Soziale Gerechtigkeit ist für Versager

Nach dem Wahlerfolg der Linkspartei und der Agenda-Kritikerin Ypsilanti in Hessen warnt Finanzminister Steinbrück die SPD vor einem Linksruck. Das Thema soziale Gerechtigkeit sei «nicht hinreichend für Wahlsiege.»

SZ

Achso, sorry halt wir habens mal kurzfristig mit ein paar Phrasen versucht, aber die 60% gabs dann doch nicht — also scheiß drauf. Wtf? Soziale Gerechtigkeit sei nicht hinreichend? Hey ihr Leuchten, es glaubt euch halt keiner mehr! Nach Gasgerds Epoche ist man halt fertig mit euch, die Basis (ja ihr Parteisoldaten) darf auch mal ruhig die Klappe aufmachen und die Totengräber der SPD benennen. Es wäre endlich an der Zeit. Änderungen kommen nur mittels Selbsterkenntnis und von unten nach oben ist es nachhaltiger …

4 Antworten zu “Soziale Gerechtigkeit ist für Versager”

  1. Oliver sagt:

    Hmm, zu Überschrift? 😀

  2. Robert B. sagt:

    Deutschland soll in der „ökonomischen Champions League“ spielen, soso. Und im Grundgesetz (Art. 20 (1)) steht (mit Hervorhebung von mir):

    Die Bundesrepublik Deutschland ist ein demokratischer und sozialer Bundesstaat.

    Wer wird denn dann eher Recht haben, Steinbrück oder unsere Verfassung?

    BTW: Als SPD-Wähler (diesmal) fühle ich mich ein bisschen verarscht – ganz zu schweigen von dem Eiertanz zwischen Ampel, Linke und kleiner Koalition. Bei ner Neuwahl gibts keine Stimme mehr.

  3. Hessen hat gewählt, für meinen Geschmack sogar recht eindeutig, und was passiert nun? […]

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