Spreeblick und die Helfershelfer der Mörder

Spreeblick RAF

Veröffentlichen oder nicht? Sehe ich das falsch? Ich, der schon folgende Kommentare hier gelöscht hat:

He Chris du linker Abschaum wer hat dich denn hier schreiben lassen. Geh zu deiner Antifa und küsse Negern und Türken die Füße. Führt sich auf wie der größte Weltverbesserer und kriegt einen Steifen, wenn er Bullen mit Steinchen bewerfen darf.

Wie kann man nur so unpatriotisch, schlecht über seine eigene Nation reden? Ich bin glücklich hier sein zu dürfen und stolz.

Die scheiß Ausläder sollen wieder nach Huse gehn! Die klauen uns Deutschen die Arbeitsplätze und sagen noch Deutschland wär’ scheiße! Nichts schadet Deutschland so viel wie die hohen Ausgaben nur um irgendwelche Ausländer durchzufüttern! Darum sage ich: Ausländer raus! Deutschland den Deutschen!!!

Ey Chris du Penner du bist ein Stück Scheiße was es nicht verdient hat zu leben in diesem schönen DEUTSCHLAND nur es wäre noch schöner ohne dich und ohne Ausländer die hier STRESS machen.

Das ist genauso ideologische Propaganda, wie ich sie da nebenan bei Spreeblick rauslese. Mich schüttelt es, darum fällt mir da auch kein Witz zu ein, dass ich obige Kommentare erstmal halbwegs ins flüssige Deutsch übersetzen musste.

Wie kann man die noch inhaftierten RAF-Terroristen als Opfer darstellen?

Wie kann man (Massen-) Morde profan als großen Fehler entschuldigen?

Ich fass mir echt an den Kopf. Malte im Übrigen scheint ähnlich ideologisch verblendet zu denken.

Wie kann man den RAF-Terror mit den Attentatsversuchen auf Hitler gleichsetzen, vergleichen?

Wie kann man Gewalt der Studenten gegen Sachen als Protest gegen die Studiengebühren als Aufmerksamkeit erzeugen erklären?

Aber wahrscheinlich sehe ich das alles nur falsch, der Herrscharen der Spreeblicker werden gleich hier einfallen, und mir mitteilen, ich wäre zu blöd, das zu verstehen. 😉

33 Antworten zu “Spreeblick und die Helfershelfer der Mörder”

  1. Prospero sagt:

    Na, das Eisbild passt ja bestens dazu — das ist sehr dünnes Eis, auf dem Malte da wandelt.
    Natürlich muss man sich mit der RAF auseinadnersetzen und Alexas Text ist natürlich interessant in historischer Hinsicht. Kann man lesen. Kann man natürlich auch zur Diskussion stellen. Nur: Ich vermute um die Hintergründe der RAF wirklich richtig zu verstehen sollte man schon etwas tiefer in die Materie eindringen können — weshalb ich mir einen Kommentar bei Spreeblick verkneife, ich weiß zuwenig über diese Zeit. (Die Nuhr-Maxime, gelle?)
    Dennoch gibt es Formulierungen, die mir Magengrummeln verursachen und das nicht zu knapp — die RAF-Täter sind keine Opfer. Sie sind Täter. Mörder.
    Das mit dem Widerstand im 3. Reich vergleichen zu wollen ruft ein großes Kotzgefühl in mir hervor — natürlich ist die Grenze zwischen Freiheitskämpfer und Terrorist eine, die man nicht so leicht definieren kann — aber die RAF-Täter waren keine Freiheitskämpfer, die gegen ein diktatorisches, intolerantes System ankämpften. Das waren die Männer um Stauffenbergs, die Scholls und viele andere — das waren die Männer und Frauen, die in Leipzig Montags demonstrieren gegangen sind und die, die vorher schon gegen Widerstand gegen die DDR geleistet haben.
    Ja, wahrlich dünnes Eis auf dem Malte da wandelt. Hoffen wir mal dass es nicht bricht…
    Ad Astra

  2. Chris sagt:

    Es ist schon gebrochen — mit allen die da Beifall klatschen. Widerlich.

    Du sprichst vom Text, der aus historischer Sicht interessant ist. Problem: Der Text wurde in den letzten Tagen erbrochen.

    Egal, für mich ist das Thema mit dem Malte da durch. Der hat sich hier schon danebenbenommen — und nun das.

    Und so lange solche evtl. rechtswidrigen Kommentare stehenbleiben, nachdem ein Admin, Macher da geantwortet hat, erübrigt sich eh alles:

    Da ja hier schon so ein Freigeldfuzzi aufgelaufen ist und und es auch sonst esoterisch wird, kannste ja ne spiritistische Blogsitzung einberufen und den Hanns-Martin ein paar Schwänke aus seiner kläglichen und korrupten Existenz erzählen lassen.

    Und ja, ich kenne die Biografie von Schleyer…

    Ganz schlimm — darf ich jetzt fragen, was man nicht alles für die Quote tut?

