Steinzeitliche Astronomen

Das Sonnenobservatorium von Goseck

Das Institut für prähistorische Archäologie der Martin-Luther-Universität Halle hat sich ein ehrgeiziges Projekt vorgenommen. Das 1991 entdeckte Sonnenobservatorium von Goseck soll naturgetreu rekonstruiert werden.
In zwei großen Grabungskampagnen 2003 und 2004 wurde die jungsteinzeitliche Kreisgrabenanlage komplett freigelegt.

Die Grabungen brachten neben den Spuren des Ringwalles u.a. Scherben der Stichbandkeramik, Tier– und Menschenknochen zu Tage. Aufgrund der Keramik lässt sich die Kreisgrabenanlage auf etwa 5000 v. Chr. datieren.
7 Monate dauerte es, bis am 21.12.2005 die rekonstruierte Anlage eröffnet werden konnte. Das Eröffnungsdatum wurde pressewirksam auf den Tag der Wintersonnenwende gelegt, welcher mit Hilfe des Observatoriums höchstwahrscheinlich von den Neolithikern bestimmt wurde.

Info Wikipedia
Info NDR TV

Eine Antwort zu “Steinzeitliche Astronomen”

  1. Chris sagt:

    Ich finde sowas ja super interessant, Danke für die Info. :-) Ich liebe auch solche Reportagen, wo die «wahren Indiana Jones» zu sehen sind, neulich erst gesehen, wo der «Konflikt» zwischen den Archäologen gezeigt wurde, und den Grabräubern der heutigen Zeit — der Nachbar von nebenan mit Suchgerät / Metalldetektor, der praktisch jede Fundstelle in Deutschland schon zerstört hat, bevor die Wissenschaft vor Ort ist.

RSS-Feed abonnieren