Realitätsverzerrung, die Xte

Rasch erachtet diese Zeitspanne jedenfalls als «ziemliche Zumutung» für die Behörden.

heise

Worum gehts? Nun um die 7 Tage Vorratsdatenspeicherung der Telekom, die einen Empfinden es überhaupt als Zumutung das diese überhaupt noch existiert, die anderen (Musikindustrie) empfinden es als Zumutung … Achtung … nicht für sich1 , sondern für die Behörden. Man könnte es auch realistischer formulieren, es ist eine Zumutung das die Musikindustrie damit die Behörden belastet und somit eventuell wichtigere Dinge in ihrer Ausführung stört!

Da man natürlich weiß, das Musik nicht unbedingt zieht bei der totalen Überwachung erwähnt man noch nebenbei dieses hier,

Behindert sieht der ehemalige Jusitziar der deutschen Phonoverbände zudem die Strafverfolgung von Fällen mit kinderpornographischem Charakter oder Betrug.

Hey und seien wir mal ehrlich da wird doch jeder gerne ein Jahr speichern, oder? Auch hier die einzige Lösung, die großen der Musik/Videoindustrie müssen endlich pleite gehen. Nur dann kommt noch einmal Bewegung in den Markt, ansonsten wird Kultur zerstört, ebenso wie das Gros der echten Künstler.

  1. man behauptet sogar gut damit klar zu kommen; ein wenig FUD verbreiten, um die Leute einzuschüchtern — omg []

5 Antworten zu “Realitätsverzerrung, die Xte”

  1. Stephan sagt:

    Die Politik hast das Buzzword Terror mit dem sich so gut wie jede Einschränkung der Privatsphäre durchboxen läßt. Da muss die MI doch irgendwie mitziehen.
    Ist nur die Frage, ob auf Kinderpornobilder nicht bald auch Abgaben gezahlt werden müssen… das wäre es doch. Wäre das Thema Kinderporno nicht so ernst, könnte man fast drüber lachen.

  2. kobalt sagt:

    DIe Speicherung der Verbindungsdaten würde nur dann einen SInn ergeben, wenn die Musikindustrie das I-net permanent auf raubkopierte Inhalte untersuchte. Macht die das denn? Haben die Online-Fahnder für solche Zwecke?

  3. Stephan sagt:

    @kobalt Schau Dir nur die Website von proMedia an: http://www.antipiracy.de/

    Technisch möglich ist es jedenfalls, wie der rechtliche Rahmen und die Verwertbarkeit der gewonnenen Daten vor Gericht aussieht, entzieht sich aber meiner Kentniss.

  4. Marnem sagt:

    Ich finde, die Musikindustrie sollte mit gutem Beispiel voran gehen und ihre Verbindungsdaten für 1 Jahr speichern. Und zwar für die Öffentlichkeit einsehbar. Nur, damit sie sieht wie problematisch das ist. Und zu den Verbindungsdaten gehören natürlich nicht nur die IP-Adressen der Webserver, sondern je IP jeder Niederlassung und jeder im Auftrag der Musikindustrie arbeitenden Person und Firma. Denn die Musikindustrie hat doch sicher nichts zu verstecken. Raubkopien von Software etwa. Oder ein Angebot Illegaler Files als Honeypot in Tauschbörsen…

  5. ph sagt:

    Das ist auf jeden Fall mal ne gute Idee — die ganzen gesammelten Daten dann mit ner schönen Oberfläche präsentiert — !vote für einen Internetpranger für die Musikindustrie. Und dann schließt sich der Kreis auch schon wieder… 😉

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