Schulreform in Hamburg gescheitert

moppel_volksentscheid

In Hamburg ist heute nicht nur Ole von Beust zurückgetreten – auch wurde über die so genannte Schulreform per Volksentscheid durch die Bürgerinnen und Bürger entschieden. CDU, SPD, Grüne und Linke waren für die Schulreform, FDP und NPD dagegen. CDU, SPD, Grüne und Linke haben es nicht geschafft, ihre Wähler zu mobilisieren und Hamburgs Bürger von der Schulreform zu überzeugen. Noch sind nicht alle Stimmen ausgezählt, jedoch steht bereits fest, dass die Schulreformgegner, FDP und NPD, die Schulreform gekippt haben. Sie liegen bereits uneinholbar vorn und und haben das Zustimmungsquorum überschritten. Zwei Parteien, die nicht in der Hamburger Bürgerschaft vertreten sind, FDP und NPD, haben damit eine Schulreform gekippt, die von allen parlamentarischen Parteien gewünscht und als notwendig erachtet wurde. Über die Gegner der Schulreform sagte Ole von Beust vor einigen Wochen: «Aber mich hat überrascht, dass manche so unverhohlen sagen: Wir wollen nicht, dass unsere Kinder länger als notwendig mit Kindern mit Migrationshintergrund zur Schule gehen.»

Der elitäre Rassismus hat heute in Hamburg gesiegt.
Ein schwarzer Tag für unsere Stadt.

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23 Antworten zu “Schulreform in Hamburg gescheitert”

  1. phoibos sagt:

    stimme dir zu. jetzt droht uns auf jahre hinaus gesamtbundesdeutscher bildungsstillstand.

  2. wilko0070 sagt:

    Mich erinnert dies an die (offizielle) Geschichtslegende von der «Machtergreifung Adolf Hitlers» 1933 (= der Mann vom Mond, der 1933 auf die Erde kam und einfach so die Macht in Deutschland ergriffen hat).

    Ein aufgehetzter Mob ist in der Regel noch viel schlimmer als jegliche Diktatoren!

  3. Peter sagt:

    Halt, Stop, das ist zuviel!!!!

    Ich will mich nicht in ein Topf mit der FDP oder der N-Schei… reinstecken lassen, nur weil ich mich bei EINEM Thema gegen die Partei-Order aus dem Vorstand von SPD, CDU oder den Grünen stelle.

    Wo bleibt die freie Meinung in der Demokratie?

    Diese Reform wäre eine Totgeburt die NIEMANDEN wirklich geholfen hätte! Sie hätte zu einer weiteren und schnelleren Spaltung unserer Gesellschaft geführt(die bereits im gang ist). Sie ist weder die Reform die die Grünen eigentlich haben wollten (die sinn gemacht hätte!), noch ist es die Reform die die CDU wirklich haben wollte. Das wichtigste aber, Sie hätte nicht dazu geführt das unsere Kinder besser Lernen.

    Ich denke (bzw. ich hoffe) es ist allen klar, dass jetzt wirklich was passieren muß.

    Trotzdem egal was mir die FDP verspricht, ich wähl(hab Sie auch noch nie gewählt) die nicht! Nur um das mal hier klar zu stellen.

    Also auch wenn es einfacher ist in Schwarz/Weiß zu Denken/Schreiben, aber bei diesem Thema hat das Partei-Buch oder das bisherige Wahlverhalten, meiner Meinung nach, bei der überwiegenden Mehrheit, kein Einfluss auf das Wahlverhalten gehabt.

  4. Chris sagt:

    Einzelentscheidungen gibt es immer, unterm Strich standen sich aber die beiden Gruppen gegenüber…

  5. Raventhird sagt:

    Warum wirst Du gleich so polemisch und holst die Nazikeule raus? Natürlich ist das Mist und wir alle hätten uns was anderes gewünscht, aber das Argument von Dir wird wohl nur einen winzigen Bruchteil der Reformgegner dazu gebracht haben, so abzustimmen. Wenn ich so überlege, wie ich mich in der dritten Klasse zwischen Schnarchnasen (ohne Migrationshintergrund im tiefsten Bayern) gelangweilt habe, dann verstehe ich das Argument der Gegenseite durchaus auch, denn eine individuelle Förderung einzelner Kinder wird es in der Realität kaum geben, was wieder alle benachteiligt (die Guten und die Schlechten).

  6. Chris sagt:

    Erst einmal habe ich Ole von Beust zitiert. Und zweitens ist es genau das, was die gutbürgerliche Mitte denkt — und genau diese Gruppe konnte mobilisiert werden. Und drittens: das mit der NPD ist Fakt.

