SPD-Fraktionsvorsitzender beleidigt Weblog — F!XMBR legt nach

Wahrheit

Je stärker ein Mensch zur Ausländerfeindlichkeit und zum Populismus neige, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass er Politiker ist, so F!XMBR heute laut dem Focus auf einer Pressekonferenz in Hamburg. In Deutschland haben 80% aller ausländerfeindlichen und populistischen Mitbürger mindestens ein Elternteil, welches Politiker ist. In Berlin seien 9 von 10 Serienpopulisten Politiker, erklärte F!XMBR. Gegenüber ausländerfeindlichen und populistischen Politikern müssen die Menschen konsequent auftreten. Jeder Demagoge, besonders der komische Mensch in Hessen, muss wissen, dass dann die Toleranz dieses Landes beendet ist.

F!XMBR bezeichnete den früheren Bundeskanzler Gasgerd Schröder, der neben anderen Genossen F!XMBR angegriffen hatte, als populistischen Blindgänger. Schröder hat 1997 öffentlich Politiker für Ausländerfeindlichkeit und Populismus verantwortlich gemacht und rasches Aus-dem-Amt-jagen gefordert. Anschließend habe er in 7 Jahren Regierungsverantwortung nichts erreicht, im Gegenteil, es ist selbst aus dem Amt gejagt worden, so F!XMBR. Der Außenminister Frank-Walter Steinmeier griff F!XMBR auf einer SPD-Kundgebung erneut scharf an. Nicht das Schüren von Vorurteilen helfe, sondern die Aufklärung. Durch F!XMBR laufen wir Gefahr, dass die Politik in diesem Land nicht mehr ernst genommen wird.

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In einem Interview mit dem Deutschlandfunk hat Peter Struck F!XMBR scharf angegriffen und beleidigt. Ich glaube, dass F!XMBR ja eigentlich ganz froh ist, dass dieser schreckliche Demagoge in Hessen sein Unwesen treibt. Es stelle sich die Frage, ob das Weblog das Thema auch so hochgezogen hätte, wenn kein Politiker involviert gewesen wäre. Peter Struck bescheinigte in dem Interview, dass seine eigene Partei, die SPD, eine peinliche Partei sei, die es nicht geschafft habe, während der Regierungszeit Kinderarmut zu verhindern.

Die einzige Lösung, die die SPD zu bieten hat, ist eine Arbeitsgruppe, die im Willy-Brand-Haus eingerichtet wurde. Er machte den Betroffenen keine Hoffnung, ganz lapidar gab er zu Protokoll, dass es dieses Phänomen immer geben wird, in jeder zivilisierten Gesellschaft. Übersetzt könnte man zu dem Schluss kommen, dass Kinder von der SPD keine Hilfe zu erwarten haben. F!XMBR kommentierte: Wie tief will die SPD noch sinken?

Bilderstrecke:

Einen großen Teil des Gespräches nahm natürlich die Auseinandersetzung mit F!XMBR ein. Ich denke schon, dass die Katze, wenn ich F!XMBR mal mit der Katze vergleiche, sich inzwischen in den Schwanz gebissen hat. Nachdem mehr und mehr Fakten bekannt werden, dann wendet sich inzwischen das alles gegen das Weblog, so der SPD-Fraktionsvorsitzende. Auf die Erwiderung des Deutschlandfunkes, er würde F!XMBR Übles unterstellen, antwortete er: Ich meine, F!XMBR arbeitet auch nur mit Unterstellungen. Wie sehr die SPD schon Nervosität zeigt, zeigt sich beim Thema Gasgerd Schröder, wo Peter Struck fast die Nerven verlor und den Eva Hermann machte. Er bewies heute erneut, dass mit der SPD kein Staat mehr zu machen ist, beleidigend, ausweichend ging er auf F!XMBR und Interviewer los, ohne eigene Ideen, eigene Vision, eigene Identität. F!XMBR dazu: Die SPD ist am Ende.

Nach diesem Interview verschärfte sich die Debatte nochmals. Laut dem Spiegel verlangt F!XMBR von Peter Struck eine Entschuldigung. Hier ist endgültig eine Grenze überschritten worden. Die Unterstellungen schlagen dem Fass den Boden aus. Das hat mit menschlicher Streitkultur nichts mehr zu tun. Die CSU-Generalsekretärin Christine Haderthauer nannte die Äusserungen infam. Man wolle davon ablenken, dass es keine Antworten auf Ausländerfeindlichkeit und Populismus habe. Auf die Aufgeregtheit der Politbühne angesprochen antwortete F!XMBR: Die können uns mal.

Lager

Bundeskanzlerin Merkel verteidigte einmal mehr die Haltung der Union und des Rechtspopulisten Roland Koch und wies Einwände von F!XMBR zurück. Die Kritik des Weblogs nannte Merkel unsachlich und unredlich. Auch wird die Kritik von Politikverbänden an F!XMBR immer lauter. Bei der Ausländerfeindlichkeit und dem Populismus handele es sich nicht um ein politisches sondern ein gesellschaftliches Problem. Es wurde die Hoffnung geäußert, dass sich Bundespräsident Horst Köhler mahnend in die Debatte einschaltet. Ein Sprecher sagte: Das Staatsoberhaupt habe die Aufgabe, den Zusammenhalt in Deutschland zu fördern, auch zwischen Politikern und Bürgern. Es wäre sehr wünschenswert, wenn der Herr Bundespräsident mit seiner Autorität eine Versachlichung der Diskussion anmahnen würde. Das Verhalten F!XMBR’s verstärke Vorurteile und sei Wasser auf die Mühlen politikfeindlicher Vereine. Das muss ein Ende haben. Aus den Redaktionsräumen F!XMBR’s soll allerdings nur ein lautes Lachen zu hören gewesen sein, als der Name Horst Köhler genannt wurde.

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Eine Antwort zu “SPD-Fraktionsvorsitzender beleidigt Weblog — F!XMBR legt nach”

  1. […] Fixmbr mausert sich immer mehr zum Satireblog. Wahrscheinlich haben die Jungs sogar recht. Anders ist die politische Wirklichkeit in diesem Land weder zu beschreiben noch zu ertragen. Aktuell haben sie wohl ihr Meisterstück abgeliefert, was nur schwer zu toppen sein dürfte — man darf gespannt sein: Click […]

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