Schirrmacher schafft sich ab

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Foto: F!XMBR

Frank Schirrmacher hat sich wieder einmal in die Sarrazin-Debatte eingeschaltet – und wieder einmal kann man über seinen Einwand nur mit dem Kopf schütteln. Ich persönlich werde aus Frank Schirrmacher nicht schlau. Er gilt als intellektueller Meinungsmacher, was ich persönlich anzweifle. Er hat ein gutes Buch geschrieben – aber auch fragwürdige Thesen unter die Menschheit gebracht wie das Methusalem-Komplott. Aufhänger für Schirrmachers neuesten Sarrazin-Artikel ist das «Eingeständnis» der Bundeskanzlerin, sie habe Sarrazins Buch nicht gelesen, die öffentliche Debatte reiche ihr aus, um sich ein Bild zu machen und eine Meinung zu bilden. Schirrmacher nimmt dies zum Anlass zu einem Rundumschlag gegen die Politik, insbesondere Angela Merkel. Ich hätte mir nie träumen lassen, einmal die Bundeskanzlerin zu verteidigen – doch der neueste dreifache Rittberger des Frank Schirrmacher lässt einem keine andere Wahl.

Für Schirrmacher ist das «Eingeständnis» der Kanzlerin das Aufkündigen einer Debatte. Das ist natürlich blanker Unsinn. Seit Wochen wird über die Inhalte, den Rassismus, den Biologismus und andere fragwürdige Thesen des Thilo Sarrazin diskutiert. Sarrazin selbst war in unzähligen Talkshows eingeladen, fast in jeder Zeitung war ein Interview mit ihm zu lesen. Hier konnte er sein Buch bewerben, seine Thesen konkretisieren, auf Einwände antworten. Zum Buch selbst gehört mittlerweile nicht nur das ursprünglich geschriebene Wort, was im Übrigen ab Auflage 4 entschärft worden ist, sondern auch die öffentliche Debatte und die Äußerungen von Sarrazin selbst. Die letzten Wochen reichten wahrlich aus, um sich über das Buch und Sarrazin ein Bild zu machen. Wer das verneint, der lebt in einer Parallelgesellschaft, bei Schirrmacher kann man wohl vom so genannten Elfenbeinturm sprechen.

Schirrmacher spannt in der Folge den Bogen zur Meinungsfreiheit und begibt sich damit auf das Niveau der BILD, die tagelang mit der unsäglichen Kampagne Das wird man ja wohl noch mal sagen dürfen aufmachte. Den Einwand, Sarrazin habe mit seinem Buch, seinen Auftritten in den Talkshows, den Interviews und Vorabdrücken sein Recht auf Meinungsfreiheit wahrgenommen, lässt Schirrmacher nicht gelten – schließlich sei Sarrazin nun politisch geächtet und seinen Job los. Schirrmacher vergisst, dass Sarrazin mit goldenem Handschlag verabschiedet wurde und dass Artikel 5 des Grundgesetzes noch Satz 2 beinhaltet – von Artikel 1 des Grundgesetzes gar nicht erst angefangen.

Für Schirrmacher gilt die Meinungsfreiheit nur, wenn man keine Konsequenzen zu befürchten hat. Auch das ist natürlich blanker Unsinn. Selbstverständlich kann jeder Bürger zu jeder Zeit seine Meinung äußern – doch gehört zu dieser Meinungsfreiheit auch, dass man mit Kritik und Reaktionen leben muss. Das nennt man auch die Meinungsfreiheit des Gegenüber. Und es ist für jeden Arbeitnehmer selbstverständlich, dass man sich in der Öffentlichkeit mit Äußerungen zurückhält, wenn es dem eigenen Arbeitgeber schaden könnte. Geschieht dies nicht, sind Konsequenzen unausweichlich – auch ohne dass man in einer herausragenden Stelle wie dem Vorstand der Deutschen Bundesbank beschäftigt ist. Die Meinungsfreiheit hat im Fall Sarrazin funktioniert – ein Schaden ging eher von der BILD oder eben jetzt auch Frank Schirrmacher aus, die den Anschein erwecken, als wäre dies nicht der Fall.

