Sie können dich nicht suspendieren, Frank. Das ist nicht fair. Ja ja, das Leben ist nicht immer fair. Denk nur, wenn ich das nächste mal jemanden verlinke, kann man mich verhaften.

  • SPD sackt in Umfragen weiter ab
    Welch Wunder. Die SPD und ihr Vorsitzender Kurt Beck sacken in der Wählergunst weiter ab. Im ARD-Deutschlandtrend fielen die Sozialdemokraten mit 27 Prozent auf den schlechtesten Wert seit Juli 2005.
  • Der große Eisenbahnraub
    Man, da kommt die abhängige Presse ja früh drauf, und wo schon alles so gut wie eingetütet ist. Schämt Euch! Ein hervorragendes Beispiel, wie die Presse mehr als versagt hat und Steigbügelhalter gespielt hat. Und dann auch noch den Titel vom Spiegelfechter klauen…
  • Verlogene Dreckspresse
    Siehe oben und hier
  • Wann ist ein Mann ein Mann?
    In diesem Zusammenhang machte die Autorin einen Schlenker zum Dritten Reich. Da sei vieles sehr schlecht gewesen, zum Beispiel Adolf Hitler, aber einiges eben auch sehr gut. Zum Beispiel die Wertschätzung der Mutter. Die hätten die 68er abgeschafft, und deshalb habe man nun den gesellschaftlichen Salat. Ob sie damit meinte, dass es gut war, Jüdinnen zu vergasen? Die Frau sollte man der Verfassungsschutz überprüfen. Wenn schon harmlose Demonstranten per Tornado überwacht werden — was muss dann erst mit solchen Menschen geschehen? Der NDR jedenfalls hat sich von ihr getrennt…
  • GEZ-Abmahnung sorgt für Verdruss bei den Sendern
    Der Alleingang der GEZ sorgt bei ARD und ZDF inzwischen offenbar für Verdruss. Führte die breite Berichterstattung über die «Blamage» (epd) doch zu unerwünschter Öffentlichkeit genau zum Start der neuen GEZ-Imagekampagne und platzte mitten in die kontroverse Diskussion um die digitale Expansionsstrategie der Öffentlich-Rechtlichen sowie die Pläne für erweiterte Befugnisse der GEZ. Die Sender seien «entsetzt» über diesen PR-Gau, berichtet epd-medien unter Berufung auf informelle Kreise.
  • V-Leute bei Rechten fliegen auf
    Und jetzt alle im Chor: Hurra, wir sind verblödet…
  • Spiegel verkehrt?
    Leute, tretet jetzt.de und die SZ in die Tonne, Prantl, mit Abstrichen Leyendecker und das Magazin reichen im Prinzip um nicht völlig den Glauben zu verlieren…
  • Formel 1 — Drohender Totalschaden
    Ich lach mich tot, sollte das wirklich alles stimmen…

13 Antworten zu “Sie können dich nicht suspendieren, Frank. Das ist nicht fair. Ja ja, das Leben ist nicht immer fair. Denk nur, wenn ich das nächste mal jemanden verlinke, kann man mich verhaften.”

  1. Oliver sagt:

    Es ist etwas Naivität die bei der Dame spricht, allerdings müßten wir konsequenterweise auch viele große Politiker in der deutschen Geschichte tilgen, die im dritten Reich mitspielten und wir müßten auch das Gros der Gesetze wegwerfen die im dritten Reich ersonnen wurden bzw. in der Monarchie davor.
    Denn was viele leider nicht wissen, man pappte das Grundgesatz oben auf und konnte somit einfach all die bösen Stellen in den Gesetzen automatisierend ad absurdum erklären.
    Im Anbetracht dieser Tatsachen und dem vorherrschenden echten Rechtspopulismus innerhalb der Politik, finde ich das diese Aktion ein Ausdruck massiven, deutschen Heuchlertums darstellt.

    Die Rolle der Mutter wurde als Gebärmaschine im dritten Reich angesehen, «bring viel Kinder für den Führer auf die Welt und du bekommst ein Stück Blech angeheftet», meine Uroma hätte ein Lied von singen können. Es galt also der Propaganda, wobei man hier die gewandelte Rolle der Mutter in der Gesellschaft unterscheiden sollte. Und heute? Heute haben wir zwar eine Demokratie, die sich aber letztendlich auch nur der Propaganda bedient. Und wer jetzt den Vergleich sucht, sollte die Augen und Ohren aufsperren und die aktuelle Politik verfolgen.