  3. maloXP sagt:

    Hi Chris,

    unter Maltes Text steht:

    Ich mache mir die Meinung und die Darstellung von Herrn Alexa nicht zu Eigen. Ich erachte es jedoch für eine Aufarbeitung der Geschichte des Terrors im Deutschland der siebziger Jahre für unerlässlich, Zeitzeugen zu Wort kommen zu lassen.

    Es ist ja nicht so, dass sich Malte nicht auch schon klar und spöttisch von den RAFs distanziert hätte. Hier gebe ich Malte also mal Recht. Und ihr von F!XMBR seid doch eigentlich die letzten, die einen freien Fluss von Informationen verhindern wollten, oder? 😉

    Ich glaube es ist wichtig, Geschichte immer im Kontext der jeweiligen Zeit zu sehen. Und damals saßen eben noch viele Nazis und Kollaborateure in Amt und Würden. Der häufig erwähnte Hanns-Martin Schleyer zum Beispiel hatte eine SS-Vergangenheit, gegen den der letztjährige Hype um Günter Grass ein Kikifax ist (was man heute freilich selten hört). Vor dem Hintergrund der NS-Zeit, die vor 30 Jahren vermutlich noch viel präsenter war — und nicht in so einer heuchlerischen Guido Knop’schen Distanziertheit zu einem Katastrophentourismus-Betroffenheitsbrei verkocht wird, kann ich es nachvollziehen (Was absolut nicht heißt, dass ich es ich gutheiße!), dass Menschen zur Waffe griffen. Das muss gewesen sein, als ob die alten Eliten wieder zurückkämen! Und damals schon dürfte man als einen Hauptgrund für den Holocaust das Schweigen und die Apathie der Masse (Silent Majority) erkannt haben.

    Mit dem Nationalsozialismus ist der Faschismus nicht ausgestorben, er hat sich nur besser versteckt — zum Beispiel in wirtschafts-«liberalen» Ideologien. Der sogenannte «bewaffnete Kampf» der RAF war in der Tat der richtige Kampf mit falschen Mittel; das aber mal sowas von. Vielleicht seh ich das aber falsch, ich war zu jung damals. :)

  4. Oliver sagt:

    >Mit dem Nationalsozialismus ist der Faschismus nicht ausgestorben

    Und er wurde auch nicht damit geboren.

    >Und ihr von F!XMBR seid doch eigentlich die letzten, die einen freien Fluss von Informationen verhindern wollten, oder?

    Exakt, verbieten wollen wir gar nichts. Tolerieren muß man jedoch nicht jeden Schwachsinn.

    >Der sogenannte ?bewaffnete Kampf? der RAF war in der Tat der richtige Kampf mit falschen Mittel;

    Wäre es so einfach, könnte sich jeder später einen Ablaßbrief erkaufen.

    >das Schweigen und die Apathie der Masse

    Das mag sein zum Teil stimmen, aber damit relativiert man auch die heutige Blödheit indem man mit damals vergleicht. Und das ist schlicht unmöglich, da ein völlig anderer Kontext.

    Heute hat man keine Diktatur und zwingt sich selbst eine auf. Abstrahierende Vergleiche jedoch, die dazu noch recht oberflächlich daherkommen tragen nichts zur Aufarbeitung bei, sondern allenfalls zu einer, wie schon von dir erwähnten, Knoppschen Quote.

    >Und damals saßen eben noch viele Nazis und Kollaborateure in Amt und Würden.

    Viele starben gar erst vor kurzem aus. Das eine Extrem jedoch mit einem anderen Extrem zu kontern, macht jedoch keinerlei Sinn. Die Studentenbewegung dachte darüber nach, der Rest ist traurige Geschichte — usus in Deutschland.

    Der Beginn einer Aufarbeitung setzt durchaus mehr voraus, neben einem kleinen prozentualen Anteil Zeitzeigen. Letztere sind meist ebenso in ihrem Kontext gefangen, der berühmte Blick über den Tellerrand fehlt.

  5. Chris sagt:

    malo, was der erste Absatz unter dem Gequoteten soll, weiß ich nicht, ist aber hanebüchender Unsinn und nicht wert, dass ich darauf eingehe.

    Ich glaube es ist wichtig, Geschichte immer im Kontext der jeweiligen Zeit zu sehen.

    Wunderbar, nur sind das nicht Parolen von damals, sondern von heute.

    Zu den NS-Vergleichen sie meinen einleitenden Satz und auch meine Bemerkung zu Schleyer im Artikel.