Schirrmacher geht sogar soweit, dass er davon spricht, dass es «bei der Sarrazin-Debatte im Kern mittlerweile um nichts anderes als die Meinungsfreiheit» gehen würde. Es ist unverantwortlich, wie der Herausgeber der FAZ hier argumentiert. Er verbietet den Kritikern Sarrazins damit praktisch das Wort. Wer das Buch nicht komplett gelesen habe, hat den Mund zu halten – als könne man sich durch die gesamte Debatte, die Vorabdrücke, die Interviews Sarrazins, seine Auftritte in die Talkshows keine Meinung bilden. Schirrmacher schlägt hier einen gefährlichen Weg ein. Dürfen wir in Zukunft Parteien nur noch kritisieren, wenn wir das Partei– und Wahlprogramm gelesen haben? Dürfen sich in Zukunft nur noch Menschen an gesellschaftliche Diskussionen beteiligen, denen finanzielle Mittel zur Verfügung stehen, die FAZ, die SZ und andere Publikationen zu abonnieren? Das ist ein fataler Irrweg. Eine Meinung bildet sich hauptsächlich durch Diskussion, Reflektion – im Fall Sarrrazin wurde dies exzessiv «durchgespielt».

An der Debatte macht Frank Schirrmacher fest, dass sich die «politische Klasse ohne Zweifel in einer fundamentalen Krise» befindet. Die Schlussfolgerung ist sicherlich richtig – doch ist dies nicht am Beispiel Sarrazin festzumachen. Viel mehr noch als die Politik haben die Medien im Fall Sarrazin versagt. Das Kontrollorgan, die Vierte Gewalt unserer Demokratie hat bewiesen, dass es nur um Schlagzeilen geht, die Auflage, Kollateralschäden, wie einen Aufschwung der Rechten, wurden billigend in Kauf genommen. Erst hat Sarrazin «nur» Thesen verbreitet – zum Schluss waren es Wahrheiten. Nun könnte Schirrmacher vielleicht antworten, er habe sich distanziert mit Sarrazin auseinandergesetzt – doch dann sollte man ihm vielleicht mal die Rat geben, die weiteren Kommentare in der FAZ zu lesen. Die FAZ ist auf derselben Welle geritten, wie der SPIEGEL und die BILD.

Die BILD hat während er Debatte einen Bürgerkrieg herbeigeredet, der SPIEGEL hat durch die kommentarlose Veröffentlichung der Vorabdrucke gezeigt, welch Geistes Kind er ist. Nicht die Politik hat die Debatte Sarrazin geführt und gestartet, die Medien waren ist. Nicht die Politik hat die Diskussionen in bestimmte Richtungen gelenkt, die Medien waren es. Die Politik hat sich in der Causa Sarrazin eindeutig und über Parteigrenzen hinweg gegen Rassismus und Sozialdarwinismus gestellt – die Medien haben dieses Feuer über Wochen geschürt, auch die FAZ. Bevor sich also ein Frank Schirrmacher über die Bundeskanzlerin erhebt, sollte er einmal in den Spiegel schauen und durch seine reaktionäre Redaktion wandern. Er wird dann feststellen, dass nicht die Politik versagt hat, sondern die Medien. Die Medien haben Thilo Sarrazin zu dem gemacht, was er ist, ein Märtyrer, der Held der Rechten. Die Medien haben die Diskussion rund um die rassistischen und sozialdarwinistischen Äußerungen Sarrazins dahin gebracht, wo sie heute sind: sie gelten heute vielerorts als Wahrheiten. Die Medien, auch die FAZ, haben dafür gesorgt, dass Teile der NPD wieder salonfähig sind.

Nein, Herr Schirrmacher, nicht die Politik hat versagt.
Sie haben versagt!

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15 Antworten zu “Schirrmacher schafft sich ab”

  1. Ins gleiche Horn stößt Sigmar Gabriel: «Wer auf Dauer alle Integrationsangebote ablehnt, der kann ebenso wenig in Deutschland bleiben wie vom Ausland bezahlte Hassprediger in Moscheen.» Wir kennen die Angebote und Forderungen der Genossen, Millionen von Erwerbslosen wird damit Tag für Tag das Rückgrat gebrochen. Resistance is futile, wer sich nicht unterwirft, der hat zu gehen.

