Putin der Held

Gerhard Schröder hat einmal mehr den russischen Präsidenten Putin vor Kritik in Schutz genommen und dessen Beitrag für den Aufbau Russlands als historisch gewürdigt. Der Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung, Nooke, kritisierte indes «offenkundige Menschenrechtsverletzungen» in Russland.

SPON

Ex-Kanzler lobt Putin. Ich sag da mal nichts weiter dazu, außer das die einzige historische Funktion dort Michail Sergejewitsch Gorbatschow inne hatte, neben Lenin, der Rußland von dem menschenverachtenden Zarentum befreite und ersterer wiederum seinerseits vor dem dortigen menschenverachtenden Kommunismus.

20 Antworten zu “Putin der Held”

  1. floyd sagt:

    Wobei man leider noch erwähnen muss, das Lenin leider keine recht viel anderen Methoden aufgezogen hat als Nikolaus II.

    In den ersten Monaten unter Lenin gab es mehr Hinrichtungen als in mehreren Jahren unter Zaristischer Herrschaft.

    Auch die Verbannung nach Sibirien war, wenn man Kritikern der damaligen Zeit glauben darf (Dostojeski, Tschechow,..) ein müser Witz gegen das Gulag-System. 😉

    Arme, gebeutlete russische Zivilbevölkerung.

  2. Oli sagt:

    Was Lenin machte ist mir wohlbekannt und auch Gorbatschow war wohl insgesamt nicht der strahlende Held in weißer Rüstung — ebenso kann ich auch die französische Revolution anführen etc.

    Der andere Punkt ist aber, das das Zarentum insgesamt Rußland runterriß, unten hielt und die angegliederten Staaten massiv, nahezu rassistisch, unterjochte. Von eigener Hand brachten die Zaren wahrscheinlich weniger Menschen um — falls man das überhaupt ermessen kann — durch die Folgen ihres Handelns aber weitaus mehr.
    Als Historiker betrachte ich die historische Funktion, nicht Heldentum — schrieb ich auch oben. Als Mensch muß ich auch Revolutionen verurteilen, die eben nun mal aber blutig ablaufen und der möglichen Gefahr einer Reaktion ebenso blutig entgegenwirken. Das machte Mensch zu jeder Zeit, wenn er nur heftigst, unmenschlich unterdrückt wurde. Wir schaffen uns unsere eigenen Monster.
    Wovon man sich auch trennen muß, sind die Gedanken sogn. Alleinherrscher, gemäß einem absolutistischem Vorbild.
    Das gab es nie, denn auch ein absolutistischer Herrscher benötigt eine treue Gefolgschaft für den Machterhalt — ergo. Vielleicht ein Gebiet der Politologen …
    Als Lenin verstarb ging der Machtkampf los und wenn ich überhaupt da wertend einschreite, ich glaube Stalin war kaum zu übertreffen. Den Filz gab es jedoch auch schon zu Lenins Zeiten, ebenso wie die Machtkämpfe — will heißen, die Ermordung von Menschen hatte nach dem Umbrauch vielerlei Gründe und vor allem vielerlei Verursacher in einem derartig gigantischen Reich. Lenin kannte das brutale Vorgehen General Stalins und wünschte auch in seinem Testament die Ablösung von jenem und den Einsatz des besonneneren Trotzkis. Wie alles endete wissen wir ja …

    Ein heutiger Schöngeist wird die französische Revolution massiv aburteilen, dennoch war sie nötig damit dieser Schöngeist überhaupt in der Lage ist heute einigermaßen frei zu denken und Meinung zu äußern.

    Find ich das toll? Nein — kann ich mir die Revolutionen wegdenken oder gar als unnütz vorstellen? Nein, dann wäre ich ebenso naiv. Auch wäre ich naiv zu denken, das es nur eine einzige Revolution jemals gegeben hätte, die ohne einen gigantischen Blutzoll auskam, weder während der Revolution und noch nach dieser.

  3. floyd sagt:

    Die Vorteile der französischen Revolution sind mir durchaus klar. Und Revolutionen haben es meistens an sich, dass sie blutig ablaufen (auch wenn unterschiedliche Mengen an Blut fließen).

