Steuer fürs Internet — nein danke!

Ich frage mich ob das Minimalangebot der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten, in teilweise miserabler Qualität, welches sie freiwillig einfach so ins Internet stellen und daß nur einen Bruchteil des tatsächlich gesendeten Programmes beim Fernsehen ausmacht, wirklich einen solchen Wahnsinnsbetrag wert ist?
[…]
Und überhaupt die Rundfunk– und Fernsehgebühr — ich würde gern zahlen, für ein Programm welches sachlich fundierte und gut recherchiert Informationen bietet, die wahr und richtig sind und von qualifizierten Moderatoren authentisch herübergebracht werden. So zahle ich nur meine Zwangsgebühren für etwas wovon ich noch nicht einmal 10% konsumiere.

Wolfgang Rudolph

Computer Club 2

Mitunter endlich jemand der es richtig ausspricht, da wird nicht um den heißen Brei herumgeredet von wegen …die Gebühr ist schlecht, aber wir müssen sie nur richtig definieren, sondern da wird generell die Sinnhaftigkeit in Abrede gestellt. Man *kann* nicht verpflichtet werden für etwas zu zahlen, was man überhaupt nicht nutzt, das ist ein willkürliches Kopfgeld für Internetnutzer.

4 Antworten zu “Steuer fürs Internet — nein danke!”

  1. Chris sagt:

    *unterschreib*

    Die ganzen GEZ-Gebühren sind eine Lizenz zum Gelddrucken der ÖR. Es ist eine Zwangsabgabe für die Bevölkerung für ein Programm, einen Bildungsauftrag, der schon lange nicht mehr wahrgenommen wird.

    Das Problem sind die willigen Helfer der Herren Ministerpräsidenten. Aber wir wissen ja, wie es läuft, da wird dann gemeinsam zu Abend gegessen, Geburtstag gefeiet, etc. pp — dann schmeißt man gemeinsam die Gelddruckmaschine an.

  2. Grainger sagt:

    Der «Versorgungsauftrag» der öffentlich-rechtlichen beinhaltet ja eigentlich auch gar keine Spiel– und Talkshows, Soaps, usw.

    Eigentlich sollen die «nur» ein Bildungs– und Nachrichtenmedium sein.

    Aber da hat sich im Laufe der Jahrzehnte ein Riesenwasserkopf gebildet (nicht zuletzt in der Verwaltung der ÖR), das muss ja auch alles mitfinanziert werden.

    Ich bin für die Abschaffung des öffentlich-rechtlichen Fernsehens in seiner jetzigen gebührenfinanzierten Form und stattdessen ein Nachrichtenkanal, einen Bildungskanal (von mir aus auch mit ein paar Dokus) und das wars auch schon.

    Das Ganze dann mit ein paar Euros aus Steuermitteln finanziert, weg mit der GEZ, den ganzen regionalen Rundfunkanstalten, den ganzen Film– und Serienproduktionen, usw.

    Besinnung auf das notwendigste,
    Back to the Roots.

  3. Oliver sagt:

    Und wo packst du das Heer von Arbeitslosen dann hin? Mitunter das gigantischste Problem bei ehemaligen oder noch Staatsbetrieben, siehe Telekom, Post, Bahn …

  4. Grainger sagt:

    Um die Details müssen sich andere kümmern, ich fühle mich nur für die großen Planungen zuständig. 😀

    Aber durch die eingesparten GEZ-Gebühren steht ja in den Arbeitnehmerhaushalten wieder mehr Geld für den Konsum zur Verfügung, die Inlandsnachfrage steigt und schafft Arbeitsplätze (z.B. im Einzelhandel).

    Dann muss der Herr Intendant oder die Tanzmaus vom Fernsehballett eben bei ALDI Regale einräumen, ist imho zumutbar und Opfer müssen wir alle bringen (ich müsste z.B. die eingesparten GEZ-Gebühren verkonsumieren, ist zwar ein Scheißjob, aber irgend jemand muss das ja amchen ;)).

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