Resonanzphänomen

Auch die US-Politik hat die Social-Networking-Anwendung bereits für sich entdeckt. So kommuniziert etwa der demokratische Präsidentschaftsanwärter John Edwards über Twitter mit seinen Anhängern und verkündet stolz: «Ich bin heute in San Francisco.»

futurzone.orf

Bin ich einfach nur zu alt für diesen shayze? Anscheinend erachtet man es ja als derart wichtig, das sich selbst Politiker wahlkampftechnisch auf diesen Unsinn einlassen. Wertfrei ausgedrückt, es trifft den Nerv des Zeitgeists … na dann. Und schließlich weiß man ja auch gar nicht was dabei heraus kommt, vielleicht die neue Wundertechnik, wie Tim O’Reilly vermeint1, auf jeden Fall wirds massig Kohle machen 😀

  1. pay attention to the idea of apps like twitter that are really communications multiplexers. []

7 Antworten zu “Resonanzphänomen”

  1. Marnem sagt:

    Früher, in der analogen Welt, schrieb man «Marnem was here», bevorzugt auf Klowände oder Klotüren.
    Heute ist alles Mobil und in Echtzeit, dafür identifiziert man sich per Username und Passwort. Das Ergebnis: «I’m in San Francisco»

    Im Endeffekt immer noch Klotürsprüche. Ich denke nicht, dass Twitter mehr als das ist.

  2. Oliver sagt:

    Zeig mir die Klowände die für Millionen verscherbelt wurden 😀

  3. Marnem sagt:

    Ich denke, das Thema Twitter hat sich bald gelegt. Sobald Robert Basic sich an sein Spielzeug so gewöhnt hat, so dass er sein Blog nimmer damit zuballert, wird das Thema in der Blogosphäre Deutschlands drastisch an Wert verlieren. Ich sehe keinen Vorteil von Twitter gegenüber IM, keine Möglichkeit von Twitter Geld zu verdienen, darum denke ich das Twitter spätestens zur Freibadsaison in Europa kein Thema mehr ist…

  4. Oliver sagt:

    Das würd ich ja gerne glauben, jedoch macht gerade der größte Unsinn im Moment das meiste Geld.

  5. Chris sagt:

    Jetzt weiß ich auch, warum ich chronisch pleite bin… 😀

  6. […] ist das größte Klo der Welt.[1] Nein wie geil… Nun weiss ich wenigstens, warum ich solchen Kram Scheisse finde. […]

  7. […] Der Schnarchdienst Twitter aus den USA, der dort schon alle in Verzückung versetzt, kommt nun auch in Gestalt diverser Clone hier in die deutschen Lande. Man fabuliert dabei vom Partizipieren der Bürger, bis hin zu einer neuen Art von Communitywelle — Hype siegt wie immer. Muß man bald auch hurra schreien ob der erdrückenden Dummheit, schließlich will man ja nicht irgendwann überrand werden […]

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