    Der sogenannte ?bewaffnete Kampf? der RAF war in der Tat der richtige Kampf mit falschen Mittel

    Es waren Massenmörder — deren Wirken so einfach mir nichts, dir nichts einfach mal mit falsche Mittel zu entschuldigen sagt viel aus…

    Und so mehr ich die Worte diverse Leute da auf Spreeblick lese, desto mehr komme ich zu der Überzeugung, sie sind der Meinung, weil die RAF ja vermeintlich links war, war es okay, was da abgelaufen ist. Und ich glaube das ist der entscheidende Punkt auf vielen Diskussionen auch auf Blogs, in Foren, die ja, sagen wir mal, eher links des politischen Spektrums stehen. Die RAF war links, also ist es schon okay — die Distanzierung von den Morden wird dann hinterhergeschoben. *Das* ist dann dünnes Eis — hier wurde einem Helfershelfer der Mörder eine Plattform gegeben, auch ohne kritisch zu hinterfragen — da wurde einfach, weil ja links 😉 der Text eingestellt.

    Für mich stellen sich da im Moment 2 Fragen:

    Ist es ein hirnverbrannter Quotenartikel?

    oder

    Gehört Malte zu den RAF-Sympathisanten?

    Seine angebliche Distanzierung wird meiner Meinung nach durch das sein Gesamtbild da ins Gegenteil umgewandelt.

    Dass mit dem Wahnsinn da Geschichte aufgearbeitet werden soll, Leute der Weihnachtsmann lebt auch, live und in farbe am Nordpol…

  6. dante sagt:

    Chris!

    Bitte: Versuch nicht, die RAF aus dem damaligen historischen (ist das schon Geschichte?) zu reißen. Dass Mord generell der falsche Weg ist, um eine Gesellschaft zu ändern, bzw. um politische Ziele zu erreichen, sollte jedem klar sein.
    Dass es aber auch gesellschaftliche Verhältnisse gab (Vergangenheit!), die Mord als ‘akzeptables’ Mittel !erscheinen! ließen, ebenso. Wenn dann noch irre Idioten wie Baader und Ensslin hinzukommen führt das zur gesellschaftlichen Katastrophe.

    Andere, auf die heutige Zeit bezogene Überlegung:
    Man kann ja die Überzeugung haben, wir hätten uns seit den ‘bleiernen Jahren’ weiterentwickelt. Faktisch haben wir aber die Zwangsarbeit für Hartz IV-Empfänger wiedereingeführt. Behinderte Menschen werden nach wie vor vom Rest der Gesellschaft abgesondert. Menschen ohne ‘deutsche’ Herkunft sollen möglichst draußen gehalten werden (aktuelles Bleiberecht). Computer sollen heimlich per Bundestrojaner durchsucht werden können. Flugzeuge sollen auch nach dem Urteil des BVG abgeschossen werden dürfen. Die Bundeswehr soll auch ohne Kriegserklärung tätig werden dürfen (aktuell in Afghanistan).
    Und es ist gerade mal 20 Jahre her, dass man an HIV erkrankte Menschen internieren wollte. Meines erachtens lebt noch viel vom Geist der Nationalsozialisten in der heutigen Gesellschaft fort.
    Und jetzt die Kardinalfrage: Bei welchem Stadium der — zu erwartenden — Entwicklung steht man vor der Entscheidung, mit friedlichen Mitteln zu agieren oder mit (Gegen-)Gewalt zu antworten?
    Die RAF hat dazumal die falsche Entscheidung getroffen. Aber die Frage nach der Gewalt stellt sich, wenn man nicht in 50 Jahren den Enkeln erklären will, man habe fleißig gebloggt, aber nichts erreicht.
    Wie gesagt: es geht um die Frage, um — falsche — Entscheidungen, um Alterntiven, die man nicht sieht und deswegen zur Gewalt greift.
    Wie beantwortest Du die Frage, ab wann friedliche Mittel nicht mehr weiterhelfen? Und welche Möglichkeiten der Irrungen und Wirrungen siehst Du?

  7. EuRo sagt:

    Guten Morgen, die Damen und Herren.
    Ich behaupte mal, dass ich eine fundierte Meinung zu dem Thema habe — haben darf.
    Wie Lesern, die mich schon länger kennen, nicht verborgen geblieben sein dürfte, war ich in den Siebziger Jahren Polizeibeamter. Und zwar genau in der Zeit des «rise and fall» der Baader-Meinhof Bande. Bei einem der Düsseldorfer Prozesse stand ich vor der Tür und habe einige Anekdoten dazu.
    Was die meisten hier haben, ist ein analytischer Geist und die Bereitschaft, sich differenziert mit diesem Teil der deutschen Geschichte auseinanderzusetzen.
    Damit kommt man zu leicht unterschiedlichen Ergebnissen, je nach sozialem Umfeld. Was aber keiner hier hat, ist ein Gefühl für den Zeitgeist damals. Und der ist nur sehr schwer zu vermitteln — noch dazu von einem Mitglied der ehemaligen Exekutive.
    Ein paar Statements:
    1. Unter Kanzler Helmut Schmidt war der Rechtsstaat das höchste zu schützende Gut. Das hat man als Polizeischüler sicher am ehesten merken können.
    2. Das Festhalten am Rechtsstaat war es, was die RAF zu Fall brachte — nicht der Radikalenerlass oder Berufsverbote. Letzteres stärkte nur die rechten Kräfte im Land (man denke nur, dass ein Marinescharfrichter Ministerpräsident werden konnte — das war heftig).
    3. Über allem lag eine permanente latente Bedrohung: Hoffentlich dreht keiner, West oder Ost, durch und drückt auf «den Knopf»!
    4. Die Existenz einer DDR, die gnadenlos alles ans Licht zerrte, was eben nicht rechtsstaatlich war, gebot es, «sauber» zu arbeiten. Diese Kontrollinstanz fehlt heute. (Die Instanz, nicht die DDR!)