  7. Raventhird sagt:

    Dir ist aber schon klar, dass von Beust nicht unbedingt neutral zu der Frage ist und dass Du es genau so wenig bist, wenn Du ein Wochen altes Zitat rauskramst, um die (meiner Meinung nach) wenig haltbare These zu untermauern, dass das diese Entscheidung in erster Linie mit «Rassismus» zu tun hätte. Mehr als die Hälfte der abstimmenden Hamburger sind sicherlich nicht latent rassistisch, das ist bei allem Verständnis (nicht vergessen: ich habe auch dafür gestimmt) ziemlich absurd.

  8. Knorr sagt:

    Erste NPD-Stellungnahme zum Sieg im Volksbegehren.

    PI-News und sonstiger Rassistendreck frohlockt ebenfalls.

  9. Chris sagt:

    Sehe ich anders. Ich behaupte: es gibt in Deutschland, nicht nur in Hamburg, dieses latenten Rassismus, das hat auch nichts mit Nazi-Keule zu tun. Es wird immer nach Toleranz und Akzeptanz geschrien — sobald aber man selbst betroffen ist, das eigene Kind Abdul mit nach Hause bringt, ist es damit vorbei. Das ist Alltag in Deutschland — und der Volksentscheid in Hamburg hat es wieder einmal bewiesen.

    Lesetipps:

    Politblogger — Zementierte Diskriminierung
    NPD-BLOG.NFO — Schulreform gestoppt: Die NPD-Hamburg darf lernen

  10. Peter sagt:

    Sorry! Aber hier hast Du hier den falschen ausgesucht. Hab leider (bzw. eigentlich zum Glück) jede Menge Erfahrung diesbezgl.

    Ohne jetzt einer Diskussion aus dem Weg gehen zu wollen und jeden § aufzubröseln, dieses Reformpaket in seiner GESAMTHEIT hätte mehr geschadet als geholfen. Meine persönliche Überzeugung!

    Ich würde Dir aber zustimmen, dass Hamburg an VIELEN stellen erheblichen Reform bedarf hat, auch im Bezug auf Integration von Kinder und Jugendliche mit sonderpädagogischem Förderbedarf.

    Grüße

  11. phoibos sagt:

    ja ne, und knapp 20% für schill kamen auch zustande wie die jungfrau zum kinde? der rassismus ist in allen schichten fest verankert und mit dem extremismus der mitte gibt es bereits auch eine theorie dazu.

  12. hans sagt:

    wieder einmal bestaetigt hamburgs buergerliche mittelschicht seinen auslaenderfeindlichen ruf…

  13. Anonymous sagt:

    Ohne mich mit den Details der Reform beschäftigt zu haben, glaube ich nicht das die Mehrheit der Gegner ihre Entscheidung mit der Diskriminierung der Rasse begründen würden. Eine logischere Begründung erscheint mir die Sicherung der wahrgenommen Vorurteile (des bestehenden System) für das eigene soziale Milieu. Daher solltest du auch den Begriff Klassismus in der Diskussion benutzen, den eine Beschränkung auf den vorhandenen Rassismus wird der Art und Weise der Diskriminierung nicht gerecht.

    Die von der Politik kommunizierten systemischen Zwänge und TINA-Lösungen haben natürlich auch ihre Wirkung auf den Normalbürger. Der hat eben nicht die Zeit, sich eine objektive Meinung zu bilden und muss auf seinen Volksvertreter vertrauen. Sollte er doch mal selbst eine Entscheidung treffen, werden diese kommunizierten systemischen Zwänge und TINA-Lösungen auch un-/bewusst berücksichtigt. Wenn Steuersenkungen egal für wen immer gut für alle, Staatsschulden total bescheuert, Banken als einzigste systemwichtig und der flussnahe Vergnügungstempel der Oberschicht super toll ist, verwundert es mich nicht wenn Normalbürger dieser Oberschicht nacheifert und die Bildung seines Nachwuchses eigenverantwortlich selbst in die Hand nehmen will.

