So selbstverständlich, wie wir den Kindern die Muttersprache mitgeben, müssen wir ihnen Religion mitgeben.

Von der Leyen will gegen rechte Inhalte im Netz vorgehen
Doch wir werden weiter Diskussionen führen, wie wir Meinungsfreiheit, Demokratie und Menschenwürde im Internet im richtigen Maß erhalten. Das Problem ist doch, dass Frau von der Leyen keinerlei Plan hat sonst würde sie nicht derlei Nonsense wiederholt verbreiten. Die gleichen Gesetze die auf der Straße gelten, gelten vice versa ebenso im Internet in der Regel sich man sich schneller vor dem Kadi als dies in der Realität usus ist. Es liegt folglich daran, dass die Behörden nicht zeitnah handeln, Dinge ignorieren oder sich einfach selbst ins Bein schießen. Spricht man also vom rechtsfreien Raum Internet lügt man entweder oder weiß überhaupt nicht von was man da spricht — in beiden Fällen sollte derjenige ernsthaft über seine weitere Laufbahn in legislativen Gefilden nachdenken. Zensur schützt nicht, Zensur sorgt für Mißbrauch und eine Ponyhofatmosphäre. Insofern die Frage an Frau von der Leyen: wollen sie Kinder schützen oder wollen sie nur ein sauberes Internet vor Ort vortäuschen?

Vor 25 Jahren: Internet und E-Mail kommen nach Deutschland
Seit 14 Jahren bin ich Teil davon und ehrlich, manchmal bin ich dessen mehr als überdrüssig und schalte Gang für Gang zurück. Und hier paßt wieder einmal Joseph Weizenbaums Aussage: Das Internet ist ein großer Misthaufen, in dem man allerdings auch kleine Schätze und Perlen finden kann. Letzteres hält mich immer noch bei der Stange … irgendwie.

Kritik und Häme für Steinmeiers «Deutschland-Plan«
Die ewige Mär von der Vollbeschäftigung, klar ein gerne gesponnenes Märchen in Politikerkreisen. Dass nun die Genossen nach Strohhalmen greifen, geschenkt. Aber man sollte auch nicht die Union vergessen, selbst wenn sie derart abseitig regiert wie im Saarland: CDU Saarland verspricht Vollbeschäftigung. Es existieren Regionen im Saarland die kennen das Auf und Ab in puncto Beschäftigung schon immer — in stärkerem Maße als der Rest der Republik, die Leute dort geben einen Dreck auf Statistiken und sehen sich nur einmal mehr vollkommen verarscht.

Zitat: Ursula von der Leyen aka Zensursula, die Frau deren Credo cuius regio, eius religio ist … es ist ihr Gebiet, also auch ihre Religion gemäß der wir zu leben haben.

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3 Antworten zu “So selbstverständlich, wie wir den Kindern die Muttersprache mitgeben, müssen wir ihnen Religion mitgeben.”

  1. Wanderer01 sagt:

    Sprachentwicklung entsteht nur durch soziale Interaktion. (und eben laut Chomsky durch die Universalgrammatik, eine nicht sonderlich ausgeprägte angeborene Grundstruktur… — okay darüber streitet man sich auch…).

    Der Punkt ist: Religion ist ein riesiges gesellschaftliches/soziales/philosophisches Gebilde; der Schritt, dass man das anerzieht (oder euphemistisch: «mitgibt») hat überhaupt nix mit dem gesellschaftlich obligatorischen Spracherwerb gemeinsam.

    Wie kommt man nur auf son Quark?

  2. Grainger sagt:

    Da ich bekennender und praktizierender Atheist bin, würde ich meine Kinder (wenn ich welche hätte) natürlich zu Atheisten erziehen.

    Mir bliebe auch kaum etwas anderes übrig, denn da ich an keinen Gott oder Götter (oder sonstwie geartete Schöpferwesen) glaube müsste ich meine Kinder ja wissentlich anlügen, um sie religiös zu erziehen.

    Und das ist nicht meine Vorstellung von Kindererziehung.

  3. phoibos sagt:

    auf so einen quark kommt man, indem man «glaubt» und sich jeglichem wissen (bzw. der kritischen hinterfragung der glaubensinhalte im sinne eines (wenn auch arg verkürzten) ???? ??? ?????) verschließt.

    Die religiöse Härte hinter dem Lächeln

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