    Die RAF war eine Mörderbande.
    Sie sind gefasst und verurteilt worden.
    Die Ideologie dahinter war m.E. nur vorgeschoben.

    Das tückische: Diese Ideologie, denen sie sich bedienten, vertreten wir hier zum großen Teil auch. Keiner von uns würde auch nur im Traum dran denken dafür Banküberfälle oder Morde zu begehen (das unterstelle ich mal).
    Das Ziel, solche Elemente, wie die Ackermänner dieser Welt in ihre Schranken zu verweisen, haben wir sicher alle vor Augen. Aber das geht eben durchaus genauso, wie die RAF seinerzeit zu Fall gebracht wurde: Mit den vorhandenen rechtsstaatlichen Mitteln. Die Verfassung müsste nur durchgesetzt und nicht ausgehölt werden. Das aber — und jetzt wird es prekär — reklamieren zurzeit lediglich die Linken für sich. Hier ist wieder Differenzierung gefragt.
    Ich bin bereit, nach Hamburg zu kommen und mich einer persönlichen offenen Diskussion zu stellen.

  8. Chris sagt:

    Danke EuRo. :)

  9. Joern sagt:

    Grundgesetz Artikel 5 — Du nimmst es für Dich in Anspruch, also gestehe es auch anderen zu.

  10. Chris sagt:

    Omg, jetzt wirds richtig nivealos, GG auf einem Weblog, nein wie putzig… 😀

  11. Chris sagt:

    Damit wir uns klar verstehen: Ich halte das GG in heutiger Zeit für das schützenswerteste Gut überhaupt, wo Politiker allen Ortes es immer mehr abschaffen wollen.

    Da liegt aber auch der Punkt. Es beschreibt das Verhältnis von Staat zu Bürgern, im Verhältnis von Bürgern zu Bürgern findet es keine Anwendung.

    Deshalb finde ich es immer wieder lachhaft, wenn auf Foren, auf Weblogs in den Kommentaren nach dem Grundgesetz gerufen wird.

    Und selbst wenn es nicht der Fall wäre. Artikel 5 endet dort, wo die Persönlichkeitsrechte anderer verletzt werden, und das ist sehr schnell der Fall, wenn z. B. die RAF-Opfer verhöhnt werden, egal ob NS-Vergangenheit oder nicht, dann ist dieser Punkt überschritten.

    Der ist meiner Meinung nach ebenso überschritten, wenn Massenmörder und deren Helfershelfer unter der Ausrede Geschichte eine Plattform für deren aktuelle verblendete Ideologien zur Verfügung gestellt werden.

  12. Oliver sagt:

    Echte Freiheit ist ebenso von vielen ein völlig falsch verstandener Begriff, das Gros der Bevölkerung meint damit ohne Rücksicht auf andere. Echte Freiheit jedoch ist auf Vernunft basierend, die aus einem selbst heraus entsteht und nicht aufgesetzt wird. Ebenso sollte man auch diesen Artikel im GG betrachten, wie Chris schon oben erwähnte. Er ist kein Freibrief für alles, sondern eine Regelung für vernunftbasierte *Meinung*.
    Das Gutmenschentum ist übrigens mitnichten eine Kür der Meinungsfreiheit, denn Meinungsfreiheit impliziert auch im besonderen Maße Kritik.
    Sprich auf Meinungsfreiheit pochen und Kritik an dieser Meinung gleichzeitig zu verneinen ist ein ziemlich herber Rückschlag in puncto Meinungsfreiheit und Meinungsbildung. Ich mach mir die Welt wie sie mir gefällt klappt also nicht immer, außer man geht recht oberflächlich zur Sache.

  13. Joern sagt:

    Ohne eine Diskussion mit den RAF-Leuten wird es keine Aufarbeitung geben und Diskussionen bestehen immer aus zwei Parteien. Wenn man der anderen Partei verbietet oder einfach nicht ermöglicht seine Meinung zu äussern, gibt es keine Diskussion, keine Aufarbeitung.Beide Seiten bleiben stur auf ihren Standpunkt, niemand hat irgendetwas gelernt und so etwas nennt sich dann aufgeklärte Gesellschaft.

    Und das GG regelt sehr wohl das Verhältnis von Bürger zu Bürger, denn es ist die Grundlage unserer Gesellschaft. Sie bilden den Saat und nicht irgendwelche Politiker.