  14. TJ's Dad sagt:

    @chris @Phoibos: warum wird menschen mit natürlichen ängsten immer gleich rassismus unterstellt? interessanterweise hat niemand bedenken, wenn die halbe schulklasse aus engländern oder franzosen bestehen würde, ganz gleich welche hautfarbe sie haben.

    angst haben eltern, wenn sie ihre kinder benachteiligt sehen, weil in einer 30-kinder-klasse 3 adhs kids, 4 lernschwache und 6 migrantenkinder die volle aufmerksamkeit des überforderten lehrkörpers in anspruch nehmen.

    das ergebnis des volksentscheids spiegelt nicht rassismus wieder, sondern genau das engagement, welches eltern für ihre kinder an den tag legen: eigentlich hätten migranteneltern, sozialachwache und sonstige «benachteiligte minderheiten», die laut demographen doch die mehrheit bilden, ein «erdrutschsieg» davon tragen müssen. offensichtlich hat die mehrheit dieser wählerschaft das schöne wetter dem wohl des kindes vorgezogen, während die eltern, denen von euch latenter rassismus unterstellt wird, einfach von ihrem demokratischen recht gebrauch gemacht haben.

    That’s democracy 😉

    wenn ihr allerdings diese mehrheit mit einer mobilisierung von «u5%-fdp» und den debil-faschos der npd in verbindung bringt, disqualifiziert ihr euch von jeder weiteren politischen diskussion!

    was die 20% schill betrifft: nein ich hab sie nicht gewählt, weil ich von «protestwahlen» nichts halte. aber das diese wähler am liebsten im stillen «ausländer raus» skandieren, kann ich mir beim besten willen nicht vorstellen. das sie angst vor einem bestimmten typ ausländer (typ, nicht nationalität oder «rasse») haben, kann ich nachvollziehen, denn wenn ich in etwas «migriere», dann füge ich mich ein. und dann ist vor allem von mir als zugezogenem gefordert, mich anzupassen und tolerant zu sein. wenn ich als norddeutscher in ein bayrisches kaff ziehe, kann ich keinen matjes auf der speisekarte erwarten. solange migranten ihren kindern die unterstützung zum erlernen unserer sprache verwehren und z.t. sogar das wertesystem (bürgerliches recht steht über religiösen gesetzen, gleichberechtigung, etc) in frage stellen, kann ich sagen: ja, mein kind ist mir am nächsten! und wenn ich die chance habe, ihm bereits nach 4 jahren die voraussetzungen für ein besseres ( kein gutes! davon sind wir noch weit entfernt) lernumfeld zu ermöglichen, dann nutze ich die chance. weil ich weiss, das selbst mit der erhaltung des elternwahlrechts die wenigsten der von mir gefürchteten elterngruppe von diesem recht gebrauch machen wird! einzig die kinder tun mir leid…

  15. phoibos sagt:

    «sondern genau das engagement, welches eltern für ihre kinder an den tag legen: eigentlich hätten migranteneltern, sozialachwache und sonstige «benachteiligte minderheiten», die laut demographen doch die mehrheit bilden, ein «erdrutschsieg» davon tragen müssen. offensichtlich hat die mehrheit dieser wählerschaft das schöne wetter dem wohl des kindes vorgezogen, während die eltern, denen von euch latenter rassismus unterstellt wird, einfach von ihrem demokratischen recht gebrauch gemacht haben.»

    1. diejenigen, die am meisten profitiert hätten, durften gar nicht mitentscheiden.
    2. engagement? wo sind diese eltern, wenn es um hochgradig kontaminierte klassenräume geht? nein, da geht es um standessicherung, nicht um des kindes wohl.

    «wenn ihr allerdings diese mehrheit mit einer mobilisierung von «u5%-fdp» und den debil-faschos der npd in verbindung bringt, disqualifiziert ihr euch von jeder weiteren politischen diskussion!»

    ich sage nicht, dass jeder unterstützer der wir-wollen-lernen-fraktion ein rassist ist. ich sagte nur, dass der extremistische schoß der mitte, aus der schill kroch, noch sehr fruchtbar ist.

  16. Teo sagt:

    Eine «Gemeinschaftsschule» mit einem ausgeprägten Kurssystem wäre bezüglich des sozialen Kontakts in meinen Augen eine gute Möglichkeit das Empathie-Vermögen der Gesellschaft zu verbessern. Das dreigliedrige Schulsystem wird unserer Gesellschaft doch gar nicht mehr gerecht und widerspricht dem Recht auf individuelle Förderung.
    Fakt ist aber leider, dass Strukturreformen des Bildungssystems so gut wie keine Auswirkungen auf die Lernleistungen von Schülern haben. Diese kosten viel Geld, das anderswo wieder eingespart wird, nur damit Politiker berichten können, sie hätten etwas getan. Unterm Strich bleibt die Lern-Situation des einzelnen Schülers leider gleich.

    (Ich komme nicht aus Hamburg, durfte also meine Stimme nicht abgeben.)