    Ich bin mir allerdings nicht ganz sicher, ob die russische Revolution uns bis jetzt ein ähnliches «europäisches» Selbstverständnis geben wird wie die franz. Revolution.

    Ehrlich gesagt erscheint mir das im Moment mehr als fragwürdig.

    Aber das ist ein thema über das man sicherlich noch ein ganzes Weilchen ordentlich diskutieren könnte ;-).

  4. Chris sagt:

    Freunde mit gleichen demokratischen Methoden unter sich…

  5. Oli sagt:

    Nun anderes Beispiel, ich denke kaum das es in der Volksrepublik anders laufen würde, wäre man dort endlich insgesamt bereit sich von dem Joch zu befreien.

    jetzt ein ähnliches ?europäisches? Selbstverständnis geben wird wie die franz. Revolution.

    Wohl kaum, weil erstere ja die bösen Lehren von Marx und Engels postulierte und über die Jahrzehnte zu einem zweiten Zarenreich mutierte. Sprechen wir dann jedoch von Begriffen wie z.B. Demokratie, so scheitert es schon an der oft zitierten Attischen Demokratie, denn auch in dieser war nicht jeder Bürger und wer nicht Bürger war nahm auch nicht an der Demokratie teil 😉
    Das z.B. der code civil von Napoleon (Demokrat? ;)) heute noch Gültigkeit hat in Frankreich, gerade ob seines «demokratischen» Mehrwerts, ist unbestritten. Faßt man das alles zusammen kommt man mit den Begrifflichkeiten, dem Demokratieverständnis, was Gut und Böse ist insgesamt wohl recht ins Trudeln, oder? 😉
    Was wäre wenn … ist immer ein hübsche Frage, wäre Napoleon an der Macht geblieben, hätte man Robespierre nicht hingerichtet usw.
    Wäre Trotzki an die Macht gekommen und hätte man Stalin verbannt, wäre die Zeit eine bessere gewesen oder hatte auch der Kontext einen massiven Einfluß? Die Ränkespiele von England, Deutschland und später Nazideutschland?
    Ich spreche da keinem einen Heldenstatus aus, Gott bewahre, aber das eine hochhalten und das andere abstrafen stelle ich mir überhaupt nicht so einfach vor.

  6. Grainger sagt:

    … so scheitert es schon an der oft zitierten Attischen Demokratie …

    Wo fängt Demokratie an und wo hört sie auf?

    Ich persönlich hatte schon immer meine Probleme damit eine Kultur, die sich Sklaven hält, als die Wiege der Demokratie zu betrachten.

    Würde mich mal interessieren wie viel Prozent der Bevölkerung im alten Griechenland denn tatsächlich stimmberechtigt waren, Sklaven und Frauen schon mal ganz sicher nicht, ein größerer Teil der werktätigen «gemeinen» Bevölkerung vermutlich auch nicht.

    Was bleibt da noch?

  7. Oli sagt:

    Erst Solon gewährten den «Bürgern» mehr Rechte, die aber auch noch zu dieser Zeit abhängig vom Vermögen waren. Zuvor konnte man es als Kaste oder Stand (siehe MA) bezeichnen, deine Geburt bestimmte dein Leben.
    Also bestimmte dein Einkommen dein politisches Wirken. Der gemeine Thete (Händler, Handwerker …) also der Geringverdiener durfte zwar wählen aber sonst nichts, im Krieg «durfte» er zudem mitkämpfen und war sonst im Ansehen schlechter gestellt als die von dir verpönten Sklaven 😀
    Der Sklave in Griechenland genoß das Ansehen seines Herrn, der andere war meist ein besitzloser Tagelöhner der ein paar Kröten verdiente.
    Warum gab man den Geringverdienern mehr Rechte? Nun um sie bei Laune zu halten, kämpften früher in homerischen Zeiten die Adligen alleine unter sich (trojanischer Krieg), brauchte man später massig Ruderer und viele Hopliten, um z.B. gegen die Perser standhalten zu können.
    Im Prinzip also nur Mittel zum Zweck.
    Das alles betrachtet wäre eine profane Demographie irgendwie sinnfrei, da dabei sehr viel mehr Faktoren ausschlaggebend waren als heute z.B.

