Shoppero — Per Werbefilter den Garaus machen

AssIch hatte schon mehrmals erwähnt, dass ich beim Surfen den Werbefilter Proxomitron einsetze. Nun habe ich überlegt, ob ich nur nur den Flashmist blocke, den die Werbetreibenden auf ihren Homepages einsetzen — oder ob ich gleich die Webseite von Shoppero kpl. sperre — inkl. deren innovative, grandiosen, neuen Kleinanzeigen Widgets Adgets. Zweite Lösung hätte den Vorteil, dass man ab und zu nochmal nachschauen kann, was dort für Blödsinn verzapft wird, z. B. ist die Qualität der dort eingespielten Beiträge, Empfehlungen ganz grandios. *rofl* Aber dann kann ich den guten Proxomitron auch auf Bypass stellen — und so wurde es die rigorose Lösung. Gebt Shoppero keine Chance . ;-)

Im Proxomitron fügen wir einfach der Datei Pfad zu Proxomitron / Listen / Werbefilter / AdDomains.txt folgenden Eintrag hinzu: *shoppero.com. Das wars auch schon, Proxomitron neu starten, oder einfach die Config-Datei reloaden, und Shoppero ist auf Eurem Rechner Geschichte. Sehr fein das. Ein kleines Beispiel von pixelsebi.com, Shoppero ungefiltert:

Shoppero ungefiltert

Shoppero gefiltert:

Shoppero gefiltert

Mit der Firefox-Erweiterung Adblock Plus geht es sogar noch einfacher. Man klicke auf das Adblock Plus-Icon, wähle Filter hinzufügen… und gibt dort ebenfalls *shoppero.com ein — und schon ist der Flashmist nicht mehr zu sehen, siehe Screenshots oben — die Seite selbst indes lässt sich nur noch bedingt aufrufen. *fg*

Firefox Shoppero

Im Opera selbst gibt es auch eine einfache Möglichkeit, Dank an Grainger in den Comments: Man füge einfach *shoppero.com* in die Datei Pfad zu Opera-Profil / urlfilter.ini unter [exclude] ein. Auch das ist sehr fein und man ist den Kram los. Ebenso einfach geht es im Konquerer, wie kobalt weiß. Ein Rechtsklick öffnet das Kontextmenü und man kann nun auswählen ob man nur eine bestimmte Grafik oder alle einer bestimmten Domain blocken kann. In den Werbefilter des Konquerer lässt sich übrigens per Copy & Paste die Adblock-Liste vom Firefox rüberkopieren — Umsteiger haben es so leichter. Java / Javascript lässt sich nur global für die Domains kpl. ausstellen, diverse Plugins sorgen dafür, dass man z. B. auch Flash im Konquerer blocken kann.

Hat wer Vorschläge für andere Filter wie Bfilter oder Privoxy?

 

Bild: Jason White unter dieser Creative Commons-Lizenz stehend.

11 Antworten zu “Shoppero — Per Werbefilter den Garaus machen”

  1. Das ist mir ehrlich gesagt alles zu viel Aufwand. Ich strafe die einfach mit Nichtbeachtung. Ohne Filter. Ohne Weiteres. Einfach so. Was mich aber nicht von Diskussionen darüber abhalten wird. Außerdem: Know your Enemy!

    ocj

  2. Chris sagt:

    Ich sehe den Dreck nicht als meinen Feind, warum auch… Das ist dummes Zeuch…

  3. Chris, man sollte nicht jedes Sprichwort wörtlich nehmen. Man will ja auch nichts mahlen, wenn zuerst kommt.

    ocj

  4. Grainger sagt:

    Bei Opera (der beste Browser wo gibt :D ) geht es auch recht einfach mit Bordmitteln:

    In der Urlfilter.ini wird definiert, was angezeigt wird und was nicht.

    Zum Einen kann man sich mit Rechtsklick auf die angezeigte Seite und Inhalt blockieren alle blockierbaren Elemente auf der Seite anzeigen lassen, mit Linksklick auf das gewünschte Element wird dieses dann zukünftig blockiert.

    Das hat aber den Nachteil, das nur dieses spezielle Element künftig geblockt wird.

    Also im zweiten Schritt (solange der Inhalte blockieren–Dialog noch geöffnet ist) auf Einzelheiten klicken, anschließend auf Bearbeiten und dort den ellenlangen Link auf Shoppero entsprechend editieren, so dass dort nur noch

    *shoppero.com*

    steht.

    Fertig !

    Noch einfacher geht es natürlich, wenn man die Datei Urlfilter.ini direkt editiert (Opera sollte dabei nicht im Hintergrund laufen!):

    [exclude]
    *shoppero.com*

    Wenn man sich nach dieser ganzen Aktion das von Chris genannte Beispiel pixelsebi.com noch mal ansieht ist von diesem Shoppero-Adget ebenfalls nichts mehr zu sehen.

  5. Grainger sagt:

    Das vorangestellte Underline hat nichts genutzt, wurde trotzdem in Links umgewandelt.

    Gibt es eigentlich eine Art Code–Tag?

  6. Chris sagt:

    Ich fixe mal eben…

    // [x] Done –Opera mit der Urlfilter.ini-Lösung werde ich nachher in den Artikel einbauen.

    [code]Test[/code] — Mit HTML-Klammern müsste gehen.

  7. Grainger, um so etwas zu verhindern, kannst Du HTML-Entitäten verwenden (siehe W3Schools).

    ocj

  8. Grainger sagt:

    Danke an Chris fürs fixen (hört sich ja irgendwie zweideutig an :D ) und an ocj für den Link (ist schon in den Bookmarks).

  9. kobalt sagt:

    Im Konqueror, der nicht nur vermeintlich, sondern tatsächlich der weltbeste Browser ist, *fg* enthüllt ein Rechtsklick auf ein Bild ein Kontextmenü, in dem man wählen kann, ob man alle Bilder von $Domain oder ob man nur ein bestimmtes Bild blockieren will.

    So könnte ich wählen, ob ich nur shoppero_ass.jpg oder ob ich alle Bilder von fixmbr blockieren möchte.

    In den Werbefilter läßt sich außerdem die Adblock-Liste des Firefox hineinkopieren, weil diese ja ein .txt-file ist. Außerdem kann man zu blockierende Adressen von Hand eintragen.

    Java+Javascript läßt sich global oder nur für bestimmte Websites de-/aktivieren. (Ob das funktioniert weiß ich aber nicht, weil ich das sowieso global ausgeschaltet habe.)

    Diverse Plugins (z.B. für bunte Flashfilmchen) kann man ebenfalls ein-/ausschalten und man kann wählen, ob man sie global benutzt oder nur für http+https-Adressen zuläßt. Sind diese Plugins eingeschaltet und eine Website bietet Futter für sie an, starten sie meist erst nachdem man das Starten erlaubt hat.

  10. Chris sagt:

    Artikel gerade aktualisiert. :)

  11. ph sagt:

    BFilter ist bei mir so eingestellt, dass der die (anscheinend?) so aufdringliche Werbeeinblendungen wie bei pixelsebi automatisch ausblendet. Man kann natürlich auch über Configuration -> Advanced -> urls.local zu den lokalen Filterregeln navigieren und diese dann um folgende Zeile ergänzen:
    AD *shoppero.com*
    So bleibt dann auch die Hauptseite tot.
    Alternativ funktioniert natürlich auch «Forbid»…


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