    Wir erinnern uns noch an Franz «Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen.» Müntefering, der nicht einmal in der Lage war ein biblisches Zitat korrekt wiederzugeben, sondern wie auch schon «Urvater» August Bebel dieses einzig verzerrt zur Diffamierung Erwerbsloser nutzte: «Der Sozialismus stimmt mit der Bibel darin überein, wenn diese sagt: Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen.»

    Man darf sich also fragen, muß Sarrazin denn überhaupt ausgeschlossen werden? Der asoziale Habitus ist Programm bei den Genossen. Diese Partei ist ein Schandfleck für dieses Land. Und den alten Medien, insbesondere der FAZ, könnte einzig ein Neuanfang helfen, sprich eine Pleite und die darauf folgende Neuordnung, bei der das Spreu vom Weizen getrennt wird.

    Hier wittern einige Morgenluft und zeigen ihr wahres Antlitz. Es ist eine Schande, daß Deutschland wiederholt mitzumischen versucht bei unmenschlichen Umtrieben.

  2. Anonymous sagt:

    Absolut zutreffender Kommentar. Gehört zu dem Besten, was ich hier schon lesen durfte.

    Sehr spannend finde ich auch einen ganz anderen Aspekt.
    Ich bin sehr erstaunt darüber, dass der Lesefreund und Vertreter einer Bildung im Sinne Wilhelm von Humboldts, einem Mann das Wort redet, und dabei «Meinungsfreiheit» ruft, der die Menschen nur unter ökonomischen Verwertungsgesichtspunkten betrachtet.
    Etwas, Oliver Herold sagte es bereits, was die SPD seit Jahren fördert. Schneller, schmalspuriger, effizienter (im Sinne von Ausbeutung)die Ausbildung. Für Freiheit der Wissenschaft und Allgemeinbildung im Sinne Humboldts ist da kein Platz. Da wird knallhart verwertet, und wer nicht mehr funktioniert, dem wird vorgerechnet, dass man mit Hartz IV sehr gut leben und sich davon gesund ernähren kann.

    Tja, und dann sitzt ein Herr Schirrmacher da, schaut hadernd in das weite Rund, und fragt sich, warum keiner mehr liest und niemand mit ihm intellektuell über Demographie diskutieren mag. Auf die Idee, dass nicht jede/jeder das Privileg und die Zeit dazu haben könnte (und das Pamphlet des Herrn Sarrazin dank seiner Zeitung noch eine Riesenauflage bekommt), kommt er nicht.

    Ich finde übrigens, dass die Herren Herausgeber Kohler und Nonnenmacher Frau Merkel das nächste mal fragen sollten, ob sie «Feuchtgebiete» gelesen hat. Da geht es um das gesellschaftlich relevante Thema der «Versexung» der Gesellschaft. Wenn man der SZ glauben darf, dann hatte das Buch 700.000er Auflage.
    Gelesen wurde es hauptsächlich von 12-15jährigen. ich finde das ein gesellschaftlich äußerst relevantes Thema :-)

  3. Gambrosch sagt:

    Meinungsfreiheit bedeutet eben auch das Recht Blödsinn zu sagen. Das gilt für Herrn Sarrazin genauso wie für Herrn Schirrmacher. Aus einem Elite-Dünkel heraus sprechen beide aber bestimmten gesellschaftlichen Gruppen (denen Sie Ungebildetheit unterstellen) aber eben genau dieses Recht ab. Der, der aus welchen Gründen auch immer (weil er etwa nicht genug gelesen hat oder die falschen Gene besitzt) nicht das eigene (eingebildete) Niveau erreicht, darf dann halt nicht mehr mitdiskutieren. Wer so argumentiert zeigt, wes Geistes Kind er ist und dass er in Wirklichkeit keine Diskussion sondern nur die eigene Meinung zulassen will.

    Von daher ++ für Herrn Sickendieck und — für die Herren Sarrazin und Schirrmacher.

