so und nicht anders

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xkcd

Wenn auch humorvoll ist es andererseits immer noch die vorherrschende Meinung vieler.

4 Antworten zu “so und nicht anders”

  1. Patrick sagt:

    Um es mal hart auszudrücken: Solang nicht eine kritische Masse an Mädels erreicht ist, die Mathe wirklich so gut kann wie Jungs im Durchschnitt, wird sich daran auch nichts ändern.

    Denn so leid es mir tut: Sowohl in meiner Schulzeit als auch auf der Universität sind Frauen, die Mathe wirklich so easy und schnell verstehen, wie die Masse an Kerlen, rar gesät. Es gibt sie — keine Frage — aber die Mehrheit tut sich damit wie mit allen Ingenieursfächern einfach verdammt schwer.

    Als Beispiel seien die paar Mädels, die sich bei uns an der E-Technik&IT-Fakultät eingeschrieben haben genannt — von denen, die sich mit mir immatrikuliert haben, waren nach dem 3. Semester keine mehr da. Als anderes Beispiel sei meine Schwester genannt, die momentan mit Mathe-LK am Zentralabi knabbert…

    Woran das liegen mag — Henne oder Ei — sei dahingestellt, der Ist-Zustand ist es zumindest.

  2. Oliver sagt:

    >aber die Mehrheit tut sich damit wie mit allen Ingenieursfächern einfach verdammt schwer.

    Und das ist eben eine arg oberflächliche von Vorurteilen geprägte Aussage, denn ich kenne genügend Leute und das ist heutzutage gar belegt, die egal welchen Geschlechts eine wahnsinnige ob der Schule begründete Angst in Mathe hegen. Im übrigen gehen die Ingenieurwissenschaften aus gutem Grund von Jahr zu Jahr zurück, selbst die Informatik. Ich würde es eher so ausdrücken, Jungs sind härter im nehmen und geben nicht so leicht auf, dafür beißen sie auch früher ins Gras als die Mädels :)

  3. Patrick sagt:

    Es ändert aber nichts an der Tatsache, dass hier der Männeranteil bei 99% liegt und von denen, die nach dem dritten Semester übrig bleiben, auch wieder 95% mit nem Abschluss aus der Uni/aus der FH am Ende nach Hause gehen. Warum die Mädels das nicht genauso durchziehen können oder wollen, müsste man sie selbst fragen.

    Populär-Evolutionsbiologen würden an dieser Stelle schlichtweg erklären, dass das weibliche Hirn von seinem Aufbau einfach nicht für stupide Logik so gut geeignet ist, wie das männliche. Sozusagen eine Minder-Ausstattung des XY-Hirns zu einem Vorteil verkehrt (bestes Beispiel sei z.B. meine Mutter, die Dinge im Kopf immer derart verkompliziert, dass sie die schlichtweg einfach logische Mathe-Lösung nicht versteht).

    Unterm Strich ist mit Gleichmacherei keinem geholfen — jeder Mensch hat gewisse Fähigkeiten und Begabungen und es ist ja durchaus so, dass bestimmte Begabungen sich gehäuft bei einem Geschlecht häufen — Ausnahmen dürfen davon aber natürlich nicht benachteiligt werden.

    Um aber an dieser Stelle ein weiteres Klischee aufzugreifen: Meine beste Freundin ist Architektin — trotzdem haben die meisten Frauen die ich kenne alle Probleme mit der berühmten Rotation von dreidimensionalen Körpern im Kopf und damit verbunden mit dem dreidimensionalen Vorstellungsvermögen. Die Frage ist nur, woher das kommt: Ist ihr Hirn dafür schlichtweg nicht gebaut oder haben sie als Kind nicht genug mit Bauklötzchen gespielt?

  4. Oliver sagt:

    >Warum die Mädels das nicht genauso durchziehen können oder wollen, müsste man sie selbst fragen.

    Weil sie insgesamt mehr wert legen auf die kreativen Dinge, die Künste etc.? Auch ein gewaltiges Zeichen von Intelligenz, denn was nützen Hilfswissenschaften (was nicht abwertend gemeint ist) ohne die eigentlichen essentiellen Inhalte der Naturwissenschaften und jener der Geisteswissenschaften? Exakt, überhaupt nichts. Und es existieren auch gerade bei den Geisteswissenschaften Fächer zu genüge die ein hohes Maß an Logik voraussetzen bzw. den massiven Umgang mit statistischen Verfahren jedweder couleur. Zu dumm also? Weit gefehlt, es fehlt so manches mal wohl eher der kreative Umgang.

    Und das sich Männer lieber mal mit abstrakten Dingen um derer selbst Willen beschäftigen ist auch kein Geheimnis. Der Nerd ward geboren, es existieren auch weibliche Nerds aber hier kann man kurz auf Basis des vorherigen schließen q.e.d. oder Ausnahmen bestätigen die Regel.

    Das Problem mit niedrigen Zahlen an Universitäten beispielsweise sehe ich darin begründet, aber auch in dem Umstand das immer noch viel zu wenige Mädchen diesen Weg einschlagen ob eines rückständigen Elternhauses bzw. der Umgebung.

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