  14. Chris sagt:

    Es geht ja doch fundiert Joern… 😉

    Eine Diskussion ist schön und gut — dieses Pamphlet da ist aber keine Diskussion, nicht mal eine Diskussionsgrundlage. Da wird beschwichtigt, relativiert, etc. pp.

    Ich lese da nicht mal eine in Ansätzen nachvollziehbare Erklärung, wie man zum Massenmörder werden konnte.

    Da helfen auch keine rhetorischen Fragen à la dante.

    Ideologische verblendete Scheiße — mein erster Gedanke von gestern bestätigt sich immer mehr.

    Die RAF zu irgendeinem Mythos hochsterilisieren — gehts noch? Die Jugend kann das vielleicht nicht nachvollziehen. Der Terror der RAF war nicht abstrakt, er war da, greifbar, die Menschen hatten Angst — im Gegensatz zu heutigen Zeiten.

    Die RAF war eine profane Terrororganisation, die Mitglieder waren profane Massenmörder.

    Wenn heute irgendwelche jungen Möchtegernlinken neue Helden schaffen wollen, ohne mich.

    Da werde ich ganz schnell zum konservativen Spießer.

    Und nun sage ich bis heute Abend Au revoir — ich werde den heutigen Tag ganz spießig mit ein paar Arbeitskollegen in Hagenbacks Tierpark verbringen. :)

  15. Oliver sagt:

    >Und das GG regelt sehr wohl das Verhältnis von Bürger zu Bürger, denn es ist die Grundlage unserer Gesellschaft.

    Das verneinte auch niemand, nur das bloße hinrotzen einer Meinung. Du erklärst es gerade selbst, was auch oben ausgedrückt wurde.

    >Ohne eine Diskussion mit den RAF-Leuten

    Eben, mit, aber nicht als Selbstdarstellung. Und ermordete Menschen haben, mal jetzt ganz abseits von jeglicher Wertung, nicht mehr die Möglichkeit zu diskutieren. Ergo fehlt schon eine Komponente zur Aufarbeitung. Ich habe dann z.B. als Historiker folgende Möglichkeit, a) ich verzichte auf Zeitzeugen, b) ich nehme die Aussagen unter starkem Vorbehalt zu Kenntnis, c) ich befrage zugleich Zeitzeugen die beiden Seiten angehören, jedoch ebenso unter Vorbehalt.
    Die Punkte b) und c) finden in der Regel Anwendung, d.h. diese liefern Anhaltspunkte und werden durch Tatsachen bestärkt, bestätigt oder entlarvt bzw. bleiben einfach mal so im Raum stehen. Letzteres wird dann gerne oberflächlich als Quotensau von den Medien durchs Dorf getrieben mit dem Stempel Aufarbeitung versehen.
    Geschichte ist auch eine Wissenschaft, selbst wenn viele das gerne nicht so sehen, insbesondere jene die den Naturwissenschaften verfallen sind. D.h. diese Geschichte liefert auch teils exakte Zustände und geht in der Regel auch hochwissentschaftlich in der Abarbeitung vor.

  16. maloXP sagt:

    Ich möchte mich an dieser Stelle bei EuRo für sein Statement bedanken. Vor allem das hier:

    4. Die Existenz einer DDR, die gnadenlos alles ans Licht zerrte, was eben nicht rechtsstaatlich war, gebot es, ?sauber? zu arbeiten. Diese Kontrollinstanz fehlt heute. (Die Instanz, nicht die DDR!)

    habe ich mir so noch nie bewusst gemacht.

  17. Oliver sagt:

    Hübsches Zitat, aber um es mal arrogant auszudrücken, es fehlt der fachliche Einblick, denn dann würde man sehen das überhaupt nur an der Oberfläche gekratzt wurde und wird. Wobei dieser fachliche Einblick nicht unbedingt universitär erworben sein muß …

  18. EuRo sagt:

    Fachliche Einblicke wurden seinerzeit wahrlich nicht universitär vermittelt:
    Die Wikipedia nach Günter Guillaume fragen!
    So ging das seinerzeit. Wenn auch nicht immer so krass.

    Und was den Artikel 5 des GG angeht, der hat drei Absätze. Die gelten alle gleichermaßen.