  8. Hansi Schnier sagt:

    Ich würde das nicht ganz so negativ darstellen, auch wenn Oli da schon im Prinzip die richtigen Worte gefunden hat. Die Reformen von Solon waren der Grundstein der attischen Demokratie, welche erst ein gutes Jahrhundert später ihre wahre Blüte erfuhr. Zwischen Solon und Perikles gab es sehr wohl eine Entwicklung, die auch anders hätte verlaufen können. Sei´s drum: Es waren immer die Bürger, die die Demokratie gegen die Aristokratie verteidigten; Platon ist vielleicht der berühmteste Gegner der Demokratie. Um als Hoplit kämpfen zu können, benötigte man eine (Aus)Rüstung, die man selbst zu bezahlen hatte. So war der Bürgerstatus auch eine Prestigesache, die Hopliten mündige, kämpfende Staatsbürger. Das Bewußtsein, dass die Verwaltung tatsächlich Diener des Staates sind, war selbstverständlich, und es wurden auch Strategen zum Tode verurteilt, die ihre Arbeit in den Augen der Volksversammlung schlampig erledigt hatten und so den Tod vieler athenischer Bürger zu verantworten hatten. Frauenwahlrecht und Abschaffung der Sklaverei– das halte ich für ahistorische Gedanken, in der damaligen Kultur und der Gesellschaft war das Selbstverstänlich, so wie es war. Und, es heißt ja auch «Wiege der Demokratie», weil sie sich noch entwickelt hat. 😉 Auch sind mir aus der griechischen Antike keine Sklavenaufstände bekannt (im Gegensatz zu denen im römischen Reich), was zumindest auf eine relative Zufriedenheit hinweist; aus damaliger Sicht natürlich.

  9. Oli sagt:

    Ja negativ von meinem zeitlichen Kontext aus betrachtet, das Gros der Werke die heutzutage im Umlauf sind, entstammen meist noch früheren Jahrzehnten und sind auch dahingehend massiv beeinflußt. Ich tickere da zwar was über die historischen Gegebenheiten, aber für mich ist es nur eine Hilfswissenschaft *g*. Reiner Althistoriker wäre nie etwas für mich gewesen, zu einseitig in der Betrachtungsweise.
    Alleine diesen massiven «Urdemokratie-Gedanken» oder auch dieses «Ur-Europa», das man nur allzugerne *heute* überall hineindeuteln möchte, halte ich für weitesgehend verfehlt. Solon war sehr gebildet und von dieser Hochgeistigkeit ausgehend wird er auch heute interpretiert, ebenso sein Schaffen. Profan ausgedrückt kann es aber auch nur Mittel zum Zweck gewesen sein, weil eben Not am Mann war.
    Es gab viele «hochgeistige» Herrscher in der Geschichte, die Recht weise daherkamen, dennoch herrscht da imo kein Automatismus für einen omnipotenten historischen Leumund in puncto Menschenfreund ;).

  10. Hansi Schnier sagt:

    Nochwas: die Oktoberrevolution hatte für den Osten die gleiche Bedeutung wie die Französische Revolution in Westeuropa (die amerikanische Unabhängigkeit war im Prinzip auch eine Revolution, und die war ein wenig früher und beeinflußte die Französische Revolution). Und sie etablierte, wie ja schon beschrieben, nicht den klassischen Kommunismus, sondern versetzte Rußland in die Lage, Anschluß an den Westen zu erlangen. Dass sie damit etwas später dran waren, sieht man heute noch; Rußland hinkt zwar nicht mehr derart stark zurück, als noch vor 100 Jahren, jedoch ging die Entwicklung dort nicht schneller, sondern hier langsamer oder sie war sogar rückläufig. Um diesen Gedanken weiter zu spinnen: Der Kampf der Kulturen zwischen dem Westen und dem Nahen Osten, zwischen der hier vorherrschenden Demokratie und der arabischen Despotie, dies ist — meiner Meinung nach– darauf zurückzuführen, dass der Islam nie eine Aufklärung, die arabischen Staaten nie eine bürgerliche Revolution erlebten. Im Prinzip hinkt diese Gesellschaft gut 600 Jahre hinterher.