  17. ben gunn sagt:

    Oh heilige Einfalt!
    «Ein Typ» Ausländer, was aber nichts mit der Nationaliät zu tun hat… schon klar. Was es euch möglich macht von «Ausländern» zu sprechen nennt man «ius sanguinis» und bezeichnet das Blutrecht, ihr sprecht von Kindern die in Deutschland geboren wurden, in diesem Land leben werden, aber ihr seht sie als «Ausländer».
    Was du mit «irgendwohin migrieren» bezeichnest nennt sich Assimilation und mit mitnichten Integration oder Inklusion. Jedes dieser Kinder, welches dank des Bürgerentscheides auf der Strecke bleibt wird euch jedes Jahr Geld kosten, was sich deutschlandweit auf 15,6 Milliarden pro Jahr beläuft.

    Und um deinen «interessanten» Matjes-Vergleich ins richtige Verhältnis zu setzen: ein Müncher zieht nach Hamburg und sieht Matjes auf der Speisekarte und die Hamburger sagen: «Für Münchner gibt es keinen Matjes!» Regt sich dann aber darüber auf, dass der Münchner Weißwurst frisst…

    Eigentlich unglaublich, wie wenig Wissen über ein Themengebiet es euch ermöglicht über die Köpfe der Betroffenen hinweg zu entscheiden und sich dabei noch im Recht und als Teil eines gebildeten, demokratischen Bürgertums fühlen zu können… aber ein gutes hat es ja, ihr habt euren Kindern die Möglichkeit genommen aus diesem maroden Schulsystem zu entkommen und sich in einer transnationalen Gesellschaft zurecht zu finden, sie werden euch sicherlich für euer Engagement danken…

  18. Anonymous sagt:

    Ich wäre dem Grundgedanken dieser Reform nicht fremd gewesen, kann aber die Ängste der Eltern, die hier dagegen gestimmt haben durchaus nachvollziehen, denn geändert hätte diese Reform in der alltäglichen Praxis an den Schulen überhaupt nichts. Es wäre wieder nur ein großes Herumgepfusche geworden und die Leidtragenden wären weiterhin die Lehrer und Schüler gewesen, die mit den gleichen Mittel, wie vor der Reform plötzlich eine Heile-Welt-Bildung fabrizieren sollten. Diese Reform hätte (leider) abermals nur einen Schein an Verbesserungen gebracht. Natürlich wäre sie ein Schritt in die richtige Richtung gewesen, daran besteht kein Zweifel, hier die Rassismuskeule herauszuholen halte ich aber ebenfalls für übertrieben. Es müssen doch richtige Lösungen her — Kindergarten und Kitaplätze für alle und verpflichtend — wesentlich mehr Betreuer in diese Einrichtungen und in die Schulen! Wir brauchen hier Sozialpädagogen und DAFler — extra Betreuer für die verhaltensauffälligen Kinder — Kleinere Klassen, ja unbedingt! Wir sollten die Kindergärtner/innen endlich mal vernünftig bezahlen, denn mit Kindern «spielen» kann eben nicht jeder! Was Erzieher/innen verdienen ist ein Witz! Jahrelange Ausbildung auf Fachakademien (zumindest hier in Bayern) und dann werden sie mit Gehältern knapp über 1000 Euro abgespeist! Wer ergreift dann noch diesen Beruf? Lasst uns schleunigst dieses Berufsfeld aufwerten und einen akademischen Beruf daraus machen der attraktiv erscheint! Die grundlegenden Probleme in unserer Gesellschaft lassen sich nicht mit bescheuerten Strukturreförmchen lösen, wir müssen hier richtig Geld in die Hand nehmen! Nichts ist so wichtig wie die Jugend — alle ob Paul aus der Vorstadt oder Tugrul aus dem Plattenbau — ich würde mir wünschen, dass endlich sachlich über diese Probleme diskutiert wird. Und zwar von allen, insbesondere von den Politikern. Aber auch in den Parteien (ja ich bin noch in der SPD und der GEW) findet man abseits der Basis nur noch wenig Gehör für sinnvolle Diskussionen um Inhalte. Ein Phrasengedresche beherrscht die politische Klasse — und wieder kann ich es verstehen, die mediale Hetze unserer Zeit, die sich bis in den Qualitätsjournalismus zieht, ist erschreckend! Wenn wir ganz einfach den Bundeswehretat um 30 Mrd Euro kürzen ;-), diese Summe in die bildung investieren, dann ist es egal ob wir die Kinder 4 oder 6 Jahre in eine Grund/Primarschule oder sonstwas schicken. Im alltäglichen Betrieb muss sich etwas ändern! Ich wurde während meines Studiums für das Lehramt Gy gerade einmal für 5–6 Unterrichtsstunden herangezogen. Das ist ein Witz! Hätte ich mich nicht selbst um diverse Tätigkeiten in Schulbetrieben bemüht — den Praxisschock mag ich mir gar nicht vorstellen. Ich habe mitbekommen wie es in einer 100.000 Einwohnerstadt im ach so tollen Bayern in den Hauptschulen/Berufsschulen zugeht, da möchte ich mir diverse Schulen in Hamburg nicht vorstellen. Das ist ein Höllenjob, das wünsche ich keinem. Hier muss man jeden Tag eine Kraft und einen Elan aufbringen, das ist bewundernswert! Wir brauchen in den Schulen und Kindergärten die besten Akademiker, die wir finden können, leider tummeln sich hier zumndest in den Lehramtsstudiengängen nur allzu viele, die ich nicht unbedingt als Pädagogen sehen möchte. Der Beruf des Pädagogen muss wieder attraktiv gemacht werden, als Fußabtreter der Nation habe ich immer weniger Lust auf diesen Beruf! Wenn wir Ergebnisse wie in Skandinavien haben wollen, dann müssen wir auch die Bedingungen herstellen, wie sie dort herrschen und das geht eben nicht (!) mit eine Kürzung der Gelder und gleichzeitiger Verbesserung der Arbeit ala Koch und Seehofer, oder mit kosmetischen Strukturreformen!

