Software erkennt Emotionen

Na gut damit könnte man den einschlafenden Autofahrer erkennen, aber man könnte auch die spezifische Werbung schalten oder noch schlimmer diverse Leute schon irgendwo sondieren, die der Mimik nach zu urteilen eine Gefahr darstellen1 . Der kranke Entwicklungsdrang einiger Forscher kommt immer irgendwo als Pferdefuß zurück, selten kommt dabei was gutes raus. Der nächste Schritt wäre Gedankenlesen und last not least die Sammlung und Verarbeitung all dieser Daten. Wer dachte z.B. vor 10 Jahren an Dinge die heute usus sind? Eben, nach mir die Sinflut halt …

heise

  1. der G8 Gipfel wäre da ein wunderbares Einsatzgebiet []

4 Antworten zu “Software erkennt Emotionen”

  1. nougad sagt:

    Nur weil etwas falsch eingesetzt werden kann heißt es nicht das es nicht erfunden werden darf. Wenn man nur Dinge erfindet die unter keinen Umständen falsch eingesetzt werden dürfen wären wir noch in der Steinzeit (… bzw. noch nicht mal da, weil mit Feuer kann man auch schon Schaden anrichten).

    Deshalb lieber versuchen verantwortlichen Personen so viel Verstand einzureden das sie Erfindungen nicht falsch einsetzten… Ja, und da wären wir wieder beim Problem 😉

  2. Oliver sagt:

    Nein man sollte einfach zuvor das HIrn einschalten. Danach ist das Kind schon in den Brunnen gefallen.
    Die Steinzeit muß nicht unbedingt immer für sinnfreie Vergleiche herhalten, die Menschen waren dort teils fortschrittlicher und intelligenter als ihre Nachfahren. Zudem kann man bei einigen Dingen die 99% Mißbrauch und die 1% Vorteil schon im vorraus absehen.

  3. nougad sagt:

    Sicher bei einigen Dingen kann man den Sinn schon vorher sehen, aber die Zahlen müssen umgedreht werden: 1 % kann Vorhergesagt werden und 99 % eben nicht.

    Andere Beispiele? Kein Problem:
    «Man hätte keine Gewehre erfinden sollen weil damit kann man töten» … vom Prinzip her richtig, aber erzähl das mal dem armen Bauern der sein Kind vor dem Braunbären schützt…?

    Oder:
    Festplatten sind eine gute Erfindung, die darf man erfinden. Aber was ist wenn man sie nutzt um persönliche Daten auszutauschen? Zur Rasterfahndung? Zur Überwachung?

    Man kann einfach vorher noch nicht absehen wozu eine Erfindung gebraucht wird. Was z.B. wenn die Forschung um Gedankenlesen irgendwann dazu führt das man schwere Hirnkrankheiten heilen kann? Es ist allein der Einsatz der schlecht von gut unterscheidet (soweit man überhaupt das Problem so schwarz/weiß sehen kann).

  4. Oliver sagt:

    >aber erzähl das mal dem armen Bauern der sein Kind vor dem Braunbären schützt

    Hausgemachtes Problem, man muß der Natur nicht den Platz rauben — diverse Naturvölker belegen das es funktioniert.

    Das mit den Festplatten ist wiederum so ein sinnfreies Beispiel. Denn es gibt Dinge die werden sowohl als auch massiv angewendet ohne ersichtliche Präferenz. Wiederum existieren Dinge die schon während der Entwiclung von gewissen Kreisen gefördert werden und die nicht zum Vorteil der Menschheit gereichen.

    Mitunter muß man es sogar völlig anders umschreiben, vielen der Entwicklungen konnte man im Nachhinein noch einen Bruchteil guten «Charakters» abgewinnen — die initiale Triebfeder war jedoch eine schlechte.

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