Quo vadis WordPress?

WP-LogoWer heute auf seinem Weblog WordPress einsetzt, sollte darüber nachdenken, ob das es nicht eine bessere Alternative gibt. WordPress tanzt zur Zeit nahe am Abgrund, ein Absturz ist nicht wirklich unwahrscheinlich. Movable Type goes Opensource und wird so zur ernsthaften Konkurenz, von Serendipity hört man auch nur Gutes, genügend andere Alternativen wie Textpattern nicht zu vergessen. Oliver sagte gestern scherzhaft, dass WordPress den Weg des Firefox geht — und das war kein Kompliment. Die aktuellen Probleme, die nicht nur wir im Moment, mit WordPress haben, lassen sich ganz einfach an zwei akuten Beispielen festmachen.

In WordPress 2.3 wurde eine neue Update-Funktion implementiert — was auf den ersten Blick für Leute, die gerne mal etwas vergessen, gut ausschaut, wird zur datenschutzrechtlichen Farce sondergleichen. Es werden folgende Daten an wordpress.org übermittelt — es gibt keine Auskunft darüber, was mit diesen Daten geschieht.

  • Die WordPress Versionsnummer
  • Alle installierten Plugins
  • Welche Plugins aktiviert sind
  • Die Versionsnummern der Plugins
  • Die URL des Blogs

Diese Daten werden, ohne dass die meisten überhaupt jemals etwas davon mitbekommen werden, an WordPress.org übertragen. Die Blogger, die WordPress einsetzen, werden weder beim Aufruf des Backends noch bei der Installation darauf hingewiesen. Es besteht ohne weiteres keine Möglichkeit, diese Update-Funktion abzuschalten. Während man vielleicht argumentieren könnte, dass die Daten der ersten 4 Punkte harmlos sind — aber was ist schon harmlos, es werden mit Sicherheit auch IP’s übertragen — ist die URL des Blogs nicht nur völlig unnötig, sondern hochgradig gefährlich. Bei Sicherheitslöchern können gezielt Angriffe gestartet werden. Jeder, der Zugriff auf diese Daten hat (und wer weiß schon, wer da alles Zugriff hat, Entwickler, Administratoren, usw.), kann so gezielt die Blogs angreifen, die gerade die Daten übermittelt haben. Das ist ungefähr das gleiche, als würde ich den stattbekannten Dieb anrufen und ihn davon in Kenntnis setzen, dass ich gerade mal zum Pizzamann fahre und meine Haustür nicht abgeschlossen habe. Ich empfehle jedem Blogger da draußen, eine schnelle Quick & Dirty-Lösung:

Such in der Datei root/wp-admin/includes/update.php nach:

$http_request .= ‘User-Agent: WordPress/’ . $wp_version . ‘; ’ . get_bloginfo(‘url’) . «\r\n»;

Und ersetze es mit:

$http_request .= ‘User-Agent: WordPress/’ . $wp_version . ‘; ‘ . ‘http://www.respect-our-privacy.org’ . “\r\n”;

Andere Quellen, ich habe jetzt nicht die Möglichkeit, das zu überprüfen, weisen auf eine andere Datei hin: In der root/includes/update.php ist die o. g. Zeile ebenso zu finden. Wer also Hand anlegen möchte, sollte beide Dateien bearbeiten. Und bitte die betreffende Codezeile abtippen, kein Copy & Paste, dann werden von WordPress die Anführungszeichen umgewandelt (THX Gabi).

Es gibt aber auch 2 Plugins mittlerweile:

Filosofo’s Tinfoil-Hat Plugin

WP 2.3 — Anonym up-to-date bleiben — Plugin

Es ist schon traurig, dass man in den Code steigen muss, oder Plugins installieren muss, um seine Privatsphäre zu schützen — oder gar per Plugin das kpl. Update deaktiviert, nur damit man ganz sicher ist — zumindest in diesem einen Punkt. Ich entscheide, wohin ich wann welche Daten übertrage — diese Entscheidung hat mir nicht WordPress abzunehmen . Ein weiterer Punkt, der mir ganz sauer aufgestoßen ist: Als ich mir die neue WordPress-Version von WordPress Deutschland runtergeladen habe, sie entpackt habe und mir die Dateien angeschaut habe, fiel mir ein neues Plugin auf — auch das wird mal eben nebenbei mitgeliefert, ohne dass die Leute explizit darüber informiert werden, ohne darauf hinzuweisen, was dieses Plugin bedeutet. Es handelt sich um ein Linklift-Plugin. Linklift, da war doch gerade erst was — genau im Upload-Magazin. Schön fein, mit Ref-Id wird den Leuten Werbung gleich mitgeliefert, und wenn es nur für Linklift selbst Werbung ist — wenn das mal nicht eine grandiose Sache ist. Hatte ich schon erwähnt, dass so ein Link mit Ref-Id ohne Kennzeichnung, als das, was es ist: Werbung — rechtlich problematisch werden kann? Nicht nur, dass WordPress und der neue Partner Linklift hier ohne die Leute zu informieren, Werbedreck mitliefern, auch ein rechtlicher Stolperstein wurde mal eben frei Haus geliefert. Wenn das mal nicht ganz grandioses Kino ist.

Quo vadis WordPress? Der Weg, der in den letzten Monaten eingeschlagen wurde, ist definitiv der falsche. Es gab viel zu viele Sicherheitslücken, so dass man schon fast lachen musste, wurden mal wieder ein paar Lücken gefixt, WordPress selbst bläht sich durch neue Funktionen immer mehr auf, anstelle mal vorhandenen Code zu optimieren. Mit Opera sollte man nicht wirklich im Backend mit dem WYSIWYG-Editor einen Artikel schreiben, man sollte mit Opera noch nichtmal einen Text im selbigen editieren. Es gibt viel zu tun, und doch kommen die Programmierer immer wieder auf neue, teils unsägliche, Ideen. Das geht nicht mehr lange gut. ich jedenfalls höre ein lautes Grummeln da draußen, nicht nur bei uns. Die neue WordPress-Version ist Schritt in die falsche Richtung. Sollte sich die Befürchtung bewahrheiten, dass WordPress dem Feuerfuchs, was Bloatware und anderen Blödsinn angeht, folgt, werde ich mich wohl — wie es andere schon getan haben — nach einer Alternative umsehen. Und ehrlich gesagt, dazu habe ich keine Lust — also macht mal wieder was vernünftiges, liebe WordPress-Programmierer und nicht so einen Crap. Das wäre wirklich fein.

Nachtrag: Ich hole das Thema nochmal nach oben, es scheint vielen am Herzen zu liegen, wie im Übrigen auch mir. Wäre mir WordPress egal, hätte ich schon vor langer Zeit gewechselt. Zwei Diskussionen gibt es zu der Thematik im deutschen WordPress-Forum, auch wenn oben ein Thread schon verlinkt wurde, hier nochmal der explizite Hinweis:

WP 2.3 & Sicherheit / Datenschutz

Offene Anfrage an WordPress Deutschland

In der zweiten Diskussion (Offene Anfrage) ist es völlig unwichtig, dass da jemand die Offenlegung der Linklift-Finanzierung fordert — viel interessanter ist, wie die Diskussion gehändelt wird, was man zwischen den Zeilen lesen kann. Ich empfehle ebenso die Pingbacks unten in den Kommentaren zu lesen. Das Thema scheint einigen unter den Nägeln zu brennen.

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65 Antworten zu “Quo vadis WordPress?”

  1. DonTermi sagt:

    Auf meinem kleinen Mini-Blog setzte ich auf eine Eigenentwicklung und hab daher die volle Gewalt über meine Errungenschaft :)

  2. asg sagt:

    Ich habe von wordpress vor einiger Zeit auf serendipity umgestellt und bereue es, nach kurzer Eingewöhnung, nicht. Sicherlich gibt es unter wordpress mehr plugins und foo, der Editor unter serendipty zickt bei mir ab und an, alles in allem ist es mir dennoch sympatischer als wordpress welches mir am Ende die DB «zerlegte» und ein update mir den Rest gab.
    Am Rande stellte ich dann noch fest das serendipity unter der BSD Lizenz steht, welch freudiger Nebeneffekt ;-).

