Statistiken

Wenn ein Volk schon mit der schönsten Regelmäßigkeit beweist das es nichts, aber auch wirklich nichts dazulernen möchte, dann die Deutschen. Ich weiß Statistiken die einfach so dahingeklatscht werden, sollte man nicht trauen, okay. Aber, passen würde es, wählte man die SPD gar zweimal obwohl sich schon nach dem ersten Mal der desaströse Kurs abzeichnete. Knapp 23% hätten Schröder doch lieber wieder als Kanzler, 73% sprachen sich gegen eine Rückkehr aus. Okay wäre das Debakel nach der Wahl nicht gewesen plus seinen neuen Interessengebieten, ich denke man hätte ihn direkt wieder aufgenommen — war ja irgendwie doch immer recht nett 😉

Eher denke ich das es tatsächlich so ausschaut, das das Gros der Deutschen Schröder wieder direkt aufnehmen würde, auch jetzt, und immer noch der Mär vom kleineren Übel anhängt.

8 Antworten zu “Statistiken”

  1. Falk sagt:

    Was waren denn die Alternativen? Oder was wären denn die Alternativen? Es ist doch gar nicht mal entscheidend, wer da jetzt Bundeskanzler(in) ist. Sondern das in der Politik momentan schlichtweg eine funktionierende Opposition fehlt und die Politik sich weit vom eigentlichen «Volkswillen» entfernt hat. Verständlich, das man dann wen haben möchte, der die schlechten Nachrichten wenigstens als positive verkauft.

  2. saucer sagt:

    verdammt, verdammt.. der Post las sich am Anfang echt so als könnte hier eine vernünftige Diskussion entstehen. Dann las ich dass eine vernünftige Opposition fehlt und es war Schluss hier.

  3. Chris sagt:

    Zu dem Problem, wo ist die Opposition trägt ja nun auch unsere Medienlandschaft seinen Teil bei. Würde diese ihren Auftrag wieder ausführen, und nicht nach Interessen, Bekanntschaften den Herren Volksdeppen in den Bobbes kriechen, sähe es auch ein wenig anders aus.

  4. Falk sagt:

    Dann las ich dass eine vernünftige Opposition fehlt und es war Schluss hier.

    Ich schrieb von *funktionierend* — das ist ein himmelweiter Unterscheid und durchaus diskutierbar.

  5. Oli sagt:

    Man unterschätzt hierzulande gerne das in der Partei ein Machtgefüge herrscht, quasi eine Hackordnung — keine Demokratie. Insofern hat der Kanzler schon eine machtvolle Position (siehe Kohl).
    Das die Opposition aus Nullingern besteht ist klar. Sind alle auch an dem jetzigen Disaster im Vorfeld beteiligt gewesen.

    «Sondern das in der Politik momentan schlichtweg eine funktionierende Opposition fehlt und die Politik sich weit vom eigentlichen ?Volkswillen? entfernt hat.»

    War diese denn zuvor vorhanden? Rot-Grün konnte doch auch nur mit Zustimmung der Opposition große Dinge durchsetzen, insofern haben wir schon die ganze Zeit eine große Koalition. Und was so eine Koalition taugt, zeigte schon diese in den 60ern … nichts. Da könnte die Opposition gut sein wie sie will, wenn die Koalition zusammenhält hat diese nichts zu melden.

  6. Falk sagt:

    War diese denn zuvor vorhanden?

    Nein, aber es wird jetzt *noch* deutlicher für viele, die vorher daran glaubten. Außerdem hast ja immer auch noch das «Problem», das ja der Bundesrat derzeit vieles auch recht ungezwungen durchwinkt. Eigentlich müsste man ja (polemisch überspitzt) sagen, das der *Staat* seit Jahrzehnten nicht mehr funktioniert, dies aber durch die «Wiedervereinigung» paar Jahre kaschiert werden konnte.

  7. Oli sagt:

    Warum glaubten sie denn daran? Weil sie hoffnungslos dumm sind, wir hatten diese markanten Beispiele doch schon sooft, aber wiesooft wird die Vergangenheit konsequent ignoriert.

  8. Falk sagt:

    Mir schoss da grad in den Sinn, wieso der Guido eigentlich nicht den «Hit» von Juli «Perfekte Welle» für sich nutzt. Grandioses Marketing für diesen oppositionellen Selbstdarsteller.

    Musste grad mal sein…

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