  4. Franz Heinzmann sagt:

    Ja, die Meinungsfreiheit. Ernsthaft bedroht, von einem Buch, das der größte Verkaufserfolg des neuen Jahrtausends sein dürfte. Ich muss ganz ehrlich sagen, bei der gesamten elendigen Debatte ist es dieser Punkt, den ich am wenigsten verstehe. Gut, dass die Bild mit «Man wird es doch noch sagen dürfen» mobil macht ist nicht weiter verwunderlich. Das Argument ist dermaßen absurd, dass ich allen ernstes verwundert bin. Das mag noch etwas heißen, viel verwundert ja nicht mehr in dieser Debatte.

    Meinungsfreiheit ist bedroht, wenn einer nicht die Freiheit hat, seine Meinung öffentlich zu machen. Punkt. Sarrazin hat genau diese Freiheit in vollen Zügen ausgekostet, wurde dabei so tatkräftig von unseren schönen Leitmedien unterstützt wie seit langem niemand mehr. Um seine Meinung äußern zu können, braucht es Öffentlichkeit. Dass nun die, die Thilos Thesen genau diese Öffentlichkeit in ach so unschuldiger Weise und riesigem Ausmaß verschafft haben über nicht vorhandene Meinungsfreiheit schwadronieren ist absurd und besorgniserregend. Und zynisch. Wann hatte die Faz denn je ein so holdes Interesse an einer Meinung, die sie, wie Schirrmacher ja stets betont, gar nicht vertritt? Es geht nicht um Meinungsfreiheit. Es geht darum, eine Öffentlichkeit zu schaffen, und da ist immer auch ein Interesse da, eine Meinung in die Öffentlichkeit zu bringen. Da kann Schirrmacher noch so oft abstreiten, Sarrazins Thesen zu unterstützen. Er sagt damit dennoch, dass wir eine Debatte über Biorassismus führen müssen. Genau das müssen wir aber nicht, verdammt.

  5. Franz sagt:

    Um es auf den Punkt zu bringen: Wer die Meinungsfreiheit eines Autors, der gerade im strahlenden Lichte der Leitmedien-Öffentlichkeit eine Million Exemplare seiner Meinung verkauft, bedroht sieht, ist nichts als zynisch gegenüber jeder wirklichen Bedrohung der Meinungsfreiheit. Umso zynischer aus dem Munde derer, die die Öffentlichkeit für die Millionenverkäufe geschaffen haben.

  6. adrian oesch sagt:

    zum stichwort parallelgesellschaften:

    x3 ab min 5.30 — extra3 — 18.09.2010

  7. Alex sagt:

    Also mir macht eine ganz andere Parallelgesellschaft so nangsam zu schaffen — die, in der unsere selbsternannten Eliten leben.

  8. Sehr schöner Kommentar. Den Vogel hat Schirrmacher m.E. abgeschossen, als er von «sozialer Stigmatisierung» Sarrazins sprach. Wer stigmatisiert denn seit Jahren Migranten, Arbeitslose und andere Benachteiligte? Eben.

  9. Es soll ja Deppen geben, die Zensur schreien, weil ihr Kommentar nicht veröffentlicht wurde. Dann schreiben sie auf ihrem Blog ein ellenlanges Elaborat über den Zensor auf F!XMBR. Damit nehmen sie ihr Recht auf Meinungsfreiheit wahr und führen sich selbst und ihr Geschrei «Zensur» ad absurdum. Realsatire pur.

    Wie in unzähligen Artikeln zu lesen ist, bietet F!XMBR durchaus die Möglichkeit, zu diskutieren. Doch wir haben und werden immer darauf achten, dass in den Kommentaren eine gewisse Tiefe zu erkennen ist, erst Recht wenn sie den Autor angreifen.

    Ist dies nicht der Fall, werden die Kommentare unter «Deppenkommentar» abgelegt und gelöscht. Ganz einfach.

    Unser Blog, unsere Regeln, seit 4 Jahren, für ein kleines Privatblog durchaus erfolgreich — wem das nicht gefällt, möge bitte gehen. Und wenn alles nichts hilft, helfen wir gerne mit einem kleinen Schups.… :)

  10. Lieber Chris Sickendieck, ich gebe Dir da teilweise gerne recht (zumal es sich imo um ein wichtiges Thema handelt), aber ich finde, daß wir mit den Kommentaren sensibel umgehen müssen: Als «Alphablogger» erhältst Du deutlich mehr davon als bspw. ich, aber ich halte eine entsprechende Ernsthaftigkeit gegenüber den LeserInnen für angebracht. So halte ich es nicht für «zielführend», wenn Du von «Deppen» sprichst, denn dies erledigt schon ein «Kollege», der das (die Bloggerei) etwa ähnlich lang und aggressiv betreibt, aber einen Beitrag wie Deinen hiesigen nie schreiben könnte.

