SPD: mitte-rechts probt den Aufstand

Sicherlich, Beck ist keiner der wirklich links ist, er ist nicht wirklich griffig gemäß seinem Habitus. Aber das nun Steinmeier oder Steinbrück gute Kanzlerkandidaten ausmachen sollen, laut Peter «Unsere Sicherheit wird nicht nur, aber auch am Hindukusch verteidigt.”Struck, das ist schon ein massiver Schlag gegen die restlichen linken Kräfte der Partei. Ich halte Frank-Walter Steinmeier für geeignet, Kanzlerkandidat zu sein., so Struck. Überhaupt ist dies das größte Problem der Genossen, ein desaströser Machtkampf innerhalb der Partei, jede Chance wird genutzt — eine Einheit der Partei wurde und wird nie nach außen kommuniziert. Unser allseits geschätzer Gasgerd markierte diesen Wendepunkt Ego anstelle von Handlung in die Öffentlichkeit zu kommunizieren, er zeigte gen Sturz wie schwer es einem Genossen fallen kann von der Macht zu lassen: Ich bleibe Kanzler! Es wird der SPD schwerfallen sich von diesem Kolateralschaden zu erholen, insbesondere da diese Kräfte an die Spitze der Partei gespült wurden.

FAZ

4 Antworten zu “SPD: mitte-rechts probt den Aufstand”

  1. Chris sagt:

    Der lange Arm der Rechtsaußen reicht quer durch alle Medien. Beck ist am Ende. Er hat evtl. noch eine Chance: Sonderparteitag, Steinbrück und Steinmeier nen Tritt in den Allerwertesten verpassen, back to the roots.

    Dazu wird es aber nicht kommen und so wird es 2009 wie bisher weitergehen, ein zufriedener Steinbrück, ein zufriedener Steinmeier als Steigbügelhalter der Merkel — zu mehr reicht es bei diesen Herren nicht. Das wissen sie…

  2. perlennachtahiti sagt:

    Sollen sie doch ihren Steinheimer antreten lassen, verloren ist die Wahl für sie sowieso schon, sagen sie ja selbst; da kann man dann also einfach mal, z.B. als Blogosphäre, in einer konzertierten Aktion die Leser im Wahlkampfjahr nachhaltig über den Seesteiner Kreis und die rechte SPD aufklären, also darüber, welche Politik dieser wirklich vertritt, und bei jedem verlogenen SPD-Wahlkampfgedönsballon (a la «es ist unfair, wenn wir an Wahlversprechen gemessen werden») gleich reinstechen und die Luft rauslassen. «Nein, ihr seid nicht die Partei der sozialen Gerechtigkeit, nicht mehr als die FDP, ihr seid die nach-oben-buckeln-nach-unten-treten-Partei par excellence und sogar die CDU ist schon sozialer, hier die Belege». Der linke Flügel, soweit überhaupt noch existent, hält einfach mal die Klappe und guckt zu, denn was er will, interessiert ja erwiesenermaßen eh nicht, weder innerhalb noch ausserhalb der SPD. Und dann fährt der Steinheimer Kreis seine verdienten 13–17% ein, Deutschland lacht ein wenig, und die Seeheim-Sache ist gegessen, fürs nächste Jahrzehnt.

  3. peim sagt:

    «eine Einheit der Partei wurde und wird nie nach außen kommuniziert»

    also ich finde schon, dass Steinmeier und Steinbrück im Sinne der Einheit der Partei in den letzten Wochen schon einiges haben über sich ergehen lassen. Beck für sein Herumirren in der politischen Landschaft nicht klar und detulich zu kritisieren, ist eben auch eine Kommunikation.

  4. Oliver sagt:

    Becks Herumirren beruht auf machtpolitischem Kalkül, um dem Dreigestirn bestehend aus Struck, Steinmeier und Steinbrück zu begegnen. Dumm für die Wähler, dumm für die Partei und dumm auch für eine Demokratie, aber lebensnotwendig in einer Partei.

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