    Was die Daten angeht die wordpress da übermittelt, wäre mir persönlich das egal, da es Versionsnummer sind und nicht meine Sozialversicherungsnummer, Bankdaten, Telefonnummern,.…

  3. Martina sagt:

    Moment.. jetzt fängt «man» erst an, über WP nachzudenken? Mitte Ende November letzten Jahres installierte ich mir WP auf einem «virtuellen» Apache-Server. Das Programm wurde installiert und dann die Datenbank angelegt. Und diese öffnete ich dann mit einem Editor, um mir die einzelnen Tabellen anzusehen. Was ich dann fand, war schon interessant, wie hier zu lesen ist.

    http://martina-kausch.de/.….ase.html

  4. Chris sagt:

    Von jetzt war nie die Rede — und wer uns kennt, weiß genau, wie lange wir schon diskutieren, Oliver hat nicht umsonst Serendipity auf from hades installiert. Das vermeintliche «Jetzt» ist nur der Aufhänger an den zwei akuten Beispielen. Also immer mit der Ruhe mit den jungen Pferden. 😉

  5. Oliver sagt:

    Das schaut mir sehr nach den üblichen WordPress News aus vorne im Tellerrand.

  6. Michael sagt:

    Martina: Das sind die News aus dem «Tellerrand». WordPress nutzt MagpieRSS, lässt diesen allerdings nicht im Filesystem sondern in der Datenbank cachen. Nichts ungewöhnliches, auch nichts schlimmes.

  7. Mattias sagt:

    Ja. Das sind die üblichen WP-News, die von WordPress kurz nach dem Login nachgeladen werden. Wahrscheinlich will Martina ausdrücken, dass bereits mit dem Abruf der News Informationen zum Blog (und zur Login-Frequenz der Schreiberlinge) übertragen werden. Diese Logs in falschen Händen könnten tatsächlich effizientere WordPress-Cracks ermöglichen.

    Abgesehen von den ‘privacy concerns’: Mir gefällt an WP der Programmierstil (das gilt auch für die oft unlogische und mit redundanten Informationen gespickte Tabellenstruktur) nicht wirklich. Klar: WP ist schnell eingerichtet, es gibt Zillionen von Plugins, aber nach Updates korrigiert man von Hand die Datenbank etc., aber dafür bekommt man ein kleines Bugmonster…

  8. Martina sagt:

    Michael, das ist mir jetzt letztendlich egal, aber nur nochmal eben zur Erläuterung: ich hatte das Proggi bei mir auf dem Rechner auf dem Localserver installiert, über Xampp. Ähh.. was machte dann der MagpieRSS ungefragt und mit alten Beiträgen auf meinem Local…?

    Ne.. sowas mag ich wirklich nicht; sobald ich bei irgendeinem Programm nur ansatzweise den Verdacht habe, dass etwas nicht ganz koscher ist, dann fliegt es von der FP bzw. vom Server.

  9. Elias sagt:

    Danke, du hast mir wirklich aus der Seele gesprochen. Auch ich stehe kurz davor, einen Haufen WP-Blogs auf eine andere Plattform zu migrieren, weil der Schrotthaufen immer unerträglicher wird. Wenn ich nur an den Aufwand denke…

    Manchmal kriege ich Lust, meinen eigenen Fork zu pflegen, mit einem verschlankten WP ohne versteckte Features, das die Blogsoftware wieder den Bloggern zurückgibt. fgehalten?Leider kriege ich das mit meinem Leben nicht mehr gebacken…

  10. […] Herz legen möchte ich allen einen Beitrag von Chris auf fixmbr.de, der die Übermittlung von folgenden Daten an WordPress kritisiert. * Die WordPress […]

  11. Oliver sagt:

    @martina

    >ich hatte das Proggi bei mir auf dem Rechner auf dem Localserver installiert, über Xampp.

    Und Funktionalitäten die aufs Netz zugreifen werden dieses dennoch weiterhin tun.

