fest:
Ich habe jeglicher Versuchung das tolle und frische “Spiegel Special” zu erstehen, vollkommen widerstanden. Ein kurzer Blick in den Inhalt, ein paar Minuten des Überfliegens einiger Artikel und ich hatte schon wieder die Schnauze voll. Soetwas heisst doch nur noch deswegen Journalismus, weil es zufälligerweise gedruckt wird. Erbärmlich?
Ich mag es kaum schreiben, aber bei meiner Überschrift, wo ich gerade das Thema angesprochen habe – wofür macht adical nun Werbung? Tadaaaaa: Für das Special vom SPIEGEL Leben 2.0 – Wir sind das Netz – Wie das neue Internet die Gesellschaft verändert. Ich liech lang, das ist sooo genial. Es wächst zusammen, was zusammen gehört. Das neoliberale Kampfblatt und die die Herren und Damen von adical – wie sagte lahnix dazu: So gerne ich bis vor ein paar Monaten betreffende Personen/Blogs gelesen habe, die VCasts angeschaut habe, etc. pp., so sehr widert mich dieses scheinheilige, mittlerweile neoliberale, Geklüngel an. Da stellt sich natürlich die Frage, ob lahnix in die Zukunft schauen kann.
Ich verweise da nochmal auf die Kollegen von zafical (immer in ultra-hipper Kleinschreibung und fett bitte), die passend geschrieben haben:
Falls Sie als absolut gewissensloser Blogger meinen, es ist nun endlich an der Zeit, ihr minderwertiges Geschreibsel im Internet zu Geld zu machen – egal mit welchen minderwertigen oder ethisch umstrittenen Produkten oder Dienstleistungen, dann schreiben Sie uns schnell an. Wir melden uns umgehend, denn wir sind genauso verzweifelt und geldgeil wie Sie.
adical und das Special vom SPIEGEL – es wächst zusammen, was zusammen gehört.
adical auf F!XMBR:
adical – Und die nächste Inzestveranstaltung?
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Alice im Wunderland …oder
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adical startet – schlimmer als befürchtet
adical und die Hilflosigkeit adical – wann und wie folgt der Relaunch?
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adical – 8-19-5-1
adical, Adnation, Blogging, Blogosphäre, Medien, Spiegel, Waldsterben, Web 2.0