SPD — morituri te salutant

CDU und CSU haben ihr Umfrage-Tief nach der umstrittenen Filbinger-Rede von Ministerpräsident Günther Oettinger wieder wettgemacht. Die SPD fiel dagegen weiter in der Wählergunst zurück.

spon

Nun wirklich freuen kann man sich da nicht, nein ich sehe die SPD nicht als kleineres Übel an, sondern als gleichwertiges Übel zur Union. Das Trauerspiel dabei, wir haben keine Parteien mehr, die wenigstens zum Teil für diese Demokratie einstehen. Und die Union? Es verwundert schon das man diese Aussage so gut überstand und gar noch wieder Punkten kann 😉

2 Antworten zu “SPD — morituri te salutant”

  1. Chris sagt:

    26% von denen, die überhaupt noch wählen gehen… Omg…

    Naja — selbst schuld…

  2. EuRo sagt:

    Wählen gehen. Das habe ich mit Löffeln gefressen und auch so weitergegeben. Man muss. Es ist das einzige bisschen Demokratie, das wir überhaupt haben. Alle vier Jahre zwei Kreuzchen. Und das Schlimme ist, die Meisten wissen nicht einmal wofür die beiden Stimmen da sind.
    Wählen können setzt aber voraus, eine Wahl zu haben. Jahrzehntelang haben wir der DDR vorgeworfen, es sei alles SED. Opposition gäbe es nicht. Haben wir damals den Anderen vorgeworfen. Und heute? Nicht Demografie ist das Problem sondern Demoskopie. «Freiheitlich demoskopische Grundordnung». Ich schlage Neoliberale Einheitspartei Deutschlands vor. Würde sich als NED nahtlos an die amerikanische National Endowment for Democracy anlehnen…sorry, aber ist doch kein Wunder, wenn man hier durchdreht, oder?

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