    Wenn man den Text von Alexa liest, stolpert man über geschickt umformulierte Stereotypen wie «Es war ja nicht alles schlecht, damals,» die ich in anderem Zusammenhang auch schon gehört habe. Auch dass es sich bei den Terroristen von einst auch um Menschen handelete gilt gleichermaßen für «Der Untergang™». Ideologischer Verblendung kann man nicht mit ideologischer Verblendung begegnen, ohne sich unglaubwürdig zu machen.
    Was Alexa offenbar nicht begriffen hat, ist die Tatsache, dass die Handlungen nicht nur nicht zielführend waren, sondern im Gegenteil denen, die sie zu bekämpfen dachten auch noch in die Hände gespielt haben.(->Radikalenerlass)

    Als letztes noch etwas zur Gewalt: Niemand, hierzulande nicht einmal der Staat, ist legitimiert zu töten. Die Todesstrafe ist abgeschafft. Ausnahme ist allein das allen gegebene Recht zur Notwehr bzw. Nothilfe, bei der á priori keine Tötungsabsicht besteht.
    Ansonsten liegt das Gewaltmonopol beim Staat. Und der hat die Verhältnismäßigkeit zu wahren. Und solange er das auch tut, bleibt er glaubwürdig.
    Aber wir haben es hier mit Menschen zu tun. Und die sind eben auch emotional. Und die sind auch nicht bereit alles hinzunehmen. Darum kam es dereinst auch zur franz. Revolution. Ähnliches zeichnet sich heute auch in unserer globalisierten Zivilisation ab. Und wenn Politik und Wirtschaft so weitermachen, dann können wir hier diskutieren und mahnen, bis der Notarzt kommt, dann kommt es zu einem Aufruhr der Massen, zum Bürgerkrieg. Und das hat mit Baader-Meinhof dann aber auch gar nichts mehr zu tun. Ich hoffe für meine Kinder und potenziellen Enkel, dass sie es auf andere Weise hinbekommen. So wie die Mauer auch nicht weggebombt sondern geordnet abgerissen wurde.
    Amen

  19. Oliver sagt:

    Die Wikipedia nach Günter Guillaume fragen!

    Dazu brauche ich definitiv nicht die Wikipedia und werde mich auch hüten in puncto Geschichte mich auf diese zu verlassen. Da gehe ich lieber zum eigenen Buchregal 😉

    Aber auch da sollte eines über bleiben, die Propaganda der einen Seite hat in der Regel nicht mehr Wahrheitsgehalt als die der anderen Seite. Das irgendwo ein Körnchen Wahrheit drinn steckt ist logisch, aber da kann man quasi alles mit als Wahrheit verdeutlichen. Was letztendlich herauskam ist gefiltere Information für die Massen.
    Gleiches Spiel heute mit Kuba und den USA, die Wahrheit liegt irgendwo unerkenntlich dazwischen, was die meisten tun ist sich der genehmen Ideologie anschließen — so auch hier im kalten Krieg zw. Russen und Amis bzw. den beiden deutschen Staaten.
    Die Grundlage des jeweiligen status quo in puncto Information war/ist nur vorgespielt für die Öffentlichkeit. Die tatsächlichen Grundlagen/Wahrheiten befinden sich in irgendeinem wohlgeschützten Archiv.

  20. Andreas sagt:

    Wenn ich erschossen, gesprengt oder togeprügelt werde ist es mir ziemlich egal, ob ich von einem Punk, einem Nazi, einem Straßen-Ganster oder einem Islamisten umgebracht werde. Ich sterbe nicht weniger, weil der Islamist einen «politisch korrekteren» (bzw. in der Doppelmoral der Politik besser entschuldbaren) Grund hatte, und ich sterbe nicht mehr weil mir gerade ein Nazi den Schädel zertrümmert.

    Gewalt bleibt Gewalt. Egal von wem. Sie ist auch nicht schlimmer bzw. weniger schlimm, wenn sie von einer bestimmten Gruppierung ausgeht. Einer der wenigen Dinge im Leben, wo der Spruch «es ist nicht das selbe, wenn zwei das gleiche tun» nicht zutrifft.

    Daher die Frage: Warum gibt es keinen Kamp gegen Gewalt? Warum werden manche Formen der Gewalt in meinem Augen ungerechterweise veruscht zu rechtfertigen?

    Ich sehe das genauso wie du, chris.

  21. EuRo sagt:

    Das hatte ich gemeint. Guillaume musste nur als prominentester Vertreter der Geheimdienste als Beispiel herhalten. Von wegen tiefere Einblicke und so.

    Gottseidank können die becksteinschen Terroristen von heute keinen totbloggen — pardon, ist nicht witzig… :-(

  22. dante sagt:

    Hallo Chris.

    «Eine Diskussion ist schön und gut — dieses Pamphlet da ist aber keine Diskussion, nicht mal eine Diskussionsgrundlage. Da wird beschwichtigt, relativiert, etc. pp.»

    Natürlich sind Beiträge von damaligen RAF-Unterstützern eine — originäre — Diskussionsgrundlage. Von wem denn sonst, wenn nicht von denen? -> Primärquelle!

    «Da helfen auch keine rhetorischen Fragen à la dante.«
    Sorry, aber das ist keine rhetorische Frage! Ich bin betroffen! Wenn ich den Ein-Euro-Job nicht mache, droht der Staat mir mit Kürzung des Existenzminimums! Ich soll also weniger bekommen, als man zum Leben braucht!