  12. WordPress 2.3?!?…

    Bei all dem negativen geblogge über das neue WordPress-Release 2.3, bspw. hier, hier, hier und hier, bin ich ja doch ganz froh, dass ich noch immer geekig mit dem Nanoblogger arbeite… Alles schön einfach und statisch durch shell-scripte generiert, …

  13. C.J. sagt:

    Das LinkLift-Plugin ist nur in der deutschen WordPress-Version vorhanden.
    siehe auch: http://blog.wordpress-deu.….ion.html
    Da müsste man mal bei den Damen und Herren der deutschen Seite fragen, was das soll.

  14. Chris sagt:

    Die haben heute hier mitgelesen — wenn sie wollten, könnten sie also zum Thema etwas sagen.

    Schweigen ist auch eine Antwort…

  15. mcliquid sagt:

    Ein Problem mit dem Senden von Versionsdaten, habe ich auch kein Problem!
    Ich mag WordPress wegen seiner einfachheit, mir wurde WordPress von einem sehr guten und auskennenden Programmierer empfohlen und sonst kannte ich damals auch kein anderes Blog-CMS. Doch zur Zeit kommen sogenannte exhausted-php-memory Fehler, die durch Plugins erzeugt werden =) Mit Spam habe ich ebenso noch keine Probleme.
    Aber bei mir geht der Umgehungstrick nicht…

    Mann muss schon statt ‘ + ” -> ’ + » benutzen oder?

    Bei mir geht es irgendwie nicht, auch das der Link http ://… gleich mal zu einem Kommentar wird ^^ Kann mir jemand helfen?

    Vielen Dank!!

  16. Gabi sagt:

    Dein Ersetz-Code ist nicht ganz korrekt,
    der «Link» muss in ’ gesetzt werden und dann sieht es so aus:

    $http_request .= ‘User-Agent: WordPress/’ . $wp_version . ‘; ’ . ‘http://www.respect-our-privacy.org’ . «\r\n»;

  17. Chris sagt:

    Oha, danke für den Hinweis.

    [x] fixed. :)

  18. […] Quo vadis WordPress? auf F!XMBR WordPress telefoniert nach Hause — bei F!XMBR aufgedeckt (tags: wordpress) […]

  19. […] Und wenn man noch so etwas ließt, dann steigert es die Motivation ein Update auf “Dexter” durchzuführen auch nicht unbedingt […]

  20. Thorsten sagt:

    Man man man, so langsam bin ich immer mehr dadrüber froh das ich bei WP 2.1 auf Serendipity gewechselt bin. Auch wenn die Daten die WP an WP.org sendet nicht wirklich relevant und wichtig sind in meinen Augen, möchte ich –so wie du Chris es schon sagst– entscheiden wann und was ich wie und wohin sende.
    Nun bleibt nur die Frage muss man Updaten??? Ich habe noch ein «halb«Blog welches auf WP läuft und da wäre nun die Frage des Updates. Zudem ich eigentlich keine Lust habe im Core rumzuwerkeln (da die Änderungen ja bei jedem Update wieder nichtig sind :( )

    @Chris: Der Umstieg auf Serendipity von WP ist doch eigentlich nicht problematisch. Serendipity hat eine wundervolle Importfunktion. Das einzige dabei war beim meinem Umstieg das die Sonderzeichen nicht richtig Importiert wurden (was aber nicht an Serendipity lag sondern am der alten DB Codierung von WP)

    Wie gesagt lassen wir uns überraschen wo der Weg von WP hin geht, aber ich finde es schon interressant wieviele Blogger mitlerweile WP den Rücken kehren. Manchmal könnte man meinen das hinter WP schon in ganz ganz klein M$ steht //gg//

    Gruß Thorsten

  21. Mathias sagt:

    Ich habe in den beiden Dateien (heißen beide «update.php»; eine liegt in wp-admin/includes, die andere in wp-includes) die Aktionen auskommentiert

    //add_action( ‘load-plugins.php’, ‘wp_update_plugins’ );
    //add_action( ‘init’, ‘wp_version_check’ );

    Sollte eigentlich auch reichen.