  11. Oli sagt:

    Zwar reichlich Offtopic 😀 aber die arabische Welt hatte eine aufgeklärte Zeit, ebenso wie die «westliche Welt», nur statt diese weiter zu fördern, verfiel man in das Dogma der Religionen, bei uns das Christentum, dort der Islam. Als man dazu Überging die «Heiden» zu verfolgen, legt man imo auch den Grundstein für die einsetzende Macht des Islam in der arabischen Welt.
    Alles etwas verzögert, aber im Prinzip der gleiche Ablauf. Und als omnipotente Kolonialherren dort hielten wir die Staaten dort in Unterdrückung, in jeglicher Hinsicht.

  12. Hansi Schnier sagt:

    Alleine diesen massiven ?Urdemokratie-Gedanken? oder auch dieses ?Ur-Europa?, das man nur allzugerne *heute* überall hineindeuteln möchte, halte ich für weitesgehend verfehlt. Solon war sehr gebildet und von dieser Hochgeistigkeit ausgehend wird er auch heute interpretiert, ebenso sein Schaffen. Profan ausgedrückt kann es aber auch nur Mittel zum Zweck gewesen sein, weil eben Not am Mann war.

    Reformen entstehen immer aus der Krise. Was anderes hätte die preußischen Snobs mit ihren sog. Preußischen Reformen sonst geritten? Und ohne die, natürlich in Kombination mit den Gedanken der Französischen Revolution Liberté, Égalité und Fraternité, wäre kein 1848 denkbar gewesen. Oder anderes Beispiel: Bismark wurde von der SPD zu den Sozialreformen getrieben– von sich aus hätte er sie auch nicht beschlossen. Sie bestehen weitestgehend noch heute, und wenn auch neoliberale Revisionisten zum Status Quo ante zurück wollen, sie sind eine seltene weil dauernde Errungenschaft einer sozialen Bewegung. Es gibt viele Beispiele in der Geschichte, in der etwas großartiges in einer Sturzgeburt zur Welt kam, eher aus Verlegenheit und aus praktischen, profanen Überlegungen heraus und ohne das Pathos, das die Geschichte ihnen verleiht.

  13. Hansi Schnier sagt:

    aber die arabische Welt hatte eine aufgeklärte Zeit, ebenso wie die ?westliche Welt?, nur statt diese weiter zu fördern, verfiel man in das Dogma der Religionen, bei uns das Christentum, dort der Islam.

    Und diese aufgeklärte Zeit fußte in der Rezeption der griechischen Antike –flupp, wie der Ontopic ;D– genauso wie in Europa. Trotzdem erfuhr das Christentum «die» Aufklärung, der Islam nicht.

  14. Oli sagt:

    Ich sage nicht das diese Ereignisse nicht ausschlaggebend waren für eine Änderung, das Gros der Erfindungen entstand nicht aus Notwendingkeit heraus, sondern ob eines profanen Zufalls.
    Aber die Art und Weise wie man diese Umstände in diversen historischen Kontexten versucht dem Volk einzuhämmern, treibt teils solch seltsame Stilblüten, wie Hitler verschaffte allen Arbeit und baute Autobahnen. Man verklärt dabei Ursache und Wirkung. Über bleiben diese verklärten Gedankengänge.
    Eben dieser Umstand stört mich, nicht *das* es auf diese Art und Weise von statten ging.
    Da können wir gleich wieder auf unsere Nazen hier in D zurückkommen, die derart verblendet sind oder aber auch die massiv negative Haltung gegenüber dem Islam, um nicht zu sagen gegenüber allem Fremden.

  15. Oli sagt:

    Die sogn. Aufklärung, die du meinst, verneine ich auf gewisse Art. Imo trug sie kaum etwas zu einer wirklichen Aufklärung bei, außer in hochgeistigen Gesellschaften. Und es ist immer noch fraglich ob diese den Mob tatsächlich weitesgehend beeinflussen konnte. Gerade heute sieht man doch wie stark noch die Beeinflussung durch Religion auch in unseren Breitengraden ist, wie konservativ die Kräfte durch alle Schichten hindurch wirken, wenn es um *tatsächliche* Aufklärung geht.
    Die arabische Welt beeinflußte mittels den zuvor beeinflußten Griechen, die ihrerseits hier an vielen Orten friedliche Kolonien aufbauten und uns in Europa somit massiv prägten.
    Die Einflüsse sind massiv, ich denke sogar viele Dinge wären ohne diese Einflüsse undenkbar gewesen. Den Schaden, den *wir* anrichteten ist nicht mehr wett zu machen. Ich gehe sogar soweit zu behaupten, viele Staaten dort bewegen sich noch auf dem Niveau unseres Hoch-MA. Und die Symbiose zwischen Fortschritt und Kultur/Religion konnten sie ob der westlichen Einflüsse nie bewältigen. Die Japaner z.B. packten diese Hürde, mitunter auch weil sie sich erfolgreicher gegenüber den Kolonialherren erwehrten.

