Sorry Fedora

Da wollte ich mal FC6 auf einem anderen Rechner antesten, Scheibe rein, läuft, beim Start von Anaconda (grafischer Installer) gibts Pixelbrei und das System hängt.
Ach Gott SHA1-Checksum war zwar okay, aber machen wir halt mal den Fedora eigenen Media-Test und siehe da, auch da lief alles perfekt durch. Hardware is okay, langt schließlich für andere unioxide Systeme.
Muß das jedes mal sein? Fedora 4 schleppte einen Bug mit sich, der beim Booten auf vielen Systemen eine Kernel Panic auslöste — konnte man durch die Eingabe von ein paar sinnlosen Zeilen Text lösen, FC5 erlaubte nicht die Installation des Nvidia-Treibers usw. viele kleine und große Kanten begleiteten jede neue Version von Fedora.
Sicherlich bekam ich auch den Rat, hey du kennst das doch, wart erst einmal 1–2 Monate … okay, aber bin ich denn hier bei Windows? Ich denke Open Source ist die bessere Alternative? So aber gewiß nicht …
Ich teste mal noch ein wenig herum und versuche mitunter eine Lösung zu finden — vielleicht machts der Textinstaller, obwohl seit FC3 eigentlich Anaconda durchlief …

3 Antworten zu “Sorry Fedora”

  1. Chris sagt:

    Du machst das schon. 😀 Zur Not programmierst das Teil halt um. 😀

    Nein, mal im Ernst, die Live-CD gibbet auch schon:

    http://www.golem.de/0610/.….569.html

  2. Oli sagt:

    Textinstaller klappt, leider vergaß FC den Useraccount anzulegen. Auch kein Problem, kann man selbst machen, wohl aber kaum ein Anfänger.
    Und nu? X startet nicht, mal in /etc/xorg.conf nachgeschaut — fehlt die Hälfte.
    Nö hab da kein Bock mehr, selbst solche «Einzelfälle» dürfen einfach nicht passieren. Wer Linux will soll die Zähne zusammenbeißen und z.B. ArchLinux installieren, solche Schnitzer passieren dort nicht.

  3. […] Schrieb hier jemand von der Computerwoche und stellte somit den Beweis, das Trollerei nicht nur auf Kommentare beschränkt sein muß — obwohl diese dort natürlich auch nicht fehlen Dieser Artikel wurde im März diesen Jahres erstellt, erfreut sich aber — wie auch hier — immer noch reger Aktivität. (K)Ubuntu kannte der Autor wohl nicht, hätte ich ihm mal die Leute von hier hinterher jagen sollen und die Nennung von Windows und MacOS in einem Atemzug grenzt ohnehin schon an Dreistigkeit. Zwar kann ich mit Jobs Traum von einem Desktop seit MacOS X auch nichts mehr anfangen, aber es ist letztendlich der Vorreiter in Eyecandy. Windows *kann* etwas bieten in Funktionalität und Eyecandy, wenn man es denn mit tausenderlei Tools aufrüstet. Was bleibt also über? Der von Firmen generierte Hype in puncto Desktop und Eyecandy. Viele Glauben das natürlich und rennen diesen buzz-words hinterher, andere argumentieren gar damit, manch einer sieht aber auch die Sinnlosigkeit in solchen oberflächlichen Begriffen. Denn letztendlich existieren nur wenig sehr produktive Windows– u. MacOS Anwender, viele glauben es dennoch, zeigt man jenen doch vor Ort wirkliche Produktivität so findet man plötzlich auch MacOS User wieder, die auf einmal nebenher gekonnt die Bash unter MacOS X einsetzen oder Windows User die flink mit Tastaturkürzeln hantieren und erwiesenermaßen schneller bei der Hand sind als Mausschubsereien auf dem Desktp bzw. Hyroglyphen aka Mausgesten. Und für alle kritikfreudigen Fallschirmspringer, die der Suche überdrüssig sind — Linux/BSD — Mausschubser vs. Konsoleros, DesktopBSD v1.0 — FreeBSD für alle. Viele Blog-DAUs vermeinen auch rauzulesen, das die Sau Linux haßt — nein ich hasse nur Windows wirklich und mein oft genutztes Vokabular bzw. Umschreibungen ist nur ein Kernel, nur eine UNIX-Nachahmung entstammt keiner Boshaftigkeit, sondern schlicht der Realität. Ersteres z.B. wird selbst so von der FSF beschrieben, letzteres ist auch eine Tatsache, wenn man sich die Entstehung von Linux anschaut, man *orientierte* sich an UNIX, ein Derivat war es jedoch nie usw. Im Prinzip kritisiere und lobe ich, auch das dachte ich wäre einfach herauszufinden, wenn man die Suche benutzt — aber nein, lospoltern ist natürlich einfacher … Beispiele hier, hier, hier, hier und hier. Wie man sieht ist das keine simple Abwatscherei bzw. Lobhudelei, sondern Kritik, wo Kritik meiner Meinung nach und aus meiner Erfahrung heraus Sinn macht. […]

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