SPAM-Kunst :o)

Auch eine Art SPAM seelisch zu bewältigen ist die Umsetzung der headlines in grottige Kunst. Betrachten kann man die Werke auf, Spamusement — Poorly-drawn cartoons inspired by actual spam subject lines! 😀

10 Antworten zu “SPAM-Kunst :o)”

  1. Chris sagt:

    Nett, mal anzuschauen, nur das Copyright stört…

  2. Michael sagt:

    Was stört dich am Copyright (hierzulande Urheberrecht)?

  3. Chris sagt:

    Ich kann es hier nicht einbinden, jedes Mal fragen, ist mir zu umständlich, also einmal geklickt, und gut. 😉

    Ich bin auch der Meinung, dass bei Veröffentlichungen im Internet, präziser: über das Internet, ein Urheberrecht nicht mehr wirklich zeitgemäß ist, wenn es dann denn jemals war.

    Ansonsten nach der Thematik hier mal auf F!XMBR die Suche bemühen. 😉

  4. Michael sagt:

    Ich erachte es als selbstverständig den Urheber zu fragen — werde mich aber mal durch deine Beiträge dazu lesen. 😉

  5. Chris sagt:

    Mir ist es zu umständlich. Ich erachte als als Respektbekundung und als selbstverständlich den Autor zu nennen und zu verlinken, wie hier zu sehen.

    Bei meinen Bildern würde ich es auch nicht anders erwarten wollen. Das tut beileibe nicht Not.

    Im Moment setzen wir auf Creative Commons, wir sind da aber für die Zukunft m Brainstormen.

    Hier mal schauen und den Links folgen. 😉

  6. Michael sagt:

    Deine Selbstverständlichkeit ist aber eher die Ausnahme — ich persönlich verlange bei meinen Smilies nicht mehr als einen Link, daran halten tun sich aber nur die wenigsten.

    Auf den Creative Commons Zug wollte ich auch schon aufspringen, aber ich glaube, deren Bedingungen werden noch weniger gelesen als mein «copyright»-Hinweis (ich nenn es absichtlich so, weil eigentlich muss man auf sein Urheberrecht ja gar nicht hinweisen).

    CC bzw. mein Hinweis sind schön und gut, was soll ich aber mit denen machen, die sich nicht drum scheren? Ich hatte mal ein paar von diesen Linkverweigeren angeschrieben (dank google findet man ja jeden) und der Großteil reagiert gar nicht. Einer wurde gleich mit seiner ersten Antwort so ausfallend, dass ich ihn am liebsten sofort in Grund und Boden geklagt hätte.

    Darum ist mir ein gesetzliches Urheberrecht auch lieber.

  7. Chris sagt:

    Leute, die es ausnutzen gibt es immer. Um die ist es mir egal. Ich mache es so, weil ich davon überzeugt bin, etwas von dem zurückgeben möchte, was ich in all den Jahren im Netz bekommen habe — es geht mir um die, die es interessiert, die es gerne annehmen und mal nen Link setzen oder ne Mail mit nem Danke schicken.

    Der Rest kann mich mal kreuzweise. 😉

    Die werden es nie lernen, die werden auch bei anderen so handeln, und da kommt dann irgendwann die Abmahnung. Selbst schuld.

  8. Michael sagt:

    Auch eine Möglichkeit 😉

    Ich persönlich handhabe es aber weiterhin so: fragen und auch verlinken/Namensnennung/etc.!

  9. Oliver sagt:

    >verlinken/Namensnennung

    Dazu gibts auch keine Diskussion, das nennt man gemeinhin Respekt. Desweiteren regelt das das deutsche Recht, d.h. die optionale Namensnennung in einigen Lizenzen ist für das US-Recht zugeschnitten, dort existiert keine Pflicht zur Nennung des Urhebers.

    >Darum ist mir ein gesetzliches Urheberrecht auch lieber.

    Das Problem liegt darin, das du die Lizenzen nicht verstanden hast. Wenn dir jemand was stiehlt, dann mußt du so oder so mit dem Anwalt und Gericht drohen, wenn derjenige sich uneinsichtig zeigt. Einen Automatismus gibts da nicht, das Urheberrecht verschwindet auch nicht, du gibts jemandem mit einer Lizenz nur ein paar weitere Rechte. Der Mibrauch geschicht so oder so.

    >CC bzw. mein Hinweis sind schön und gut, was soll ich aber mit denen machen, die sich nicht drum scheren?

    Anschreiben, drüber reden, eventuell den Anwalt einschalten. Allerdings muß man sich auch darüber im klaren sein, das der Schuß nach hinten los gehen kann, wenn die Schöpfungshöhe ins Spiel kommt. Mitunter hat man gar nichts zum einklagen, wenn das sogenannte Maß an Individualität fehlt — und das, das legt der Richter letztendlich fest, nicht das eigene empfinden.

  10. Michael sagt:

    > Das Problem liegt darin, das du die Lizenzen nicht verstanden hast.

    Der Schutz mit oder ohne CC-Lizens ist der gleiche, ergo brauche ich sie gar nicht, da ich sowieso eigene Nutzungsbedingungen habe (nichts anderes ist die CC-Lizens). Mir ging es ja darum, dass Chris das Urheberrecht stört (er nannte es oben copyright) — in Wirklichkeit scheint ihn aber nicht das Urheberrecht zu stören, sondern das Fragen ob er die Bilder verwenden kann (mit Link, Namen, etc.) und dass ist ja genau das, was CC ohne Fragen erledigt.

    > Anschreiben, drüber reden, eventuell den Anwalt einschalten.

    Ich habe schon eine Menge Erfahrungen mit Urheberrechtsstreitigkeiten und der Anwalt ist nur der allerletzte Ausweg. Meist bekommst du zwar Recht, bleibst aber auf den Kosten sitzen, weil es beim anderen plötzlich nichts mehr zu holen gibt…

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