    Versuche zu verstehen: Die Frage nach Gewalt stellt sich auch heute, in dieser ach so ‘zivilisierten’ Zeit! Wenn ich weniger als das Existenzminimum bekommen soll, wenn ich den 1-Euro-Job nicht annehme, dann soll ich des Hungers sterben? Oder was???

    «»«NE, NE! Dann töte ich doch lieber die Verantwortlichen»»» Ich habe das absichtlich in mehrfache Anführungszeigen gesetzt — weil Gewalt keine Lösung ist!!! Aber die Frage stellt sich auch H E U T E !!!

    Und wirklich: Ich möchte — nach all den Beiträgen hier — eine Antowrt von Dir! Die Frage nach Gewalt ist keine rhetorische. Nicht unter dem Diktat der Zwangsarbeit für Hartz IV-ler.

    Deine Kritik hier an den bestehenden Zuständen ist mehr als bewundernswert! Wirklich! Aber was für Konsequenzen ziehst Du für Dich daraus. Wie weit würdest Du gehen, um den –m. E. — bereits bestehenden Faschismus entgegenzutreten? Stell Dich der Frage — und bitte nicht rhetorisch!!!

  23. Chris sagt:

    Back from Hagenbecks Tierpark. :)

    @dante: Oliver und ich führen zwei Plattformen, auf denen ich mich manchmal (politisch) sehr weit aus dem Fenster lehne. Ich bleibe im Rahmen was erlaubt ist, dennoch schluckt manchmal der eine oder andere — und ich werde mit netten Mails und Kommentaren überhäuft.

    Hinzu kommt privat ein großes politisches Engagement — in keiner Partei, aber Aufklärungsarbeit, und die nicht zu knapp.

    Und glaube mir, keiner kennt Deine Situation besser, als ich.

    Reicht das? Ich denke. Son kleines Weblog, wie dies hier ist nur ein kleiner Ausschnitt von dem was man macht, ein Bruchteil dessen.

  24. Oliver sagt:

    Hallo Dante,

    Chris wird wohl wenn er mag noch selber antworten.

    > Die Frage nach Gewalt stellt sich auch heute, in dieser ach so ?zivilisierten? Zeit! Wenn ich weniger als das Existenzminimum bekommen soll, wenn ich den 1-Euro-Job nicht annehme, dann soll ich des Hungers sterben? Oder was???

    Hungerst du tatsächlich oder versuchst du hier Extrem mit Extrem zu vermengen?

    Ich kenne Langzeitarbeitslose, habe auch Freunde drunter, denen gehts nicht gut — aber dennoch ist Gewalt *keine* Lösung für sie!

    >Und wirklich: Ich möchte

    Das ist schön, was *du* möchtest. Ich möchte auch vieles und zwar nicht von solchem Kurzschluß-Nonsense belästigt werden. Und dennoch schalten wir es frei, wenn noch der Schatten von Vernunft erkennbar ist.

    >Aber was für Konsequenzen ziehst Du für Dich daraus. Wie weit würdest Du gehen, um den ?m. E. ? bereits bestehenden Faschismus entgegenzutreten?

    Welcher Faschismus? Die Rechtslastigkeit die seit Gründung der BRD besteht und durch viele hohe Ämter zu verfolgen war und gegen den u.a. die Apo damals anging? Oder die profanen Glatzen? Oder vielleicht irgendeine Verschwörungstheorie? Drück dich genauer aus, ein Schuß ins Blaue bekommt meist als Antwort Volltreffer, versenkt.

    >Stell Dich der Frage ? und bitte nicht rhetorisch!!!

    Also ohne Hirn, einfach so rausgeschossen? Du bist dir sicher, du fühlst dich arm? Wer bist du, das du hier anonym aus dem Dunkeln irgendwelche hanebüchenen Forderungen stellst? Zeig erst mal Niveau, bring tatsächliche Fakten, zeig das du dich mit der Sache beschäftigt hast in aller Ausführlichkeit. Und wenn du solche Forderungen hier stellt, gib gleich deinen Namen mit etc. damit man auch die Ernsthaftikeit erkennt.

    Lächerlich, wirklich — werd erwachsen und damit meine ich nicht das womöglich hohe biologische Alter.

  25. dante sagt:

    Ich poste hier nicht anonym! Ihr könnt mir ne E-Mail schreiben!

    Gruß
    Thomas

    im Internet: dante

  26. EuRo sagt:

    Das Thema war ursprünglich: «Ein verblendeter Ideologe aus dem RAF-Umfeld findet in einem sog. A-Blog ein Forum. Wie ist diese Tatsache zu bewerten?» Und Chris findet es nicht gut.
    Am Anfang wurde noch kontrovers diskutiert. Ich weiß ja nicht, wieviel Trolle die Jungs rausgefiltert haben (was ich nicht als Zensur einstufe, denn das hier ist ein persönliches Blog).
    Jetzt sind wir bei Hartz IV. Weitere sechs Stunden später werden wir beim Irakkrieg sein oder sonstwo.
    Das ist nicht besonders fruchtbar, finde ich. Sinnvoller wäre es m.E. im ursprünglichen Zusammenhang mal über Otto Schily nachzudenken und seine Karriere. Nur mal so als unverbindliche Anregung.

