Slackware — die Mutter aller Distros nun auch «flippy»

Slackware ist eine Distro die im Prinzip alles richtig macht, man muß sich zwar weiterhin alleine die Schuhe zubinden, aber dennoch wird genügend Komfort geboten ohne die persönliche Freiheit ad absurdum zu führen, die Computerei per se zur Tristesse verkommen zu lassen und in Gentoo-ähnliche Absurditäten zu verfallen. Ich nutze diese seit den frühen 90ern, damals noch mittels der Walnut Greek CDRömer.

Größtes Manko bei Slackware, einige werden nicht müde dies zu propagieren, die fehlende Verfolgung von Abhängigkeiten. Nun es ist nicht wirklich ein Manko, es gibt der Abhilfe zu genüge und sofern man nicht in die Windows-Mentalität verfällt täglich irgendwelchen Schrott zu installieren, hält sich der Aufwand in Grenzen und die Qualität verbleibt dennoch maximal.1

Slackware besitzt nun wie man sieht ein neues Logo, gleiches kann man sich auch als Boot-Logo herunterladen. Also, we recently commissioned Mark from Senile Felines Designs to create a unique new Slackware Logo (that’s it there in the upper right), as we were getting a number of bug reports that the old logo could not be read easily while standing on one’s head. 😉 Das jedoch alleine wäre eine relativ belanglose Neuigkeit, wenns auch dem Nerd in mir für eine News genügen würde. In Current findet sich nun ebenso KDE 4.1 vor, wie immer in gewohnter Slack-Qualität — nicht bleeding edge, aber auch nicht modernd wie bei Debian, dennoch gut abgehangen 😉 Der Umstand des Verweilens in Current trägt zur Reifung bei und bedarf keineswegs der Monate oder gar Jahre, sondern meist nur ein paar Wochen, mitunter auch weniger.

Since its first release in April of 1993, the Slackware Linux Project has aimed at producing the most «UNIX-like» Linux distribution out there. Slackware complies with the published Linux standards, such as the Linux File System Standard. We have always considered simplicity and stability paramount, and as a result Slackware has become one of the most popular, stable, and friendly distributions available.

Slack liefert Qualität und motiviert zum Lernen ohne das dieses oft zitierte Frickeln zum Selbstzweck gerät wie heute leider viel zu oft usus. Ansonsten ist es eine Distro mit der man qualitativ seine Arbeit verrichten kann und dennoch seinen Spaß hat. Nichts für die Legionen heutiger Pragmatiker, die Produktivität selbst beim Toilettenpapier suchen, aber für alle jene ideal die mit Spaß bei der Sache sind und nicht mit dem Stock im Arsch durch die Gegend wackeln 😉

The Official Release of Slackware Linux by Patrick Volkerding is an advanced Linux operating system, designed with the twin goals of ease of use and stability as top priorities. Including the latest popular software while retaining a sense of tradition, providing simplicity and ease of use alongside flexibility and power, Slackware brings the best of all worlds to the table.

Insofern, viel Spaß 😀

Weitere Infos:

  1. ganz anderes wenn man so manchen Amoklauf hochgeschätzter Paketiersysteme beobachtet []

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4 Antworten zu “Slackware — die Mutter aller Distros nun auch «flippy»”

  1. Solarix sagt:

    Man kann Patrick Volkerding und seinen Mitstreitern eigentlich nie genug gratulieren fuer die qualitativ hochwertige Arbeit die dort gemacht wird.

    Wenn ich bei so manchem Reinfall in letzter Zeit Fazit ziehe was aktuelle Linux Distros angeht kann man Slackware nur gut finden.

  2. Oliver sagt:

    Nein der macht zusammen mit seinen Leute wirkliche eine klasse Arbeit, ohne Hype, Zeitdruck etc.

  3. Wolf-Dieter sagt:

    Außer als Amateurprogrammierer verstehe ich mich hauptsächlich als Anwender. 2004 bin ich von Win95b auf Linux umgestiegen. Nach 8 betrachteten und 4 installierten Distris bin ich bei Ubuntu gelandet und werde dort vermutlich bleiben.

  4. Oliver sagt:

    Aha … so so

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