Steinbrück muss 6. Schulklasse wiederholen

Paukenschlag im Willy-Brandt-Haus: Jetzt hat auch die SPD ihren Plagiatsskandal. Wie die Grundschule an der Humboldtstraße in Hamburg heute mitgeteilt hat, soll der SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück seine Biologie-Arbeit «Evolution, vom Affen bis zum Menschen» in der 6. Klasse von seinem Tischnachbarn Alfred Krawottke abgeschrieben haben, ohne dies kenntlich zu machen. Die Schulleiterin teilte mit, dass man Peer Steinbrück den Schulabschluss entzogen habe und ihn auffordert, die 6. Schulklasse zu wiederholen. Die Erklärung:

Das Lehrerkollegium und der Elternrat der Grundschule an der Humboldtstraße in Hamburg hat heute die Entscheidung getroffen, die schriftliche Arbeit «Evolution, vom Affen bis zum Menschen» aus der 6. Schulklasse von Peer Steinbück für ungültig zu erklären und ihm den Schulabschluss zu entziehen. Peer Steinbück sei hiermit aufgefordert, die 6. Schulklasse zu wiederholen.

«Grundlagen für diese Entscheidung waren anonyme Anschuldigungen im Internet, eine persönliche Stellungnahme Peer Steinbrücks sowie eine schriftliche Stellungnahme Alfred Krawottkes. Das vorliegende Material wurde intensiv am gestrigen Tag gesichtet.

Das Lehrerkollegium und der Elternrat hat sich nach einer intensiv Diskussion bei Frikadellen und Kartoffelsalat dem Urteil des Kinderrates angeschlossen, der bereits in der letzten Woche zu dem gleichen Ergebnis gekommen ist: In der Arbeit Steinbrücks sind in bedeutendem Umfang nicht gekennzeichnete wörtliche Passsagen Krawottkes zu finden.

Diese Häufung und Konstruktion dieser wörtlichen Übernahmen ergeben der Überzeugung des Lehrerkollegiums und des Elternrates nach das Gesamtbild, dass der ehemalige Schüler systematisch und vorsätzlich über die gesamte Arbeit verteilt gedankliche Leistungen vorgab, die er in Wirklichkeit nicht selbst erbracht hat.

Die Entgegnungen von Peer Steinbrück konnten dieses Bild nicht entkräften. Daher haben das Lehrerkollegium und der Elternrat einer vorsätzlichen Täuschung durch Plagiat festgestellt. Die Arbeit von Peer Steinbrück ist nachträglich mit der Note «6» bewertet worden, was zur Folge hat, dass ihm der Schulabschluss entzogen wurde. Diese Entscheidung wurde mit 13 Ja-Stimmen und 2 Enthaltungen gefällt. Peer Steinbrück soll nachträglich die Möglichkeit gegeben werden, die 6. Schulklasse zu wiederholen. Diese Entscheidung wurde mit 6 Ja-Stimmen, 5 Nein-Stimmen und 2 Enthaltungen gefällt

Die Schulleiterin wird die Entscheidungsgründe zusammenfassen und dem Betroffenen zustellen lassen. Gegen diese Entscheidung ist keine Klage möglich und gilt als rechtsgültig.»

Aus dem Willy-Brandt-Haus war bisher keine Stellungnahme zu bekommen.  Von Seiten von Union und FDP wird Steinbrück scharf kritisiert, es werden bereits erste Rücktrittsforderungen laut. Ole von Beust: «Als jemand, der das Hamburger Walddörfer-Gymnasium erfolgreich besucht hat schäme ich mich nicht nur heimlich.»

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