    Guter Gedanke, gute Formulierung — mehr braucht es nicht.

    Freundlichen Gruß vom Nachbarn

  11. Als eines sind wir ganz bestimmt nicht: «Alphablogger». Wir treten medial nicht in Erscheinung, zwei kleine Interviews in knapp 5 Jahren, keinerlei Auftreten auf diversen Veranstaltungen sprechen eine deutliche Sprache, wir vermarkten uns und unser Blog nicht, uswusf. Wir führen hier ein kleines Privatblog, nicht mehr und nicht weniger. Dass sich bei uns ein paar Leser einfinden, macht uns nicht automatisch zu «Alphabloggern».

    Und ich verwahre mich auch den Begriff «Depp» jetzt schlimmer dazustellen, als er ist. Ich bezeichne mich selbst oft genug als Depp, wenn ich Mist gebaut habe. Eher ist es eine Form von sympathischen Missfallen.

    Grüße vom Nachbarn zurück. 😉

  12. Chris — ich bin doch auch nur ein Depp! Wir müssen aber m.E. die Diskussion aufgreifen, wenn sie uns auch noch so unwillkommen/dämlich erscheint.

    Freundliche Grüße vom Nachbarn zurück :)

  13. Da ich gerade wieder einen Kommentar gelöscht habe. Nein, unser Blog, unsere Regeln. Ich nenne das gute Stück auch immer «unser Wohnzimmer». Da lasse ich auch nicht jeden rein.

    Es gibt Leute, die hatten ihre Chance. Manchmal hängt das natürlich auch von unserer Tagesform ab, manchmal haben wir schlicht und ergreifend keine Zeit und Lust, uns mit Kinderkram zu beschäftigen.

    Es gab auch schon den Fall, dass sich jemand unberechtigt gelöscht fühlte, dennoch noch einmal kommentiert hat, andere Wortwahl, besserer Kommentar, es entstand eine Diskussion, alles war wunderbar.

    Wer aber ein seitenlanges Elaboret über mich verfasst, muss hier nicht wieder auftauchen, den würde ich zuhause nicht einmal über die Türschwelle lassen.

  14. Ormus sagt:

    Hmm, ohne jetzt den fraglichen Kommentar zu kennen, ist es nicht weitaus besser, einen solchen «Deppenkommentar» zu veröffentlichen, da dieser sich ja demnach selbst unglaubwürdig macht? Auch ich finde die Benennung Depp übrigens alleinstehend zu hart, die berühmten Gänsefüsschen wirken da Wunder…

    Euer Blog, eure Regeln. Ok. Aber wenn man sich mit politischem Zeitgeschehen beschäftigt, sollte man dann nicht automatisch zur Diskussion und Auseinandersetzung bereit sein? Es können ja auch durchaus zwei gegenteilige Meinungen und Behauptungen nebeneinander stehen, ohne einen gemeinsamen Nenner zu suchen/finden.

    All das gesagt, ohne den Ausgangskommentar zu kennen, es gibt sicher Grenzen. Aber immerhin, wenn er ein «ellenlanges Elaborat» zum Thema verfasst hat (plus mindestens zwei Kommentare), dann scheint sich der Kommentierende (den ich zugegebenerweise kenne) ja mit der Thematik ausführlicher beschäftigt zu haben, oder?

  15. Es gibt Dinge und Herrschaften, mit denen beschäftige ich mich nicht mehr. Ich glaube, das habe ich deutlich gemacht. Da mag jetzt in Zukunft ein harmloser Kommentar kommen, für mich ist das Thema durch. Zur Not kommt dann die Blacklist vom Spamfilter zum Einsatz. Das ist hier kein Geschäft, sondern unsere Privatveranstaltung.

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