  22. […] sind. Ob das allen so gefällt ist eine andere Frage. Hinzu kommen noch ein paar andere “Features” die nicht überall propagiert werden. Zum Glück gibt es auch schon eine Strategie wie man diese Redewilligkeit von WP abschalten […]

  23. Michael sagt:

    Martina: Ich habe mich die letzten zwei Tage ziemlich mit WordPress geärgert, wie man auch in meinem Blog nachlesen kann, ich nehm es nicht unbedingt in Schutz. Allerdings ist die Tellerrand eine Feedreaderfunktionalität, die Feeds von planet.wordpress.org aggregiert. Dass diese Feeds gecached werden, entspricht der Funktion anderer Feedreader.

    Das ganze kann man mit z.B. mit diesem Plugin unterbinden.

  24. […] momentan eingeschlagene Richtung nicht stimmt, mit der stehe ich zumindest nicht ganz alleine da.: Quo vadis WordPress WordPressWordPress Trackback Social bookmarking:del.icio.usMister Wong var blogTool = […]

  25. […] über das in der deutschen Version verarbeitete Plugin von “Linklift” und auch auf den Beitrag von F!xmbr in der er einige Fakten benennt die wir bisher nicht bedacht bzw. durchdacht haben. Wir stellen uns […]

  26. […] Gold ist was glänzt (diesen Satz wollte ich schon lange mal unter bringen ), hab ich in einem interessanten Beitrag auf F!XMBR gelesen, auf den ich durch meinen treuen Blog-leser/kommentierer nordlicht hingewiesen […]

  27. Martina sagt:

    Michael, für mich ist inzwischen WP absolut perdu. Eine «trockene» Installation von S9y über xampp auf meinem Localhost z.B. generierte bei mir eine wahrhaftig leere und jungfräuliche Datenbank, was ich äußerst angenehm fand.

    Offensichtlich habe ich mich nicht klar ausgedrückt: ich mag es nicht, wenn mir jemand UNGEFRAGT etwas auf MEINEN Rechner schreibt, ob es nun ein Tellerrand ist oder nicht, das gehört sich nicht und ist deshalb in meinen Augen ein äußerst suspektes Benehmen, das ggf. auf Schlimmeres hindeutet.

    Die Beiträge wurden noch nicht mal angekündigt oder irgendwie im Adminbereich «vermerkt». Ich fand sie erst, nachdem ich mir mit einem Editor die auf meinem Rechner generierte Datenbank näher ansah.

    (so, und nun geh ich mal 4+9 ausrechnen… 😉 )

  28. Gabi sagt:

    Nochwas:

    Das Verzeichnis «includes» liegt nicht im Verzeichnis wp-admin, sondern ebenfalls im WordPress-Rootverzeichnis.

    Und man sollte den Code nicht per copy&paste übernehmen, sondern abtippen, weil WordPress die Anführungszeichen umwandelt.

  29. Chris sagt:

    Das ist ja mal spannend — weil es unter wp-admin/includes ebenso ein update.php mit dieser Zeile gibt. 😉

    Mittlerweile gibt es aber auch zwei Plugins — von mir noch ungetestet:

    Filosofo’s Tinfoil-Hat Plugin

    WP 2.3 — Anonym up-to-date bleiben — Plugin

  30. Chris sagt:

    So, im Artikel habe ich einen Nachtrag eingefügt, die Plugins innerhalb des Textes sowie die Tatsache, dass es unter root/includes auch eine update.php mit der betreffenden Codezeile gibt.

    @Thorsten: Ich denke gerade mit Schrecken an das letzte größere Update zurück — da hatten die das Charset verhauen und bis ich ne Lösung gefunden hatte, sah das alles hier nicht gut aus. Ich hab da jetzt auch nicht wirklich Lust, mit diesem DB-Monster umzusteigen um da andere Probleme zu bekommen.

    @mcliquid: Ich habe jetzt eine Nacht drüber geschlafen, ich habe mit Oliver darüber gesprochen. Ich weiß nicht, was Du von uns willst, ich verstehe kein Wort.

  31. Oliver sagt:

    >Ich hab da jetzt auch nicht wirklich Lust, mit diesem DB-Monster umzusteigen um da andere Probleme zu bekommen.