  19. wopot sagt:

    beide alternativen waren schelcht
    also beide reformen.
    und da hat das hamburger wahlvolk schon das richtig gemacht
    gesagt das es kein bock auf hin und her hat.
    Und das mal eine richtig Refrom kommen soll.

    SPD CDU die grünen haben sich auf einen so mischi waschi kompromiss geneigit das man nicht von einer refom sprechen kann.

    12jahre nur abi finde ich zu kurz
    6jahre gemeinsam zu Schule gehen (was ist mit der beobachtungs stufe?)
    wenn man eltern überzeugen will nimmt man ihn doch nicht das wahlrecht weg (das das nicht klapp war doch klar)

    ich bin für eine eingangskontrolle an den entsprechen schulen.
    wenn jemand für real emfohlen wird und seine eltern sagen
    er soll gym machen.
    eine Eingangs kontrolle um stress und frust von dem kind abzuwenden.

    ich freu mich auf die neuwahlen in Hamburg.
    cdu — keine kanitaren
    grüne — ihre seele verkauft für etwas macht
    fdp — über diesen verein will ich leiber nix sagen
    spd — gelähmt, druch was auch immer, zuminde komatöser zustand
    piraten — eine Lachnummer
    npd — den verfassungsschutz muss ich ja nicht wählen
    graue panter — ich glaub die werde ich wählen von denn hat man lange nix mehr gehört nach den motto: trolling is an art 😉

    ps:
    behinderten kindern, die mit dieser reform das recht gehabt hätten, allgemeine schulen besuchen zu dürfen.

    also den kind zu liebe würde ich davon abraten
    mobbing ist nicht das was das klind so schnell erfahren muss
    das kommt schon früh genug im beruf.

    verdammt ich wollte kein wall of text machen

  20. Oliver sagt:

    >That’s democracy

    Angst war immer der Startschuß für radikale Umtriebe in diesem Land. Manchmal ist es doch ganz gut nicht zuviel «direkte Demokratie» in diesem Land zu schauen, von dieser bliebe im Nachhinein nicht mehr allzuviel übrig.

    >das ergebnis des volksentscheids spiegelt nicht rassismus wieder, sondern genau das engagement, welches eltern für ihre kinder an den tag legen

    Oh rechte Gesinninung wieder einmal «geschickt» kaschiert? Nun wenn die Eltern engagierte Vertreter gegenüber ihren Sprößlingen wären, so hätten diese in den letzten Jahrzehnten ihren Hintern schon desöfteren auf die Straße bewegt, um per se gegen dieses durch und durch verfahrene Bildungssystem anzugehen. Stattdessen ist man nur an dem bisherigen Status Quo interessiert und schreit auf, wenn der erste richtige Schritt initiiert wird. Die Alles oder nichts–Denke war schon immer der Genickbruch einer jeden Demokratie und aus diesem Grund ist auch weniger direkte Demokratie durchaus ein Zustand, welchen man in diesem Land forcieren sollte!

  21. Chris sagt:

    Man kann ja über die Wahlbeteiligung diskutieren. Aber dumpfen Populismus à la Sarrazin braucht dann doch kein Mensch. Da gibt es selbst bei Springer gehaltvollere Analysen. Danke.

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