staatliche Glückspiele

Das mit den deutschen Banken einiges nicht in Ordnung ist und das diese sich dem staatlichen geförderten Glückspiel hingaben braucht wohl nicht weiter erwähnt zu werden, auch ist es recht müßig von dem globalen Fallout aller Finanzgenies zu berichten. Es ist nun einmal so und es betrifft jeden, jeden einzelnen — auch wenn Tantel Merkel um Schadensbegrenzung bemüht ist und den Glauben in die Finanzgenies mittels geschickt gewählter Worte stärken möchte. Genau, jene große Europäerin, die fortwährend durch äußerste Kompetenz von sich reden macht und teils tiefe Einblicke in die deutsche Politik gewährt. Nicht das hier jemand Frauenfeindlichkeit herausliest, denn Merkels Macherinnen stehen ihren männlichen Pendants in wirklich nichts nach — ein klarer Fall von Emanzipation. Kurzum, um diese Ausflug in die politische Abstrusität zu verkürzen, wir hoffen da doch nur allzugerne auf die Stimme der Vernunft, ob dieser massiv vorhandenen holden Weiblichkeit. Leider ist dem nicht so und die Vernunft beginnt beim Gros der Frauen wohl damit, diesen Krampf der politischen Bühne zu meiden.

Aber ich schweife gewaltig ab, zurück zu der Bankenkrise. Diese Glücksritter auf Abwegen wollten selbstredend nur unser bestes, ebenso wie die versammelte Politprominenz die derlei Dinge toleriert und auch fördert. Das ist ganz klar und weil sie eben unser bestes wollten, müssen wir auch mit dem Umstand leben im Fall der Fälle die Zeche zu begleichen — mi kasa su kasa. Geprellt sind wir ohnehin schon, ob des Bankendesasters. Zu allem Überdruss werden wir auch natürlich national belangt werden und international greift behände mal eben die EU unter die Arme. Das wirkliche geile an der Sache, die Zeche wird nie von jenen beglichen die den Schaden anrichteten, sondern der Arsch ist und bleibt der ohnehin gebeutelte kleine Mann.

RSS-Feed abonnieren