rtorrent — ein Klient sie zu knechten

… sie alle zu finden. Ins Dunkle zu treiben, und ewig zu binden. Ja so mag es wohl manchem Millionär unter den Industriebossen vorkommen und auch wenn ein Unverhältnis existiert und deren Probleme dennoch anderswo herstammen, so eröffnen sich mit einem derartigen Klienten auch viele, viele legale Bereiche. Da wäre z.B. Jamendo, einige Spielefirmen wie Blizzard, die da auch mal Demos oder die Beta von WoW unters Volk brachten bzw. die Legion von Linux-Distros/ und last not least ein paar BSD-Systeme. Und jeder der daheim rumnölt möh, hab kein Traffic, würde aber auch gerne meine Katzencontent Distro vertreiben, der kann das auch via Bittorrent.

Lange Rede, kurzer Sinn — das war nur die Einführung bzw. ein wenig Werbung. Initialer Anlaß ist die Vorstellung eines hübschen Clienten für die Shell, der nicht minder leistungsfähig daherkommt z.B. als Ressourcenmonster wie Azureus oder geschlossene Klienten wie utorrent. Eines vorweg, eventuelles weiterverbreiten, runterzerren und ein wenig Überblick über die Verbindungen, das ist mein Interesse. Weder Filesharingorgien, noch sonst irgendein nonsense tangiert mich hier, wer das braucht nimmt z.B. das Java-Monster :)
Als Beispiel nehme ich hier Knoppix 5.01 CD via dem UNIX AG (Kaiserslautern) Tracker. Unter FreeBSD langt wie immer ein portinstall rtorrent, um den Klienten auf die heimische Platte zu bannen, alle anderen bedienen sich hier.
Nach der Installation und dem Download der torrent-Datei, startet man rtorrent und haut kurz auf Return. In der folgenden Eingabezeile gibt man den Namen der torrent-Datei ein, Asterix funktioniert auch. Danach wird auch schon Kontakt aufgenommen.
Für die Konfiguration legt man unter ~/ eine Datei Namens .rtorrent.rc an,

# This is an example resource file for rTorrent. Copy to
# ~/.rtorrent.rc and enable/modify the options as needed. Remember to
# uncomment the options you wish to enable.

# Maximum and minimum number of peers to connect to per torrent.
min_peers = 40
max_peers = 100

# Same as above but for seeding completed torrents (-1 = same as downloading)
min_peers_seed = 10
max_peers_seed = 50

# Maximum number of simultanious uploads per torrent.
max_uploads = 6

# Global upload and download rate in KiB. «0» for unlimited.
#download_rate = 0
upload_rate = 48

# Default directory to save the downloaded torrents.
directory = ~/torrent/

# Default session directory. Make sure you don’t run multiple instance
# of rtorrent using the same session directory. Perhaps using a
# relative path?
#session = ./session

# Watch a directory for new torrents, and stop those that have been
# deleted.
#schedule = watch_directory,5,5,load_start=./watch/*.torrent
#schedule = untied_directory,5,5,stop_untied=

# Close torrents when diskspace is low.
#schedule = low_diskspace,5,60,close_low_diskspace=100M

# Stop torrents when reaching upload ratio in percent,
# when also reaching total upload in bytes, or when
# reaching final upload ratio in percent.
# example: stop at ratio 2.0 with at least 200 MB uploaded, or else ratio 20.0
#schedule = ratio,60,60,stop_on_ratio=200,200M,2000

# The ip address reported to the tracker.
#ip = 127.0.0.1
#ip = rakshasa.no

Dort kann man nach belieben Upload/Downloadrate bestimmen, wieviele Verbindungen man von außerhalb annimmt, wo gespeichert wird etc.

Darüber hinaus ist der Klient natürlich auch in der Shell zu bedienen, schneller als jeder Klick mit der Maus langt schon ein Tastendruck — hier hübsch aufgelistet in einem Wiki.

Klick and go funktioniert ergo ebenso in der Konsole, manchmal sogar weitaus flinker und schonender 😀

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4 Antworten zu “rtorrent — ein Klient sie zu knechten”

  1. Chris sagt:

    Irgendwie nørdig aber cool — denn ein Problem haben sie alle, die Ressourcen…

  2. pfleidi sagt:

    Also ich benutz das Teil seit Monaten. Laeuft prima. Zur Not auch im Screen.

  3. […] I’m using rtorrent, nice, small memory foot-print and so on. But today, after updating the portstree, Bitflu triggered […]

  4. Tauradan sagt:

    Tach…

    Schlage mich seit zwei tagen mit den unzulänglichkeiten von ktorrent und mit all den verschiedenen Arten von abstürzen, die mir das JavaMonster bieten konnte.

    Bin heute morgen endgültig auf der Konsole angekommen. rtorrent ist geil! Wenn das mit meinen kde-problemen so weitergeht bin ich bald mit lynx im internet unterwegs 😉

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