    Das würde ich hier auch nicht anraten, es läuft ganz passabel, es könnte besser sein, aber für die Anpassungen hätte ich hier auch keine Lust 😉

  32. […] ?hier gibt es eine lösung das abzustellen (betrifft nur 2.3) und ich schaue, auf was ich dann doch wieder umsteige… […]

  33. mcliquid sagt:

    Ich bleibe jetzt einfach bei WordPress… Hoffe WordPress bekommt die Streitigkeiten gut mit und reagiert! Was eigentlich normal sein sollte… Ich warte nun einfach, bis irgendjemand schlau reagiert zB in einem neuen WP 2.3 Update, die mal einiges fixed, was bemängelt wurde …

  34. Prospero sagt:

    Ach, ich mache es einfach wie bei Windows — so lange bei der alten Version bleiben bis es wirklich nicht mehr geht…
    Ich habe zweimal meine kompletten Beiträge im Blog durch Updates verloren, das war furchtbar, schlimm und schmerzte — DAS Risiko gehe ich kein zweites Mal durch a) ein Update oder b) ein Umsteigen auf eine andere Software ein, dazu sind knapp über 6000 Postings einfach nicht geschaffen…
    Ad Astra

  35. […] Quo vadis WordPress? (F!XMBR vom 27.9.2007) Das neue WordPress 2.3 telefoniert nach hause und WordPress Deutschland nutzt die Beliebtheit des OpenSource Projekts für eigene finanzielle Interessen indem es ihre eingedeutschte Version mit einem PlugIn eines Werbepartners versieht. Toll! […]

  36. Boje sagt:

    Danke für den sehr detallierten Artikel. Ich hoffe ebenso, daß die WP-Entwickler bald wieder einen anderen Weg einschlagen. Werde WP aber vorerst treu bleiben.

  37. Mo sagt:

    Nachdem im WP-Forum die Wellen mittlerweile doch recht hoch schlagen, gibt es Überlegungen zu einer alternative deutschsprachigen WordPress-Community:

    Eine alternative deutschsprachige WordPress-Community?

  38. […] Hier hatte ich bereits über die derzeitigen Probleme bei WordPress Deutschland gesprochen — und es scheint, als würde sich die Angelegenheit zu einem Flächenbrand ausbreiten. Mittlerweile gibt es sogar Überlegungen, eine alternative deutschsprachige WordPress-Community auf die Beine zu stellen. So ist das halt, wenn man seine Stellung innerhalb einer Community missbraucht und Spam ausliefert. […]

  39. […] richtig rund. In der eingedeutschten Version gibt es nun ein Linklift-Plugin und die Aufregung ist groß. Während früher noch betont wurde, dass die zusätzlichen Plugins der deutschen […]

  40. […] hatte trotzdem genügend Eingriffsmöglichkeiten. Nach meiner heutigen fibmbr-Lektüre (Quo vadis, WordPress? und WordPress Deutschland vor der Zerreißprobe) änderte das schlagartig meine Meinung. […]

  41. […] — es gibt mittlerweile auch Workarounds, wie der von Chris auf F!XMBR veröffentlichte, den ich euch hier nicht vorenthalten möchte — aber wäre es nicht die sauberste Lösung dieses […]

  42. […] schon die letzte US-Ausgabe von WordPress, Version 2.3, war wegen einer neuen Funktion in Kritik geraten, die eigentlich dem Anwender helfen soll, Sicherheitslücken leichter zu schließen. Dazu soll […]

  43. […] das in der deutschen Version verarbeitete Plugin von “Linklift” und auch auf den Beitrag von F!xmbr in der er einige Fakten benennt die wir bisher nicht bedacht bzw. durchdacht haben. Wir stellen uns […]

  44. […] ersetzen mit: ‘http://www.respect-our-privacy.org’ Dank an F!XMBR […]

  45. […] hatten bereits über WordPress gesprochen, dieses unsägliche Linklift-Plugin und auch die Datenschutzfarce. Vom Chef von WordPress Deutschland (WPD) gibt es nun ein Statement zu den Diskussionen der letzten […]

  46. Der Linzer sagt:

    Disable-Tags-Plugin für WordPress?…

    Es kommt ja scheinbar in Mode, unbeliebte Funktionen von WordPress 2.3 per Plugin zu deaktivieren. Für das völlig zu recht umstrittene Plugin-Update gibt es z.B. das Plugin «Disable WordPress Plugin Updates», das folgendes macht: …