  2. Chris sagt:

    Nun mach mal halblang. Nun lass uns erstmal überall Kruzifixe aufhängen… 😉

  3. Oliver sagt:

    Ich fands damals schlimmer als ein prominenter Vertreter der ÖR lustig munter von seiner «verkifften Zeit» sprach.

    Abseits davon, das Gros der deutschen gackert doch heute noch ganz pragmatisch herum «aber die Autobahnen waren toll und die vielen Arbeitsplätze».

  4. Chris sagt:

    Das da oben war Sarkasmus. 😉

    Der Rest ist mir durchaus klar, das Thema haben wir nicht zum ersten Mal…

  5. Michael sagt:

    Hallo,

    sagt mal wurde eigentlich die Herman schon einmal mit Frau Schwarzer konfrontiert?

    (Ich mein, dass Detonationsgeräusch hätte man noch auf dem Mars gehört, oder?)

    Zitat Alice Schwarzer «Wir wollten erreichen, dass die Frau dem Mann gleichgestellt wird. Es war nie unser Ziel, Frauen zu Männern zu machen…!»

  6. Grainger sagt:

    Frau Herman mag ja die Rolle der Mutter im Dritten Reich als eine auch für unsere Zeit erstrebenswerte Errungenschaft betrachten, ich persönlich sehe das nicht so. Es wurde einfach nur permanenter menschlicher Nachschub für die Front gebraucht, im Weltbild der Führer des tausendjährigen Reiches hatte man sich vermutlich auch auf die Notwendigkeit einer tausendjährigen Kriegsführung eingestellt.

    Tatsächlich muss ein aufgeklärter Mensch angesichts des Holocausts, der Millionen von Kriegstoten, der Kriegsverbrechen, usw. einfach eingestehen, das absolut nichts am Dritten Reich gut war.

    Das Nachkriegsdeutschland bis dato niemals eine saubere Vergangenheitsbewältigung zu Stande brachte (und dies auch von den Siegermächten gar nicht erwünscht war, sonst hätte wohl auch ein Wernher Magnus Maximilian Freiherr von Braun seine Karriere in den USA nicht nahezu nahtlos fortsetzen können) ist aber keine Entschuldigung für die Gegenwart.

    Sicher, die Siegermächte haben einen Schauprozeß für die breite Öffentlichkeit geführt und ein paar Nazigrößen aufgehängt, aber das System kann ja nicht nur mit den paar Größenwahnsinnigen funktioniert haben.

    Da waren hunderttausende aktive Helfer und Millionen von (mehr oder weniger) passiver Mitläufer erforderlich. Wir Deutschen waren defintiv kein Volk von Freiheitskämpfern oder wenigstens gewaltfreien Widerständler in der Tradition von Mahatma Gandhi.

    Das Thema Vergangenheitsbewältigung hat sich im übrigen nach der Wiedervereinigung wiederholt, auch da wollte man ganz offensichtlich gar nicht tabula rasa machen.

    Und jemand, der als ehemalige Tagesschausprecherin, Moderatorin und Buchautorin so in der Öffentlichkeit steht muss seine Äußerungen halt auf die Goldwaage legen (das täte übrigens auch den meisten unserer Politiker ganz gut, bei manchen vermute ich manchmal eine direkte Nervenverbindung zwischen Denkzentrum und Stimmbändern, so dass sie einfach alles ungefiltert heraus plappern müssen was ihnen gerade so durch den Kopf geht).

    Selbst wenn die Äußerungen mal wieder gar nicht so gemeint gewesen wären (was Frau Herman aber bisher auch nicht behauptet hat, scheinbar steht sie zum Gesagten bzw. Geschriebenen).

  7. Michael sagt:

    Hab gerade im Radio gehört, dass Frau Herman sich einen neuen Arbeitgeber suchen muss…

  8. Oliver sagt:

    >das absolut nichts am Dritten Reich gut war.

    Du lebst in Deutschland, das meiste basiert darauf und das hat auch nichts mit dem schwammigen Begriff Vergangenheitsbewältigung zu tun. Es wäre schlicht unmöglich gewesen einen neuen Staat zu gründen, hätte man über 90% der vorherigen Entwicklung, da «böse», weggestrichen. Wo hätten wir mit dem weg-x-en beginnen sollen? Im Kaiserreich, da stammt auch noch vieles her und wurde so von den Nazis als probates Mittel übernommen?

    Zuppelst du an einem Ende herum, stürzt das ganze deutsche Kartenhaus zusammen. Gemäß der Logik lebst du also immer noch in einem Reich des Bösen.

