Review: Das Relikt

Das Relikt war der erste Roman des Autorenduos Douglas Preston und Lincoln Child. Es besticht durch fundierte Recherchen, wobei Prestons Anthropologie- ‚Chemie– und Physikstudium und seine anschließende Arbeit im American Museum of National History in New York von Nutzen waren.

Just in den Tagen vor der Eröffnung einer Ausstellung über Aberglaube, wird oben genanntes Museum von einer Serie brutaler Morde heimgesucht. Die Obduktion der Leichen macht deutlich, daß den Ofpern jeweils ein Teil des Gehirns fehlt.
Trotz aller Warnungen soll die Eröffnung der Ausstellung stattfinden, da sich die Museumsleitung einen großen finanziellen Gewinn verspricht. Kann man den Täter faßen oder endet die Eröffnungsgala in einer blutigen Tragödie?

Das Buch fesselte mich von Anfang an, es ist spannend geschrieben und wartet mit ein paar guten Ideen auf. Leider machte ich den Fehler das Buch zu lesen, kurz bevor der gleichnamige Film erschien. Dieser hat mir aufgrund der Änderungen und Verkürzung der Story zunächst nicht gänzlich mißfallen. Aber mit etwas Abstand finde ich, das ein ganz passabler Horrorthriller daraus geworden ist.
Übrigens ist der Nachfolger Reliquary, zu Deutsch Attic, ebenfalls empfehlenswert.

Homepage der Autoren

Filminfo — das Relikt

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2 Antworten zu “Review: Das Relikt”

  1. Chris sagt:

    Das Relikt hatte ich gar nicht gelesen. Ich hatte mir irgendwann mal Attic auf dem «Grabbeltisch» geholt, ohne dass ich halt wusste, dass es der Nachfolger vom Relikt ist.

    Es hat mir sehr gut gefallen, gut geschrieben, auch wenn die Thematik letztenendes nicht so mein Fall ist, habe ich es auch ein zweites Mal gelesen.

  2. Oli sagt:

    Dann der Lesetipp Mount Dragon 😀 auch von den beiden aber völlig anderer Kontext.

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