  47. […] den letzten Tagen gab es ein paar Diskussionen rund um WordPress Deutschland (WPD) und das Linklift-Plugin. Dazu hat […]

  48. […] damit funktioniert das mit den Tags fast so, wie ich will. Kommen wir also zu dem Datenschutzproblem. WordPress 2.3 hat eine Update-Funktion eingebaut, die auf den ersten Blick praktisch erscheint, […]

  49. […] Unmut in der Blogosphäre bei F!XMBR… […]

  50. Hardy sagt:

    Danke, danke, danke für die ausführlichen Infos zum Update auf 2.3. Eigentlich war ich mit WP ganz zufrieden — bis auf die meiner Meinung nach viel zu häufigen Updates … Ich habe einfach keine Lust mehr, Sites meiner Kunden permanent upzudaten. By by WP, ich suche mir ne Software die all die kleinen und grossen WP-Probleme nicht hat…

  51. […] Frank Westphal hat heute für seinen Dienst Rivva einen tiefen Einschnitt angekündigt. In den letzten Wochen dazugekommene Features werden wieder abgestellt — Rivva präsentiert sich heute praktisch wie zum Start als es online gestellt wurde. Ab sofort heißt es back to the roots. […]

  52. […] kurz nach der Veröffentlichung der 2.3′er Version entstand. Unter dem Titel “Quo vadis WordPress?“, wird unter anderem auch die ungefragte Datenübertragung unter die Lupe […]

  53. […] Gerade eben musste ich aber doch ein wenig schmunzeln — hatte ich es doch in der Diskussion rund um WordPress und Linklift eindringlich angesprochen: Jojo schreibt zum Thema […]

  54. Florian sagt:

    Im Momment nutze ich noch WordPress. Danke deines Artikels hab ich mal schnell diesen Update-Misst entsorgt. Da ich aber grad ein wenig Zeit hab, hab ich schon vor ein paar Tagen damit angefangen, mit eine eigene Blogsoftware zu bauen. Jetzt nach dem ich das erfahren habe, werde ich mich noch mehr beeilen, evtl. ist am Montag schon mein eigener Blog online. Ich muss nur noch einen WordPressimport bauen.

  55. […] neulich gelesen, dass die WordPress-Blogsoftware nach Hause telefoniert. Krasse Scheiße. Und weil das so ist, hab ich beschlossen, mir selber eine Blogsoftware zu bauen, […]

  56. Pets sagt:

    Danke, du hast mir wirklich aus der Seele gesprochen. Auch ich stehe kurz davor, einen Haufen WP-Blogs auf eine andere Plattform zu migrieren, weil der Schrotthaufen immer unerträglicher wird. Wenn ich nur an den Aufwand denke…

    Manchmal kriege ich Lust, meinen eigenen Fork zu pflegen, mit einem verschlankten WP ohne versteckte Features, das die Blogsoftware wieder den Bloggern zurückgibt. fgehalten?Leider kriege ich das mit meinem Leben nicht mehr gebacken…

  57. […] Geschrieben von Thomas Trueten in SysNews um 10:03 Noch vor dem Frühstück erledigt, ohne Probleme: Die Serendipity-Installation ist nun auf die Version […]

  58. […] Herz legen möchte ich allen einen Beitrag von Chris auf fixmbr.de, der die Übermittlung von folgenden Daten an WordPress kritisiert. * Die WordPress […]

  59. annkathrin sagt:

    Hallo!

    Wir haben 2012 und ich habe seit dem Frühjahr einen Blog bei WordPress laufen.
    War zunächst begeistert.
    Jetzt haben sie mir grelle Werbefilmchen unter DIVERSE Artikel meiner dezent gestalteten Seite gesetzt.
    Sieht so aus, dass ich so schnell wie möglich mit dem Blog umziehen muss.
    Dachte zunächst, das ist ein anderes Niveau als bei Facebook oder so.
    Jetzt denke ich: Sie wollen Daten und Geld durch Werbeeinblendungen.


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