  16. Grainger sagt:

    Also bestimmte dein Einkommen dein politisches Wirken. Der gemeine Thete (Händler, Handwerker ?) also der Geringverdiener durfte zwar wählen aber sonst nichts, im Krieg ?durfte? er zudem mitkämpfen …

    Ist ja heute auch nicht so sehr viel anders, alle paar Jahre mal wählen, ansonsten schön die Schnauze haben und im Kriegsfall (oder bei einem Einsatz als Friedenstruppe) als Kanonenfutter dienen.

    Zumindest haben wir keine «offizielle» Sklaverei mehr, diesbezüglich haben wir Fortschritte gemacht und im modernen demokratischen Kapitalismus hat man subtilere Methoden entwickelt um die Leute in Abhängigkeit zu halten.

    Wobei ich nicht bezweifle das Sklaven, die vollgefressen auf ihrer Couch sitzen, Bildzeitung lesen, im TV die Sportschau glotzen und ansonsten glauben sie wären an demokratischen Entscheidungsprozeßen beteiligt, auch zufriedene Menschen sein können.

  17. kobalt sagt:

    «auch zufriedene Menschen sein können.»

    Selbstverständlich. Es geht ja imer ums Gefühl: ums Sicherheitsgefühl, das durch Kameras verbessert wird, beispielsweise. Oder um das Gefühl, dazuzugehören.
    Und wenn dir etwas nicht paßt, kannst du deine Einstellung dazu ändern, bis die Sache sich gut anfühlt.
    Lätta z.B., diese Margarine, wird nicht mit Argumenten wie Preis, Nährwert, Mehrwert, … verkauft, sondern über (leider nur) halbnackte Mädels. Und die sind nicht mal im Preis inbegriffen! Sauerei! 😉
    Wer fragt da noch nach der Wirklichkeit, wenn er sich glücklich fühlt?

  18. Grainger sagt:

    Lätta z.B., diese Margarine, wird nicht mit Argumenten wie Preis, Nährwert, Mehrwert, ? verkauft, sondern über (leider nur) halbnackte Mädels. Und die sind nicht mal im Preis inbegriffen! Sauerei!

    Sex sells! 😀

    Ist ja nicht nur bei Margarine so, obwohl Margarine eigentlich ein Produkt ist das echte Kerle (die essen ohnehin nur richtige Butter :D) eher weniger mit Sex in Verbindung bringen.

    Aber gegen halbnackte (besser noch: ganz nackte, ich bin mehr der Alles-oder-Nichts-Typ) gutaussehende Mädels habe ich nix einzuwenden.

    Oberpeinlich wird es nur, wenn die «Kreativen» aus den Werbeagenturen ein Produkt mit der Holzhammer-Methode unbedingt sexy erscheinen lassen wollen.

    Aktuelles Beispiel ist imho die Werbung für ein Hustenbonbon (dessen Namen ich hier nicht nennen will):

    XYZ, jetzt wird’s feucht im Mund!

    Und das Ganze auch noch mit so einer pseudo-lasziven Schlafzimmerstimme (so wie sich Klein Lieschen vermutlich die Stimme eines Vamps oder Luders vorstellt :D) vorgetragen (und für die ganz Doofen auch noch gleich zweimal hintereinander).

    *gröhl*

  19. kobalt sagt:

    Ich würde ja was zu lasziven Mädels und so sagen, aber ich füchte, die Betreiber dieser Seite sperren mich dann zwecks *Offtopic* aus. 😉

  20. michael kromer sagt:

    sry wegen dem kurzen comment aber meine sendung läuft gleich.

    PUTIN = Vito Andolini Corleone

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