  27. Joern sagt:

    EuRo: Man kann diesen Leuten nicht genug Foren bieten.Ich glaube kaum das sie mit ihrer verschwurbelten Rhetorik irgendjemanden hinter den Ofen herlocken geschweige denn ihre Taten relativieren können, sondern der Nachwelt nur zeigen was für verblendete Vollidioten da am Werk waren.

    Sie diskreditieren sich mit jeder Äusserung mehr und das beugt einer Legendenbildung vor. Gäbe man ihnen diese Möglichkeit nicht, würde man nur Helden aus ihnen machen. Das haben sie nicht verdient.

  28. Oliver sagt:

    >Ich glaube kaum das sie mit ihrer verschwurbelten Rhetorik irgendjemanden hinter den Ofen herlocken

    Würde man bei den Rechten auch vermuten, oder? Ein Forum bieten ohne dem Gesagten wirklich kritisch und ausführlich gegenüberzustehen bringt letztendlich nicht viel.

  29. Chris sagt:

    Das kommt dabei raus:

    Danke Spreeblick!
    1. Für den Mut.
    2. Für die andere Sicht der Dinge. Ich habe die RAF nicht mitbekommen und höre eine wie ich finde (nicht zuletzt durch die BILD) sehr eintönige Darstellung! Nun habe ich eine andere Sicht der Dinge, und kann mir auch meine Meinung bilden.
    Danke

    Die Jungen werden von den Altdemagogen verführt, widerlich.

    Mach die der Quote wegen nun alles da oder ist Malte ein verwirrter Einzelgänger, der vielleicht auch nur glaubt, das richtige zu tun?

    Fragen über Fragen…

    Btw, eines finde ich ja witzig: Meist ist es so, dass man meine Artikel aufnimmt, und irgendwer kommt daher und regt sich tierisch über einen Halbsatz auf, wo ich dann manchmal gezwungen werde, mich zu rechtfertigen. Quelle: Zig Artikel hier… 😀

    Bei Malte ist es andersrum — er rechtfertigt seine fragwürdigen Texte in einem Halbsatz… 😉

  30. Chris sagt:

    Ich hatte ja im Übrigen die ganze Zeit die Hoffnung, dass der Verantwortliche, wenn er halbwegs wieder fit ist, dem ekelhaften Treiben da auf Spreeblick ein Ende bereitet. Das Gegenteil ist der Fall. Johnny findet die teilweise rechtswidrigen Beiträge da spannend, und regt sich einzig allein über den Begriff Gutmensch auf.

    Nun gut, mir gehen tierisch die Leute auf den Senkel, die sich über den Begriff Gutmensch echaufieren. Aber das nur nebenbei.

    Liebe Spreeblicker: Ein kleiner Tipp: Ich weiß, Ihr, die großen, lebt in einer anderen Welt, aber ja mei, vielleicht denkt Ihr ja mal drüber nach, also hier der Tipp des Tages für die Spreeblicker:

    Es ist mittlerweile gängige Rechtsprechung, dass ich auch bei negativer Kenntnis für rechtswidrige Kommentare, Postings als Verantwortlicher hafte — ja genau — und jetzt kommt die Begründung: Wenn ich bei meinem veröffentlichten Artikel mit solchen Reaktionen hätte rechnen müssen.

    Und das genau dies der Fall ist, wenn man Helfershelfer von Massenmördern eine Plattform bietet, dies aus reinen Quotengründen tut, geschichtliche Aufbereitung, lächerlich, siehe Oliver oben, ist wohl unbestritten.

    Aber hey, ich verstehe Euch schon, Ihr seid die großen Spreeblicker, Euch kann keiner was… 😀

    Damit kein falscher Eindruck entsteht: Ich wünsche Euch wirklich, dass Ihr da keinen Ärger bekommt, egal wie ich zu der Aktion stehe.

  31. Oliver sagt:

    >Nun gut, mir gehen tierisch die Leute auf den Senkel, die sich über den Begriff Gutmensch echaufieren.

    Ja hör mal, irgendwie mußt du doch den Leuten Paroli bieten, die dich als Ponyhof-Blogger outen 😀

  32. Chris sagt:

    Ich glaube, ich bastel mir nen Button — Gutmensch-Blogger… 😀

  33. Chris sagt:

    Bei aller Kritik, die ich hier angebracht wird. Auch unter dem Schein — Spreeblick bashen — werdet Ihr rechten Dumpfbacken hier bestimmt keine Plattform bekommen. Geht stricken und lasst mal Eure weibliche Seite heraus, wegen meiner holt Euch auch nen Döner, aber hier werdet Ihr garantiert nicht weit kommen.

    Danke fürs Zuhören. :)

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