    Vergangenheitsbewältigung ist ein *Denkprozeß* der nie stattgefunden hatte, man ergab sich lieber der Zensur und der Verbote.

  9. Grainger sagt:

    Nachtrag:

    Eigentlich muss Frau Herman ihren Hinauswurf ja positiv beurteilen, schließlich hat sie jetzt endlich die Zeit in der von ihr so geschätzten Rolle der Hausfrau und Mutter vollends aufzugehen.

    Oder sollte ihr gar die Karriere wichtiger sein und die Rolle des Heimchens am Herd und der Gebärmaschine ist eher für andere Frauen gedacht?

  10. Oliver sagt:

    >Oder sollte ihr gar die Karriere wichtiger sein und die Rolle des Heimchens am Herd und der Gebärmaschine ist eher für andere Frauen gedacht?

    Ich denke man sollte «Idiotien» nicht mit «Idiotien» kontern, in einem *freien* Land kann jeder selbst entscheiden was ihm wichtiger ist. Ob nun Kinder haben und die *echte* Mutter mimen oder eben der Karriere hinterhereilen. Eine glückliche Symbiose aus beidem ist eine Lebenslüge, die man von filius und filia später als Rechnung präsentiert bekommt.

  11. Grainger sagt:

    Es wäre schlicht unmöglich gewesen einen neuen Staat zu gründen, hätte man über 90% der vorherigen Entwicklung, da “böse”, weggestrichen.

    Man hat es aber noch nicht mal ansatzweise versucht.

    Gemäß der Logik lebst du also immer noch in einem Reich des Bösen.

    Natürlich wurde die Gegenwart von der Vergangenheit geformt, das ist nun mal so und dessen bin ich mir durchaus bewußt.

    Andererseits bin ich kein Anhänger des alttestamentarischen Konzepts der Erbsünde, ich persönlich sehe mich nicht in der Verantwortung für die Sünden meiner Vorfahren. Aber anders als Frau Herman verharmlose ich die Vergangenheit zumindest auch nicht.

  12. Michael sagt:

    Ach Leute, Objektivität ist doch bitte der Versuch sich vom Objekt der Betrachtung zu distanzieren, um einen Überblick zu gewinnen…

    Sachlich betrachtet ist es einfach vollkommen unmöglich (wie ja schon Oliver feststellte) einen ganzen Staat, von Fr. auf Mo. umzumodeln.

    Das hat weder 49, 68 noch 91 funktioniert.

    Die Frage ist doch lediglich, was man aus den Gegebenheiten macht. Welche Chancen man wahrnimmt, und welche nicht…

    Wer der Zukunft eine Form geben will, muss zwingend die echte reale Vergangenheit berücksichtigen. Wer sie ignoriert, oder von sich weist, der muss zwingend erneut die gleichen, oder zumindest ähnliche Fehler begehen. Quasi das Rad neu erfinden…

  13. Oliver sagt:

    >Man hat es aber noch nicht mal ansatzweise versucht.

    So a la Irak vielleicht? Es existieren gewachsene Staaten, *immer* mit positiven und negativen Anteilen, Deutschland hatte ein massives negatives Übergewicht. Künstliche Gebilde, mal eben in ein paar Jahren heruntergerissen können *nie* einen gewachsenen Staat ersetzen. Die Weimarer Republik war quasi so ein auf dem Reißtisch geplantes Gebilde, bei dem man die Hälfte vergaß und der Rest irgendwelchen staatlichen Krämerseelen anheim fiel. Ergo war auch der Ansatz, «packen wir eine dominante Regel, sprich das GG, hinzu», nicht der schlechteste.
    Deutschland hatte und hat ein gebrochene Gesellschaft, von der Kaiserzeit rüber in irgendetwas demokratisches, weiter zum dritten Reich und mal schnell in eine bessere Demokratie rübergerettet. Mein Uropa, ich lernte ihn noch einige Jahre kennen, wuchs in der Kaiserzeit auf und machte auch dort seine Karriere beim Militär, er erlebte das unsägliche dritte Reich mit und auch die BRD. Sauber war für ihn die Zeit der Monarchie, gräslich das dritte Reich, die Weimarer Republik empfand er als chaotisch, die BRD war für ihn enttäuschend. Bei meinem Opa z.B. ergibt sich wiederum ein völlig anderes Bild und bei mir wiederum ein anderes. Der Kontext prägt, zusätzliches Wissen ebenso.

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