Schwarz-Grün, die Wette gilt

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Berlin Direkt hatte heute das Thema Schwarz-Grün zum Thema. Ich habe da mal ein paar Fragen beantwortet. Ich denke, dass Union und Grüne sich im Moment ein paar Scharmützel liefern, wie es im politischen Alltag normal ist. Das ändert natürlich nichts an der Sache, dass Schwarz-Grün im Bund natürlich denkbar ist. Nach den Erfahrungen von Schwarz-Gelb könnte ich mir sogar vorstellen, dass Merkel die Bundestagswahl 2013 herbeisehnt. Wieso, weshalb, warum ich mir Schwarz-Grün vorstellen kann — die Tage mehr…

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7 Antworten zu “Schwarz-Grün, die Wette gilt”

  1. Anonymus sagt:

    Entschuldigung, aber ist das wirklich so gemeint ein Originalzitat?
    «Wir brauchen ein Testlabor für Schwarz-Grün und dafür ist Hamburg zu klein«
    oder war das eher ironisch gemeint und ist vom ZDF anders interpretiert worden?

  2. Das ist schon korrekt zitiert. Hamburg mit all seinen Begebenheiten kann wahrlich nicht als Beispiel für den Bund gelten. Verkürzt hab ich es halt als Testlabor und zu klein bezeichnet — man kann es natürlich noch ausführlich darstellen . In einem Interview muss man manchmal Dinge auf den Punkt bringen, kann nicht wirklich stundenlang philosphieren. Von dem, was ich insgesamt zu Schwarz-Grün gesagt habe, ist vielleicht 1/4 in den Artikel eingflossen. Meine Grundaussagen sind aber getroffen und die habe ich so getätigt.

  3. Gaston sagt:

    Ich warne ja auch oft genug vor dem grünen Wendehals. Zuletzt auch gerade im Zusammenhang mit Stuttgart 21.
    Wegen dem Thema hatte ich auf die Sendung „Extra-3“ vom Sonntag (10.10.2010) aufmerksam gemacht. In dem Zusammenhang sah ich auch einen kurzen Beitrag über die Grünen in Gorleben. Dort erklärt Trittin, warum er nun „hier“ steht. „Leider“ hat Extra-3 da einen Ausschnitt vom Jahr 2001, wo der „Bundesumweltminister Trittin“ anweist, das gegen diese Transporte kein Grüner „sitzend, stehend, singend, tanzend demonstrieren“ darf!

    Seht selbst.

    (ab Minute 11:34)

  4. Ein Terraner sagt:

    Es ist doch inzwischen vollkommen egal wer in der Regierung sitzt, die haben doch eh nichts mehr zu Melden. Es sollten lieber Wahlen für die Vorstände der Lobbys gefordert werden!
    Ein Vetorecht für die Bevölkerung bei Verabschiedeten Gesetzen wäre schon mal ein Anfang!

    P.S. Zur Erinnerung, Schwarz ist kein Standardinventar in der Regierung. Jedesmal wenn man irgendwo etwas über mögliche koalitionen liest, klingt das als wäre Schwarz performa schonmal mit von der Party. Schickt Schwarz auf 3%!

  5. Exildemokrat sagt:

    Veto habt ihr ja. Nur leider müsste die halbe Wahlbevölkerung einem Referendum zumindesten geneigt sein. Und dann wäre es soweit ich weiss leider eine so brachiale Massnahme wie Auflösung des Parlaments oder sowas.

    Wenn es in Stuttgart nur ein paar tausend Unterschriften wie in Zürich benötigt hätte, um darüber abzustimmen, dann sähe die politische Lage ganz anders aus.

    Wobei bei 4.5 Milliarden Gesamtkosten vielleicht das ganze Land BW hätte abstimmen können müssen.

  6. Yuggoth sagt:

    Demokratisierung der Betriebe ist sicherlich vernünftiger als eine durchaus legitimierte Regierung einzureissen.Auch wenn die Legitimation durch die Verwertungsrealitäten geschmäht wird, ist es immernoch eine Legitimierung.

  7. Gaston sagt:

    Auch wenn eine Regierung «legitimiert ist», sind per Verfassung die Bürger des Landes Baden-Württemberg «legitimiert» diese anzuwählen!
    Lese einfach mal die Verfassung des Landes Baden-Württemberg, da stehen genau die Bedingungen, die die Bürger dazu «legitimieren».

    Also ganz einfach ebenso eine «Legitimation» wie die andere. Von «einzureissen» kann also in keinster Weise die Rede sein. Wir reden hier nicht von einem Staatsstreich oder einem Putsch oder sonstiges, sondern um einen verfassungsrechtlichen Vorgang. Und vor diesem haben die Politiker in Wirklichkeit eine Heidenangst. Weil dem Bürger dann so langsam bewusst wird, welche Macht er wirklich hat und dann müssten die Politiker entweder Ihre undemokratische Fratze zeigen oder endlich eine «demokratische» Politik machen, die sich dann evtl. auch auf Betriebe auswirken.

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